Rohstoff-Trading / 05.01.2018 | 10:46:01 Werbung

Brent beweist Bullenqualitäten und bricht nach oben aus!

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Beeindruckend stark entwickelten sich die Notierungen bei Brent Crude Oil in den vergangenen Wochen zum Jahresende hin. Unter anderem sorgten die weiter anziehende Ölnachfrage seitens vieler Industrieländer und Produktionsausfälle einiger bedeutender Ölförderländer für Support. Technisch hat sich das Bild bei Brent Crude Oil nach dem Breakout aus der mehrmonatigen Seitwärtsrange unserer Einschätzung nach ebenfalls weiter aufgehellt, wobei das Chartbild nach dem Range-Breakout auf eine Trendfortsetzung hindeutet.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

OPEC-Strategie trägt trotz anfänglicher Zweifel Früchte

Die von vielen Marktteilnehmern argwöhnisch betrachtete Verlängerung der Förderkürzungsmaßnahmen seitens der OPEC und einiger bedeutender anderer Ölförderländer scheint sich auszuzahlen. Denn der Ölpreis entwickelte sich seit dem Ende November vergangenen Jahres gefassten Beschluss, die Förderkürzungen um weitere neun Monate bis Ende des Jahres 2018 zu verlängern, bislang unerwartet stark. Angesichts eines für Ende Juli anberaumten Review-Treffens der OPEC, im Rahmen dessen über eine weitere Fortsetzung der auch innerhalb der Unterzeichnerstaaten umstrittenen Stützungsmaßnahmen entschieden werden soll, hatte es seitens vieler Rohstoffanalysten Zweifel darüber gegeben, ob die Verlängerung tatsächlich nachhaltige Wirkung entfalten kann. Moniert wurde auch die lediglich auf neun weitere Monate terminierte Verlängerung, zumal man im Vorfeld von einer Verlängerung bis Ende März 2019 ausgegangen war.

 

Monitoring-Maßnahmen und Teilnahme von Nigeria und Libyen zahlen sich aus

Dass sich mit Libyen und Nigeria zwei weitere bedeutende OPEC-Staaten, die bislang aufgrund der angespannten Wirtschaftslage beider Länder nicht an den Förderkürzungen beteiligt waren, angeschlossen hatten, wurde hingegen an den Terminmärkten positiv zur Kenntnis genommen. Auch die Tatsache, dass die OPEC mit umfangreichen Monitoring-Maßnahmen eine Einhaltung der Regelungen sicherstellt, scheint sich auszuzahlen. Entsprechend verringerte sich die Ölproduktion der OPEC im November 2017 um 914.000 auf 32,35 Millionen Barrel pro Tag, womit das Ziel einer Förderkürzung von 1,2 Millionen Barrel pro Tag seitens der OPEC-Staaten fast erfüllt wurde. Nach Aussage des Förderkartells will man die Einhaltung der Förderkürzungen in Zusammenarbeit mit den Teilnehmerstaaten auch im neuen Jahr weiter konsequent überwachen und damit einen maßgeblichen Beitrag zur Stabilisierung der Ölpreise leisten. Auch die Sorge über ein plötzliches Ausscheren einiger bedeutender Ölproduzenten wie Russland Ende Juli dieses Jahres scheint nach Aussage einiger hochrangiger OPEC-Mitglieder nicht gerechtfertigt zu sein. Denn sowohl Russland als auch einige andere Ölproduzenten hätten für den Fall der Fälle eine schrittweise Erhöhung der Fördermengen in Aussicht gestellt, um die Auswirkungen auf die Terminmärkte abzufedern.

 

Ölnachfrage vieler Industriestaaten zieht an - China dürfte Ölimporte weiter erhöhen

Positive Impulse kamen für Rohöl auch von der Nachfrageseite. Denn viele Industriestaaten sind angesichts schwindender Lagerbestände zu höheren Ölimporten gezwungen. Laut Statistik haben sich die Öllagerbestände der OECD-Mitgliedstaaten zuletzt weiter deutlich verringert, was die Ölnachfrage nach Einschätzung der International Energy Agency (IEA) in 2018 um 1,3 Millionen Barrel pro Tag erhöhen dürfte. Als einer der Hauptabnehmer für Brent Crude Oil erwies sich im vergangenen Jahr erneut China, wobei die Ölimporte im Schnitt bei rund 8,5 Millionen Barrel pro Tag lagen, so eine Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters. Da zuletzt zahlreiche neue Raffinerien im Reich der Mitte in Betrieb genommen wurden, dürften die Ölimporte in 2018 nach China einen neuen Rekordstand erreichen, so die Einschätzung von Reuters.

 

Iran-Unruhen und Pipeline-Ausfälle in Libyen und an der Nordsee sorgen für Support

Auch kurzfristig gestaltet sich das Umfeld für den Ölpreis weiterhin bullisch. Unter anderem sorgen die jüngsten Proteste der Bevölkerung im Iran gegen die Politik des Regimes für Verunsicherungen. Sollten sich die innenpolitischen Konflikte im Iran weiter verschärfen, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Ölexporte des drittgrößten Produzenten der OPEC haben, so die Argumentation einiger Rohstoffanalysten. Auch die mittlerweile behobenen Engpässe bei einer Ölpipeline in der Nordsee sorgten zuletzt beim Ölpreis für Auftrieb. Weiterhin außer Betrieb befindet sich eine der wichtigsten Ölpipelines in Libyen, die knapp 100.000 Barrel pro Tag zum wichtigsten Hafenterminal des Landes in Es-Sider transportiert. Da sich die Wartungsarbeiten voraussichtlich bis März hinziehen, dürften die Ölexporte aus Libyen weiter gedeckelt bleiben. Auch aus Nordamerika kamen zum Jahresende einige positive Signale. So verringerten sich die US-Öllagerbestände in der letzten Woche des Jahres unerwartet deutlich um 4,4 Millionen Barrel, während die Ölproduktion in Nordamerika leicht von 9,79 Millionen auf 9,75 Millionen Barrel zurückging.

 

Trading-Taktik

Das von uns gesehene übergeordnet bullische Szenario wurde bei Brent Crude Oil mit dem Breakout aus der mehrmonatigen Seitwärtskonsolidierung eindrucksvoll bestätigt. Im Anschluss sahen wir eine Stabilisierung der Notierungen bei Brent über dem Breakout-Level, was wir bullisch bewerten. Kurzfristig scheint die Situation jedoch etwas überkauft, weshalb unseres Erachtens aktuell kurzfristige Gewinnmitnahmen einkalkuliert werden sollten. Entsprechend bietet es sich an, die Positionierung zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Für bereits länger bestehende Long-Positionen bietet sich aus unserer Sicht weiterhin eine Risikotoleranz (Stop) im Bereich der Marke von 60 USD an. Für im Bereich der Marke von 63,60 USD eröffnete Long-Positionen bietet es sich unserer Meinung nach an, den Stop auf Einstand nachzuziehen.

 

Angesichts der zuletzt gesehenen Trendbeschleunigung der letzten Handelstage im Anschluss an den Chart-Breakout sind unseres Erachtens in den kommenden Handelstagen Notierungen im Bereich der Marke von 70 USD möglich. In diesem Fall würden sich Teilgewinnmitnahmen anbieten.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos Turbo Long auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Brent Crude Future Contract gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell 59,14 USD) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 05.01.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Salesteam

 

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(Bewertungen: 5)

Endlos Turbo Long 58,075 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

Endlos Turbo Long 58,075 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DD2XGL / //
Quelle: DZ BANK: Geld 26.04. 14:57:32, Brief 26.04. 14:57:32
DD2XGL // Quelle: DZ BANK: Geld 26.04. 14:57:32, Brief 26.04. 14:57:32
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Geld in EUR
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Brief in EUR
5,52%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 74,85 USD
Quelle : ICE Fut Eur, 14:47:33
  • Basispreis 58,075 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 22,41%
  • Knock-Out-Barriere 58,075 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 22,41%
  • Hebel 4,66x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

26.04.2018 | 12:44:00 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen weiter

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag zugelegt und damit an die Gewinne vom Vorabend angeknüpft. Händler begründeten die Entwicklung mit Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zum Atomabkommen mit dem Iran. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete gegen Mittag 74,56 US-Dollar. Das waren 56 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 33 Cent auf 68,43 Dollar.

Am Ölmarkt sind Sorgen vor geopolitischen Risiken in den Vordergrund gerückt. Erneut werden die Ölpreise von der Befürchtung stützt, die USA könnten aus dem Atomabkommen mit Iran aussteigen. Frankreichs Staatschef Macron hatte zuletzt entsprechende Vermutungen geäußert.

Eine Ausstieg der USA könnte neue US-Sanktionen gegen den Iran zur Folge haben. Dies "würde perspektivisch zu einem geringeren Ölangebot aus dem Iran führen", hieß es in einer Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank.

Der Iran ist Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und zählt zu den wichtigen Förderländern des Kartells. "Da der Markt wegen der hohen Produktionsausfälle in Venezuela und der Produktionskürzungen der Opec und Russlands bereits angespannt ist, wiegt jede weitere Angebotseinschränkung umso schwerer", kommentierten die Commerzbank-Experten.

Die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA konnte die Ölpreise zuletzt nur zeitweise belasten. Am Vorabend hatte die US-Regierung gemeldet, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 2,17 Millionen Barrel auf 429,7 Millionen Barrel gestiegen waren. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 2,2 Millionen Barrel erwartet./jkr/jsl/zb

26.04.2018 | 07:53:45 (dpa-AFX)
Ölpreise legen zu - Macron: Trump dürfte Iran-Abkommen aufkündigen
25.04.2018 | 17:50:08 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen nach gestiegen US-Rohölbeständen
25.04.2018 | 13:00:07 (dpa-AFX)
Ölpreise stabil nach Vortagsverlusten
25.04.2018 | 07:50:25 (dpa-AFX)
Ölpreise stabil nach Vortagsverlusten
24.04.2018 | 19:49:45 (dpa-AFX)
Ölpreise geben nach Macron-Aussagen zu Iran-Abkommen nach
24.04.2018 | 18:39:45 (dpa-AFX)
Ölpreise drehen leicht ins Minus

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