Rohstoff-Trading / 02.12.2020 | 11:02:36 Werbung

Brent: Aussicht auf COVID-19-Impfstoff beflügelt!

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Die Ölpreisnotierungen konnten in den vergangenen Wochen deutliche Zugewinne vorweisen. Als Game Changer hat sich die Aussicht auf eine baldige Zulassung für einen Coronavirus-Impfstoff erwiesen. Damit könnte sich die Ölnachfrage nach dem durch die Coronavirus-Pandemie verursachten starken Einbruch deutlich schneller als erwartet erholen, was zuletzt an den Terminmärkten für Optimismus bei den Marktteilnehmern gesorgt hatte. Die Aussicht auf weitere Stützungsmaßnahmen durch die OPEC+-Allianz sorgte zuletzt für weiteren Support. Technisch hat sich die Ausgangssituation bei Brent Crude Oil unseres Erachtens deutlich aufgehellt. Wird die bullische Konsolidierung nach oben verlassen, stehen die Zeichen kurzfristig auf Trendfortsetzung.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Aussicht auf COVID-19-Impfstoff beflügelt

Mit Pfizer/BioNTech, dem US-Biotechkonzern Moderna und dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca stehen gleich drei Anbieter unmittelbar vor einer möglichen Zulassung für einen COVID-19-Impfstoff. Da mittlerweile mit dem Antikörpercocktail von Regeneron Medikamente zur Behandlung der neuartigen Lungenerkrankung zugelassen sind, könnten die strikten Quarantänemaßnahmen zur Einschränkung der Pandemie schon bald wieder aufgehoben werden, da sich Risikogruppen effektiv gegen eine Ansteckung durch das neuartige Virus schützen können. Nach Einschätzung von Experten dürfte sich mit der Aufhebung der Beschränkungen für den Reise- und Flugverkehr die Ölnachfrage spätestens ab dem Frühjahr 2021 wieder deutlich erholen. Kurzfristig machen sich jedoch die zuletzt weiter verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie negativ bemerkbar, weshalb die International Energy Agency für 2020 von einem noch stärkeren Nachfragerückgang bei Öl ausgeht.

 

Konjunkturelle Belebung - OPEC+-Allianz fasst weitere Stützungsmaßnahmen ins Auge

Sofern ein wirksamer COVID-19-Impfstoff zur Verfügung steht, sollten sich auch die Perspektiven für die Weltwirtschaft rasch wieder aufhellen, was wiederum für eine anziehende Ölnachfrage spricht. Ohnehin zieht die Nachfrage vor allem aus der Region Asien/Pazifik seit Monaten wieder an, wobei vor allem China weiter auf der Käuferseite zu finden ist. Parallel dazu hat sich das Ölangebot zuletzt trotz der weiter bestehenden Förderkürzungen der OPEC+-Allianz wieder etwas erholt, nachdem vor allem Libyen und der Irak ihre Produktion in den vergangenen Wochen deutlich nach oben gefahren haben. Daher zieht die OPEC+Allianz gut informierten Kreisen zufolge eine Ausweitung bzw. eine Verlängerung der Stützungsmaßnahmen für den Ölpreis in Erwägung. Damit will das aus der OPEC und anderen wichtigen Förderländern außerhalb des Ölkartells bestehende Zweckbündnis sicherstellen, dass sich der Ölpreis nachhaltig oberhalb der psychologisch wichtigen 40-USD-Marke stabilisiert.

 

Trading-Taktik: Endlos-Turbo Long auf Brent

Brent setzte seine Aufwärtsbewegung nach dem Breakout über den Widerstand bei 45 USD zuletzt weiter fort und konsolidierte in den vergangenen Handelstagen bullisch. Wird die mehrtägige enge Konsolidierung nach oben verlassen, bietet sich aus unserer Sicht ein Long-Einstieg mit einem Stop-Loss im Bereich der Marke von 43 USD an.

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 36,691 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 36,691 USD. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 02.12.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Endlos Turbo Long 36,905 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DFW05G / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.01. 21:59:31, Brief 19.01. 21:59:31
DFW05G // Quelle: DZ BANK: Geld 19.01. 21:59:31, Brief 19.01. 21:59:31
15,61 EUR
Geld in EUR
15,62 EUR
Brief in EUR
5,47%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 55,88 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 22:58:40
  • Basispreis
    36,905 USD
  • Abstand zum Basispreis in %
    33,96%
  • Knock-Out-Barriere
    36,905 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 33,96%
  • Hebel 2,95x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

19.01.2021 | 19:25:50 (dpa-AFX)
USA verhängen neue Sanktionen wegen Korruption in Venezuelas Ölsektor

WASHINGTON/CARACAS (dpa-AFX) - Wegen Verbindungen zu einem Netzwerk zur Umgehung von US-Sanktionen gegen den venezolanischen Ölsektor haben die Vereinigten Staaten mehrere Unternehmen, Personen und Schiffe mit weiteren Restriktionen belegt. Die Regierung des autoritär regierenden Präsidenten Nicolás Maduro nutze Venezuelas staatlichen Ölkonzern PDVSA weiterhin als Hauptkanal für Korruption, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung des US-Finanzministeriums.

"Diejenigen, die die Versuche des unrechtmäßigen Maduro-Regimes unterstützen, die Sanktionen der Vereinigten Staaten zu umgehen, tragen zur Korruption bei, die Venezuela auffrisst", sagte US-Finanzminister Steven Mnuchin. "Die Vereinigten Staaten verpflichten sich weiter, diejenigen ins Visier zu nehmen, die den Missbrauch der natürlichen Ressourcen Venezuelas durch das Maduro-Regime ermöglichen." Zu den betroffenen Unternehmen gehören Elemento auf Malta und Swissoil in Genf.

Die Sanktionen haben nach Angaben des US-Finanzministeriums zur Folge, dass etwaiges Vermögen der Personen und Unternehmen in den USA eingefroren wird. Außerdem dürfen US-Bürger keine Geschäfte mit ihnen machen.

Die USA sind einer der wichtigsten Verbündeten der Opposition, die unter dem selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó versucht, Präsident Maduro aus dem Amt zu drängen. US-Außenminister Mike Pompeo habe mit Guaidó gesprochen und das US-Engagement bestärkt, gab ein Sprecher Pompeos am Dienstag bekannt./mfa/DP/stw

19.01.2021 | 18:54:44 (dpa-AFX)
Ölpreise legen weiter zu
19.01.2021 | 13:03:43 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen - Schwacher Dollar sorgt für Auftrieb
19.01.2021 | 10:39:26 (dpa-AFX)
IEA senkt Nachfrageprognose für Rohöl wegen neuer Corona-Beschränkungen
19.01.2021 | 07:51:22 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen leicht
18.01.2021 | 17:42:51 (dpa-AFX)
Ölpreise geben leicht nach
18.01.2021 | 12:27:20 (dpa-AFX)
Ölpreise sinken leicht

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