Rohstoff-Trading / 04.12.2019 | 09:49:21 Werbung

Brent: All Eyes on Vienna!

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Ölpreisnotierungen zeigten sich in den vergangenen Wochen angesichts des bevorstehenden OPEC-Treffens am 5./6. Dezember in Wien weiter behauptet. Dabei hoffen Marktteilnehmer auf mögliche Signale bezüglich weitergehender Stützungsmaßnahmen der OPEC+-Allianz. Übergeordnet bleibt das Chartbild damit weiterhin bullisch, was unserer Einschätzung nach auf eine Fortsetzung der zuletzt gesehenen Aufwärtsbewegung hindeutet.

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Ölpreise widersetzen sich negativen Nachrichten

Die Ölpreisnotierungen zeigten sich zuletzt an den Terminmärkten weiter auf Erholungskurs. Dabei ließen sich die Marktteilnehmer von schlechten Nachrichten wie einem unerwartet deutlichen Anstieg der US-Öllagerbestände nicht beirren, was unserer Einschätzung nach für eine weiterhin bullische Verfassung am Ölmarkt spricht. Der Fokus der Marktteilnehmer richtete sich dabei vornehmlich auf die weiterhin positiv verlaufenden Gespräche zwischen China und den USA, die auf eine baldige Einigung im weiter schwelenden Handelskonflikt schließen lassen. Kommt es tatsächlich zu einer Übereinkunft der beiden führenden Wirtschaftsnationen, sollte dies nach Einschätzung vieler Analysten zu einer deutlichen Belebung der zuletzt schwachen globalen Ölnachfrage führen.

 

Bevorstehendes OPEC+Treffen sorgt für Optimismus!

Frische Impulse erhoffen sich die Marktteilnehmer von dem am 5./6. Dezember stattfindenden Treffen der OPEC und weiterer bedeutender Ölförderländer außerhalb des Preiskartells. Denn im Zuge der Beratung der OPEC+-Staatengemeinschaft werden Hinweise bezüglich der weiteren strategischen Ausrichtung der Zweckgemeinschaft zur dauerhaften Stützung der Ölpreisnotierungen erwartet. Bereits im Vorfeld hatten hochrangige OPEC-Vertreter wie der OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo durchblicken lassen, dass man an einer nachhaltigen Stützung der Ölpreise interessiert ist. Konkrete Maßnahmen, wie die OPEC+-Allianz dies umsetzen will, wurden im Vorfeld nicht genannt. Allerdings dürfte neben einer schärferen Überwachung der bis März kommenden Jahres terminierten Förderkürzungsmaßnahmen bei den Unterzeichnerstaaten vor allem eine weitere Verlängerung des Abkommens eine zentrale Rolle spielen. Hier gehen Rohstoffanalysten davon aus, dass sich die Staatengemeinschaft möglicherweise zu einer Verlängerung des bestehenden Abkommens bis Ende des kommenden Jahres verständigen wird. Eine weitere Kappung der Ölproduktion sei jedoch dem Vernehmen nach eher unwahrscheinlich, ist derzeit Agenturberichten zufolge aus gut informierten Kreisen zu hören. Übergeordnet bleibt das Sentiment unserer Einschätzung nach weiterhin bullisch. Dies belegt die Tatsache, dass nach den von US-Präsident Trump angekündigten Strafzöllen auf Aluminium- und Stahlimporte aus Argentinien und Brasilien Rücksetzer im Bereich der Marke von 60 USD mit Käufen beantwortet wurden.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf Brent

Brent Crude Oil zeigte sich in den vergangenen Wochen weiter behauptet, wobei Rücksetzer im Bereich oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 60 USD mit Käufen beantwortet wurden. Dies spricht unseres Erachtens für eine Fortsetzung der übergeordneten Erholungsbewegung. Bei Long-Positionen bietet es sich an, den Stop-Loss bis in den Bereich der Marke von 58,50 USD nachzuziehen.

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswertes partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Brent Crude Oil Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 40,334 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 40,334 USD. Der Endlos-Turbo Long auf den Brent Crude Oil Contract hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 04.12.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Endlos Turbo Long 38,796 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

DF1J3G / //
Quelle: DZ BANK: Geld 27.01. 09:31:52, Brief 27.01. 09:31:52
DF1J3G // Quelle: DZ BANK: Geld 27.01. 09:31:52, Brief 27.01. 09:31:52
18,03 EUR
Geld in EUR
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Brief in EUR
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Basiswertkurs: 58,66 USD
Quelle : ICE Fut Eur , 09:07:44
  • Basispreis
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  • Knock-Out-Barriere
    38,796 USD
  • Abstand zum Knock-Out in %
    33,86%
  • Hebel 2,95x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

27.01.2020 | 06:50:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Irakische Regierung: Rakete trifft Gelände der US-Botschaft in Bagdad

(Neu: Weitere Details)

BAGDAD (dpa-AFX) - Nach mehreren Raketenangriffen auf US-Ziele im Irak ist nun auch das Gelände der amerikanischen Botschaft in der Hauptstadt Bagdad direkt getroffen worden. Der geschäftsführende Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi bestätigte den Angriff und kündigte an, dass irakische Sicherheitskräfte den Fall untersuchen würden. Laut einem Bericht der Nachrichtenseite Al-Sumaria wurden mindestens drei Menschen verletzt. Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten US-Regierungsvertreter von einem Leichtverletzten und geringen Schäden durch den Einschlag dreier Raketen auf dem Botschaftsgelände.

Insgesamt seien am Sonntag fünf Raketen im hoch gesicherten Regierungsviertel niedergegangen, teilte das irakische Militär mit. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff. Al-Sumaria berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass Hubschrauber einige Menschen vom Botschaftsgelände evakuieren würden.

Im Stadtzentrum von Bagdad waren in vergangenen Wochen mehrfach Raketen eingeschlagen. Einige davon landeten in oder nahe dem Regierungsviertel, in dem unter anderem die US-Botschaft und die Botschaft Großbritanniens liegen. Bei den Angriffen in dieser sogenannten Grünen Zone wurden in vergangenen Jahren auch Menschen getötet oder verletzt. Meist stecken dahinter örtliche Milizen, von denen manche auch vom Nachbarland Iran unterstützt werden.

CNN zitierte einen Sprecher des US-Außenministeriums mit den Worten, dass die Regierung "von Berichten über Raketeneinschläge in der internationalen Zone" von Bagdad wisse. Eine offizielle Bestätigung aus Washington gab es zunächst nicht. Der Sprecher sagte dem Bericht zufolge bloß: "Wir rufen die irakische Regierung auf, ihre Verpflichtung zu erfüllen, unsere diplomatischen Einrichtungen zu schützen."

Ministerpräsident Abdel Mahdi verurteilte den jüngsten Angriff, der "den Staat schwächt und seine Souveränität verletzt". Er habe "gravierende Folgen für das ganze Land" und schädige die Beziehungen mit Verbündeten, sagte er laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur INA.

Die Lage im Irak ist seit der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch einen US-Luftangriff in Bagdad Anfang Januar und einen Vergeltungsschlag des Irans gegen Militärstützpunkte im Irak, die auch vom US-Militär genutzt werden, sehr angespannt. Die Angriffe hatten Sorgen geweckt, dass der Konflikt zwischen dem Iran und den USA militärisch eskalieren könnte - mit dem Irak als einem möglichen Kriegsschauplatz.

Im Irak waren in vergangenen Wochen mehrere Militärstützpunkte mit Raketen angegriffen worden, auf denen sich auch Soldaten der US-Armee aufhielten. Der Verdacht richtete sich hier meistens gegen schiitische Milizen, die mit dem Iran verbündet sind. Sie wollen wie der Iran den Abzug der US-Truppen aus dem Land erreichen.

Das irakische Parlament hatte nach der Tötung Soleimanis einen Abzug aller ausländischen Truppen gefordert, gemünzt war diese Resolution aber vor allem auf das US-Militär. Iraks Regierung erklärte, sie arbeite an der Umsetzung des Beschlusses. Konkrete Schritte gibt es bislang nicht. Im Irak sind rund 5000 US-Soldaten im Einsatz. Sie waren unter anderem entsendet worden, um das irakische Militär im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen. Erst am Freitag hatten Tausende Iraker in Bagdad gegen die US-Präsenz im Land protestiert./jot/DP/zb

27.01.2020 | 06:47:53 (dpa-AFX)
Ölpreise geben weiter nach - Ausbreitung des Coronavirus belastet Märkte
24.01.2020 | 18:41:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens werden verlängert
24.01.2020 | 18:26:36 (dpa-AFX)
Ölpreise geben deutlich nach - Ausbreitung des Cornavirus belastet
24.01.2020 | 14:30:39 (dpa-AFX)
Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens werden verlängert
24.01.2020 | 13:08:54 (dpa-AFX)
Ölpreise drehen in die Verlustzone
24.01.2020 | 07:54:31 (dpa-AFX)
Ölpreise legen etwas zu

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