Rohstoff-Trading / 21.11.2018 | 11:04:06 Werbung

Brent: Abwärtstrend beschleunigt sich!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Iran-Embargo mit vielen Ausnahmen
  • OPEC will mit Förderkürzungen gegensteuern
  • USA drängen auf niedrige Ölpreisnotierungen
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Iran-Embargo mit vielen Ausnahmen – Ölproduktion auf Rekordkurs

Das seit Anfang November in Kraft getretene Embargo der USA gegen den Iran, das den weltweit viertgrößten Ölproduzenten als Rohöl-Exporteur quasi vom Weltmarkt ausschließt, stößt bei den Ölbullen an den Terminmärkten kaum auf positive Resonanz. Dank zahlreicher Ausnahmegenehmigungen, die den Import von Öl aus dem Iran für Staaten wie China, Indien oder Japan weiter ermöglichen, hat das Embargo begrenzten Einfluss auf das bestehende Ölangebot. Die weiter steigende Ölproduktion vor allem in den USA sorgt für ein Überangebot an den Weltmärkten. Mit 11,7 Millionen Barrel pro Tag liegt die US-Fördermenge so hoch wie nie zuvor, während die globale Nachfrage nach dem schwarzen Gold tendenziell eher sinkt. So hat die OPEC jüngst ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage für das laufende und das kommende Jahr nach unten revidiert.

 

Die Perspektive: OPEC kündigt Förderkürzungen an

Die OPEC versucht, die Lage am Ölmarkt durch Förderkürzungen zu stabilisieren. Im Zuge des kommenden OPEC-Treffens Anfang Dezember will man die Fördermenge um insgesamt rund 1 Million Barrel auf 1,4 Millionen Barrel zurückfahren. Auch Russland will sich nach den Worten des Energieministers Nowak an einer Reduzierung der Ölfördermenge beteiligen. Damit deutet sich ein erneuter Schulterschluss zwischen dem von Saudi-Arabien geführten OPEC-Kartell und Russland, dem führenden Ölproduzenten außerhalb der OPEC, an. Ob dies jedoch ausreicht, um die Lage an den Terminmärkten zu stabilisieren, bleibt aus unserer Sicht fraglich. So hatte sich Saudi-Arabien unter dem Druck von US-Präsident Trump unmittelbar vor dem Inkrafttreten der Iran-Sanktionen bereit erklärt, seine Fördermenge um 500.000 Barrel pro Tag zu erhöhen, um etwaige Angebotsengpässe abzumildern. Der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China drückt derweil weiter auf die Ölnachfrage, während die OPEC-Staaten ihre Produktion zuletzt im Oktober um 127.000 Barrel pro Tag erhöhten.

 

Die Trading-Taktik: Prozyklisch short

Wir sehen Brent nach dem Bruch der Unterstützung bei 70 USD in einem intakten Abwärtstrend. Kurserholungen wurden zuletzt mit Gewinnmitnahmen beantwortet, weshalb es sich aus unserer Sicht anbietet, Kurserholungen im Bereich von 64,50 USD für den prozyklischen Aufbau von Short-Positionen abzuwarten. Stops für das Short-Szenario bieten sich u.E. im Bereich der Marke von 67,50 USD an.

 

Die Produkt-Idee: Endlos-Turbo Short auf Brent

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Short auf den Brent Crude Future Contract steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Basiswerts gehebelt nach. Auf den Basiswert Brent Crude Future Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos Short zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Short mit einem aktuellen Basispreis von 81,189 USD und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 81,189 USD. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Hebelprodukt wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 21.11.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

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(Bewertungen: 15)

Endlos Turbo Short 81,042 open end: Basiswert Brent Crude Future Contract

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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 61,06 USD
Quelle : ICE Fut Eur, 15:45:30
  • Basispreis 81,042 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 32,73%
  • Knock-Out-Barriere 81,042 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 32,73%
  • Hebel 3,06x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Brent Crude Future Contract

12.12.2018 | 13:18:49 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen weiter

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch an ihre Gewinne vom Vortag angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 61,14 US-Dollar. Das waren 94 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 91 Cent auf 52,56 Dollar.

Anzeichen einer Entspannung zwischen den USA und China sorgten am Rohölmarkt weiter für Auftrieb. Zum einen wolle China die Zölle auf amerikanische Autos deutlich senken, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend berichtet. Zum anderen deutete US-Präsident Donald Trump an, in den Fall der in Kanada festgehaltenen Huawei-Finanzchefin eingreifen zu wollen, soweit dies mit Fortschritten im Handelsstreit verbunden sei.

Am Nachmittag rückt am Erdölmarkt die Entwicklung der US-Ölreserven wieder stärker in den Fokus. Am Nachmittag stehen die offiziellen Daten der amerikanischen Regierung zur Entwicklung der Lagerbestände an Rohöl auf dem Programm. Am Markt wird damit gerechnet, dass die Ölreserven in der vergangenen Woche gesunken sind. Es wäre der zweite Rückgang in Folge./bgf/jkr/fba

12.12.2018 | 13:11:03 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Rohöl gefallen
12.12.2018 | 07:57:57 (dpa-AFX)
Ölpreise legen weiter zu
11.12.2018 | 18:23:41 (dpa-AFX)
Ölpreise legen deutlich zu - Mögliche Einigung im Handelskonflikt
11.12.2018 | 14:39:54 (dpa-AFX)
Preis für Opec-Rohöl gestiegen
11.12.2018 | 12:54:18 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen etwas
11.12.2018 | 08:13:15 (dpa-AFX)
WDH: Ölpreise wenig verändert

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