Neues auf dzbank-derivate.de / 19.06.2019 | 11:40:43 Werbung

Wolkige Aussichten - reale Erträge!

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Aus der modernen Arbeitswelt ist Cloud Computing nicht mehr wegzudenken. Dabei dürfte die Nutzung externer IT-Infrastrukturen in den kommenden Jahren nochmals an Bedeutung gewinnen und wohl dazu beitragen, dass sich der Börsenwert Amazons, des ohnehin schon zweitteuersten Unternehmens der Welt, weiter erhöhen wird.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Cloud Computing ist in der Geschäftswelt schon seit geraumer Zeit in aller Munde. Laut einer aktuellen Umfrage des renommierten Forschungs- und Beratungsunternehmens Gartner sieht mehr als ein Drittel aller Unternehmen Investitionen in die „Datenwolke“ als eine der drei höchsten Investitionsprioritäten. Ähnlich, wie es bei der Bereitstellung von Elektrizität der Fall war, wird das Cloud Computing damit langfristig zu einer Industrialisierung von IT-Ressourcen führen. Denn die Vorteile für den Nutzer liegen klar auf der Hand.

 

Was genau ist Cloud Computing?

Cloud Computing beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und IT-Leistungen wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Service über das Internet. So fallen keinerlei Investitionskosten für den Erwerb von Hard- und Software oder die Einrichtung lokaler Datencenter an. Die Cloud-Dienste werden in einem globalen Netzwerk aus sicheren Datencentern ausgeführt, die regelmäßig auf die neueste Generation schneller und effizienter Hardware aktualisiert werden. Selbst äußerst große Rechner- und Speicherleistungen lassen sich sehr kurzfristig und zwar genau dann bereitstellen bzw. abrufen, wenn sie benötigt werden („elastische Skalierung“). Zudem werden mit Hilfe der „Wolke“ die Datensicherung und Notfallwiederherstellung vereinfacht, da die Daten an mehreren Standorten im Netzwerk gespiegelt werden können, und last but not least reduziert sich auch der Wartungsaufwand für die eigene IT-Infrastruktur erheblich.

 

Amazon auf Wolke sieben

Den großen Playern der Branche ist es inzwischen nicht nur gelungen, diese Vorzüge in kontinuierlich steigende Umsätze und operative Erträge umzusetzen, sondern sie investieren immer größere Beträge in diesen Bereich, um ihre Führungspositionen zu behaupten und die Basis für zukünftige Gewinne rasant auszubauen. Dabei ist Amazon mit einem Marktanteil von knapp 33% (2018) der klare Branchenführer. Auf den weiteren Plätzen folgen mit deutlichem Abstand Microsoft (13%), IBM (8%) und Google (7%). Unter dem Namen Amazon Web Services (AWS) vertreibt der Onlineriese seine IT-Dienstleitungen in die ganze Welt. Die Vorteile der von AWS angebotenen Cloud Computing Services gehen so weit, dass sogar Netflix, der größte Konkurrent des hauseigenen Streamingdienstes Amazon Prime, alle seine Daten über die Amazon Cloud ausspielt. Von den DAX 30 Konzernen setzen inzwischen 80% auf das Cloud Computing von AWS, kontinuierlich kommen weitere Großkunden aus unterschiedlichen Branchen hinzu.

 

Margen auf Rekordniveau

Insgesamt ist Amazon sehr gut ins Jahr gestartet. Der operative Gewinn lag in den ersten drei Monaten 2019 mit 4,42 Mrd. USD (+130%) weit über den Markterwartungen von 3,08 Mrd. USD. Positiv werten Analysten insbesondere, dass der Konzern die Ertragskraft kontinuierlich steigert. Die operative Marge betrug zuletzt 7,4%, was im Vergleich zur Cloud-Sparte, die mittlerweile 12,9% zum Umsatz beiträgt, allerdings noch geradezu bescheiden wirkt. So hat AWS im 1. Quartal eine operative Marge von beachtlichen 28,9% eingespielt (+3,2 Prozentpunkte). Bei Umsatz und Ertrag überproportional zulegen konnte auch das noch relativ junge Geschäft mit Onlinewerbung, welches laut Amazon-Management um 36% gewachsen ist. Analysten gehen davon aus, dass die beiden hochprofitablen Geschäftsfelder Cloud Computing und Onlinewerbung auch in den kommenden Quartalen maßgeblich dazu beitragen werden, die Ertragskraft des Konzerns trotz hoher Investitionen in Logistikzentren, eigene Inhalte und Zusatzangebote für „Prime“-Kunden weiter zu steigern. Einige Analysten sehen den Fair Value des Internetgiganten deshalb auch bei 2.230 USD je Aktie und damit ca. 17% über dem derzeitigen Aktienkurs.

Für trading-affine Anleger mit ähnlich positivem Erwartungen für die Amazon-Aktie die bei den entsprechend hohen Chancen auch bereit sind, einen Totalverlust in Kauf zu nehmen, könnten klassische Optionsscheine Long zum Beispiel mit einem aktuellen Basispreis von 1.940 USD eine interessante Trading-Idee darstellen. Der Hebel des Papiers beträgt derzeit ca. 6,6. Aber auch für Anleger die auf einen fallende Amazon Kurs setzen möchten gibt es entsprechende Short Produkte.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 19.06.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 5)

Optionsschein Classic Long 1.940 2020/12: Basiswert Amazon.com

DF2V7N / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.07. 21:23:44, Brief 19.07. 21:23:44
DF2V7N // Quelle: DZ BANK: Geld 19.07. 21:23:44, Brief 19.07. 21:23:44
2,74 EUR
Geld in EUR
2,75 EUR
Brief in EUR
-2,49%
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Basiswertkurs: 1.970,87 USD
Quelle : NASDAQ , 21:09:55
  • Basispreis 1.940,00 USD
  • Abstand zum Basispreis in % -1,57%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,01
  • Omega in % 3,83
  • Delta 0,599273
  • Letzter Bewertungstag 18.12.2020

News / Amazon.com Inc.

19.07.2019 | 16:06:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Microsoft mit Gewinnsprung - Aktie auf Rekordhoch

(neu: Börsenrekord zum US-Handelsstart, mehr Details und Hintergrund)

REDMOND (dpa-AFX) - Starke Quartalszahlen haben dem Software-Riesen Microsoft <US5949181045> ein neues Rekordhoch an der Börse beschert. Die Aktie eröffnete am Freitag mit einem Kursplus von fast drei Prozent bei gut 140 Dollar und markierte damit einen neuen Höchststand. Microsoft baut seine Führung als wertvollstes börsennotiertes US-Unternehmen vor Erzrivale Apple <US0378331005> und Amazon <US0231351067> aus. Der Geschäftsbericht vom Vorabend hievte den Börsenwert zeitweise auf enorme 1,08 Billionen Dollar.

Dank boomender Cloud-Dienste läuft es bei Microsoft derzeit prächtig. Im letzten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) schoss der Gewinn im Jahresvergleich um 49 Prozent auf 13,2 Milliarden US-Dollar (11,7 Mrd Euro) in die Höhe, wie Microsoft am Donnerstag am Konzernsitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington mitteilte. Das lag zwar auch maßgeblich an einer Steuergutschrift über 2,6 Milliarden Dollar, doch auch das operative Ergebnis legte um starke 20 Prozent zu.

Microsoft verdient weiter glänzend am lukrativen Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet. Beim Flaggschiff - der Azure-Plattform für Unternehmen - kletterte der Umsatz um 64 Prozent. Das ist zwar ein beeindruckender Wert, allerdings lag das Wachstum im Vorjahreszeitraum noch bei 89 Prozent und im Vorquartal bei 73 Prozent. Die Cloud-Dienste sind ein großer Teil des Erfolgsrezepts, mit dem Konzernchef Satya Nadella Microsoft seit seinem Amtsantritt 2014 zu einem kaum für möglich gehaltenen Comeback verholfen hat.

Doch auch in vielen anderen Sparten brummt das Geschäft. Das 2016 übernommene Online-Karriereportal Linkedin <US53578A1088> erhöhte den Umsatz um ein Viertel. Microsofts Web-Version des Büroprogramms "Office 365" legte um starke 31 Prozent zu. Selbst das angestaubte Windows-Geschäft lief dank überraschend starker PC-Verkäufe gut. Einziger Schwachpunkt war die Gaming-Sparte mit der Spielkonsole Xbox. Insgesamt stiegen die Erlöse um 12 Prozent auf 33,7 Milliarden Dollar. Sowohl Gewinn als auch Umsatz lagen über den Erwartungen der Analysten.

An der Börse ist Microsoft ohnehin schon seit einiger Zeit das Maß aller Dinge. Der Konzern hat Apple und Amazon als wertvollste Aktiengesellschaft überholt und ist aktuell das einzige Unternehmen mit einem dreizehnstelligen Börsenwert über der magischen Marke von einer Billion Dollar. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Kurs mit 37 Prozent im Plus. Das ist umso beeindruckender, da bis zu Nadellas Amtsantritt eigentlich niemand dem einst so mächtigen Computer-Dino zugetraut hätte, wieder an alte Zeiten anzuknüpfen./hbr/DP/jha

19.07.2019 | 06:35:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Microsoft steigert Gewinn und Umsatz dank Cloud-Boom kräftig
18.07.2019 | 15:59:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Schwache Abozahlen: Gerät Streaming-König Netflix ins Straucheln?
18.07.2019 | 15:34:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Top-Wirtschaftsmächte nähern sich bei Steuern für Internetriesen an
18.07.2019 | 12:19:53 (dpa-AFX)
G7-Industriestaaten wollen bei Digitalsteuer an einem Strang ziehen
18.07.2019 | 07:10:01 (dpa-AFX)
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