Neues auf dzbank-derivate.de / 20.10.2017 | 10:11:06 Werbung

NEU IM ANGEBOT: Produkte auf Small und Mid Caps - Aumann und OHB

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Das Gros der Anleger investiert überwiegend in bekannte und große Konzerne, sogenannte Large Caps. Dabei sind gerade im Bereich der Small & Mid Caps häufig innovative Unternehmen, welche nicht selten in ihrer Nische Weltmarktführer sind, zu finden. Neben einer teils beeindruckenden Wachstumsdynamik können einige dieser Firmen aufgrund ihrer Spezialisierung auch eine gewisse Krisenresistenz aufweisen. Zwei Unternehmen, die sich spannenden Zukunftsthemen verschrieben haben und in diesen Bereichen eine immer wichtigere Rolle spielen, sind Aumann und OHB.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Elektrifiziert in die Zukunft

Große Ziele hat die Aumann AG. Das 1936 in Berlin gegründete Unternehmen mit heutigem Firmensitz in Beelen strebt an, Weltmarktführer für Spezialmaschinen und Produktionslinien für Firmen aus dem Bereich E-Mobility zu werden. In seiner gegenwärtigen Form existiert das Unternehmen erst seit wenigen Jahren. 2015 wurden die Anteile der Aumann Winding and Automation Gruppe von MBB Fertigungstechnik übernommen. Heute entwickelt und produziert Aumann hochspezialisierte Maschinen und Produktionslinien für die automatisierte Fertigung von elektrischen Antriebssträngen für die Automobilindustrie und andere E-Mobility-Industrien. Zudem ist das seit März dieses Jahres börsengelistete Unternehmen spezialisiert auf die Wickeltechnologie von Elektrospulen. Dank dieser Technologie soll sich der Kupferverbrauch um bis zu 50% reduzieren, was das Gewicht des Elektromotors verringert und dessen Leistung erhöht. Zu den Kunden der Aumann AG gehören bekannte Namen wie beispielsweise Tesla und BYD.

 

In den ersten drei Quartalen 2017 erzielte Aumann ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 24,1% auf 140,3 Millionen Euro. Gleichzeitig wurde das EBIT um 26,4% auf 15,1 Millionen Euro gesteigert. Obwohl der Großteil der Einnahmen noch aus dem klassischen Spezialmaschinengeschäft für Branchen wie Automotive, Luft- und Raumfahrt, Schienenverkehr, Verbraucherelektronik und Landwirtschaft erzielt wird, spielt das E-Mobility-Segment eine immer wichtigere Rolle. Der Umsatz in diesem Bereich lag in den ersten neun Monaten bei 40,3 Millionen Euro und das EBIT bei 4,8 Millionen Euro.

 

Nach einem äußerst starken ersten Halbjahr lag das dritte Quartal deutlich unter den Erwartungen, was nach Einschätzung des Managements durch das starke organische Wachstum bedingt ist. Aumann wächst aber nicht nur intern, sondern auch extern. Erst diese Woche wurde der Kauf des Automatisierungsspezialisten USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH bekanntgegeben. Unter Berücksichtigung dieser Übernahme erwartet Aumann einen konsolidierten Ganzjahresumsatz für 2017 von über 210 Millionen Euro. Aufgrund des enttäuschenden dritten Quartals wurde die Jahresprognose für das EBIT von ursprünglich 25 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro gesenkt.

 

Nach den Sternen greifen

Ebenfalls im Hightech-Bereich tätig ist die OHB SE. Das in Bremen ansässige Unternehmen ist Deutschlands erster börsennotierter Raumfahrt- und Technologiekonzern. Der Konzern blickt auf eine 35-jährige Erfahrung im Bereich der Hochtechnologie zurück und ist heute international tätig. OHB setzt sich aus zwei Unternehmensbereichen zusammen. Im Bereich „Space Systems“ liegt der Fokus auf der Entwicklung, Umsetzung und Fertigung von Raumfahrtprojekten, wie beispielsweise Satelliten für Navigation, Wissenschaft, Kommunikation und Erdbeobachtung. Zudem fallen auch Projekte für die Ausstattung und den Betrieb der Internationalen Raumstation ISS in diesen Sektor. Im zweiten Unternehmensbereich - „Aerospace + Industrial Products“ - werden Produkte für die Luft- und Raumfahrt sowie für andere Industriebereiche gefertigt. So ist OHB beispielsweise der größte deutsche Zulieferer für das Ariane-5-Programm.

 

OHB konnte im ersten Halbjahr 2017 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,2% auf 332,7 Millionen Euro steigern. Trotz höherer Abschreibungen konnte auch das EBIT zulegen - um 5,5% auf 19,3 Millionen Euro. Der Konzernperiodenüberschuss beträgt für die ersten sechs Monate 12,1 Millionen Euro, was einem Anstieg von 15,6% entspricht. Das Ergebnis pro Aktie wuchs um 17,3% auf 0,61 Euro. Das erfreuliche Ergebnis für das erste Halbjahr sowie ein hoher Auftragsbestand lassen die Konzernleitung optimistisch in die Zukunft blicken. Für das Geschäftsjahr 2017 wird eine konsolidierte Gesamtleistung von 800 Millionen Euro (2016: 728 Millionen Euro) sowie ein EBIT von 44 Millionen Euro (2016: 42,7 Millionen Euro) erwartet.

 

Trotz der positiven Entwicklung sieht der aktivistische Investor Guy Wyser-Pratte vermutlich noch einiges an Optimierungs- und Steigerungspotenzial. Im Laufe des Jahres hat sich die Fondsgesellschaft des 77-jährigen US-Amerikaners in das Familienunternehmen eingekauft. Dem Investor ist es ein Dorn im Auge, dass die Familie Fuchs nach wie vor die wichtigsten Funktionen bei OHB innehat. Wyser-Pratte - inzwischen zweitgrößter Aktionär nach Familie Fuchs - will daher strategische und personelle Veränderungen durchsetzen.

 

Aufwärtstrend intakt

Die Börse hat die jüngsten Entwicklungen bei OHB SE freudig aufgenommen - seit Anfang des Jahres hat sich der Kurs der Aktie mehr als verdoppelt. Aktuell konsolidiert der Kurs bei rund 45 Euro. Aufgrund des intakten Aufwärtstrends ist dies unserer Einschätzung nach aber nur eine Art Verschnaufpause, bevor neue Hochs in Angriff genommen werden. Erst bei einem Bruch des Aufwärtstrends bei derzeit rund 43 Euro ist mit Abgaben bis mindestens 41,08 Euro zu rechnen.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos Turbo Long auf OHB steigende, aber auch fallende Kursnotierungen der Aktie der OHB SE gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell 37,266 Euro) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 20.10.2017, Emittentin DZ BANK.
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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(Bewertungen: 15)

Endlos Turbo Long 37,456 open end: Basiswert OHB Technology

DD2FY4 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.01. 23.01., Brief 23.01. 23.01.
DD2FY4 // Quelle: DZ BANK: Geld 23.01. 23.01., Brief 23.01. 23.01.
0,92
Geld in EUR
0,97
Brief in EUR
0,00%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 46,550 EUR
Quelle : Xetra, 23.01.
  • Basispreis 37,456 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 19,54%
  • Knock-Out-Barriere 37,456 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 19,54%
  • Hebel 4,81x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / OHB Technology AG

27.11.2017 | 13:42:09 (dpa-AFX)
DGAP-News: OHB SE: Vertrag über elektro-optisches Aufklärungssystem unterzeichnet (deutsch)

OHB SE: Vertrag über elektro-optisches Aufklärungssystem unterzeichnet

^

DGAP-News: OHB SE / Schlagwort(e): Vertrag

OHB SE: Vertrag über elektro-optisches Aufklärungssystem unterzeichnet

27.11.2017 / 13:41

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Bremen - Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB System AG, ein

Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE (Prime Standard,

ISIN: DE0005936124), hat heute mit dem Auftraggeber den Vertrag für die

Realisierung eines Satellitensystems zur weltweiten elektro-optischen

Aufklärung unterschrieben. Die Realisierung erfolgt in einem Budgetrahmen

von bis zu 400 Mio. EUR.

"Wir sind sehr stolz darauf, dass die Bundesrepublik Deutschland uns das

Vertrauen geschenkt hat, nach SAR-Lupe und SARah ein weiteres

satellitengestütztes Aufklärungssystem zu liefern", sagt Fuchs. "Damit ist

OHB kompetenter Technologiepartner der Bundesrepublik sowohl für

radarbasierte als auch für elektro-optische Aufklärung."

Dr. Ingo Engeln, Vorstandsmitglied der OHB System AG, betont die wertvollen

Erfahrungen aus dem Sektor satellitengestützter Aufklärungssysteme bei OHB.

"Die aus den Vorhaben SAR-Lupe und SARah erworbene Kompetenz wird uns helfen

auch das elektro-optische Aufklärungssystem erfolgreich zu realisieren",

sagt Engeln.

Corporate Communications

Günther Hörbst

Tel.: +49 421 - 2020-9438

E-Mail: guenther.hoerbst@ohb.de

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27.11.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: OHB SE

Karl-Ferdinand-Braun-Str. 8

28359 Bremen

Deutschland

Telefon: +49 (0)421 2020 8

Fax: +49 (0)421 2020 613

E-Mail: ir@ohb.de

Internet: www.ohb.de

ISIN: DE0005936124

WKN: 593612

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);

Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,

Stuttgart, Tradegate Exchange

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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632979 27.11.2017

°

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