Neues auf dzbank-derivate.de / 13.09.2017 | 09:53:39 Werbung

Neu im Angebot: Endlos Turbos auf den Dow Jones

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Er ist wohl das bekannteste und zugleich eines der ältesten Börsenbarometer der Welt: der Dow Jones. Für Anleger, die an den Kursbewegungen des Dow Jones Industrial Average, so sein vollständiger Name, gehebelt partizipieren wollen, hat die DZ BANK Endlos Turbos neu im Angebot. Interessante Details zum Leitindex der Wall Street erfahren Sie im folgenden Indexporträt.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Der Name des Dow Jones geht auf Charles Henry Dow und Edward Davis Jones zurück, die im Jahr 1882 gemeinsam mit Charles Milford Bergstresser die Dow Jones & Company gründeten, bis zum heutigen Tage einer der bekanntesten Verlage für Finanznachrichten und unter anderem Herausgeber des Wall Street Journal. Um die Entwicklung des Aktienmarktes besser beurteilen zu können, schuf Charles Dow im Jahr 1884 den Dow Jones Average. Dieser Aktienindex setzte sich aus neun Eisenbahngesellschaften, einer Dampfschifffahrtsgesellschaft sowie einer Geldtransfergesellschaft zusammen. Mit der voranschreitenden Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts gewannen Industrieunternehmen in der Wirtschaft immer mehr an Bedeutung. Dow trug dieser Entwicklung Rechnung, indem er den Dow Jones Industrial Average schuf. Zum Zeitpunkt der ersten Veröffentlichung am 26. Mai 1896 enthielt der Index 12 Industrieunternehmen. Im Jahr 1928 wurde die Zahl der Indexmitglieder auf 30 erhöht.

 

America’s Greatest

Von den ursprünglichen Unternehmen ist heute einzig noch General Electric im Index verblieben. Gleichwohl ändert sich die Zusammensetzung des Dow Jones nur selten. Regelmäßige Überprüfungs- und Anpassungstermine gibt es ebenso wenig wie feste Regeln, wann ein Unternehmen den Index verlassen muss oder neu aufgenommen wird. Üblicherweise werden nur solche Unternehmen aufgenommen, die über einen exzellenten Ruf verfügen, zu den führenden Unternehmen in ihrer Branche zählen, ein nachhaltiges Wachstum aufweisen und für die sich eine große Anzahl an Investoren interessiert. Darüber hinaus ist die Einhaltung einer adäquaten Sektorenaufteilung eine weitere Überlegung im Auswahlprozess. Der Dow Jones Industrial Average kann alle Sektoren der US-Wirtschaft abdecken, ausgenommen sind lediglich Unternehmen aus dem Transportsektor und Versorger. Diese Unternehmen werden vom Dow Jones Transportation Average sowie dem Dow Jones Utility Average abgebildet. Die letzte Änderung des Dow Jones Industrial Average datiert vom 18. März 2015. Damals wurde Apple aufgenommen und ersetzte AT&T. Neben Apple finden sich im Dow Jones die Anteilscheine weiterer bekannter US-Konzerne wie Boeing, Coca-Cola, IBM, Intel, McDonald’s, Microsoft, Nike oder Walt Disney.

 

Besonderheit bei der Berechnung

Im Vergleich zu den meisten anderen internationalen Aktienindizes weist der Dow Jones Industrial Average eine Besonderheit bei der Berechnung auf. Für die Ermittlung des Indexstandes spielen Marktkapitalisierung, Streubesitz oder Handelsvolumen keine Rolle, denn es handelt sich um einen preisgewichteten Index. Der Kurs des Dow Jones Industrial Average wird allein durch die Notierungen der im Index enthaltenen Aktien bestimmt. Dazu werden die Kurse der 30 Unternehmen addiert und durch einen flexiblen Divisor - den sogenannten Dow Divisor - geteilt. Diese Berechnung hat zur Folge, dass Aktien mit einem hohen Kurs ein höheres Gewicht und somit einen größeren Einfluss auf die Entwicklung des Index haben. Etwaige Dividenden werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt, da es sich um einen reinen Kursindex handelt.

 

Das Startniveau des Dow Jones Industrial Average am 26. Mai 1896 lag bei 40,94 Punkten. Im November 1972 schloss der Index erstmals über 1.000 Punkten, die Marke von 10.000 Punkten wurde im März 1999 überwunden. Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen 2016 befürchteten nicht wenige Marktteilnehmer einen Einbruch am US-Aktienmarkt, sollte der Kandidat der Republikaner, Donald Trump, ins Weiße Haus einziehen. Trump gewann die Wahl, doch der Crash blieb aus. Im Gegenteil: Die Aussicht auf massive Steuersenkungen für Unternehmen und umfangreiche Infrastrukturprogramme ließen die Kurse am US-Aktienmarkt deutlich steigen. Im Januar 2017 notierte der Dow Jones Industrial Average erstmals in seiner Geschichte über der Marke von 20.000 Punkten. Nur fünf Wochen später kletterte der Index über 21.000 Punkte und im August 2017 fiel die Marke von 22.000 Punkten.

 

Endlos Turbos auf den Dow Jones

Für Anleger, die an den Kursbewegungen des Leitindex der Wall Street gehebelt partizipieren wollen, hat die DZ BANK ihr Angebot an Hebelprodukten um Endlos Turbos auf den Dow Jones erweitert: Endlos Turbos long für die Erwartung steigender Kursnotierungen und Endlos Turbos short für die Erwartung fallender Kursnotierungen. Dabei sollte beachtet werden, dass der Hebel jeweils in beide Richtungen wirkt, also sowohl steigende als auch fallende Kursnotierungen des Index verstärkt. Die Hebelwirkung bietet somit die Chance auf eine hohe Rendite, beinhaltet zugleich aber das Risiko hoher Verluste, bis hin zu einem Totalverlust des investierten Kapitals. Dazu kommt es, wenn der Dow Jones die Knock-out-Schwelle des jeweiligen Endlos Turbos berührt, wodurch das Hebelzertifikat wertlos verfällt.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 13.09.2017, Emittentin DZ BANK.
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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