Neues auf dzbank-derivate.de / 12.08.2020 | 11:00:16 Werbung

Beliebte Basiswerte: SAP überrascht gleich zweifach

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Der DAX bleibt Liebling der Anleger. Deutschlands Leitindex gehörte auch im Juli zu den am häufigsten aufgerufenen Basiswerten auf dzbank-derivate.de. Ebenfalls im Fokus stand das größte Indexmitglied: SAP. Der Softwarehersteller meldete neben starken Quartalszahlen eine weitere überraschende Neuigkeit.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

DAX nimmt Allzeithoch ins Visier

Am DAX führt scheinbar kein Weg vorbei: Das deutsche Kursbarometer gehört hierzulande zu den beliebtesten Basiswerten, um diverse Handelsstrategien umzusetzen. Im Juli hatte der Index dabei auch aus charttechnischer Sicht Anhaltspunkte geliefert. Zunächst war er über sein Verlaufshoch von Anfang Juni gestiegen und hatte sich damit weiterhin dem Allzeithoch von Februar dieses Jahres bei knapp 13.800 Punkten genähert. In der zweiten Monatshälfte kam es dann zu einer Korrektur.

Das große Interesse am deutschen Leitindex seitens der Anlegerschaft spiegelte sich in einer entsprechend hohen Nachfrage bei den DAX-Produkten wider. Dabei setzte sich die Tendenz aus den beiden Vormonaten fort, wonach vor allem Short-Produkte im Fokus standen, mit denen gehebelt auf sinkende Kursnotierungen gesetzt werden kann. Die Einsatzmöglichkeiten sowohl als direktionales Trading-Instrument als auch zu Absicherungszwecken dürften dafür maßgeblich verantwortlich sein. Besonders gesucht war beispielsweise ein klassischer Optionsschein mit einer Laufzeit bis November 2020 und einem Basispreis von 9.150 Punkten. Bei den Long-Produkten auf den DAX war u.a. ein klassischer Optionsschein mit einer Laufzeit bis Dezember 2020 und einem Basispreis von 13.700 Zählern beliebt.

Großes Interesse an Short-Produkten verzeichnete im Juli auch ein anderer gefragter Basiswert: Tesla. Der US-Elektroautobauer hatte zu Monatsbeginn mit einer fortgesetzten Rally für Furore gesorgt. Seit dem am 13. Juli markierten Allzeithoch bei fast 1.800 US-Dollar befindet sich die Aktie jedoch in einer Korrekturphase. Bei den Anlegern besonders gesucht war ein klassischer Optionsschein mit einer Laufzeit bis Dezember 2020 und einem Basispreis von 1.000 US-Dollar. Auf der Long-Seite konzentrierte man sich bei Tesla u.a. auf einen klassischen Optionsschein mit Laufzeit September 2020 und einem Basispreis von 2.050 US-Dollar.

 

SAP überrascht gleich zweifach

Auf den im Juli ebenfalls beliebten Basiswert SAP stellten Long-Hebelprodukte den Schwerpunkt dar. Europas größter Softwarekonzern hatte zu Monatsbeginn überraschend starke vorläufige Zahlen für das zweite Quartal 2020 vorgelegt. Zudem hatte der Konzern den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt.

Zum Monatsende gab es dann eine weitere Überraschung: SAP beabsichtigt, die US-Tochter Qualtrics an die Börse zu bringen. Eine endgültige Entscheidung, die Konditionen und der Zeitplan stehen laut Firmenangaben aber noch nicht fest und sind abhängig vom Marktumfeld. Man wolle aber Mehrheitseigner bleiben, um weiterhin vom starken Wachstum der noch kleinen Sparte zu profitieren.

Qualtrics stand bereits im November 2018 kurz vor einem Börsengang, wurde jedoch vier Tage zuvor von SAP für 8 Mrd. US-Dollar übernommen. Die Tochter ist auf Marktforschungs- und Umfragedaten spezialisiert und bezeichnet sich selbst als Erfinder der Kategorie Experience Management (XM). Dabei handelt es sich dem Vernehmen nach um ein schnell wachsendes Marktsegment, das Händlern ein genaueres Steuern von Werbung und Marketing ermöglicht, weil es die operativen Daten (z.B. Kosten, Verkaufszahlen) mit Experience-Daten (Kundenerlebnisse) verknüpft und auswertet. Mit dem Börsengang soll die Tochter gestärkt werden, um ihr Wachstum zu beschleunigen und durch die größere Unabhängigkeit ein eigenes Ökosystem für Experience Management aufzubauen.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf SAP

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert SAP SE zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 27.08.2021 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 9% zum Kurs der Aktie der SAP SE notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 140,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der SAP SE an der Börse XETRA Frankfurt am 20.08.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 140,00 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 27.08.2021 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert SAP SE am 20.08.2021 auf oder über 140,00 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 12.08.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DFR6FJ (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DFR6FJ (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

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Discount 140 2021/08: Basiswert SAP

DFR6FJ / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.09., Brief 18.09.
DFR6FJ // Quelle: DZ BANK: Geld 18.09., Brief 18.09.
123,23 EUR
Geld in EUR
123,25 EUR
Brief in EUR
0,42%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 135,50 EUR
Quelle : Xetra , 18.09.
  • Max Rendite 13,59%
  • Max Rendite in % p.a. 14,57% p.a.
  • Discount in % 9,04%
  • Cap 140,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 3,32%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / SAP SE

15.09.2020 | 15:06:08 (dpa-AFX)
Gründungsurkunde für Cloud-Initiative Gaia-X unterschrieben

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die europäische Cloud- und Dateninfrastruktur Gaia-X nimmt konkrete Formen an. Am Dienstag unterzeichneten 22 Gründungsmitglieder aus Deutschland und Frankreich die Urkunde, mit der die Non-Profit-Organisation Gaia-X AISBL mit Sitz in Brüssel gegründet wurde. Auf deutscher Seite sind unter anderen BMW <DE0005190003>, Bosch, DE-CIX, Deutsche Telekom <DE0005557508>, Fraunhofer Gesellschaft, SAP <DE0007164600> und Siemens <DE0007236101> mit an Bord.

Bei dem im Oktober 2019 vorgestellten Projekt geht es darum, in Europa nicht alternativlos auf die großen IT-Konzerne aus den USA und China angewiesen zu sein. Dafür soll ein Konzept für eine souveräne und vertrauenswürdige europäische Dateninfrastruktur erarbeitet werden, für die bestehende Angebote über Open-Source-Anwendungen und offene Standards miteinander vernetzt werden. Für Mitte November plant die Vereinigung ein Treffen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte, für die Wettbewerbsfähigkeit und die digitale Innovationskraft der deutschen Wirtschaft, für zukunftsfeste Arbeitsplätze in Deutschland und Europa sei der Aufbau einer souveränen europäischen Dateninfrastruktur ein zentrales Vorhaben. Die Gründungsmitglieder hätten nun einen wichtigen Meilenstein genommen. "Ich bin zuversichtlich, dass es schnell gelingen wird, weitere Mitglieder zu gewinnen, um mit vereinten Kräften diesen Eckpfeiler einer starken Datenökonomie in Europa weiter aufzubauen", sagte Altmaier.

Gaia X soll von der nicht-gewinnorientierten Organisation (AISBL) nach belgischem Recht gesteuert werden. Der Branchenverband Bitkom nannte die Gründung der Organisation einen "Meilenstein auf dem Weg zu einer europäischen Cloud- und Dateninfrastruktur." Gaia-X müsse möglichst bald erste Angebote auf den Markt bringen./chd/DP/men

11.09.2020 | 10:29:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Oracle profitiert von verstärkter Heimarbeit in Corona-Krise
11.09.2020 | 09:10:30 (dpa-AFX)
Fehler in neustem iOS kann Risikobewertung der Corona-App verfälschen
10.09.2020 | 23:05:29 (dpa-AFX)
Oracle profitiert von verstärker Heimarbeit in Corona-Krise
10.09.2020 | 12:15:21 (dpa-AFX)
DGAP-DD: SAP SE (deutsch)
09.09.2020 | 11:49:19 (dpa-AFX)
SAP und Bosch wollen Standard für digitale Industrie setzen
03.09.2020 | 12:28:25 (dpa-AFX)
Microsoft-Deutschland-Chefin Bendiek wechselt zu SAP

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