Neues auf dzbank-derivate.de / 05.07.2019 | 09:16:56 Werbung

Beliebte Basiswerte: Nordex kommt in Bewegung

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Ein gefragter Basiswert war im Juni die Aktie von Nordex. Die erhöhte Nachfrage nach Windenergieanlagen füllt die Auftragsbücher und verlieh auch dem Aktienkurs zuletzt wieder Auftrieb.

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Wirecard, Infineon und Nordex im Juni gefragt

Groß war das Interesse der Anleger auch im vergangenen Monat an Wirecard. Hier stellte der Vorstand ein sehr starkes Jahr in Aussicht und bestätigte auf der Hauptversammlung zudem die mittelfristigen Ziele. Ebenfalls im Fokus stand Infineon. Der Chipproduzent gab Anfang Juni bekannt, den US-Wettbewerber Cypress Semiconductor für 9 Mrd. Euro übernehmen zu wollen. Es wäre der größte Zukauf der Firmengeschichte. Für Unsicherheit sorgten allerdings der noch immer ungelöste Handelskonflikt sowie die Sanktionen für den Infineon-Kunden Huawei.

Ein weiterer häufig gesuchter Basiswert im Juni war die Aktie von Nordex. Das Unternehmen verzeichnet eine hohe Nachfrage nach Windenergieanlagen und profitiert dabei von seiner globalen Aufstellung. Nach einem erfolgreichen Jahresauftakt beschleunigte sich die Auftragsentwicklung im zweiten Quartal, wobei sich der Ordereingang für Turbinen mit einer Gesamtleistung von 2 Gigawatt gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelte. Vor allem in den USA läuft es rund. Hier konnte Nordex Aufträge über mehr als 1,1 Gigawatt gewinnen.

 

Nordex nimmt April-Hoch ins Visier

Nach unserer Einschätzung zahlt sich die breite geografische Aufstellung für Nordex aus. Das Unternehmen kann dadurch die Schwäche auf einzelnen Märkten besser kompensieren. International gefragt ist die neue Turbinengeneration Delta4000, die flexibel konfigurierbar ist und sich somit an die unterschiedlichsten Marktanforderungen anpassen lässt. Die vollen Auftragsbücher und das wachsende Servicegeschäft machen die Geschäftsentwicklung zudem berechenbarer. Risiken sehen wir in einer Verschärfung des Wettbewerbs, der zu anhaltendem Preisdruck führt.

Die sich verbessernde Auftragslage führte auch zu einer Verbesserung des Chartbilds. Ausgehend von 7,30 Euro startete Ende Dezember 2018 ein neuer Aufwärtsimpuls, der die Kursnotierung bis Anfang April auf 15,75 Euro führte. Anschließend sahen wir eine mehrmonatige Korrektur. Dabei erwies sich die Marke von 12,00 Euro als Unterstützung. In Reaktion auf die Nachricht zur guten Auftragslage sahen wir einen Ausbruch über die vom April-Hoch ausgehende Abwärtstrendlinie, der von hohen Umsätzen begleitet wurde. Dies ist nach unserer Einschätzung ebenso bullisch zu werten wie der Fakt, dass in den vergangenen Monaten weniger als 50% der vorangegangenen Aufwärtsbewegung korrigiert wurden. Die nächsten Etappenziele sehen wir bei 14,80 und 15,75 Euro. Mit einem Anstieg über 15,75 Euro würde die vorherige Aufwärtsbewegung bestätigt, woraus wir weiteres Potenzial bis 17,19/17,23 Euro ableiten.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf Nordex

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die Nordex SE die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Auf den Basiswert Nordex SE stehen Anlegern verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 8,716 Euro. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, kommt es jedoch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 05.07.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 15)

Endlos Turbo Long 8,7244 open end: Basiswert Nordex

DDW7T7 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.07. 21:20:06, Brief 19.07. 21:20:06
DDW7T7 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.07. 21:20:06, Brief 19.07. 21:20:06
3,96 EUR
Geld in EUR
4,09 EUR
Brief in EUR
-6,82%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 12,650 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:05
  • Basispreis 8,7244 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 31,03%
  • Knock-Out-Barriere 8,7244 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 31,03%
  • Hebel 3,10x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Nordex AG

17.07.2019 | 13:33:19 (dpa-AFX)
KORREKTUR: Ausbau der Windenergie auf See hat Obergrenze für 2020 fast erreicht

(An mehreren Stellen wurde Megawatt durch Gigawatt ersetzt.)

HAMBURG/BERLIN (dpa-AFX) - Der Ausbau der Windenergie auf Nord- und Ostsee hat sein planmäßiges Ziel für das Jahr 2020 von 6,5 Gigawatt Leistung vorzeitig erreicht. Zum Ende des ersten Halbjahres 2019 drehen sich auf beiden Meeren 1351 Windräder mit einer Leistung von 6,7 Gigawatt, teilte die Deutsche Windguard im Auftrag der Windenergie-Verbände am Mittwoch in Berlin mit. Im ersten Halbjahr gingen 42 Windkraftwerke mit einer Leistung von 252 Megawatt in der Nordsee neu ans Netz; das ist der Windpark Merkur etwa 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Weitere 56 Windräder auf See mit einer Leistung von 410 Megawatt sind bereits fertig, speisen aber noch keinen Strom ins Netz. Dazu kommen 26 Fundamente noch ohne Anlagen.

Erreicht ist nicht nur das Ziel, sondern auch die Obergrenze für das Jahr 2020 von 7,7 Gigawatt ist bereits in Sichtweite. Der Ausbaudeckel werde durch die Windkraft-Projekte in Bau voraussichtlich zum Jahresende ausgeschöpft, heißt es in der Mitteilung der Deutschen Windguard. Für die Jahre 2021 bis 2025 hat das Windenergie-auf-See-Gesetz ein Übergangssystem festgelegt, in dem Windkraftwerke mit einer Leistung von 3,1 Gigawatt gebaut werden können und die Zuschläge bereits vergeben sind. Nach 2025 fehlen dann noch 4,1 Gigawatt, um das bislang geltende Ziel von 15 Gigawatt bis zum Jahr 2030 zu erreichen.

Für die Windkraft-Verbände ist die Situation alarmierend. "Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre wird durch einen nun eintretenden Fadenriss erheblich gestört", teilten sie in Berlin mit. Notwendig seien ein verlässlicher Rahmen und ambitionierte Ausbauziele, um die Wertschöpfung der Branche nicht weiter zu gefährden. "Wir machen weniger als wir könnten und weniger als wir brauchen, um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Windenergie, Wolfram Axthelm.

Die Windenergie-Branche fordert noch in diesem Jahr eine Sonderausschreibung von zwei Gigawatt sowie die Anhebung des Ausbauziels 2030 von 15 auf 20 Gigawatt sowie auf mindestens 30 Gigawatt bis 2035. Ein Sonderbeitrag der Offshore-Windenergie zum Ausbau der erneuerbaren Energie ist ohne nähere Ausführungen im Koalitionsvertrag festgelegt, wurde aber bislang nicht umgesetzt. Die Bundesregierung will bis 2030 einen Anteil von 65 Prozent erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung erreichen; im ersten Halbjahr 2019 waren es 47,6 Prozent./egi/DP/mis

17.07.2019 | 13:13:55 (dpa-AFX)
Ausbau der Windenergie hat Obergrenze für 2020 fast erreicht
16.07.2019 | 08:24:31 (dpa-AFX)
NORDEX IM FOKUS: Starkes Auftragsbuch soll Flaute beenden
11.07.2019 | 11:07:54 (dpa-AFX)
Flughafenchef: Deutsche Luftverkehrabgabe für Energiewende nutzen
04.07.2019 | 11:34:18 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Nordex legen nach Bruch des Abwärtstrends weiter zu
03.07.2019 | 15:58:12 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Starker Auftragseingang beflügelt Nordex-Aktie
03.07.2019 | 13:19:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP: US-Geschäft beschert Nordex dickes Auftragsplus

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