Neues auf dzbank-derivate.de / 11.10.2019 | 09:31:06 Werbung

Beliebte Basiswerte: EURO STOXX 50 mittelfristig interessant

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Seit Ende April tritt der EURO STOXX 50 mehr oder weniger auf der Stelle. Mit den schwelenden Handelsstreitigkeiten und einem möglichen No-Deal-Brexit bestehen die bekannten Risikofaktoren fort. Doch es gibt auch positive Einflussfaktoren, aus denen sich neues Aufwärtspotenzial ergeben könnte.

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Lage: thyssenkrupp, Commerzbank und EURO STOXX 50 gesucht

Mit dem Eintritt in das vierte Quartal steht den Aktienmärkten statistisch betrachtet eine saisonal starke Phase bevor. Entsprechend interessiert zeigten sich Anleger auf dzbank-derivate.de im September an Werten, die in den letzten Monaten des Jahres Aufholpotenzial besitzen könnten. Verstärkt gesucht waren beispielsweise die Basiswerte Commerzbank und thyssenkrupp. Beide Unternehmen befinden sich in einer Restrukturierungsphase. Während thyssenkrupp durch weitere Veräußerungen die Holding-Struktur aufbrechen und sich künftig aufs Stahlgeschäft konzentrieren möchte, wird die Commerzbank ihre Tochter comdirect reintegrieren und zeigt sich zudem offen für eine Zusammenarbeit mit den Sparkassen.

Neben den Einzelwerten standen auch Indizes im Fokus. Dabei zeigten Anleger im September deutlich weniger Interesse am DAX als noch im Vormonat. Stattdessen wandten sie sich vermehrt dem EURO STOXX 50 zu. Das europäische Blue-Chip-Barometer weist im laufenden Jahr bislang einen prozentual zweistelligen Wertzuwachs auf, der maßgeblich auf die starke Entwicklung von Anfang Januar bis Ende April zurückzuführen ist.

 

Perspektive: Aufwärtspotenzial für Europas Blue Chips

Seit Ende April tritt der EURO STOXX 50 jedoch auf der Stelle, wobei das Ausmaß der Kursschwankungen deutlich stärker geworden ist. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. So können die Kursgewinne des ersten Quartals unserer Ansicht nach als Reaktion auf die Verluste im vierten Quartal 2019 gesehen werden. Anschließend rückten die Unsicherheitsfaktoren, allen voran die Dauerthemen Brexit und Handelsstreit zwischen den USA und China, wieder stärker in das Bewusstsein der Investoren, zumal sich die Konjunkturindikatoren zuletzt auch in den USA und Europa signifikant abschwächten und signalisieren, dass inzwischen alle großen Volkswirtschaften unter dem zunehmenden Protektionismus leiden. Neue Zölle zwischen den USA und der EU im Zusammenhang mit gewährten Subventionen für Airbus verschärfen die Situation zusätzlich.

Die schwelenden Handelsstreitigkeiten und ein möglicher No-Deal-Brexit bleiben aus unserer Sicht Risikofaktoren. Sollten sich diese verstärken, könnten sie die wirtschaftliche Dynamik im Euroraum abwürgen. Mit Blick auf dieses Umfeld kann das Wirtschaftswachstum im Euroraum, das im zweiten Quartal bei 0,2% lag, unseres Erachtens noch als robust bezeichnet werden. Dass an den Aktienmärkten in den vergangenen Monaten zwar die Volatilität anstieg, die Kurse aber nicht stärker zurückgingen, führen wir unter anderem darauf zurück, dass es auch positive Einflussfaktoren gibt. So scheint das Niedrigzinsumfeld auf längere Zeit zementiert, zugleich wird die Notenbankpolitik der EZB wieder expansiver. Dies macht Anlagen im Rentenbereich weiterhin unattraktiv und könnte Investoren zu Anlagen in Aktien motivieren. Sollten sich die Konjunkturaussichten zu stark eintrüben, könnten die Rufe nach Konjunkturprogrammen lauter werden. Überraschungspotenzial bietet eine Deeskalation im Handelsstreit. Sobald absehbar wird, dass die Industriekonjunktur einen Boden findet, dürften sich die Unternehmensgewinne erholen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir eine leichte und volatile Aufwärtsbewegung beim EURO STOXX 50 auf 3.650 Punkte zur Jahresmitte 2020.

 

Produktidee: Discount-Optionsschein Plus Long auf EURO STOXX 50

In der aktuellen Situation stellen Discount-Optionsscheine Plus auf den EURO STOXX 50 eine interessante Anlagealternative dar. Das umfangreiche Angebot der DZ BANK umfasst verschiedene Discount-Optionsscheine Plus auf den EURO STOXX 50, sodass Anleger das ihrer Risikobereitschaft und Renditeerwartung entsprechende Produkt wählen können. Ein Beispiel ist ein Discount-Optionsschein Plus Long auf den EURO STOXX 50, der mit einem Basispreis und einer Barriere von 2.400,00 Punkten sowie einem Cap bei 2.900,00 Punkten ausgestattet ist und am 26.06.2020 fällig wird. Am Rückzahlungstermin, dem 26.06.2020, gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Liegt jeder von der Stoxx Ltd. berechnete Kurs des EURO STOXX 50 an jedem üblichen Handelstag vom 15.03.2019 bis zum 19.06.2020 (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 2.400,00 Punkten oder liegt der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Barriere von 2.400,00 Punkten und der Referenzpreis auf oder über dem Cap von 2.900,00 Punkten, erhalten Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der wie folgt ermittelt wird: Der Basispreis wird vom Cap abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis (0,01) multipliziert.
2. Liegt der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Barriere und liegt der Referenzpreis unter dem Cap, aber über dem Basispreis, erhalten Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der wie folgt ermittelt wird: Der Basispreis wird vom Referenzpreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert.
3. Liegt der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Barriere und liegt der Referenzpreis auf oder unter dem Basispreis, beträgt der Rückzahlungsbetrag je Produkt 0,001 Euro und wird am Rückzahlungstermin gezahlt. In diesem Fall kommt es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Der vorliegend beschriebene Discount-Optionsschein Plus Long auf den EURO STOXX 50 richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der EURO STOXX 50 während der Beobachtungstage (15.03.2019 bis 19.06.2020) immer über der Barriere von 2.400,00 Punkten notieren wird. Anleger erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus den Bestandteilen des Basiswerts.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie im Glossar.

Stand: 11.10.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 25)

Discount Optionsschein Plus Long 2.400 - 2.900 2020/06: Basiswert Euro Stoxx 50

DF1HRE / //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.02. 17:51:22, Brief 20.02. 17:51:22
DF1HRE // Quelle: DZ BANK: Geld 20.02. 17:51:22, Brief 20.02. 17:51:22
4,95 EUR
Geld in EUR
4,98 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 3.822,98 PKT
Quelle : STOXX , 17:50:00
  • Basispreis 2.400,00 PKT
  • Abstand zum Basispreis in % -37,22%
  • Cap 2.900,00 PKT
  • Maximale Auszahlung 5,00 EUR
  • Hebel 7,68x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,01
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Euro Stoxx 50 (Kursindex) EUR

20.02.2020 | 18:18:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx unter Druck - Hartnäckige Virussorgen

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - An den europäischen Aktienmärkten ist nach den Kursgewinnen am Donnerstag wieder Tristesse eingekehrt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab am Ende um 1,09 Prozent auf 3822,98 Punkte nach. Zu Handelsbeginn hatte er zwar noch kurz erneut den höchsten Stand seit 2008 erreicht, dann aber war er schnell in die Verlustzone abgerutscht, der er bis zum Schluss nicht wieder entkam. Im Späthandel weitete er seine Verluste dann gemeinsam mit den US-Börsen aus.

Zu Belastung wurde, dass die Sorgen vor dem Coronavirus nicht abebben. Zwar ging die Zahl der Neuinfektionen in China nach offiziellen Angaben auf den tiefsten Stand seit Wochen zurück - allerdings sorgt eine erneut geänderte Zählweise für Verwirrung. Zudem meldete Südkorea einen deutlichen Anstieg der Coronavirus-Fälle.

Das französische Börsenbarometer Cac 40 <FR0003500008> verlor 0,80 Prozent auf 6062,30 Punkte. Außerhalb der Eurozone schlug sich der Londoner FTSE 100 <GB0001383545> etwas besser. Er gab am Ende mit minus 0,27 Prozent auf 7436,64 Punkten weniger stark nach.

Die jüngsten Maßnahmen der chinesischen Notenbank zur Stützung der Wirtschaft reichen laut Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners zunächst nicht aus, um die Angst der Börsianer vor einer weiteren Ausbreitung des Virus nachhaltig zu bekämpfen.

Die Aktien einiger Unternehmen, bei denen China als bedeutender Wachstumsmarkt bekannt ist, waren nun wieder unter den Verlierern. Die am Vortag gefragten Luxusgüterwerte zum Beispiel gehörten mit Abschlägen von 3,5 respektive 2,2 Prozent bei Kering <FR0000121485> und LVMH <FR0000121014> dazu.

Auch Autowerte werden durchaus zu diesem Kreis gezählt, am Ende waren sie in der Sektorwertung aber mit einem Anstieg um 0,4 Prozent bei ihrem Branchenindex der einzige Lichtblick. Kursgewinne von bis zu 3 Prozent bei Daimler <DE0007100000>, Renault <FR0000131906> und dem Zulieferkonzern Faurecia gaben hier die positive Richtung vor.

Frische Geschäftszahlen spalteten derweil den EuroStoxx. Am Indexende etwa knickten die Aktien von Telefonica <ES0178430E18> um 3,8 Prozent ein. Der spanische Telekommunikationskonzern machte überraschend im vierten Quartal unter anderen wegen Umbaukosten und einer Steuerbelastung einen Verlust.

Um 3,5 Prozent nach unten ging es außerdem für die Papiere von Axa <FR0000120628>. Der Gewinn des französischen Versicherers im abgelaufenen Jahr enttäuschte die Anleger.

An der Indexspitze dagegen schnellten die Anteilsscheine des französischen Industriekonzerns Schneider Electric <FR0000121972> um 5,7 Prozent in die Höhe. Von Analysten als solide bewertete Resultate reichten aus, damit sie erstmals in ihrer Geschichte mehr als 100 Euro kosteten.

Die Papiere von Air France-KLM <FR0000031122> sackten derweil in Paris um 3,5 Prozent ab. Die Fluggesellschaft rechnet wegen des Coronavirus zwischen Februar und April mit einer Belastung in Höhe von 150 bis 200 Millionen Euro.

In Zürich mussten die Aktionäre von Swiss Re <CH0126881561> einen Kursrutsch um 8 Prozent hinnehmen. Der Schweizer Rückversicherer steigerte 2019 den Gewinn nicht so stark wie von Experten erwartet. Hohe Schadenskosten haben ihm das Ergebnis im Schlussquartal verhagelt./tih/he

20.02.2020 | 18:10:53 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx wieder unter Druck - Hartnäckige Virussorgen
20.02.2020 | 14:41:54 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax ohne Schwung - Fresenius und FMC überzeugen
20.02.2020 | 12:04:47 (dpa-AFX)
Aktien Europa: EuroStoxx wieder im Minus - Virussorgen halten sich hartnäckig
20.02.2020 | 11:51:02 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax-Anleger zurückhaltend - Fresenius und FMC überzeugen
20.02.2020 | 10:18:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax scheut vor weiterem Rekord zurück
20.02.2020 | 09:28:04 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax scheut vor weiterem Rekord zurück

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