Neues auf dzbank-derivate.de / 08.09.2017 | 11:04:45 Werbung

Beliebte Basiswerte: EURO STOXX 50 - Bewertung durch Konsolidierung gesunken

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Wo spielt die Musik, für welche Basiswerte interessieren sich Anleger? Antwort auf diese Frage gibt die monatliche Betrachtung der am häufigsten aufgerufenen Produkte und Basiswerte auf dzbank-derivate.de.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Angstmonat August?

August und September gelten für den DAX als schwierige Börsenmonate, in denen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für sinkende Kursnotierungen besteht. Begründet wird dies mit der durchschnittlichen Wertentwicklung in beiden Monaten, die - statistisch betrachtet - negativ ausfällt. Allerdings variieren die Ergebnisse je nach Betrachtungszeitraum, zudem handelt es sich nur um die durchschnittliche Wertentwicklung. In diesem Jahr zum Beispiel stand beim DAX Ende August nur ein marginales Minus von 0,52% zu Buche. Und doch scheinen Anleger Respekt vor dem August zu haben, wie der Blick auf die meistgeklickten Produkte auf dzbank-derivate.de belegt. Überwog im Juli noch das Interesse an Endlos Turbo Calls auf den DAX, so kehrte sich das Bild im August um, denn es wurden deutlich mehr Endlos Turbo Puts auf den DAX gesucht. Neben der Statistik dürfte auch der seit Mitte Juni 2017 bestehende Abwärtstrend zumindest kurzfristig agierende Anleger dazu bewogen haben, sich in Trendrichtung zu engagieren und auf weiter fallende Kurse zu setzen.

 

Basiswerte des Trading-Events im Fokus

Beim Blick auf die am häufigsten aufgerufenen Basiswerte zeichnet sich der Einfluss unseres Trading-Events immer deutlicher ab. Dem DAX und Daimler, die diese Liste fast schon obligatorisch anführen, folgten im August das Währungspaar EUR/USD und Fraport. Fraport war der erste Wert, den Simon Betschinger am 11. Juli in sein Trendfolge-Depot aufnahm, das er mit echten 100.000 Euro führt. Mit Aurubis - die Aktie wurde zwei Wochen später ins Depot aufgenommen, gemäß dem Regelwerk zwischenzeitlich aber wieder verkauft -, Kion und LVMH fanden sich weitere Werte aus dem Trendfolge-Depot unter den sehr gesuchten Basiswerten. Doch auch Werte, bei denen es sich aufgrund ihrer führenden Positionen in den Trendstabilitätslisten von DAX, MDAX und EURO STOXX 50 um potenzielle Depotkandidaten handelt, waren gesucht. Beispiele hierfür sind die Allianz, die Commerzbank und die Deutsche Lufthansa, über die Simon Betschinger in seinem Blog ebenfalls ausführlich berichtete.

Die Deutsche Lufthansa fand diese Woche den Weg ins Depot, wobei sich Herr Betschinger entsprechend dem Regelwerk nicht für die Aktie, sondern für Discount-Zertifikate auf die Deutsche Lufthansa entschied. Ein Anliegen des Trading-Events, nämlich Anlegern die Gelegenheit zu geben, sich mit regelbasierten Anlagestrategien vertraut zu machen und zugleich neue, erfolgreiche Firmen kennenzulernen, wurde mit Blick auf die häufig aufgerufenen Basiswerte bereits erreicht.

 

Eurozone kommt immer mehr in Schwung

Ein weiterer häufig aufgerufener Basiswert im August war der EURO STOXX 50. Der Index bildet die Wertentwicklung von 50 Blue Chips der Eurozone ab, die zu den führenden Unternehmen in den sogenannten Super-Sektoren (u.a. Automobilbau, Banken, Chemie und Industrie) zählen. Mit LVMH und ASML finden sich die derzeit trendstabilsten Indexmitglieder des EURO STOXX 50 auch im Trendfolge-Depot des Trading-Events wieder.

 

Die Perspektiven für die Wirtschaft der Eurozone hellen sich weiter auf. So zeigte der vom Forschungsinstitut IHS Markit ermittelte Einkaufsmanager-Index für Industrie und Dienstleister in der Eurozone im August ein stabiles Wachstum und liegt mit 55,7 Punkten weiterhin über der Schwelle von 50 Punkten, ab der ein Wachstum signalisiert wird. Dabei stützt die Industrie maßgeblich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Den Markit-Ökonomen zufolge hat das Wachstum nach dem rasanten Aufschwung im Frühjahr kaum an Fahrt eingebüßt. Sie sehen die Eurozone auf dem besten Weg, 2017 einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von 2,1% zu erreichen. Die EZB geht in ihren jüngsten Stabsprojektionen sogar von einem Wirtschaftswachstum der Eurozone von 2,2% in diesem und 1,8% im kommenden Jahr aus.

 

Bewertung durch Konsolidierung gesunken

Während sich der konjunkturelle Ausblick für Europa verbessert, konsolidiert der EURO STOXX 50 seit Mitte Mai 2017 und notiert aktuell rund 6% unter seinem Jahreshoch (3.667 Punkte). Neben den Spannungen zwischen Nordkorea und den USA wirkte sich auch der Anstieg des Euro belastend aus. Gleichzeitig sank im Zuge der Konsolidierung die Bewertung (KGV 2018e: 13,8). Vor dem Hintergrund des überdurchschnittlichen Gewinnwachstums der Unternehmen (2018e: 8,6%) und der hohen Dividendenattraktivität (Div.-Rendite 2018e: 3,7%) im Vergleich zu anderen Indizes schätzen wir die Kursperspektiven des EURO STOXX 50 positiv ein. Der EURO STOXX 50 gehört danach zu den wenigen Aktienmarktindizes weltweit, die uns nicht zu teuer erscheinen. Selbst ein moderates Wirtschaftswachstum mit niedriger Inflation sollte der Gewinnentwicklung der Unternehmen u.E. noch genügend Auftrieb verleihen, mit entsprechend positiven Aussichten für deren Aktienkurse.

 

Aus dem charttechnischen Blickwinkel betrachtet sehen wir beim EURO STOXX 50 eine Konsolidierung innerhalb der übergeordneten Aufwärtsbewegung, die sich seit Juni 2016 etabliert hat. Ausgangspunkt der Konsolidierung war das im Mai dieses Jahres erreichte Hoch bei 3.667 Punkten. In den vergangenen vier Wochen traf der Index im Bereich 3.400 Punkte auf Unterstützung durch das Tief vom April (3.407 Punkte) sowie die 200-Tage-Linie. Der langfristige gleitende Durchschnitt wurde Mitte letzter Woche kurzzeitig unterschritten, konnte sich auf Basis des Wochenschlusskurses aber als Unterstützung bewähren. Ein nachhaltiger Anstieg über die vom Hoch bei 3.667 Punkten ausgehende Abwärtstrendlinie (aktuell: 3.475 Punkte) sowie das 38,2-Fibonacci-Retracement (3.479 Punkte) wäre ein erstes Anzeichen für ein Ende der Konsolidierung. Die nächsten Etappenziele liegen dann bei 3.515 und 3.551 Punkten (50% bzw. 61,8%-Fibonacci-Retracement). Ein Anstieg über 3.551 Punkte lässt u.E. einen Test des bisherigen Jahreshochs bei 3.667 Punkten erwarten. Darüber liegen die nächsten Ziele bei 3.836 und 3.900 Punkten. Unter das Tief bei 3.364 Punkten sollte der Index nicht mehr zurückfallen. Ansonsten drohen weitere Abgaben bis zu den Tiefs bei 3.231/3.214 Punkten.

 

Discount-Zertifikat auf den EURO STOXX 50

Als alternatives Investment zu einer Anlage in den Index über Indexzertifikate stehen verschiedene Discount-Zertifikate mit dem Basiswert EURO STOXX 50 zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 26.07.2019 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Abschlag von rund 11,5% zum Kurs des Index EURO STOXX 50 erworben werden kann. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) bei 3.450,00 Punkten begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten: Notiert der Schlusskurs des Index EURO STOXX 50 am 19.07.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap von 3.450,00 Punkten, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 34,50 Euro. Notiert der Referenzpreis unter dem Cap von 3.450,00 Punkten, erhält der Anleger eine Zahlung in Euro in Höhe des Referenzpreises unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 0,01.

Der Anleger erhält während der Laufzeit keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Das Discount-Zertifikat kann während der Laufzeit auch deutlich unterhalb des Erwerbspreises notieren. Unter anderem können sich - bei isolierter Betrachtung - fallende Kurse und/oder eine steigende Volatilität des Index EURO STOXX 50 wertmindernd auf das Zertifikat auswirken.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs des Index EURO STOXX 50 am 19.07.2019 auf oder über 3.450,00 Punkten notieren wird.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 08.09.2017, Emittentin DZ BANK.
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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(Bewertungen: 12)

Discount 3.450 2019/07: Basiswert Euro Stoxx 50

DD1MMQ / //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.02. 08:51:07, Brief 20.02. 08:51:07
DD1MMQ // Quelle: DZ BANK: Geld 20.02. 08:51:07, Brief 20.02. 08:51:07
30,67
Geld in EUR
30,68
Brief in EUR
0,00%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 3.407,79 PKT
Quelle : STOXX, 19.02.
  • Max Rendite 12,45%
  • Max Rendite in % p.a. 8,57% p.a.
  • Discount in % 9,97%
  • Cap 3.450,00 PKT
  • Abstand zum Cap in % 1,24%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,01

News / Euro Stoxx 50 (Kursindex) EUR

20.02.2018 | 08:22:23 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig Bewegung nach schwachem Wochenstart

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> wird nach seinem schwachen Wochenstart am Dienstag wohl kaum von der Stelle kommen. Nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende an der Wall Street fehlten dem deutschen Leitindex klare Vorgaben. Neben einigen Unternehmenszahlen dürften die Anleger auf heimische Konjunkturdaten schauen.

Eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsstart signalisierte der X-Dax als außerbörslicher Dax-Indikator ein Plus von 0,12 Prozent auf 12 400 Punkte. Damit ließe eine Fortsetzung der deutlichen Zwischenerholung in der vergangenen Woche weiter auf sich warten. Ähnlich sah es beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> aus: Er wurde am Morgen auch nur minimal höher erwartet.

Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sprach von einem "harten Ringen zwischen Bullen und Bären". Noch sei nicht entschieden, ob die Optimisten oder die Pessimisten die Oberhand gewännen. Analyst Ric Spooner von CMC Markets sah die Anleger mit Blick auf die schwächelnden asiatischen Handelsplätze in einem "Abwartemodus". Neue Impulse dürften vor allem am Nachmittag auf die Anleger warten, wenn die derzeit tonangebenden US-Börsen wieder in den Handel starten.

Bereits vor dem hiesigen Börsenstart informierten der Baustoffhersteller HeidelbergCement <DE0006047004>, der Spezialchemiekonzern Covestro <DE0006062144> und der Autozulieferer Grammer <DE0005895403> über ihre Geschäftsentwicklung. Daneben dürften später die vom ZEW-Institut ermittelten Konjunkturerwartungen einen Blick wert sein. Erst nach Handelsschluss werden dagegen die Resultate der Deutschen Börse <DE0005810055> erwartet.

HeidelbergCement profitierte im Schlussquartal 2017 von einer guten Entwicklung in Nordamerika und Europa und schnitt vorläufigen Zahlen zufolge etwas besser ab als von Experten erwartet. Zudem will der Dax-Konzern laut Chef Bernd Scheifele "auch 2018 von der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA und von der fortgesetzten Erholung in der Eurozone profitieren". Auf der Handelsplattform Tradegate gewannen die Aktien vorbörslich fast 1 Prozent.

Für Covestro-Papiere ging es dank des Gewinnsprungs im vergangenen Jahr sogar um knapp 3 Prozent hoch. Auch der Spezialchemiekonzern überraschte die Anleger positiv. Ein Händler lobte zudem den Ausblick. Für 2018 bleibt der im MDax <DE0008467416> der mittelgroßen deutschen Unternehmen gelistete Konzern zuversichtlich - ausgehend von einem stabilen Wachstum wichtiger Kundenbranchen wie der Auto- und der Bauindustrie.

Aus dem Nebenwerte-Index SDax <DE0009653386> berichtete der Autozulieferer Grammer für 2017 einen Umsatzsanstieg sowie eine verbesserte Profitabilität. Die Aktien standen derweil knapp in der Verlustzone. Bereits am Montagabend nach Handelsschluss hatte Indexkollege Cewe <DE0005403901> vorläufige Geschäftszahlen vorgelegt. Demnach hat der Fotodienstleister die Umsatzsteuererhöhung beim Topprodukt Fotobuch gut verkraftet. Besonders stark zeigte sich das Schlussquartal 2017, das für knapp 40 Prozent des Umsatzes und über 90 Prozent des Gewinns steht.

Für Steinhoff-Titel <NL0011375019> ging es vorbörslich um fast 6 Prozent bergab, nachdem der angeschlagene Möbelkonzern einen weiteren Nackenschlag hatte hinnehmen müssen. Ein Gericht in Amsterdam entschied am späten Montagabend, dass das im MDax notierte Unternehmen seine Bilanzen für 2016 korrigierten muss./gl/jha/

19.02.2018 | 18:16:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Ohne Zugpferd Wall Street stockt die Erholung
19.02.2018 | 18:04:33 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Ohne Zugpferd Wall Street stockt die Erholung
19.02.2018 | 15:13:47 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax rutscht leicht ins Minus
19.02.2018 | 12:13:29 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Erholung geht der Schwung aus
19.02.2018 | 11:35:25 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Erholung stockt - Übersee-Impulse fehlen
19.02.2018 | 10:30:13 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Erholung geht der Schwung aus

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