Neues auf dzbank-derivate.de / 10.11.2017 | 11:12:29 Werbung

Beliebte Basiswerte: EUR/USD - Konsolidierung bietet Chance

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Wo spielt die Musik, für welche Basiswerte interessieren sich die Anleger? Antwort auf diese Frage gibt die monatliche Betrachtung der am häufigsten aufgerufenen Produkte und Basiswerte auf dzbank-derivate.de.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

DAX auf Rekordjagd

Anfang des vierten Quartals ließ bei den Anlegern das Interesse an einer Absicherung gegen fallende Kurse beim deutschen Leitindex signifikant nach. Ablesen lässt sich dies an den am häufigsten aufgerufenen Produkten auf dzbank-derivate.de im Monat Oktober. Hier kehrten sich die Verhältnisse um: Lagen im September Endlos-Turbo-Puts auf den DAX mit 4.129 Aufrufen noch recht deutlich vor Endlos-Turbo-Calls auf den DAX (3.446 Aufrufe), führten im Oktober Endlos-Turbo-Calls auf den DAX mit 4.160 Aufrufen ebenfalls sehr deutlich die Statistik an. Bei den Endlos-Turbo-Puts auf den DAX sank die Zahl der Aufrufe hingegen auf 2.908. Neben dem vierten Quartal, das insbesondere mit den Monaten November und Dezember als saisonal günstig für Investitionen am Aktienmarkt gilt, dürften auch der Anfang Oktober erfolgte Ausbruch des DAX über das alte Rekordhoch bei 12.952 Punkten und die Entscheidung der EZB, ihre Wertpapierkäufe bis mindestens September 2018 zu verlängern, maßgeblich zur guten Stimmung beigetragen haben.

 

Gesucht waren neben den Produkten auf den DAX auch Endlos-Turbo-Calls auf Wirecard - der Kurs der Aktie hat sich seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt - sowie Endlos-Turbo-Calls auf die DAX-Mitglieder Daimler, Allianz, Deutsche Lufthansa, Deutsche Bank und Commerzbank. Die gute Stimmung an den Aktienmärkten mag für manche Anleger aber auch ein Kontraindikator sein, insbesondere mit Blick auf die USA, wo die positive Stimmung unter Investoren und Marktbeobachtern schon fast euphorische Züge angenommen hat. Für den Dow Jones, der die Entwicklung von 30 Blue Chips des US-Aktienmarkts abbildet, wurden jedenfalls verstärkt Endlos-Turbo-Puts aufgerufen, mit denen Anleger auf fallende Kurse des Index setzen können.

 

Trendfolge-Depotwerte weiter im Fokus

Beim Blick auf die am häufigsten aufgerufenen Basiswerte fanden sich mit der Deutschen Lufthansa und Wacker Chemie zwei Werte aus dem Trading-Event mit Simon Betschinger unter den Top 10. Wacker Chemie musste das Trendfolge-Depot zwischenzeitlich zwar wieder verlassen, nachdem die Aktie an einem der Umschichtungstage unter Rang 3 der Trendstabilitätsliste für die MDAX-Werte zurückgefallen war. Doch der Trade wurde mit einem Gewinn beendet. In die Gewinnzone stieß auch die Aktie von Rheinmetall schnell vor, die Wacker Chemie ersetzte und ebenso wie Allianz, ASML, Fraport und MTU Aero Engines häufig geklickt wurden. Die Aktie von Fraport wurde in der vergangenen Woche im Trendfolge-Depot durch die Aktie von MTU Aero Engines ersetzt.

 

EUR/USD: Konsolidierung nach Kursanstieg

Neben DAX, Daimler und den Werten des Trendfolge-Depots war im Oktober vor allem das Währungspaar EUR/USD stark gefragt. Wertete der Euro in den vergangenen drei Jahren gegenüber dem US-Dollar teils deutlich ab, konnte er im laufenden Jahr an Boden gutmachen. Verglichen mit dem Stand Ende 2016 belief sich der Wertzuwachs bis Anfang September auf rund 15%. Seit dem Hoch vom 8. September bei 1,2092 USD sehen wir schwächere Notierungen des Euro. Gründe für diese Entwicklung stellen unseres Erachtens die derzeit unterschiedlichen Stoßrichtungen der beiden großen Zentralbanken dar. So hat die Fed den Leitzins in den USA in diesem Jahr bereits zweimal angehoben und dürfte aller Voraussicht nach im Dezember einen weiteren Zinsschritt nach oben vollziehen. Zudem hat die US-Notenbank im Oktober mit dem Abbau ihrer Bilanz begonnen, während die von der EZB bekanntgegebene Verlängerung der Wertpapierkäufe mit reduziertem monatlichen Volumen vom Markt offenbar als Fortsetzung der expansiven Geldpolitik interpretiert wird. Zudem war der Konflikt um eine Unabhängigkeit Kataloniens nicht gerade förderlich für die Gemeinschaftswährung der Eurozone.

 

Aus charttechnischer Sicht sehen wir den Euro seit Anfang dieses Jahres in einer Aufwärtsbewegung gegenüber dem US-Dollar. Ausgehend von einem Tief bei 1,0340 USD startete die Kursnotierung eine neue Aufwärtsbewegung, stieg im April über die 200-Tage-Linie und überwand Mitte Juli den Widerstandsbereich um 1,1450 USD. Anschließend stieg der Euro weiter und markierte am 8. September ein Hoch bei 1,2092 USD. Seitdem sehen wir schwächere Notierungen des Euro. Kurzfristig erwarten wir eine Fortsetzung der Konsolidierung bis in den Bereich 1,15/1,1450 USD. Der frühere Widerstandsbereich stellt nun eine potenzielle Unterstützung dar. Die Bedeutung dieses Kursbereichs als Unterstützung wird durch das bei 1,1423 USD verlaufende 38,2%-Fibonacci-Retracement (der Aufwärtsbewegung von 1,034 auf 1,2092 USD) verstärkt. Eine weitere Unterstützung verläuft in Gestalt der 200-Tage-Linie bei 1,1302 USD. Solange der Euro nicht nachhaltig unter 1,1302 USD zurückfällt, erwarten wir im Anschluss an die laufende Konsolidierung und auf längerfristige Sicht (12 Monate) eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Nach einem Anstieg über 1,2092 USD bildet das bei 1,2167 USD verlaufende 50%-Retracement der Abwärtsbewegung von Mai 2014 bis Januar 2017 das nächste Etappenziel. Überwindet der Euro diesen Widerstand, kann sich die Aufwärtsbewegung auf 1,23/1,24 USD fortsetzen. Ein Rücksetzer in den Bereich 1,15/1,1450 USD bietet mit Blick auf das längerfristige Kursziel und mit einem Stopp unterhalb des 50%-Retracements (1,1216 USD) der im Januar gestarteten Aufwärtsbewegung aus unserer Sicht ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Mini-Future Long auf EUR/USD steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Währungspaares Euro/US-Dollar gehebelt nach. Wird jedoch die Knock-out-Schwelle (aktuell 1,1078 USD) berührt, kommt es zu hohen Verlusten des eingesetzten Kapitals.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 10.11.2017, Emittentin DZ BANK.
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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Mini-Future Long 1,1078 open end: Basiswert EUR/USD

DGY8BN / DE000DGY8BN3 //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.11. 20.11., Brief 20.11. 20.11.
DGY8BN DE000DGY8BN3 // Quelle: DZ BANK: Geld 20.11. 20.11., Brief 20.11. 20.11.
6,31
Geld in EUR
6,32
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 1,17430 USD
Quelle: FX and PM, 01:54:56
  • Basispreis 1,0991 USD
  • Abstand zum Basispreis in % 6,40%
  • Knock-Out-Barriere 1,1078 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % 5,66%
  • Hebel 15,81x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 100,00

News / EUR/USD

20.11.2017 | 21:09:03 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs bleibt im Minus nach Berg- und Talfahrt

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach der Achterbahnfahrt im europäischen Handel ist der Eurokurs <EU0009652759> am Montag im US-Geschäft in negativem Terrain geblieben. Nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen war die Gemeinschaftswährung zunächst um etwa einen halben Cent bis auf 1,1722 US-Dollar gefallen, um bis auf 1,1812 Dollar zu steigen und wieder bis auf 1,1735 Dollar zu sinken. Zuletzt wurde der Euro bei 1,1733 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1781 (Freitag: 1,1795) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8488 (0,8478) Euro gekostet.

Am späten Sonntagabend hatte sich die FDP aus den Sondierungsgesprächen mit Union und Grünen verabschiedet. Die wochenlangen Bemühungen um eine konservativ-linksliberale Koalition scheinen damit gescheitert zu sein. Die SPD lehnte den Eintritt in eine große Koalition weiterhin ab. Die politischen Verhältnisse in der größten Volkswirtschaft der Eurozone sind somit unübersichtlich geworden.

Starke Konjunkturdaten aus den USA hatten im europäischen Nachmittagshandel den Dollar gestützt und damit den Euro belastet. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren war im Oktober stärker als erwartet gestiegen. Er hatte laut dem privaten Forschungsinstitut Conference Board um 1,2 Prozent zum Vormonat zugelegt. Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 0,8 Prozent erwartet./edh/jsl/he

20.11.2017 | 16:49:54 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs nach Scheitern von Jamaika-Verhandlung auf Berg- und Talfahrt
20.11.2017 | 13:21:09 (dpa-AFX)
Devisen: Euro erholt sich von Jamaika-Aus
20.11.2017 | 10:38:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Märkte reagieren verhalten auf Scheitern der Jamaika-Verhandlungen
20.11.2017 | 10:13:00 (dpa-AFX)
Devisen: Euro nach Jamaika-Aus nur kurz unter Druck
20.11.2017 | 09:42:19 (dpa-AFX)
Märkte reagieren verhalten auf Scheitern der Jamaika-Verhandlungen
20.11.2017 | 07:32:30 (dpa-AFX)
Devisen: Euro nach Jamaika-Aus unter Druck

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