Neues auf dzbank-derivate.de / 09.11.2018 | 11:16:41 Werbung

Beliebte Basiswerte: Dow Jones - Korrektur vor dem Ende?

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Häufig gesuchte Basiswerte im Oktober: DAX, Wirecard, Dow Jones
  • Rahmenbedingungen für US-Aktien insgesamt weiterhin positiv
  • Produktidee: Endlos-Turbo Long auf den Dow Jones
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: starkes Interesse an Hebelprodukten auf den DAX

Im September gelang es dem DAX noch, die schwächeren Kurse vom Monatsanfang bis zum Ende des Monats nahezu auszugleichen. Doch im Oktober setzte der Index die im Januar begonnene übergeordnete Abwärtsbewegung fort, und das mit neuer Dynamik. Mit 11.051 Punkten markierte der Index am 26.10.2018 ein neues Jahrestief. Diese Dynamik spiegelt sich auch bei den am häufigsten auf dzbank-derivate.de aufgerufenen Produkten im Monat Oktober wider. Insbesondere Endlos-Turbo Puts auf den DAX legten im Vergleich zum Vormonat stark zu. Endlos-Turbo Calls auf den DAX verzeichneten ebenfalls eine verstärkte Nachfrage, blieben allerdings knapp hinter den Puts zurück.

 

Bei den beliebtesten Basiswerten im Oktober änderte sich an der Reihenfolge der Top 3 nichts. Erneut wurden der DAX, DAX-Neuling Wirecard und die Deutsche Bank am häufigsten aufgerufen. Bei Daimler und Bayer ließ das Interesse der Anleger dagegen weiter spürbar nach. Starke Zuwächse bei den Aufrufen verzeichneten sowohl Brent, das im Oktober zunächst auf ein Vierjahreshoch kletterte und anschließend in eine Korrektur überging, als auch Fresenius Medical Care. Der Dialysespezialist überraschte Investoren und Analysten im Oktober mit einer veritablen Umsatz- und Gewinnwarnung. Vervierfacht hat sich die Zahl der Aufrufe beim Dow Jones. Der Leitindex des US-Aktienmarktes schaffte damit den Sprung auf Rang 5 der im Oktober am häufigsten aufgerufenen Basiswerte.

 

Die Perspektive: Gewinne der US-Unternehmen sollten 2019 weiter wachsen

Gründe, genauer auf den US-Aktienmarkt zu schauen, gab es für Anleger im Oktober genug. Denn kurz nachdem Dow Jones und NASDAQ-100 neue Rekordstände markierten, setzte eine Korrektur ein. Auslöser war nach unserer Einschätzung vor allem die Sorge vor einer restriktiveren Geldpolitik seitens der Fed, was zu verstärkten Gewinnmitnahmen bei den zuvor stark gestiegenen Aktien führte. In der Vergangenheit neigten die Aktienmärkte ab einem US-Renditeniveau um 4% bis 5% zu Schwächephasen. Wir rechnen jedoch auf absehbare Zeit mit US-Kapitalmarktrenditen unterhalb von 3,5%. Zudem dürfte eine Umschichtung von Aktien in Anleihen seitens der Anleger nicht sprunghaft erfolgen.

 

Zudem startete im Oktober die Berichtssaison für das dritte Quartal. Die Unternehmen profitierten, abhängig von den einzelnen Sektoren, von der US-Steuerreform, dem Rückfluss von Auslandsvermögen in die USA, vom stärkeren Ölpreis, steigenden Zinsen sowie von Deregulierung und Wirtschaftsförderung. Im Gesamtjahr 2018 erscheint uns ein Anstieg beim Ergebniszuwachs der S&P-500-Unternehmen von rund 20% realistisch. Mit Blick auf 2019 rechnen wir mit einem weiterhin respektablen Gewinnwachstum, allerdings dürfte sich die Wachstumsdynamik aufgrund des Auslaufens des Steuereffekts und voraussichtlich weiter steigender Zinsen verlangsamen. Dennoch beurteilen wir die Rahmenbedingungen für US-Aktien insgesamt weiterhin positiv, sodass der Markt von der fundamentalen Seite her unterstützt bleiben sollte.

 

Aus charttechnischer Sicht sehen wir den Dow Jones in einer übergeordneten Aufwärtsbewegung, deren Ausgangspunkt das Tief vom März 2009 bildet. Im Zuge dieser Aufwärtsbewegung markierte der Index im Januar dieses Jahres ein Rekordhoch bei 26.617 Punkten. Anschließend sahen wir eine Korrektur, in deren Verlauf der Dow Jones im Februar und Anfang April zwei Tiefpunkte bei 23.360 und 23.345 Punkte ausbildete. In der Folge legte die Kursnotierung wieder zu und kletterte Anfang Oktober auf ein neues Rekordhoch bei 26.952 Punkten. Daraufhin kam es erneut zu einer Korrektur, die den Index auf 24.122 Punkte führte. Die Tiefs vom Februar/April dieses Jahres wurden dabei jedoch nicht unterschritten. Seit Ende Oktober verzeichnet der Dow Jones wieder steigende Notierungen. In dieser Woche gelang es dem Index, zunächst über das 50%-Retracement (25.537 Punkte) und tags darauf auch über das 61,8%-Fibonacci-Retracement (25.871 Punkte) der Oktober-Korrektur anzusteigen. Damit besteht nach unserer Einschätzung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Index seine Erholung in Richtung des Rekordhochs bei 26.952 Punkten fortsetzt. Ein nachhaltiger Ausbruch über das Rekordhoch würde die Korrektur endgültig beenden und zugleich den übergeordneten Aufwärtstrend bestätigen, was weitere Kursanstiege über 27.000 Punkte hinaus erwarten ließe. Das übergeordnet bullische Szenario hat aus unserer Sicht so lange Bestand, wie der Dow Jones nicht unter 23.345 Punkte zurückfällt. Ein Unterschreiten des jüngsten Tiefs bei 25.079 Punkten wäre in diesem Zusammenhang ein erstes Warnsignal.

 

Die Produktidee: Endlos-Turbo Long auf den Dow Jones

Mit einem Hebelprodukt können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf den Dow Jones steigende, aber auch fallende Kursnotierungen des Index gehebelt nach. Auf den Basiswert Dow Jones stehen verschiedene Endlos-Turbos Long zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem aktuellen Basispreis von 24.181,20 Punkten und einer aktuellen Knock-Out-Barriere von 24.181,20 Punkten. Wird die Knock-Out-Barriere berührt, verfällt das Hebelprodukt wertlos.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 09.11.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

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News / Dow Jones

18.04.2019 | 22:39:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow beendet die Karwoche versöhnlich

NEW YORK (dpa-AFX) - Gute Unternehmensnachrichten haben den Dow Jones Industrial <US2605661048> am Donnerstag vor Ostern etwas aus seiner jüngsten Lethargie befreit. Der US-Leitindex legte moderat zu und bewegt sich damit wieder auf dem Niveau von Oktober letzten Jahres. Die wichtigsten Technologiewerte-Indizes hingegen schnauften nach ihrer jüngsten Rally durch und schlossen wenig verändert.

Der Dow stieg um 0,42 Prozent auf 26 559,54 Punkte. Im Laufe der verkürzten Karwoche sammelte er damit ein Plus von 0,56 Prozent an. Für den breit gefassten S&P 500 <US78378X1072> ging es am Gründonnerstag um 0,16 Prozent auf 2905,03 Punkte nach oben.

Der Nasdaq 100 <US6311011026> legte um 0,12 Prozent auf 7689,72 Zähler zu. Er war zur Wochenmitte noch auf ein Rekordhoch gestiegen.

Unter den Favoriten im Dow kletterten die Aktien von Travelers <US89417E1091> um 2,26 Prozent nach oben. Der Schadenversicherer hatte mit seinem Umsatz- und Gewinnanstieg im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Das gute Abschneiden sei vor allem dem Geschäft mit Personenversicherungen geschuldet, hieß es von der Investmentbank Goldman Sachs.

American Express <US0258161092> war zwar wegen hoher Ausgaben mit deutlich weniger Gewinn ins Geschäftsjahr gestartet. Allerdings hielt der Kreditkartenanbieter an seinem Ertragsziel für dieses Jahr fest, so dass die Papiere 1,71 Prozent gewannen.

Außerhalb des Dow fielen die Aktien von Alcoa <US0138171014> negativ auf und büßten fast 4 Prozent ein. Der Aluminium-Produzent hatte einen unerwartet deutlichen, bereinigten Quartalsverlust ausgewiesen. Auch der Umsatz verfehlte die durchschnittliche Analystenprognose.

Davon abgesehen richtete sich das Interesse am Markt auf zwei spektakuläre Börsengänge. So rissen sich Anleger beim Debüt von Pinterest <US72352L1061> regelrecht um die Aktien der Fotoplattform. Der erste Kurs lag mit 23,75 Dollar 25 Prozent über dem Ausgabepreis von 19 Dollar. Am Ende kosten die Anteilscheine 24,40 Dollar.

Auf noch deutlich größeres Anlegerinteresse traf der Videodienst Zoom <US98980L1017>. Hier lag der Einstandskurs mit 65 Dollar rund 80 Prozent über dem Ausgabepreis. Damit schoss der Börsenwert des auf Videokonferenzen spezialisierten Start-ups zwischenzeitlich auf rund 16,7 Milliarden Dollar in die Höhe. Die Aktien gingen dann bei 62 Dollar aus dem Handel.

Für Begeisterungsstürme sorgte auch ein möglicher Durchbruch bei der Behandlung der sogenannten "Bubble Boy"-Krankheit. Der Kurs des Biotech-Unternehmens Mustang Bio <US62818Q1040> schoss um 111 Prozent nach oben. Mustang ist Lizenznehmer einer vom St. Jude Children's Hospital in Memphis entwickelten Therapie. Von der Krankheit betroffene Kinder verfügen praktisch über kein Immunsystem, weshalb schon eigentlich harmlose Ansteckungen tödlich enden können.

Der Eurokurs <EU0009652759> litt unter enttäuschenden Konjunkturdaten aus der Eurozone und notierte zuletzt bei 1,1232 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1250 (Mittwoch: 1,1301) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8889 (0,8849) Euro. Am US-Rentenmarkt gewannen zehnjährige Staatsanleihen 9/32 Punkte auf 100 18/32 Punkte und rentierten mit 2,560 Prozent./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

18.04.2019 | 22:22:14 (dpa-AFX)
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18.04.2019 | 20:15:12 (dpa-AFX)
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