Neues auf dzbank-derivate.de / 07.12.2018 | 11:45:11 Werbung

Beliebte Basiswerte: Deutsche Telekom profitiert von starkem US-Geschäft

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Häufig gesuchte Basiswerte im November: DAX, Deutsche Bank, Deutsche Telekom
  • T-Mobile US treibt Wachstum der Deutschen Telekom
  • Fusion mit Sprint birgt zusätzliches Potenzial
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Turbos auf DAX, Brent und Bayer gesucht

Nach den starken Kursverlusten des DAX im Oktober sah es Anfang November so aus, als könnte sich der deutsche Leitindex oberhalb von 11.500 Punkten stabilisieren. Doch schon in der zweiten Novemberwoche setzten sich die Kursverluste fort und der Index ging erneut mit der Marke von 11.000 Punkten auf Tuchfühlung. Immerhin wurde diese psychologisch bedeutsame Marke verteidigt und der Index konnte bis Ende des Monats ein wenig an Boden gutmachen. Passend zu dieser Entwicklung führten Endlos-Turbo Puts auf den DAX im November das Ranking der am häufigsten auf dzbank-derivate.de aufgerufenen Produkte an. Wie schon im Vormonat war der Abstand zu den Endlos-Turbo Calls auf den DAX aber relativ knapp.

 

Stark gesucht waren im November zudem Endlos-Turbo Calls auf EUR/USD und den Light Sweet Crude Oil Future. Beim Währungspaar EUR/USD könnten die Käufer auf eine Aufwertung der Gemeinschaftswährung setzen, nachdem Fed-Chef Jerome Powell Ende November sagte, dass man bei den Leitzinsen inzwischen nahe am neutralen Niveau sei. Zudem gehen Ökonomen davon aus, dass die EZB im kommenden Jahr ihrerseits die Geldpolitik straffen dürfte. Mit den Endlos-Turbo Calls auf den Light Sweet Crude Oil Future dürften die Käufer auf eine technische Gegenreaktion nach dem massiven Kursrutsch des Ölpreises im November spekulieren. Im Vergleich zum Vormonat fast vervierfacht haben sich Aufrufe von Endlos-Turbo Calls auf den Basiswert Bayer. Der Chemiekonzern zählt im laufenden Jahr zu den fünf DAX-Werten mit der schlechtesten Wertentwicklung. Vor allem die Unsicherheit durch die in den USA anhängigen Schadenersatzklagen im Zusammenhang mit dem Herbizid Glyphosat (Monsanto) lastete in den vergangenen Monaten auf der Bayer-Aktie. Auch hier könnte die Spekulation auf eine Erholung die Käufer der Calls motiviert haben.

 

Die Perspektive: Deutsche Telekom traut sich noch mehr zu

Unter den häufig aufgerufenen Basiswerten fanden sich im November der DAX und die Deutsche Bank. Das Kreditinstitut geriet Ende November aufgrund einer Razzia erneut in die Schlagzeilen und die Aktie unter Druck. Positiver ist dagegen der Hintergrund des erhöhten Interesses an der Deutschen Telekom. Der Telekommunikationskonzern legte Anfang November Zahlen für das dritte Quartal vor. Vor allem dank einer guten Entwicklung der Tochter T-Mobile US, die erneut das stärkste Wachstum im US-Mobilfunkmarkt verzeichnete, steigerte die Deutsche Telekom den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,7% auf 19,1 Mrd. Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 8,5% auf 6,2 Mrd. Euro. Konzernchef Tim Höttges zufolge geht es in allen Bereichen des Konzerns bergauf. Nicht nur in den USA, auch in Europa gewinnt das Wachstum an Dynamik. Vor diesem Hintergrund wurde die Prognose für das bereinigte EBITDA im Gesamtjahr von zuvor 23,4 auf nunmehr 23,6 Mrd. Euro angehoben. Beim Barmittelzufluss aus dem laufenden Geschäft (Free Cashflow), der bei der Deutschen Telekom für die Höhe der Dividendenzahlungen entscheidend ist, rechnet der Vorstand nun mit rund 6,3 Mrd. Euro und somit 100 Mio. Euro mehr als zuvor.

 

Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal die Erwartungen leicht übertroffen. Positiv bewerten wir die Stellung als Marktführer im deutschen Mobilfunkgeschäft und das starke Wachstum von T-Mobile US. Ein wesentliches Argument für die Deutsche-Telekom-Aktie ist nach unserer Einschätzung die attraktive Dividendenrendite. Sollten die US-Wettbewerbsbehörden im kommenden Jahr die Fusion von T-Mobile US mit Sprint genehmigen, sehen wir zusätzliches Kurspotenzial. Mögliche Risiken sehen wir in negativen Wechselkurseffekten und erhöhten Investitionen in den Netzausbau. Zudem werden nach Konzernangaben bei einem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint in den ersten drei Jahren die Integrationskosten voraussichtlich die Synergien bei Kosten und Investitionen übersteigen.

 

Die Produktidee: Discount-Zertifikat auf Deutsche Telekom

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Discount-Zertifikate mit der Aktie der Deutschen Telekom AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 24.06.2020 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount (Abschlag) von rund 15% zum Kurs der Aktie der Deutschen Telekom AG notiert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 14,00 Euro begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts der Deutschen Telekom AG an der maßgeblichen Börse Xetra Frankfurt am 17.06.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 14,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (1,00) bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

 

Der Anleger erhält während der Laufzeit keine sonstigen Erträge aus dem Basiswert. Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Deutschen Telekom AG am 17.06.2020 auf oder über 14,00 Euro liegen wird.

 

Das Zeichnungsprodukt: Express-Zertifikat auf Deutsche Telekom

Darüber hinaus befinden sich weitere Zertifikate mit der Aktie der Deutschen Telekom AG als Basiswert in der Zeichnung. Ein Beispiel ist das Memory Express StepDown ST mit Airbag Zertifikat mit der WKN DGE4A4, das ebenfalls eine alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage darstellt. Die Zeichnungsfrist für dieses Produkt läuft noch bis zum 07.01.2019.

 

Stand: 07.12.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

> Weitere Anregungen

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(Bewertungen: 19)

Discount 14 2020/06: Basiswert Deutsche Telekom

DDQ2Y6 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.03., Brief 20.03.
DDQ2Y6 // Quelle: DZ BANK: Geld 20.03., Brief 20.03.
13,09 EUR
Geld in EUR
13,13 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 15,665 EUR
Quelle : Xetra , 20.03.
  • Max Rendite 6,63%
  • Max Rendite in % p.a. 5,21% p.a.
  • Discount in % 16,18%
  • Cap 14,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -10,63%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Deutsche Telekom AG

20.03.2019 | 06:25:02 (dpa-AFX)
Maas: Werden Entscheidungen zu 5G-Beteiligungen autonom treffen

BERLIN (dpa-AFX) - Außenminister Heiko Maas hat sich in der Diskussion über eine Beteiligung chinesischer Firmen am Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes eine Einmischung in innere Angelegenheiten Deutschlands verbeten. "Deutschland ist niemals erpressbar, egal um was oder wen es geht", sagte der SPD-Politiker den Partner-Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Mittwoch) angesprochen auf die US-Drohung, Geheimdienst-Informationen mit Deutschland zurückzuhalten, falls China am 5G-Ausbau beteiligt wird.

US-Botschafter Richard Grenell soll nach einem Bericht des "Wall Street Journal" in einem Brief an Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) angekündigt haben, der Austausch von Geheimdienstinformationen und anderer Daten könne nicht mehr im bisherigen Umfang erfolgen, wenn Huawei oder andere chinesische Anbieter beim Aufbau des 5G-Netzes in Deutschland beteiligt würden.

Die Bundesregierung berate die Frage der Beteiligung Huaweis seit Wochen sehr intensiv, sagte Maas den Zeitungen. "Bei einer solchen Infrastruktur, die viele Bereiche unseres Lebens prägen wird, sind sicherheitspolitische Aspekte extrem wichtig und da dürfen wir keine faulen Kompromisse machen." Der Minister fügte hinzu: "Dafür brauchen wir keine Beratung, von wem auch immer. Die Entscheidungen werden wir autonom treffen."

Die Auktion von Frequenzen für den superschnellen Mobilfunkstandard 5G war am Dienstag gestartet. Er ist vor allem für die Industrie wichtig. Insbesondere in den USA gibt es Vorwürfe, Huawei stehe der chinesischen Regierung zu nahe und könne von Behörden des Landes zur Zusammenarbeit gezwungen werden. Huawei weist die Anschuldigungen zurück.

Der Branchenverband Bitkom warnte davor, Anbieter wie Huawei vom 5G-Aufbau auszuschließen. "Einen willkürlichen Ausschluss darf es nicht geben", sagte Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder der "Passauer Neuen Presse" (Mittwoch). Es gebe weltweit nur fünf Unternehmen, die 5G-Netze aufbauen können: Zwei aus China, zwei aus Europa und eins aus Südkorea. "Wir brauchen objektive Sicherheitskriterien. Die müssen dann von allen auch erfüllt werden."/seb/DP/zb

19.03.2019 | 18:29:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: 5G-Mobilfunkauktion gestartet - Bund dürfte Milliarden einnehmen
19.03.2019 | 18:12:23 (dpa-AFX)
KORREKTUR/ROUNDUP: 5G-Mobilfunkauktion gestartet - Bund hofft auf Milliarden
19.03.2019 | 18:07:11 (dpa-AFX)
KORREKTUR: Strahlenschutz-Amt kündigt weitere Forschung zu 5G-Mobilfunk an
19.03.2019 | 12:23:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 5G-Mobilfunkauktion gestartet - Bund dürfte Milliarden einnehmen
19.03.2019 | 10:22:04 (dpa-AFX)
5G-Mobilfunkauktion gestartet - Bund hofft auf Milliardeneinnahmen
19.03.2019 | 09:54:59 (dpa-AFX)
Strahlenschutz-Amt kündigt weitere Forschung zu 5G-Mobilfunk an

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