Neues auf dzbank-derivate.de / 13.11.2019 | 10:03:45 Werbung

Beliebte Basiswerte: DAX mit starkem Aufwärtsmomentum

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Der DAX hat sich im Oktober in Bestform gezeigt. Anfang November setzte er das starke Aufwärtsmomentum fort. Charttechnisch könnte nun das bisherige Allzeithoch in den Fokus rücken, wenn es dem Leitindex gelingt, den erreichten Widerstand zu überwinden.

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

SAP, BASF und DAX gesucht, Wirecard unter Druck

Beim DAX scheint die statistische Stärke zum Jahresende in diesem Jahr bereits in vollem Gange zu sein. Seit Anfang Oktober glänzt das Kursbarometer mit einem starken Aufwärtsmomentum. Diese Entwicklung spiegelt sich auch bei vielen Indexmitgliedern wider. Beispiele sind die Aktien von SAP und BASF. An beiden Papieren war das Interesse der Anleger auf dzbank-derivate.de im Oktober hoch.

Sowohl der Chemieriese als auch der Softwarekonzern hatten im Oktober Quartalszahlen vorgelegt, die gut vom Markt aufgenommen wurden. Bei SAP gab es zudem einen Führungswechsel. Der bisherige Firmenlenker Bill McDermott, der seit 2010 im Vorstand war, war überraschend zurückgetreten. Seine Nachfolge treten die Vorstandsmitglieder Jennifer Morgan und Christian Klein als Duo an.

Getoppt wird das Interesse der Anleger bei einzelnen DAX-Werten im Oktober aber von Wirecard. Es hatte neue Vorwürfe der Financial Times bezüglich der Bilanzierungspraktiken des Zahlungsdienstleisters gegeben. Das hatte die Aktie des DAX-Konzerns deutlicher belastet. Mit einer Sonderprüfung der Bücher wollen Vorstand und Aufsichtsrat die Kritik entkräften und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Dazu haben sie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit einer unabhängigen Untersuchung beauftragt.

 

DAX: Allzeithoch rückt in den Fokus

Die Aktie von Wirecard gehört zu den wenigen DAX-Werten, die seit dem Korrekturtief Anfang Oktober eine negative Performance aufweisen. Die meisten Indexmitglieder sind im Plus, was seither die dynamische Aufwärtsbewegung des Leitindex begründet. Er verzeichnete dabei bislang eine Serie von fünf Wochengewinnen hintereinander.

Zu den positiven Katalysatoren in den vergangenen Wochen gehörte die Zuversicht auf eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Zudem haben sich die grundsätzlichen Konjunkturperspektiven für Deutschland wieder etwas aufgehellt bzw. die diesbezügliche Skepsis hat sich nicht noch weiter verstärkt. Darüber hinaus sahen wir positive Impulse von der Berichtssaison, was bei einigen der Indexschwergewichte wie Daimler und SAP zu dynamischen Aufwärtsbewegungen führte.

Charttechnisch betrachtet hat der DAX mit der Rückkehr über das Hoch von Juli bei 12.656 Punkten neue Jahreshochs markiert. Zuletzt hat er außerdem mit dem Zwischenhoch von Mai 2018 bei 13.204 Punkten eine markante Marke erreicht. Sie stellt einen potenziellen Widerstand dar. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte unseres Erachtens weiteren Aufwärtsspielraum eröffnen, wobei das bisherige Allzeithoch bei 13.597 Zählern ein erstes potenzielles Ziel darstellt. Risiken für dieses kurzfristige Long-Szenario sehen wir in einer neuen Verschärfung der Handelsstreitigkeiten. Zudem könnten eingetrübte Konjunkturaussichten die Entwicklung des DAX bremsen.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf den DAX

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswertes partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert DAX stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 11.330,73 Punkten sowie einer Knock-Out-Barriere von 11.330,73 Punkten. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf den DAX hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 13.11.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DF6HDQ (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DF6HDQ (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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(Bewertungen: 23)

Endlos Turbo Long 11.399,63 open end: Basiswert DAX

DF6HDQ / //
Quelle: DZ BANK: Geld 27.02. 21:58:56, Brief 27.02. 21:58:56
DF6HDQ // Quelle: DZ BANK: Geld 27.02. 21:58:56, Brief 27.02. 21:58:56
7,60 EUR
Geld in EUR
7,62 EUR
Brief in EUR
-36,72%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 12.367,46 PKT
Quelle : XETRA-ETF , 17:45:00
  • Basispreis
    11.399,63 PKT
  • Abstand zum Basispreis in %
    7,83%
  • Knock-Out-Barriere
    11.399,63 PKT
  • Abstand zum Knock-Out in %
    7,83%
  • Hebel 15,96x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,01
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / DAX (Performance)

27.02.2020 | 18:10:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Viruskrise setzt Dax wieder stark unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Furcht vor den Folgen des Coronavirus hat den Dax <DE0008469008> nach der Stabilisierung zur Wochenmitte wieder auf Talfahrt geschickt. Der deutsche Leitindex büßte am Donnerstag am Ende 3,19 Prozent auf 12 367,46 Punkte ein, nachdem er zwischenzeitlich um 4,4 Prozent abgesackt und so auf den niedrigsten Stand seit Oktober gefallen war. US-Präsident Donald Trump war es in einer Rede nach Einschätzung von Händlern nicht gelungen, die Märkte zu beruhigen.

Die Verluste des Dax seit Donnerstag vergangener Woche summieren sich mittlerweile auf rund 10 Prozent. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen deutschen Börsenwerte fiel am Donnerstag um 3,43 Prozent auf 26 196,77 Punkte.

Trump hatte nach Warnungen der US-Gesundheitsbehörde CDC vor einer Ausbreitung des Virus auch in den USA vor einer Panik gewarnt. Er denke nicht, dass eine Ausbreitung in den USA unvermeidlich sei. Der Präsident betonte zugleich: "Was immer auch passiert, wir sind vollständig vorbereitet." Er schloss weitere Reiseeinschränkungen wegen des Virus nicht aus.

Die Gemütslage an den Aktienmärkten beschrieb Dhaval Joshi von BCA Research so, dass Anleger die Folgen des Coronavirus nach wie vor nicht ausreichend würdigten. Der Weg nach unten sei noch weit, sagte der Stratege. Gleichzeitig seien jedoch die Renditen an den Anleihemärkten teils auf neue Rekordtiefs gefallen. Für langfristig orientierte Investoren könnten daher Aktien auf weit niedrigerem Niveau wieder attraktiv werden.

Weiterhin im freien Fall befinden sich sie Aktien der Lufthansa <DE0008232125>. Sie sackten um rund 6 Prozent ab auf das niedrigste Niveau seit drei Jahren. Der Virusausbruch macht der Reisebranche zu schaffen. Am Dax-Ende büßten die ebenfalls sehr konjunktursensiblen Papiere der Deutschen Bank <DE0005140008> mehr als 6 Prozent ein.

Die Aktien von Bayer <DE000BAY0017> verloren gut 4 Prozent. Analysten bemängelten einen schwachen Ausblick des Pharma- und Agrarchemiekonzerns. Die Gewinnprognose für 2020 liegt etwas unter den Markterwartungen und berücksichtigt noch keine Folgen der Virusepidemie.

Zalando <DE000ZAL1111> hatte die Ziele für 2020 unter den Vorbehalt des Coronavirus gestellt. Die Anteilsscheine des Online-Modehändlers sackten daraufhin mit einem Minus von fast 9 Prozent ans MDax-Ende.

Es gab auch Kurse, die von der Nachrichtenlage um das Virus profitierten. So gewannen Qiagen <NL0012169213> gut 2 Prozent. Der Diagnostikspezialist beginnt mit der Auslieferung von Testkits für das Covid-19-Virus. Papiere von Teamviewer <DE000A2YN900> stiegen um 2,7 Prozent. Das Unternehmen entwickelt Software für Computer-Fernwartung und Videokonferenzen. Dies nutzten immer mehr Unternehmen, indem sie ihre Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten ließen, um so eine Virus-Ansteckung zu vermeiden, sagten Händler.

Beim Anlagenhersteller Dürr <DE0005565204> lobte Analyst Peter Rothenaicher von der Baader Bank derweil eine überraschend hohe Profitabilität 2019. Dürr-Aktien gewannen an der MDax-Spitze fast 5 Prozent.

Auch europaweit wurden deutliche Verluste verzeichnet: Der EuroStoxx 50 <EU0009658145>, der Leitindex der Eurozone, büßte 3,40 Prozent auf 3455,92 Punkte ein. Die Börsen in Paris <FR0003500008> und London <GB0001383545> gerieten ebenfalls stark unter Druck. In den USA stand der Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Handelsschluss mehr als 2 Prozent tiefer.

Am Rentenmarkt stagnierte die Umlaufrendite bei 0,50 Prozent. Der Rentenindex Rex <DE0008469107> stieg um 0,02 Prozent auf 145,49 Punkte. Der Bund-Future <DE0009652644> rückte um 0,43 Prozent auf 176,57 Punkte vor auf das höchste Niveau seit Anfang Oktober. Der Kurs des Euro <EU0009652759> stieg. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0964 (Mittwoch: 1,0875) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9121 (0,9195) Euro./la/fba

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

27.02.2020 | 17:51:23 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Viruskrise setzt die Kurse wieder stark unter Druck
27.02.2020 | 16:49:17 (dpa-AFX)
INDEX-FLASH: Dax sackt nach US-Börseneröffnung weiter ab
27.02.2020 | 15:56:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Gestörte Lieferketten, gesenkte Prognosen: Coronavirus trifft Firmen
27.02.2020 | 15:07:24 (dpa-AFX)
WDH/Aktien Frankfurt: Virusdruck auf die Kurse nimmt immer mehr zu
27.02.2020 | 14:47:56 (dpa-AFX)
INDEX-FLASH: Keine Bodenbildung in Sicht - Dax rauscht weiter nach unten
27.02.2020 | 14:45:31 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Virusdruck auf die Kurse nimmt immer mehr zu

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