Neues auf dzbank-derivate.de / 06.10.2017 | 10:28:53 Werbung

Beliebte Basiswerte: Daimler forciert Elektromobilität

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Wo spielt die Musik, für welche Basiswerte interessieren sich Anleger? Antwort auf diese Frage gibt die monatliche Betrachtung der am häufigsten aufgerufenen Produkte und Basiswerte auf dzbank-derivate.de.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

DAX schlägt sich besser als erwartet

Statistisch betrachtet gilt der September neben dem August als einer der schwächsten Börsenmonate. Kein Wunder, dass Anleger sich im vergangenen Monat vor allem für solche Produkte interessierten, die positiv an fallenden Notierungen des deutschen Leitindex partizipieren. Und so führten Endlos Turbo Puts auf den DAX wie schon im Vormonat die Liste mit den am häufigsten aufgerufenen Produktgruppen auf dzbank-derivate.de an. Allerdings fiel die Zahl der Aufrufe deutlich geringer aus als im August. Dafür stieg das Interesse an Turbo Puts auf den DAX, die über eine begrenzte Laufzeit verfügen, ebenso deutlich an. Endlos Turbo Calls wurden im September weniger aufgerufen als noch im Vormonat. Dabei hätte sich ein Long-Engagement im September in diesem Jahr durchaus gelohnt. Denn anders als die Statistik erwarten ließ, beendete der DAX den Monat mit einem Kursplus von 6,4%.

 

Trendfolge-Depot von Simon Betschinger im Fokus

Unter den 10 am häufigsten aufgerufenen Basiswerten fanden sich im September mit der Lufthansa, der Allianz und der ASML Holding gleich drei Titel aus dem mit echten 100.000 Euro geführten Trendfolge-Depot unseres Trading-Events. Profi-Trader Simon Betschinger berichtete in seinem Blog ausführlich über die Neuaufnahmen, wobei er immer wieder betonte, dass aktuelle Nachrichten oder die fundamentale Situation keinen direkten Einfluss auf die Entscheidung zum Kauf oder Verkauf eines Titels haben. Ausschlaggebend ist allein das Regelwerk. Gleichwohl liegt es auf der Hand, dass zwischen einem erfolgreich wirtschaftenden Unternehmen und dessen Aktien, die sich in einem Aufwärtstrend mit hoher Trendstabilität bewegen, ein gewisser Zusammenhang besteht. Simon Betschinger spricht hierbei davon, dass sein Handelssystem der Spur des unternehmerischen Erfolgs folgt.

 

Auf den folgenden Rängen fanden sich mit Kion, Fraport und Wacker Chemie weitere Titel des Trading-Events unter den häufig aufgerufenen Basiswerten. Die Aktie von Wacker Chemie wurde diese Woche neu in das Trendfolge-Depot aufgenommen. Simon Betschinger hatte den Wert aber bereits Ende September als potenziellen Depotkandidaten vorgestellt. Zudem gab es in der vergangenen Woche einige positive Analystenkommentare zu dem Unternehmen.

 

Daimler forciert Elektromobilität

Ganz weit oben auf der Liste der am häufigsten aufgerufenen Basiswerte, genauer gesagt auf Rang 2 nach dem DAX, landete erneut Daimler. Auch von dem Premium-Automobilhersteller gab es in den vergangenen Wochen Neuigkeiten. Im Rahmen des Kapitalmarkttags im September stellte der Vorstand Analysten und Investoren darauf ein, dass die Ausgaben für autonomes Fahren und Elektrofahrzeuge die Marge im Kerngeschäft in den kommenden Jahren belasten können. Fahrzeuge mit Elektroantrieb hätten am Anfang eine deutlich geringere Gewinnmarge als Modelle mit Verbrennungsmotor. Zwar strebe man laut Frank Lindenberg (Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars, Finanzen & Controlling) immer noch eine Umsatzrendite von 10% an, allerdings müsse man für eine Übergangsphase auf eine niedrigere operative Gewinnmarge zwischen 8% und 10% vorbereitet sein. Dass die Herausforderungen nicht zuletzt wegen strengerer Abgasregulierungen zugenommen haben, zeigen auch die höheren Ausgaben für Forschung und Entwicklung, die 2017 und 2018 auf rund 7% des Umsatzes steigen sollen (2016: 6,4%).

 

Nicht zuletzt in China, wo Daimler immer noch eine hohe Nachfrage nach seinen Premium-Modellen verzeichnet, wird es ab 2019 eine Quotenregelung geben. Diese sieht vor, dass sich die Automobilhersteller an verpflichtende Mindestziele in Bezug auf den Anteil an alternativen Antrieben bei Produktion und Verkauf ihrer Fahrzeuge halten. 2019 soll dieser Anteil bei 10% liegen und ab 2020 auf 12% steigen. Ein Grund mehr für Daimler, die Aktivitäten im Bereich Elektromobilität zu forcieren. Vorstandschef Dieter Zetsche kündigte im Vorfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt an, bis 2022 über 50 verschiedene Modelle mit Elektro-Antrieb (rein elektrisch und Hybrid) am Markt anbieten zu wollen. Damit die Investitionen in die Entwicklung neuer Modelle die Profitabilität nicht zu stark beeinträchtigen, kündigte Zetsche ein neues Programm an, mit dem in der Sparte Mercedes-Benz 4 Mrd. Euro über die kommenden Jahre eingespart werden sollen. Erreichen will man dieses Ziel unter anderem durch eine Senkung der Material- und Produktionskosten sowie eine schnellere Markteinführung neuer Produkte.

 

Aktie auf Erholungskurs

Die Aktie der Daimler AG ging nach einem Mitte März 2015 markierten Hoch bei 96,07 Euro in eine längerfristige Abwärtsbewegung über, die sie bis auf 50,83 Euro führte. Von diesem Niveau aus stieg die Kursnotierung ab Juli 2016 wieder. Nachdem die Aktie im Januar 2017 mit 73,23 Euro gut die Hälfte der vorherigen Abwärtsbewegung korrigiert hatte, sahen wir in den folgenden Monaten erneut schwächere Notierungen. Ende Juli/Anfang August 2017 bildete sich bei 59,01 Euro eine Candlestick-Trendwende-Formation in Gestalt eines Tweezers Bottom. Die Kursnotierung legte daraufhin wieder zu. Vergangene Woche stieg die Aktie sowohl über die 200-Tage-Linie als auch das 61,8%-Fibonacci-Retracement (67,80 Euro) der Abwärtsbewegung von Mitte Januar 2017 bis Ende Juli 2017.

 

Nach dem Anstieg über das 61,8%-Fibonacci-Retracement besteht u.E. eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Erholung bis zu den Hochs bei 73,00/73,23 Euro. Ein Anstieg über das bei 73,45 Euro verlaufende 50%-Retracement der Abwärtsbewegung von März 2015 bis Juli 2016 würde weiteres Aufwärtspotenzial bis 78,79 Euro (61,8%-Fibonacci-Retracement) bzw. 81,41 Euro (100%-Projektion der Aufwärtsbewegung von August 2016 bis Januar 2017) eröffnen. Unterstützungen verlaufen bei 66,69/66,00 Euro sowie 63,47/63,09 Euro. Um das Szenario einer Fortsetzung der Erholung nicht zu gefährden, sollte die Aktie nicht mehr unter 63,00 Euro zurückfallen.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos Turbo Long auf Daimler steigende, aber auch fallende Kursnotierungen der Aktie der Daimler AG gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell 50,986 Euro) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 06.10.2017, Emittentin DZ BANK.
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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(Bewertungen: 11)

Endlos Turbo Long 51,184 open end: Basiswert Daimler

DD1HBV / DE000DD1HBV8 //
Quelle: DZ BANK: Geld 11.12. 11.12., Brief 11.12. 11.12.
DD1HBV DE000DD1HBV8 // Quelle: DZ BANK: Geld 11.12. 11.12., Brief 11.12. 11.12.
1,92
Geld in EUR
1,94
Brief in EUR
0,00%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 70,21 EUR
Quelle: Xetra, 11.12.
  • Basispreis 51,184 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 27,10%
  • Knock-Out-Barriere 51,184 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 27,10%
  • Hebel 3,63x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Daimler AG

11.12.2017 | 18:51:46 (dpa-AFX)
Giesecke+Devrient tritt deutscher Identitätsplattform Verimi bei

BERLIN (dpa-AFX) - Die Identitätsplattform Verimi großer deutscher Konzerne bekommt einen Neuzugang mit Erfahrung bei Sicherheitstechnologie. Als zehntes Mitglied trat der Gruppe die Firma Giesecke+Devrient bei, die unter anderem stark im Geschäft mit Sicherheitschips für Bankkarten oder SIM-Modulen in Handys ist.

Die Idee hinter Verimi ist eine Art "Generalschlüssel" für Web-Dienste: Der Nutzer registriert sich bei der Plattform und kann sich damit bei verschiedenen Anbietern einloggen. Unter den Mitgliedern sind die Allianz, Daimler <DE0007100000>, der Medienkonzern Springer, die Deutsche Bank <DE0005140008>, die Bundesdruckerei, die Deutsche Telekom <DE0005557508> und die Lufthansa <DE0008232125>. Am Montag wurde in Berlin offiziell der Gesellschaftervertrag unterzeichnet.

Seit Anfang Dezember wird eine Vorversion der Log-In-Funktion in einem Pilotprojekt getestet, wie Verimi mitteilte. Die Markteinführung ist für Frühjahr 2018 geplant.

In Deutschland gibt es auch eine Log-In-Allianz um die Fernsehkonzerne RTL <LU0061462528> und ProSiebenSat.1 <DE000PSM7770> sowie United Internet <DE0005089031> (web.de, GMX). Die Plattformen wollen einen europäischen Gegenpol zu US-Plattformen wie Facebook <US30303M1027>, Google <US02079K1079> oder Twitter bieten, die ebenfalls die Identifikation über verschiedene Dienste hinweg anbieten./so/DP/das

11.12.2017 | 13:07:52 (dpa-AFX)
Verbraucherschützer: Klarheit bei Dieselbesteuerung rasch nötig
11.12.2017 | 12:40:24 (dpa-AFX)
Zwangsgeld wegen mieser Luft in Stuttgart? - Gericht verhandelt Klage gegen Land
10.12.2017 | 18:35:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4/VW-Konzernchef: Steuervorteile für Dieselkraftstoff «hinterfragen»
10.12.2017 | 17:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/VW-Konzernchef: Steuervorteile für Dieselkraftstoff 'hinterfragen'
10.12.2017 | 15:35:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/VW-Konzernchef: Steuervorteile für Dieselkraftstoff 'hinterfragen'
10.12.2017 | 14:35:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP/VW-Konzernchef: Steuervorteile für Dieselkraftstoff 'hinterfragen'

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