Neues auf dzbank-derivate.de / 12.01.2018 | 10:19:21 Werbung

Beliebte Basiswerte: Daimler bleibt Spitze im Premiumsegment

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Wo spielt die Musik, für welche Basiswerte interessieren sich Anleger? Antwort auf diese Frage gibt die monatliche Betrachtung der am häufigsten aufgerufenen Produkte und Basiswerte auf dzbank-derivate.de.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die gute Stimmung der Anleger in Bezug auf den Leitindex des deutschen Aktienmarktes hielt auch zum Ende des vergangenen Jahres an. So zeigt der Blick auf die meistgeklickten Produkte auf dzbank-derivate.de im letzten Monat, ebenso wie schon im Vormonat, ein deutlich höheres Interesse an Endlos-Turbo Calls auf den DAX. Und wer zu diesen Produkten greift, sollte steigende Kursnotierungen des Basiswerts erwarten. Bei den Endlos-Turbo Puts auf den DAX, die am zweithäufigsten aufgerufen wurden, fiel die Zahl der Aufrufe dagegen erneut nur knapp halb so hoch aus wie die der Endlos-Turbo Calls. Offenbar rechneten viele Anleger mit einer Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung im Anschluss an die im Dezember gesehene Konsolidierung.

 

Trendstabile Basiswerte stark gefragt

In der Statistik der am häufigsten aufgerufenen Basiswerte fand sich im Dezember auf Platz 2 hinter dem DAX die Steinhoff International Holding. Der Mutterkonzern der Poco-Möbelmärkte musste wegen Unregelmäßigkeiten die Bilanzen für 2017, 2016 sowie inzwischen auch 2015 zurückziehen und warnte sogar vor dem Handel mit den eigenen Aktien. Diese notieren seit Anfang Dezember nur noch auf Pennystock-Niveau.

 

Insgesamt fanden sich unter den Top 10 der meistgesuchten Basiswerte auf dzbank-derivate.de drei Unternehmen aus dem Trendfolge-Depot von Simon Betschinger. Neben den am letzten Umschichtungstag 2017 aufgenommenen Aktien von Ströer und Vinci zählte dazu auch Wacker Chemie. Der Wert wird im Depot über Endlos-Turbos (Long) abgebildet. Die Hebelzertifikate auf Wacker Chemie weisen die mit Abstand beste Wertentwicklung auf. Durch den Hebel partizipieren die Zertifikate überproportional sowohl an steigenden als auch an fallenden Kursbewegungen der Aktie von Wacker Chemie. Diese zeigte in den letzten Wochen einen ausgesprochen stabilen Aufwärtstrend. Mit der Deutschen Lufthansa, Allianz oder LVMH fanden sich weitere Aktien mit einer hohen Trendstabilität in der Statistik.

 

Mercedes-Benz erneut Top-Anbieter im Premiumsegment

Den dritten Platz unter den am häufigsten aufgerufenen Basiswerten belegte Daimler. Die Stuttgarter hatten am 22. Dezember 2017 mitgeteilt, dass sie aufgrund des breit aufgestellten Industrie- und Finanzdienstleistungsgeschäfts in den USA von der dort beschlossenen umfassenden Steuerreform profitieren. Durch die Neubewertung von Netto-Verbindlichkeiten rechnet der Konzern mit einem Steuerertrag von voraussichtlich 1,7 Mrd. Euro. Zugleich erwartet Daimler aber auch weitere Effekte im Steueraufwand im Zusammenhang mit der Steuerreform, sodass sich das Konzernergebnis voraussichtlich nur um 1 Mrd. Euro erhöht. Auf das operative Ergebnis (EBIT, Ergebnis vor Zinsen und Steuern) des Konzerns wird der positive Steuerertrag indes keine Auswirkungen haben. Die längerfristigen Auswirkungen der Reform auf Daimler sind noch ungewiss und werden vom Unternehmen derzeit im Detail analysiert.

 

Den Titel als absatzstärkste Premiummarke in der Automobilbranche konnte Mercedes-Benz im vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen. Mit weltweit rund 2,3 Mio. verkauften Fahrzeugen verzeichnete die Marke 2017 zum siebten Mal in Folge einen Absatzrekord. Besonders hoch war die Nachfrage nach der neuen E-Klasse, dem T-Modell sowie den SUVs. Größter und zugleich am dynamischsten wachsender Einzelmarkt war mit einer Absatzsteigerung von rund 26% einmal mehr die Volksrepublik China. Für die Zukunft richtet Daimler seinen Fokus auf die Vernetzung der Themen Connected, Autonomous, Shared & Services und Electric, die zugleich die Unternehmensstrategie CASE bilden. Die in Kürze startende North American International Auto Show in Detroit (13. bis 28. Januar 2018) bietet Daimler die passende Bühne, um die ersten Neuheiten des Jahres 2018 glanzvoll in Szene zu setzen.

 

Aktie weiter auf dem Erholungspfad

Bei der Aktie der Daimler AG sahen wir in den vergangenen Monaten eine Erholung. Diese ist eine Reaktion auf die längerfristige Abwärtsbewegung, die dem Mitte März 2015 markierten Hoch bei 96,07 Euro folgte und die Kursnotierung bis auf 50,83 Euro fallen ließ. Im Juli 2016 sahen wir dann, ausgehend von 50,83 Euro, eine erste Erholungsbewegung. Im Januar 2017 stieß die Kursnotierung bei 73,23 Euro und damit auf der Höhe des 50%-Retracements (73,45 Euro) der vorangegangenen Abwärtsbewegung auf Widerstand. Nach einer Korrektur und der Ausbildung einer Unterstützung bei 59,01 Euro sahen wir ab August 2017 wieder steigende Notierungen. Im November 2017 erreichte die Aktie den Widerstand bei 73,45 Euro. Nach einem Rücksetzer auf 67,85 Euro ist die Aktie derzeit dabei, über 73,45 Euro anzusteigen.

 

Kann das aktuelle Niveau behauptet und der Ausbruch über das Vorgängerhoch bestätigt werden, gehen wir von einer Fortsetzung der Erholungsbewegung aus. Die nächsten Etappenziele sehen wir dann bei 78,79 Euro (61,8%-Fibonacci-Retracement) sowie bei 85,50 Euro (Verlaufshoch vom 1. Dezember 2015). Sollte sich der Ausbruch über das 50%-Retracement nicht durchsetzen, müssen sich die Unterstützungen bei 71,85/71,15, 69,33 Euro sowie 67,85 Euro bewähren. Ein Rückfall unter 67,85 Euro würde das Szenario einer fortgesetzten Erholung weniger wahrscheinlich machen. In diesem Fall müsste nach unserer Einschätzung mit weiteren Rücksetzern der Kursnotierung auf 66,33/64,60 oder 59,01 Euro gerechnet werden. Stops für eine mögliche Long-Positionierung bieten sich daher im Bereich um 67,85 Euro an.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos-Turbo Long auf die Aktie der Daimler AG steigende, aber auch fallende Kursnotierungen der Aktie gehebelt nach. Wird jedoch die Knock-out-Schwelle (aktuell 57,396 Euro) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 12.01.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Salesteam

 

> Zum Archiv

  •  
  •  
  •  
  •  
(Bewertungen: 15)

Endlos Turbo Long 57,432 open end: Basiswert Daimler

DD1XBD / //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.01. 23.01., Brief 23.01. 23.01.
DD1XBD // Quelle: DZ BANK: Geld 23.01. 23.01., Brief 23.01. 23.01.
1,84
Geld in EUR
1,87
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 75,69 EUR
Quelle : Xetra, 23.01.
  • Basispreis 57,432 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 24,12%
  • Knock-Out-Barriere 57,432 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 24,12%
  • Hebel 4,06x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

News / Daimler AG

24.01.2018 | 06:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Unfallforscher warnen vor Risiken des teilautomatisierten Fahrens

GOSLAR (dpa-AFX) - Bundesweit hat die Polizei im Jahr 2016 mehr als 2,5 Millionen Verkehrsunfälle erfasst, bei denen Sachschaden von gut 34 Milliarden Euro verursacht wurde. Wenn Autos künftig vollautomatisch fahren, kann dies nach Einschätzung von Experten zu einer deutlichen Senkung der Unfallzahlen und einer drastischen Verminderung der Schadenssumme führen. Denn, so schreibt beispielsweise der ACE Auto Club Europa: Maschinen werden nie müde, sie können schneller reagieren als der Mensch und sie können gleichzeitig mehrere Objekte im Blick behalten. Dies werde mehr Verkehrssicherheit schaffen.

"Kurzfristig darf man sich allerdings nicht zu viele Hoffnungen machen", warnt der Unfallforscher Siegfried Brockmann zum Auftakt des 56. Verkehrsgerichtstags an diesem Mittwoch. Der Expertenkongress wird bis Freitag (26. Januar) in Goslar auch über das Thema "Automatisiertes Fahren" diskutieren.

"Denn bis Autos wirklich vollautomatisch fahren, wird es noch lange dauern", sagt Brockmann. Teilautomatisiertes Autofahren dagegen, bei dem die Fahrer das Fahrzeug überwachen müssen, werde es schon bald geben. Dabei sehe er jedoch große Risiken, sagt der Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV).

Nach der jüngsten Änderung des Straßenverkehrsgesetzes ist es Fahrern erlaubt, sich während einer hoch- und vollautomatisierten Fahrt vom Verkehrsgeschehen abzuwenden. Sie müssen aber so aufmerksam bleiben, dass sie die Fahrzeugsteuerung unverzüglich übernehmen könnten, wenn das System sie dazu auffordert oder sie aufgrund offensichtlicher Umstände erkennen müssen, dass die Voraussetzungen für den Einsatz des Systems nicht mehr vorliegen.

Nach Ansicht des ADAC ist derzeit allerdings unklar, was die Nutzer hoch- und vollautomatisierter Fahrfunktionen während der Nutzung tun dürfen beziehungsweise zu unterlassen haben - etwa mit dem Tablet im Internet surfen, Zeitung lesen oder schlafen. "Die Nutzer benötigen Rechtssicherheit", sagt der Verkehrsjurist Markus Schäpe.

Siegfried Brockmann sieht ein ganz anderes Problem: "Die meisten Fahrer dürften nicht in der Lage sein, das Kommando in Sekundenschnelle selbst zu übernehmen, wenn das System aussteigt", meint der Unfallforscher. Und teilautomatische Systeme würden in vielen Fällen aussteigen, etwa bei einer fehlenden Fahrbahnmarkierung oder bei plötzlich einsetzendem Schneefall.

Nach dem derzeitigen Stand müssten Fahrer dann in der Lage sein, innerhalb von vier Sekunden die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. "Unsere Studien zeigen allerdings, dass man mindestens zwölf Sekunden dazu braucht", sagt Brockmann. In der Zeit dazwischen bestehe größte Unfallgefahr.

"Grundsätzlich können autonom fahrende Autos und Lkw zwar einen Gewinn für die Verkehrssicherheit darstellen, wenn sie fehlerfrei funktionieren", glaubt der Leiter der UDV-Unfallforschung. "Aber die Technik muss besser werden", sagt Brockmann. "Solange es die Industrie nicht schafft, ausreichend lange Vorwarnzeiten für die Kontrollübernahme zur Verfügung zu stellen, dürfen solche Fahrzeuge nur von professionellen Testfahrern bewegt werden."

Beim Verkehrsgerichtstag wird auch über den Versicherungsaspekt des automatisierten Fahrens und die Frage diskutiert, wer haftet, wenn ein automatisiertes Fahrzeug an einem Unfall beteiligt ist: Fahrer, Halter, Hersteller oder Versicherer. Für den ADAC ist klar: Die Kfz-Haftpflichtversicherung muss alle Schäden regulieren. Sollte ein Unfall durch die automatische Fahrfunktion verursacht worden sein, müsse die Versicherung des Herstellers übernehmen.

Nach Ansicht des ACE Auto Club Europa müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen dringend geklärt werden, auch wenn das automatisierte Fahren noch in weiter Ferne liege. In einem Papier der Verbraucherzentrale Bundesverband zum Verkehrsgerichtstag heißt es dazu, die Gefährdungshaftung sollte den Hersteller treffen. Denn nur dieser habe Einfluss auf die Sicherheit seiner Produkte.

Die Kfz-Haftpflichtversicherer sehen keinen großen Handlungsbedarf. "Kommen Dritte beim Betrieb eines Fahrzeugs zu Schaden, spielt es für eine Entschädigung durch die Versicherung keine Rolle, wer oder was einen Unfall verursacht hat", sagt ein Sprecher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer (GDV). Unfälle durch automatisierte Fahrzeuge sind davon heute schon ebenso umfasst wie etwaige Unfälle, die infolge eines Hackerangriffs auf vernetzte Autos entstehen."/mbt/DP/zb

24.01.2018 | 06:35:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Umwelthilfe verklagt Städte: VW-Schummel-Diesel stilllegen
24.01.2018 | 05:53:52 (dpa-AFX)
WDH: Unfallforscher sehen Risiken beim teilautomatisierten Fahren
24.01.2018 | 05:52:04 (dpa-AFX)
VERMISCHTES: Unfallforscher sehen Risiken beim teilautomatisierten Fahren
24.01.2018 | 05:50:02 (dpa-AFX)
Baden-Würrtemberg: Letzte Chance für friedliche Lösung im Metall-Tarifkonflikt
23.01.2018 | 17:57:04 (dpa-AFX)
'FAZ': Carsharing-Fusion von Daimler und BMW auf der Zielgeraden
23.01.2018 | 14:12:05 (dpa-AFX)
Logistikbranche schmiedet weitere Klageallianz gegen Lkw-Kartell

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jede Woche gibt es die dzbank-derivate-Newsletter für angemeldete Nutzer per E-Mail direkt auf Ihren Bildschirm: das Neueste zum Marktgeschehen an den internationalen Börsenplätzen mit Markt- und DAX-Analysen, einem speziellen Strategieteil und der Knowhow-Rubrik dzbank-derivate-Expertenlounge.