Neues auf dzbank-derivate.de / 13.03.2019 | 11:44:10 Werbung

Beliebte Basiswerte: Commerzbank vor Fusion?

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Stark gesucht im Februar: Wirecard, DAX, Dow Jones und Commerzbank
  • Gespräche zwischen Commerzbank und Deutscher Bank bestätigt
  • Anlageidee: Discount Classic auf Commerzbank
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Aktienmärkte erholen sich im Februar weiter

Die positive Entwicklung der Aktienmärkte vom Jahresauftakt hielt auch im Februar an. Die großen Aktienindizes setzten ihre Erholungsbewegung fort. Eine Entwicklung, die sich auch bei den häufig aufgerufenen Produkten widerspiegelt. So ließ das Interesse an Endlos-Turbos Put auf den DAX im Vergleich zum Vormonat spürbar nach, auch Endlos-Turbos Call auf Gold, das gemeinhin als sicherer Hafen gilt, wurden weniger nachgefragt. Beides kann aus unserer Sicht als Zeichen für eine zuversichtlichere Stimmung unter den Anlegern gewertet werden, ebenso das starke Interesse an Endlos-Turbos Call auf den Dow Jones Industrial Average. Hier stiegen die Aufrufe um mehr als 50% gegenüber dem Vormonat. Der wohl bekannteste Aktienindex überhaupt konnte seine Erholung in den ersten Wochen des Jahres ebenfalls fortsetzen und Anfang Februar über seinen 200-Tage-GD ansteigen, zwischenzeitlich notierte er schon wieder über der Marke von 26.000 Punkten.

 

Die mit Abstand am häufigsten aufgerufenen Produkte auf dzbank-derivate.de waren im Februar erneut Endlos-Turbos Call auf Wirecard. Nach den Berichten über unrechtmäßige Umsatzbuchungen im Asiengeschäft stellte das Management in einer Telefonkonferenz klar, dass man die Vorwürfe für unbegründet hält. Zugleich stellte Vorstandschef Markus Braun eine starke Geschäftsentwicklung für das laufende Jahr in Aussicht. Aus unserer Sicht lässt sich im Disput zwischen Wirecard und der Financial Times zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wer recht hat. Klarheit sollte die Veröffentlichung des Gutachtens der Kanzlei bringen, die die betreffenden Vorgänge in Singapur untersucht. Für 2019 könnte die Profitabilität u.E. allerdings durch höhere Kosten für die internen Kontrollinstrumente und anfallende Honorare für Gutachter und Rechtsanwälte geschmälert werden.

 

Die Perspektive: Commerzbank und Deutsche Bank bald eins?

Neben Wirecard war auch die Commerzbank ein häufig gesuchter Basiswert. Hier schnellten die Aufrufe gegenüber dem Vormonat um mehr als die Hälfte in die Höhe. Mitte Februar legte das Institut Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 vor, in dem man die bereinigten Erträge um 5,4% auf 8,6 Mrd. Euro steigern konnte. Der operative Gewinn kletterte um 8,4% auf 1,25 Mrd. Euro. Unter dem Strich verblieb ein Nettogewinn von 865 Mio. Euro nach 128 Mio. Euro im Vorjahr. In den kommenden Jahren will die Commerzbank ihre Erträge im Schnitt um 3% pro Jahr steigern und zugleich die Kosten reduzieren. Wir erwarten, dass die Commerzbank die Kosten in den nächsten Jahren weiter senken wird, sind hinsichtlich der Ertragsentwicklung aufgrund des herausfordernden Markt- und Wettbewerbsumfeldes aber zurückhaltend. Mit einem Anstieg der Zinsen, der sich positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirken würde, ist nach den jüngsten Äußerungen der EZB nicht vor 2020 zu rechnen.

 

Zu Wochenbeginn wurde bekannt, dass es zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank informelle Gespräche über eine mögliche Fusion gibt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz bestätigte, dass es entsprechende Gespräche gibt. Scholz hatte sich in der Vergangenheit bereits des Öfteren für einen Zusammenschluss von Commerzbank und Deutscher Bank ausgesprochen, wodurch eine starke nationale Bank entstehen soll. Damit konkrete Sondierungsgespräche aufgenommen werden können, müssen die Aufsichtsräte beider Banken den Vorständen ein entsprechendes Mandat erteilen. Allerdings gibt es auch kritische Töne, vor allem von Gewerkschaftsseite, wo man einen größeren Stellenabbau im Zuge einer Fusion befürchtet. Zudem müssten die Anteilseigner beider Institute von einem Zusammenschluss überzeugt werden.

 

Die Produktidee: Discount-Zertifikat auf Commerzbank

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Discount-Zertifikate mit der Aktie der Commerzbank AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 28.12.2020 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount (Abschlag) von rund 23% zum Kurs der Aktie der Commerzbank AG notiert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 6,40 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Commerzbank AG an der maßgeblichen Börse Xetra Frankfurt am 18.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 6,40 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.

Der Anleger erhält während der Laufzeit keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert. Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Commerzbank AG am 18.12.2020 auf oder über 6,40 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 13.03.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Rechtliche Hinweise

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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(Bewertungen: 19)

Discount 6,4 2020/12: Basiswert Commerzbank

DDS1YR / //
Quelle: DZ BANK: Geld 17.05., Brief 17.05.
DDS1YR // Quelle: DZ BANK: Geld 17.05., Brief 17.05.
5,64 EUR
Geld in EUR
5,66 EUR
Brief in EUR
-0,35%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 7,671 EUR
Quelle : Xetra , 17.05.
  • Max Rendite 13,07%
  • Max Rendite in % p.a. 7,91% p.a.
  • Discount in % 26,22%
  • Cap 6,40 EUR
  • Abstand zum Cap in % -16,57%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Commerzbank AG

17.05.2019 | 05:49:04 (dpa-AFX)
Berlin/Brandenburg: Bankangestellte treten am Freitag erneut in den Warnstreik

BERLIN (dpa-AFX) - Die Gewerkschaft Verdi hat Bankangestellte in Berlin und Brandenburg für Freitag wieder zu Warnstreiks aufgerufen. Am Hackeschen Markt sei für 10.00 Uhr eine Kundgebung der Beschäftigten geplant, teilte Verdi mit. Vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft die Beschäftigten von unter anderem der Berliner Sparkasse, der Deutschen Bank, der Commerzbank <DE000CBK1001>, der Investitionsbank Berlin, der Targobank, der Unicredit <IT0004781412> Bank/Hypovereinsbank und der Deutschen Kreditbank aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Es sei mit Verzögerungen im Arbeitsablauf und mit geschlossenen Filialen zu rechnen, teilte Verdi mit.

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die bundesweit 200 000 Bank-Beschäftigten sechs Prozent mehr Geld, einen Anspruch auf Weiterbildung sowie sechs bezahlte "Gesundheits- und Entlastungstage" pro Jahr. Aus Sicht der Arbeitgeber verlangt die Gewerkschaft zu viel. Die Banken stehen unter Druck wegen niedriger Zinsen, stärkerer Regulierung und der Konkurrenz neuer Online-Banken. Beide Seiten setzen sich am Montag in Wiesbaden wieder an einen Tisch./juc/DP/zb

16.05.2019 | 08:07:28 (dpa-AFX)
KORREKTUR/'HB': Sondersitzung im Commerzbank-Aufsichtsrat zu Strategie
15.05.2019 | 20:16:32 (dpa-AFX)
'HB': Sondersitzung im Commerzbank-Aufsichtsrat zu Strategie
15.05.2019 | 14:42:35 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Oddo BHF belässt Unicredit auf 'Buy' nach Commerzbank-Gerüchten
15.05.2019 | 12:38:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Italien-Geschäft bremst Großbank Credit Agricole - Aktie verliert
15.05.2019 | 12:31:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Bundesweite Steuer-Razzia nach Auswertung der «Panama Papers»
15.05.2019 | 11:59:35 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bundesweite Steuer-Razzia nach Auswertung der 'Panama Papers'

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