Neues auf dzbank-derivate.de / 06.12.2019 | 10:04:24 Werbung

Beliebte Basiswerte: Bei K+S sollten sich die Perspektiven aufhellen

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Der DAX eroberte im November die Marke von 13.000 Punkten zurück und war ebenso wie Wirecard ein gefragter Basiswert auf dzbank-derivate.de. In der zweiten Reihe verzeichnete der Bergbaukonzern K+S ein hohes Anlegerinteresse.

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Wirecard: Unsicherheit hält an

Im November haben die deutschen Aktienindizes die positiven Entwicklungen in den beiden Vormonaten fortgesetzt. Der DAX hatte ein Plus von 2,9% verzeichnet. Aufgrund der anhaltenden Aufwärtstendenz gehörte der Leitindex einmal mehr zu den beliebtesten Basiswerten, die auf dzbank-derivate.de abgerufen wurden. Aber nicht nur dort ging es aufwärts: Überproportional zum DAX hatte der MDAX mit 4,6% zugelegt. Noch etwas besser performten SDAX und TecDAX mit 6,3% bzw. 9,7%.

Wie schon im Oktober war die Aktie von Wirecard der beliebteste Basiswert unter den Einzelwerten auf dzbank-derivate.de. Das Unternehmen hatte zum einen Zahlen vorgelegt. Demnach hat der Zahlungsdienstleister im dritten Quartal seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Bei Vorlage der Ergebnisse bestätigte er zudem die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr und erhöhte die Ziele für 2020. Zum anderen hatte Wirecard über den Markteintritt in China sowie neue Partnerschaften berichtet. Am Markt bleiben jedoch die Zweifel an den Bilanzierungspraktiken, die in den vergangenen Monaten immer wieder durch neue Vorwürfe genährt wurden, das Hauptthema. Die diesbezügliche Unsicherheit bleibt unseres Erachtens ein Risiko für den Aktienkurs. Dieser könnte sich weiterhin volatil entwickeln. Zwar will Wirecard die Vorwürfe mit einer Sonderprüfung seiner Bücher entkräften und damit verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Dazu wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit einer unabhängigen Untersuchung beauftragt. Ergebnisse werden aber erst für das erste Quartal 2020 erwartet.

 

K+S: mittelfristig Stabilisierung der Kalipreise erwartet

Besonders hoch waren die Abrufe im November beim Bergbaukonzern K+S. Der Salzproduzent und Anbieter von kali- und magnesiumhaltigen Erzeugnissen leidet unter einer schwachen Nachfrage nach Düngemitteln und rückläufigen Preisen (u.a. Auswirkungen des US-Extremwetters im 1. HJ 2019). Das Unternehmen hatte daher seine Kaliumchlorid-Produktion gedrosselt. Dadurch wurden die Gewinnziele für das Geschäftsjahr 2019 nach unten geschraubt. Inzwischen haben diverse Wettbewerber vergleichbare Output-Reduktionen angekündigt, um Druck vom schwächelnden Kalipreis zu nehmen. Angesichts der kumulierten Kürzungsintention der „Big-5-Produzenten“ von rund 3 Mio. MT rechnen wir mit einer mittelfristigen Stabilisierung der Kalipreise. Der Beginn der wichtigen Preisverhandlungsrunde mit dem Großkunden China zieht sich voraussichtlich noch bis ins 1. Quartal 2020. Die Perspektiven sollten sich nach unserer Einschätzung mit Blick auf die steigenden Aussaatflächen (USA, BRA, IND) im 1. Halbjahr 2020 sukzessive aufhellen. Ein mögliches Risiko sehen wir in der relativ hohen Verschuldung des Unternehmens.

 

Anlageidee: Discount-Zertifikat Classic auf K+S

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert K+S AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 25.06.2021 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 33% zum Kurs der Aktie der K+S AG notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 7,50 Euro begrenzt. Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs der K+S AG an der Börse XETRA Frankfurt am 18.06.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 7,50 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 25.06.2021 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert K+S AG am 18.06.2021 auf oder über 7,50 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 06.12.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DF7J91 (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DF7J91 (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

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(Bewertungen: 47)

Discount 7,5 2021/06: Basiswert K+S

DF7J91 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 27.01. 15:53:04, Brief 27.01. 15:53:04
DF7J91 // Quelle: DZ BANK: Geld 27.01. 15:53:04, Brief 27.01. 15:53:04
6,43 EUR
Geld in EUR
6,44 EUR
Brief in EUR
-2,43%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 8,214 EUR
Quelle : Xetra , 15:42:48
  • Max Rendite 16,46%
  • Max Rendite in % p.a. 11,40% p.a.
  • Discount in % 21,60%
  • Cap 7,50 EUR
  • Abstand zum Cap in % -8,69%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / K+S AG

27.01.2020 | 12:23:19 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Freier Fall bei K+S geht weiter - Aktie steuert auf 8 Euro zu

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Der freie Fall bei den Aktien von K+S <DE000KSAG888> findet auch am Montag kein Ende. Am Freitag waren sie erstmals seit Anfang 2005 unter die 9-Euro-Schwelle gefallen, nun ging es am fünften Verlusttag in Folge um etwa 5 Prozent weiter bergab bis auf 8,25 Euro. Die Aktie nähert sich damit stetig den 8 Euro - eine Marke, mit der sich Anleger letztmals im Jahr 2004 auseinander setzen mussten.

Binnen einer Woche haben die Papiere nun ausgehend vom Niveau knapp über 10 Euro schon mehr als 18 Prozent an Wert eingebüßt. Schuldensorgen und die Furcht vor einer schwachen Geschäftsentwicklung treiben die Aktionäre des Dünger- und Salzkonzerns dabei um. Als Auslöser gelten kritische Analystenstudien zur Verschuldung des MDax <DE0008467416>-Konzerns und den Gedankenspielen, Teile des US-Geschäfts zu verkaufen./tih/jha/

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24.01.2020 | 18:25:40 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: K+S im freien Fall - Konzernverschuldung treibt Anleger um
24.01.2020 | 12:32:02 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: K+S im freien Fall - Konzernverschuldung treibt Anleger um
23.01.2020 | 11:16:20 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Aktionäre von K+S befürchten weiteres Horrorjahr
22.01.2020 | 15:51:17 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Bofa-Verkaufsempfehlung drückt K+S unter 10-Euro-Marke
22.01.2020 | 15:09:37 (dpa-AFX)
K+S baut 100 Stellen im Werk Werra ab
22.01.2020 | 14:31:26 (dpa-AFX)
K+S baut 100 Stellen im Werk Werra ab

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