Neues auf dzbank-derivate.de / 10.07.2020 | 10:03:43 Werbung

Beliebte Basiswerte: BASF tröstet mit höherer Dividende

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Der Bilanzskandal um Wirecard hat dazu geführt, dass dieser Basiswert im Juni zu den am häufigsten aufgerufenen Anchorauf dzbank-derivate.de gehörte. Auch weitere DAX-Werte standen stark im Fokus der Anleger. Darunter der Chemiekonzern BASF, der im Juni seine virtuelle Hauptversammlung abgehalten hat.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

DAX widersetzt sich der Statistik

Statistisch betrachtet gehört der Juni beim DAX nicht gerade zu den stärksten Monaten im Jahresverlauf. 2020 verhält es sich jedoch anders: Der deutsche Leitindex setzte die steigende Tendenz aus den beiden Vormonaten fort und verzeichnete erneut kräftige Zuwächse. Produkte, mit denen Anleger an den Preisbewegungen des Kursbarometers partizipieren können, waren besonders gefragt. Wie schon im Vormonat wurden dabei Short-Produkte präferiert, mit denen gehebelt auf sinkende Kursnotierungen gesetzt werden kann. Abgesehen vom Zweck als direktionales Trading-Instrument könnten dabei auch Absicherungsstrategien eine Rolle gespielt haben. Besonders gesucht war beispielsweise ein klassischer Optionsschein mit einer Laufzeit bis Oktober 2020 und einem Basispreis von 9.000 Punkten. Bei den Long-Produkten auf den DAX war u.a. ein klassischer Optionsschein mit einer Laufzeit bis Januar 2021 und einem Basispreis von 14.850 Punkte beliebt.

Ein großes Interesse auf dzbank-derivate.de verzeichneten im Juni auch einige DAX-Werte. Hier sticht vor allem Wirecard hervor. Die Kursturbulenzen im Zusammenhang mit dem Bilanzkanal erhöhten das Interesse bei den Anlegern. Im Fokus stand außerdem die Aktie der Deutschen Lufthansa. Die Aktionäre der besonders stark von der Corona-Krise getroffenen Gesellschaft hatten den milliardenschweren deutschen Staatshilfen zugestimmt. Die Fluglinie setzt zudem den Rotstift an, um die Kosten zu senken. Das Ausscheiden aus dem DAX konnte damit aber nicht verhindert werden.

Nicht zur Disposition steht die DAX-Mitgliedschaft von Bayer. Auch bei diesem Basiswert war im Juni das Interesse der Anleger hoch. Für Schlagzeilen sorgte hier der mögliche Vergleich in mehreren US-Rechtsstreitigkeiten. Jüngst hat jedoch die Unsicherheit wieder zugenommen, dass mit dem rund 10 Mrd. Euro schweren Deal dieses Kapitel abgeschlossen wird. Ein Bundesrichter hatte Teile des „Glyphosat-Vergleichs“ in Zweifel gezogen.

 

Besserung im zweiten Halbjahr

Auch bei BASF gab es im Juni teilweise schlechte Nachrichten. Auf der virtuellen Hauptversammlung sagte Firmenlenker Martin Brudermüller, dass wegen der Corona-Krise im zweiten Quartal ein Verlust möglich ist. Der weltweit größte Chemiekonzern erwartet bestenfalls ein operatives Ergebnis im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Es könne aber auch null oder negativ sein. Der Vorstand begründete das vor allem mit dem weltweiten Stillstand in der Automobilindustrie, der wichtigsten Kundengruppe von BASF. Das Unternehmen wagt zudem weiterhin keine Prognosen für das Gesamtjahr 2020. Trotz des schwierigen Geschäftsumfeldes hat der Konzern an seiner geplanten Dividendenerhöhung für das Geschäftsjahr 2019 festgehalten und die Ausschüttung je Aktie von 3,20 auf 3,30 Euro angehoben.

Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir von einer Verbesserung des Marktumfeldes aus, sind jedoch skeptisch bezüglich einer vollständigen Erholung. Aus unserer Sicht bleiben damit kurzfristig die gesamtwirtschaftlichen Risiken und insbesondere die Schwierigkeiten in der Automobilindustrie bestehen. Insgesamt bleibt das vergleichsweise volatile Geschäft mit Basischemikalien daher eine Herausforderung für die Ergebnisse des Konzerns. Erst einmal negativ bewerten wir auch, dass sich der für das zweite Halbjahr geplante Börsengang der Tochter DEA Wintershall verzögert. Allerdings könnten in der Zukunft bei besseren Marktbedingungen attraktivere Verkaufskonditionen möglich sein, was im Interesse der Aktionäre ist.

Mittel- und längerfristig sollte BASF aus unserer Sicht zudem von dem breiten Produktspektrum profitieren, das essenziell für viele Endmärkte ist. Ein positiver Katalysator können dabei auch die staatlichen Konjunkturprogramme rund um den Globus sein, die einen stützenden Effekt in den entsprechenden Ländern aber auch auf die Weltwirtschaft haben dürften. BASF sollte dabei von der seit einiger Zeit umgesetzten Strategie, die asiatischen Aktivitäten auszubauen, profitieren.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf BASF

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten der DZ BANK auf den Basiswert BASF SE zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 23.06.2021 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 13% zum Kurs der Aktie der BASF SE notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 48,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der BASF SE an der Börse XETRA Frankfurt am 16.06.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 48,00 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (1,00) bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhält der Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Wenn die Lieferung von Aktien des Basiswerts für uns erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis x Bezugsverhältnis). Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 23.06.2021 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert BASF SE am 16.06.2021 auf oder über 48,00 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 10.07.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DFL4HV (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DFL4HV (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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Discount 48 2021/06: Basiswert BASF

DFL4HV / //
Quelle: DZ BANK: Geld 04.12., Brief 04.12.
DFL4HV // Quelle: DZ BANK: Geld 04.12., Brief 04.12.
47,03 EUR
Geld in EUR
47,05 EUR
Brief in EUR
0,26%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 61,04 EUR
Quelle : Xetra , 04.12.
  • Max Rendite 2,02%
  • Max Rendite in % p.a. 3,72% p.a.
  • Discount in % 22,92%
  • Cap 48,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -21,36%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / BASF SE

04.12.2020 | 15:38:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Russland will Nord Stream 2 trotz US-Sanktionen fertigbauen

(neu: mehr Details und Hintergrund)

MOSKAU/WASHINGTON (dpa-AFX) - Russland strebt ungeachtet drohender neuer US-Sanktionen gegen die Ostseepipeline Nord Stream 2 weiter die Fertigstellung des Milliardenprojekts an. "Natürlich werden wir unsere Interessen schützen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge am Freitag. Er reagierte damit auf die vom US-Kongress geplante Ausweitung der Strafmaßnahmen. Peskow hatte immer wieder kritisiert, die USA würden mit unlauteren Methoden gegen die "Prinzipien des internationalen Handels und des internationalen Rechts" verstoßen.

Der US-Kongress will derweil Sanktionen gegen Regierungen und Behörden europäischer Partnerstaaten wie Deutschland ausschließen. Gegen Unternehmen, die an dem Projekt beteiligt sind, sollen die angedrohten Strafmaßnahmen allerdings ausgeweitet werden. Das geht aus dem Entwurf für das Gesetzespaket zum US-Verteidigungshaushalt hervor, auf den sich Demokraten und Republikaner in beiden Kammern im US-Kongress am Donnerstag (Ortszeit) einigten. Sanktionen gegen Unternehmen sollen demnach erst verhängt werden dürfen, nachdem potenziell betroffene Regierungen von EU-Mitgliedstaaten, der Schweiz, Norwegen und Großbritannien konsultiert wurden.

Wegen der ersten US-Sanktionen waren die Bauarbeiten Ende vorigen Jahres gestoppt worden. Nun könnte die Rohrverlegung an diesem Samstag für ein 2,6 Kilometer langes Teilstück der Pipeline wieder aufgenommen werden. Die Nord Stream 2 AG hat dafür seit langem eine Genehmigung vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Die Erlaubnis ist aber nur noch bis Ende des Jahres gültig. Das Unternehmen selbst äußerte sich nicht zu den Arbeiten.

In Stralsund hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt für diesen Samstag Rohrverlegungsarbeiten in der Ostsee angekündigt. An dem Tag soll auch das russische Verlegeschiff "Akademik Tscherski" in Mukran ankommen, wie auf dem Schiffsradar vesselfinder.com zu sehen ist. Bereits geankert hat dort auch das russische Verlegeschiff "Fortuna". Verlegt werden sollen die Rohre auf hoher See in 13,9 bis 16,5 Kilometer Entfernung von der deutsch-dänischen Seegrenze.

Kremlchef Wladimir Putin hatte betont, dass die Pipeline trotzdem aus eigener Kraft fertiggestellt werden solle. Zuvor waren westliche Spezialschiffe für die Verlegung der Rohre wegen der Strafmaßnahmen aus den USA abgezogen. Russland will eigene Schiffe einsetzen, die technisch aber weniger gut ausgerüstet und etwa auf Anker für den Halt in der Ostsee angewiesen sind.

Die etwa 9,5 Milliarden Euro teure Pipeline ist zu 94 Prozent fertig. Durch die zwei jeweils rund 1200 Kilometer langen Leitungen von Nord Stream 2 sollen künftig jedes Jahr 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Russland nach Deutschland gepumpt werden. Die USA sind gegen das Projekt und begründen dies mit zu großer Abhängigkeit ihrer europäischen Partner von russischem Gas. Unterstützt werden sie von osteuropäischen Staaten wie Polen und den baltischen Ländern. Kritiker werfen den USA dagegen vor, nur ihr Flüssiggas in Europa besser verkaufen zu wollen.

Bekannt war, dass sowohl das Repräsentantenhaus als auch der Senat - die beiden Kammern im US-Kongress - Sanktionen gegen die an der Pipeline beteiligten Unternehmen verschärfen wollten. In den beiden Gesetzesentwürfen, die nun für das Paket zum Verteidigungshaushalt zusammengeführt wurden, war aber zunächst keine Rede davon gewesen, dass europäische Partner konsultiert werden müssten oder dass Sanktionen gegen Regierungen oder Behörden in Europa nicht zulässig wären. Nach einer Verabschiedung durch beide Kammern muss US-Präsident Donald Trump das Gesetz unterzeichnen, damit es in Kraft tritt.

Mit den bereits bestehenden Sanktionen können gegen betroffene Personen Einreiseverbote in die USA verhängt werden. Etwaiger Besitz betroffener Personen oder Firmen in den Vereinigten Staaten kann eingefroren werden.

Im Oktober veröffentlichte das US-Außenministerium neue Richtlinien, wonach auch die Bereitstellung bestimmter Dienstleistungen und Einrichtungen für die Verlegeschiffe bestraft werden könnte. Der neue US-Gesetzesentwurf (Peesca) sieht nun eine weitere Verschärfung der Strafmaßnahmen vor. Demnach sollen auch Unternehmen, die Schiffe für andere Aktivitäten im Zusammenhang mit Verlegearbeiten stellen, mit Strafen belegt werden. Dabei kann es sich etwa um das Ausheben von Gräben für die Pipeline handeln.

Auch Firmen, die betroffene Schiffe versichern oder ihnen ihre Hafenanlagen zur Verfügung stellen, drohen Sanktionen. Das gleiche gilt für Unternehmen, die Zertifizierungen für die Pipeline vornehmen, damit diese in Betrieb gehen kann.

Dem Entwurf hinzugefügt wurde nun, dass sich der US-Außenminister vor der Verhängung von Sanktionen gegen Unternehmen aus EU-Mitgliedsstaaten, der Schweiz, Norwegen und Großbritannien mit den Regierungen dieser Länder beraten müsse. In seinem Bericht an den Kongress - der Grundlage für die Verhängung von Sanktionen ist - müsse der Minister etwaige Bedenken dieser Regierungen anführen. Außerdem heißt es, dass gegen die aufgeführten europäischen Regierungen und ihre Körperschaften Sanktionen nicht anwendbar seien./mau/DP/jha

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