Neues auf dzbank-derivate.de / 07.10.2020 | 10:18:44 Werbung

Beliebte Basiswerte: BASF trennt sich von Bauchemie

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Der DAX ist weiterhin Anlegers Liebling. Auch im September verteidigte der Leitindex seinen 1. Platz und war der mit Abstand am häufigsten aufgerufene Basiswert auf dzbank-derivate.de. Bei den Einzelwerten waren Grenke und BASF besonders gefragt.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Normale Septemberschwäche beim DAX

Statistisch betrachtet ist der September der schlechteste Börsenmonat für den DAX. Meist gibt es Verluste. So auch 2020. Das war sicherlich teilweise den starken Zuwächsen im August geschuldet. Sie hatten den Index weiter in Richtung Allzeithoch gehoben. Anfang September wurde dann das bisherige Hoch der im März begonnenen Aufwärtsbewegung markiert. Darauf folgte eine Korrektur, was nach der positiven Entwicklung zuvor nicht ungewöhnlich ist. Denn Trends verlaufen in der Regel nicht geradlinig, sondern werden immer mal wieder unterbrochen. Die Korrektur im September passt dabei in das saisonale Muster. Die temporäre Schwäche beim DAX tat der Nachfrage nach Produkten auf den Index jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: Gegenüber dem Vormonat gab es gemessen an den Produktabrufen ein deutlich gestiegenes Interesse seitens der Anleger.

Und noch etwas ist bemerkenswert: Zwar setzte sich der Trend aus den vergangenen Monaten fort, wonach insbesondere Short-Produkte auf den DAX im Fokus standen. Mit diesen können Anleger gehebelt auf fallende Kurse des Index setzen. Der Unterschied bei der Nachfrage nach Long- und Short-Produkten war jedoch weitaus weniger stark ausgeprägt als im Vormonat. Demnach gab es somit im September auch ein reges Interesse bei den Long-Produkten. Gefragt bei dieser Produktgruppe war u.a. ein klassischer Optionsschein mit einer Laufzeit bis Dezember 2021 und einem Basispreis von 13.700 Zählern. Bei den Short-Produkten auf den DAX stand u.a. ein Optionsschein mit einer Laufzeit bis Oktober 2020 und einem Basispreis von 9.000 Punkten im Fokus.

Ebenfalls stark im Fokus stand der Basiswert Grenke. Vorwürfe der Bilanzmanipulation hatten den Aktienkurs des Leasing-Spezialisten stark belastet. Großes Interesse gab es aber vor allem bei Long-Optionsscheinen. Konkret gesucht war ein Produkt mit einer Laufzeit bis Juni 2022 und einem Basispreis von 55,00 Euro.

 

BASF verkauft Bauchemie und richtet Dienstleistungssparte neu aus

Zu den beliebtesten Basiswerten gehörte im September außerdem der DAX-Wert BASF. Der Chemiekonzern wird am 28. Oktober die Ergebnisse für das dritte Quartal vorlegen. Im zweiten Quartal hatte das Unternehmen bei einigen Ergebniskennzahlen besser abgeschnitten als erwartet - insbesondere beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das wegen der Corona-Krise (Lockdown) um 77% auf 226 Mio. Euro eingebrochen war. Für das dritte Quartal wird mit einem Wert gerechnet, der nicht signifikant darüber liegen wird. Nach wie vor veröffentlicht BASF keinen Ausblick für das Gesamtjahr.

Zuletzt hat der Konzern den im Dezember 2019 vereinbarten Verkauf des Bauchemiegeschäfts abgeschlossen. Die Veräußerung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Bereichs und der damit verbundene Veräußerungsgewinn werden in der Berichterstattung zum 4. Quartal 2020 berücksichtigt. Im September hatte BASF zudem mitgeteilt, die Dienstleistungssparte (Global Business Services) neu auszurichten. Dazu gehört die Bündelung von Serviceleistungen und Ressourcen sowie die Umsetzung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie. Durch diese Maßnahmen werden bis Ende 2022 bis zu 2.000 Stellen abgebaut. Ziel ist es, ab 2023 jährlich Kosteneinsparungen von mehr als 200 Mio. Euro zu realisieren.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf BASF

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert BASF SE zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 22.10.2021 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 14% zum Kurs der Aktie der BASF SE notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 52,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der BASF SE an der Börse XETRA Frankfurt am 15.10.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 52,00 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 22.10.2021 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert BASF SE am 15.10.2021 auf oder über 52,00 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 07.10.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DFU13W (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DFU13W (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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(Bewertungen: 23)

Discount 52 2021/10: Basiswert BASF

DFU13W / //
Quelle: DZ BANK: Geld 26.10., Brief 26.10.
DFU13W // Quelle: DZ BANK: Geld 26.10., Brief 26.10.
45,42 EUR
Geld in EUR
45,44 EUR
Brief in EUR
--
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 51,20 EUR
Quelle : Xetra , 26.10.
  • Max Rendite 14,44%
  • Max Rendite in % p.a. 14,65% p.a.
  • Discount in % 11,25%
  • Cap 52,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 1,56%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / BASF SE

21.10.2020 | 12:07:26 (dpa-AFX)
Chemiebranche und Bauern warnen vor Einschränkungen bei Pestiziden

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Agrarchemiebranche und Bauernvertreter warnen vor einer wachsenden Abhängigkeit von Obst- und Gemüseimporten aus dem Ausland. Schon heute seien im Obst- und Gemüseanbau gegen viele Schädlinge keine wirksamen Pflanzenschutzmittel mehr zugelassen, kritisierten der Industrieverband Agrar (IVA) und der Bundesausschuss Obst und Gemüse am Mittwoch in Frankfurt. Oft könnten Anbauer nur auf kurzfristige Notfallzulassungen hoffen.

Während in Deutschland bei Weizen, Kartoffeln oder Zuckerrüben mehr produziert als im eigenen Land verbraucht werde, liege der Versorgungsgrad bei Obst und Gemüse weit unter dem inländischen Bedarf. Das gelte etwa für Äpfel, Möhren oder Kohl. Mit einer künftig schlechteren Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln könnten sich resistente Schädlinge und Pilzerreger ausbreiten, Ernterisiken wachsen und der heimisch Anbau weiter schwinden, so die Befürchtung. Der "massive Verlust" an Wirkstoffen bedrohe die Existenz der landwirtschaftlichen Unternehmer und damit Kulturlandschaften, sagte Jens Stechmann, Vorsitzender des Bundesausschusses Obst und Gemüse.

Landwirte stehen zunehmend in der Kritik von Umweltschützern, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln als wesentlichen Grund für das Insektensterben sehen. Auch die Bundesregierung macht Druck: Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) will ein Aktionsprogramm Insektenschutz unter anderem mit Einschränkungen für Pestizide, mehr Schutzzonen und einem Verbot des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat ab 2024 auf den Weg bringen. Zuletzt gab es aber Streit mit Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), die zu den Gesetzesentwurf zunächst die Landwirtschaft befragen wollte./als/DP/mis

16.10.2020 | 17:40:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Wintershall Dea will nicht mehr nach Erdgas bei Bremen suchen
16.10.2020 | 16:44:57 (dpa-AFX)
Wintershall Dea will nicht mehr nach Erdgas bei Bremen suchen
13.10.2020 | 13:24:24 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux hebt BASF auf 'Buy' - Ziel hoch auf 63 Euro
13.10.2020 | 11:47:08 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Bernstein hebt Ziel für BASF auf 58 Euro - 'Market-Perform'
11.10.2020 | 14:39:40 (dpa-AFX)
BASF: Ursache von Imidazol-Austritt in Rhein ermittelt
10.10.2020 | 18:13:58 (dpa-AFX)
BASF: Rund 300 Kilogramm Imidazol in den Rhein geflossen

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