Idee der Woche / 17.03.2017 | 09:00:32 Werbung

Vonovia: Investitionen, die sich auszahlen

DZ BANK AG
Autor DZ BANK AG

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Vonovia, mit einem Portfoliowert von mehr als 27 Mrd. Euro und bundesweit rund 392.000 Wohneinheiten das führende Wohnungsunternehmen in Deutschland, profitierte im abgelaufenen Geschäftsjahr von den positiven Rahmenbedingungen auf dem Heimatmarkt (anhaltend hohe Wohnungsnachfrage in Großstädten, steigendes Mietpreisniveau) sowie einem erfolgreichen operativen Geschäft. Im laufenden Jahr erwartet der Vorstand erneut ein dynamisches Wachstum und wird dafür weiter kräftig investieren.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Starkes organisches Wachstum

Das im Jahr 2015 durch Übernahmen (GAGFAH, Franconia, SÜDEWO-Gruppe) verstärkte Portfolio, geringe Leerstände und höhere Mieterträge ließen das FFO 1 (Funds from Operations, operatives Ergebnis) 2016 um 25,1% auf 760,8 Mio. Euro steigen (2015: 608,0 Mio. Euro). Die Leerstandsquote lag zum 31. Dezember 2016 bei 2,4% (31.12.2015: 2,7%) und bewegt sich damit weiter auf einem sehr niedrigen Niveau. Die gestiegenen Mieterträge resultieren aus dem allgemein gestiegenen Preisniveau der Marktmieten sowie Wohnwertverbesserungen. Der nach EPRA-Empfehlungen ermittelte Netto-Vermögenswert (EPRA NAV), der den Immobilienwert ohne Schulden abbildet, erhöhte sich um 21,9% auf 17.047,1 Mio. Euro (2015: 13.988,2 Mio. Euro) bzw. auf einen EPRA NAV pro Aktie von 36,58 Euro (2015: 30,02 Euro). Der starke Anstieg ist maßgeblich auf Wertanpassungen der Immobilien in Höhe von rund 3,2 Mrd. Euro zurückzuführen.

 

Positiver Ausblick für 2017 bestätigt

Rolf Buch, dessen Vertrag als Vorstandsvorsitzender von Vonovia Anfang März um fünf weitere Jahre bis Februar 2023 verlängert wurde, sieht die starke operative Entwicklung als Beleg dafür, dass die Investitionen in Modernisierung und Neubau sowie das aktive Portfoliomanagement entsprechende Wirkung entfalten. Zudem ist es dem Unternehmen gelungen, die Bestände effizienter zu bewirtschaften.

Durch die erfolgreiche Übernahme der österreichischen conwert Immobilien Invest SE, deren Integration bis Juli 2017 erfolgen soll, wurde der Bestand um rund 24.500 Wohnungen an attraktiven Standorten u.a. in Berlin, Potsdam und Leipzig erweitert. Gleichzeitig hat der Vorstand 2016 in Gebieten, für die mittel- bis langfristig eine unterdurchschnittliche Entwicklung zu erwarten ist, rund 24.000 Wohnungen veräußert. Damit besteht das Portfolio von Vonovia nun aus Immobilien, die sich fast ausschließlich in Regionen mit sehr guten Entwicklungsperspektiven befinden. Da bezahlbarer Wohnraum in deutschen Großstädten noch immer Mangelware ist, investiert Vonovia weiter in den Neubau sowie die Entwicklung und Verbesserung des Bestands. Im laufenden Jahr sollen dafür rund 730 Mio. Euro ausgegeben werden. In den folgenden Jahren sind Investitionen in Höhe von jährlich 1 Mrd. Euro geplant.

Mit der aktiven Entwicklung des Portfolios sowie der Ergänzung des Kerngeschäfts um wohnungsnahe Dienstleistungen will der Vorstand dem Unternehmen weitere Wachstumsperspektiven eröffnen. Für 2017 rechnet er mit einem Anstieg des FFO 1 auf 830 bis 850 Mio. Euro. Rund 60 Mio. Euro wird dabei die Übernahme von conwert zum FFO 1 beitragen.

 

Vorstände greifen zu, theScreener mit Upgrade

Die vermehrten Käufe durch Vorstandsmitglieder in der vergangenen Woche können unseres Erachtens als ein Indiz dafür gewertet werden, dass das Management an die positiven Aussichten glaubt. Eher positiv lautet derzeit auch der Gesamteindruck, mit dem theScreener Vonovia einschätzt. TheScreenerMap zeigte am 07.03.2017 ein entsprechendes Upgrade an. Die Einschätzung durch theScreener beruht auf der objektiven Analyse mittels mathematischer Algorithmen.

 

Wir sehen die Übernahme von conwert als gute Ergänzung für das attraktive Portfolio, das sich auf Wachstumsregionen und Großstädte konzentriert. Mit Blick auf den niedrigen Leerstand, das steigende Mietpreisniveau, die fortgesetzten Investitionen in den Wohnungsbestand sowie zusätzliche Dienstleistungen rund um Gebäude sollte das Unternehmen unseres Erachtens auch weiterhin ein spürbares Wachstum verzeichnen.
Maßgebliche Risikofaktoren für die Geschäftsentwicklung können sich aus Änderungen rechtlicher Rahmenbedingungen (z.B. Verschärfung der Vorschriften zur Mietpreisbremse), einer sinkenden Reputation bzw. Kundenzufriedenheit und einem ansteigenden Zinsniveau ergeben.

 

Aktie in übergeordneter Seitwärtsbewegung

Die Aktie der Vonovia SE sehen wir nach wie vor in einer übergeordneten Seitwärtsbewegung. Nach ihrem Börsendebüt im Juli 2013 stieg die Kursnotierung von 17,10 Euro auf 35,28 Euro. Diesem Hoch folgte eine Korrektur, in deren Verlauf die Aktie auf 23,81 Euro zurückfiel, wo sie auf Unterstützung in Form des 61,8%-Fibonacci-Retracements traf. In den darauffolgenden Monaten legte die Kursnotierung sukzessive zu. Im August 2016 stieg die Notierung auf 37,00 Euro. Allerdings erwies sich der Ausbruch über das Vorgängerhoch als nicht nachhaltig. Erneut fiel die Notierung zurück und markierte am 8. Dezember 2016 ein Tief bei 28,66 Euro, dem wiederum ein Anstieg auf 33,49 Euro folgte.

Im Zuge der zuletzt wieder schwächeren Notierungen ist ein Test des Unterstützungsbereichs zwischen 31,75 und 31,00 Euro zu erwarten. Bewährt sich diese Unterstützung und kann die Aktie in der Folge über 33,49 Euro steigen, liegen die nächsten Ziele bei 34,75, 35,28 sowie auf längerfristige Sicht bei 37,00 Euro.
Unterhalb von 31,00 Euro verläuft die nächste Unterstützung bei 29,75 Euro. Solange die Aktie nicht unter 28,66 Euro zurückfällt, bleiben die Chancen für ein erneutes Heranlaufen an das Hoch bei 37,00 Euro gewahrt. Sollte die Notierung jedoch unter 28,66 Euro fallen, drohen weitere Abgaben in Richtung 26,60/24,92 Euro.

 

Aktienanleihe auf Vonovia

Als alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage stehen verschiedene Aktienanleihen mit dem Basiswert Vonovia zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe mit Fälligkeit am 23.03.2018 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 34,483 Euro und einer Zinszahlung von 7,25% p.a. Die Zinszahlung ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Vonovia SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Vonovia SE. Für die Rückzahlung der Aktienanleihe gibt es zwei Möglichkeiten: Notiert die Aktie am 16.03.2018 per Schlusskurs (Xetra) auf oder über dem Basispreis von 34,483 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
Notiert die Aktie am 16.03.2018 per Schlusskurs (Xetra) unter dem Basispreis von 34,483 Euro, erhält der Anleger Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Zahl. Das Bezugsverhältnis beträgt 29,00. Dementsprechend erhält der Anleger 29 Aktien. Der Gegenwert der Aktien wird in diesem Fall unter dem Nennbetrag liegen.

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie Vonovia SE am 16.03.2018 auf oder über 34,483 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen zusätzlich anteilig aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 3,97 Euro.

 

Risikobeschreibung

Stand: 16.03.2017, Emittentin: DZ BANK.
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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Aktienanleihe Classic 7,25% 2018/03: Basiswert Vonovia

DGS4EX / DE000DGS4EX3 // Quelle: DZ BANK: Geld 21.07. 21.07., Brief 21.07. 21.07.
100,14
Geld in %
100,33
Brief in %
-0,01%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 34,465 EUR
Quelle: Xetra, 21.07.
  • Basispreis 34,483 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -0,05%
  • Zinssatz in % p.a. 7,25% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 29,00
  • Max Rendite in % p.a. 6,61% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 4,32%
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Vonovia SE

16.07.2017 | 14:48:56 (dpa-AFX)
Immobilienkonzern Vonovia will verstärkt neue Wohnungen bauen

BERLIN/BOCHUM (dpa-AFX) - Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia <DE000A1ML7J1> will jährlich rund 2000 neue Wohnungen bauen. "Damit wären wir aus dem Stand einer der größten Entwickler in Deutschland", sagte Vonovia-Vorstandschef Rolf Buch der "Welt am Sonntag". Der Dax <DE0008469008>-Konzern mit Sitz in Bochum habe dafür ein "sehr umfangreiches Investitionsprogramm aufgelegt".

Vorbild sei ein Pilotprojekt für serielles Bauen in Bochum, bei dem Vonovia Wohngebäude zu Baukosten von 1800 Euro pro Quadratmeter errichtet habe. "Eigentlich müssten wir sogar noch günstiger bauen können", sagte Buch. Vonovia plane beispielsweise, ganze Räume serienmäßig in Baufabriken herstellen zu lassen. "Mit den früheren Plattenbauten oder gleichförmigen Wohnsiedlungen am Stadtrand hat das nichts zu tun", sagte Buch.

Mit der heutigen industriellen Fertigung könne man wesentlich vielfältiger bauen als früher und auch Fassaden frei gestalten. Bezahlbarer Wohnungsbau sei "schon immer standardisiert" gewesen. Generell hält Buch eine Absenkung der zurzeit hohen Baukosten für notwendig, um bezahlbaren Wohnraum zu errichten. Zusätzliche Steuersubventionen dagegen lehne er ab.

Zuletzt hatte Vonovia im März das österreichische Wohnungsunternehmen Conwert für 2,7 Milliarden Euro übernommen. Der Wohnungsbestand des Konzerns wuchs damit um 24 500 auf 355 000 Wohnungen.

Um von der starken Nachfrage nach Wohnraum in den Großstädten zu profitieren, will Vonovia in den nächsten Jahren je rund eine Milliarde Euro in Neubau, Dachaufstockungen und Modernisierungen stecken. Das hatte Buch bereits im Mai angekündigt. In diesem Jahr will Vonovia 730 Millionen Euro investieren./dot/DP/he

14.07.2017 | 11:01:30 (dpa-AFX)
DGAP-News: Vonovia SE: Investitionsplan für Europa - Vonovia und EIB unterzeichnen Kreditlinie zur Finanzierung von energetischen Modernisierungen im Wohnungsbestand (deutsch)
13.07.2017 | 09:45:48 (dpa-AFX)
DGAP-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Vonovia SE (deutsch)
03.07.2017 | 16:39:38 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Vonovia SE (deutsch)
03.07.2017 | 11:51:55 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: SocGen hebt Ziel für Vonovia auf 44 Euro - 'Buy'
26.06.2017 | 09:02:13 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Vonovia SE (deutsch)
22.06.2017 | 14:17:53 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Vonovia SE (deutsch)

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