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Idee der Woche / Archiv: 30.08.2022 | 12:34:07 Werbung

Volkswagen – Porsche IPO sorgt für Phantasie!

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Senior Manager Derivate Sales

Werte aus dem Automobilsektor haben derzeit einen schweren Stand. Anhaltende Lieferkettenprobleme sorgen für Produktionsausfälle, während steigende Energie- und Rohstoffkosten und weiter anziehende Löhne auf die Margen drücken. Auch im Kerngeschäft hat sich die Ausgangssituation angesichts der wachsenden Rezessionssorgen zuletzt weiter eingetrübt, weshalb die Aktie des Wolfsburger Autobauers zuletzt deutlich unter Druck kam. Mittlerweile scheint ein Großteil der negativen Effekte bei der VW-Aktie eingepreist zu sein, zumal die fundamentale Bewertung mit einem KGV 23e von 4 nicht nur im Branchenvergleich sehr moderat ausfällt. Für frischen Schwung könnte in den kommenden Wochen die Ankündigung des geplanten Börsengangs der Sportwagentochter Porsche sorgen, zumal der zu erwartende Milliardenerlös aus dem IPO auch der Konzernmutter Volkswagen zu einer Neubewertung verhelfen dürfte.

Marcus Landau
Redakteur Marcus Landau

Senior Manager Derivate Sales

Volkswagen – Autobauer überrascht im ersten Halbjahr mit deutlichem Umsatz und Ergebnisanstieg!

Der Autobauer Volkswagen kann sich im aktuell schwierigen Marktumfeld im Gegensatz zu anderen Volumenherstellern trotz der anhaltenden Lieferkettenproblematik und zuletzt deutlich gestiegener Material-, Lohn- und Energiekosten erfolgreich behaupten. Der Wolfsburger Autohersteller mit seinen insgesamt zehn Kernmarken musste zuletzt aufgrund fehlender Chips und Halbleiter seine Fahrzeugproduktion deutlich zurückfahren und musste daher trotz der anhaltend hohen Nachfrage in allen Absatzregionen einen deutlichen Absatzrückgang hinnehmen. Dank der konsequent umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen und deutlich gestiegener Absatzpreise bei nahezu allen Modellreihen überraschte Volkswagen im ersten Halbjahr mit einem soliden Umsatzplus von 2 % auf 132,3 Mrd. Euro, während der bereinigte, operative Gewinn mit 13,2 Mrd. Euro um 16,1 % über dem entsprechenden Vorjahreswert gelegen hatte. Überzeugend präsentierte sich dabei die Konzernmarke Volkswagen, die beim operativen Segmentergebnis mit einem deutlichen Plus von 55 % auf 1,86 Mrd. Euro positiv überraschen konnte

 

Premium-Segment überzeugt erneut mit deutlichem Ergebnisplus!

Maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Abschneiden der Wolfsburger im ersten Halbjahr hatte erneut das Premium-Markensegment rund um AUDI und Porsche. Vor allem die Ingolstädter Konzerntochter AUDI überzeugte trotz deutlich geringerer Auslieferungen im Zuge der aktuellen Lieferkettenprobleme mit einem Umsatzplus von knapp 2 % auf 29,9 Mrd. Euro, wobei das operative Segmentergebnis dank deutlich höherer Verkaufspreise mit 4,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,1 Mrd. Euro) einen neuen Rekordwert markiert hatte. Auch in puncto Profitabilität überzeugte AUDI mit einer operativen Gewinnmarge von 16,5 % (Vorjahr: 10,7 %). Noch überzeugender präsentierte sich die VW-Sportwagentochter Porsche. Bei einem Umsatzanstieg von 8,5 % auf 17,92 Mrd. Euro konnte man das bereinigte operative Segmentergebnis überproportional stark um 24,6 % auf 3,48 Mrd. Euro verbessern.

 

Volkswagen macht Tempo bei Porsche-IPO

Die Zuffenhausener Sportwagentochter gilt zu Recht als Kronjuwel im Markenportfolio von Volkswagen. Dank zeitlos-sportlichem Design gehören Modellreihen aus der 911er-Serie, der Porsche Boxter oder neuere Variationen, wie Cayman, Panamera oder der Taycan, zu den beliebtesten Sportwagenmodellen der Welt. Auch die neuen Elektro- und Hybridmodelle, wie der Taycan, belegen bei den Verkaufsrankings im Sportwagensegment im internationalen Vergleich die vorderen Plätze. Dank des Absatzerfolgs der Premium-Sportwagenmarke ist Porsche in der Lage, gerade im aktuellen Umfeld deutliche Preiserhöhungen durchzusetzen. Dies bescherte Porsche im ersten Halbjahr trotz der anhaltenden Lieferkettenproblematik und gestiegener Kosten eine operative Rekordmarge von 19,4 % (+2,5 Prozentpunkte), womit der Sportwagenhersteller einen maßgeblichen Anteil am besser als erwarteten Abschneiden der Konzernmutter hatte. Nun scheinen die Vorbereitungen für den bereits im Februar dieses Jahres in Aussicht gestellten Börsengang der hochprofitablen Sportwagentochter abgeschlossen zu sein. Wie verschiedene Nachrichtenagenturen unter Berufung auf informierte Kreise berichten, könnte VW das IPO von Porsche bereits Anfang September ankündigen. Dabei kann Volkswagen trotz des aktuell schwierigen Marktumfelds wohl auf einen Rekorderlös aus dem Porsche-IPO hoffen. Aufgrund der exzellenten Marktposition von Porsche im Sportwagensegment dürfte Porsche mit rund 60 bis 85 Mrd. Euro bewertet werden, während die Konzernmutter Volkswagen aktuell knapp 72 Mrd. Euro auf die Börsenwaage bringt.

 

Volkswagen – Starke Aussichten im operativen Geschäft und moderate Bewertung!

Nachdem sich der Volkswagen-Konzern im ersten Halbjahr trotz des schwierigen Marktumfelds überraschend gut behaupten konnte, zeigte sich die Konzernführung für das zweite Halbjahr zuletzt etwas optimistischer. Da man die Lieferkettenprobleme langsam in den Griff bekommt und sich der Kostendruck auf der Rohstoffseite wieder etwas abgeschwächt hat, peilt man nun für das Gesamtjahr das obere Ende der konzerneigenen Margenprognose von 7,0 bis 8,5 % an. Neben der Kernmarke VW, bei der man das Renditeziel für 2022 dank deutlicher Verbesserungen auf der Kostenseite von 4,0 % auf 4,0 bis 5,0 % angehoben hatte, rechnet sich Volkswagen vor allem im Premium-Segment dank der hohen Nachfrage nach den hochpreisigen AUDI und Porsche-Modellen gute Chancen auf eine noch dynamischere Ergebnisentwicklung aus. Da Volkswagen auch nach dem Porsche-Börsengang die Mehrheit an der hochprofitablen Sportwagentochter halten wird, partizipiert der Wolfsburger Autobauer auch weiterhin von den exzellenten Aussichten des Premium-Sportwagenherstellers im operativen Geschäft. Der zu erwartende milliardenschwere Erlös aus dem Porsche-IPO kommt Volkswagen ebenfalls gut zupass, zumal man dadurch weiteren finanziellen Spielraum für die milliardenschweren Investitionen in die Elektrifizierung der Modellpalette erhält und den Übergang zur Elektromobilität schneller realisieren kann. Auch fundamental ist die Vorzugsaktie von Volkswagen sehr attraktiv bewertet. Auf Basis der Schätzungen für 2023 liegt das KGV laut FactSet lediglich bei 4,0, womit die Bewertung nicht nur im Branchenvergleich sehr attraktiv ausfällt.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Volkswagen AG Vz.

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Volkswagen AG Vz. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 28.07.2023 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie der Volkswagen AG Vz. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 140,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Volkswagen AG Vz. an der Börse XETRA Frankfurt am 21.07.2023 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 140,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 28.07.2023 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Volkswagen AG Vz. am 21.07.2023 auf oder über 140,00 Euro liegen wird. 

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 30.08.2022, DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf Rechtliches, Prospekt und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DW35XQ (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DW35XQ (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Diese Information ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Diese Information wurde von dem Redakteur im Auftrag der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Diese Werbemitteilung richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Diese Werbemitteilung darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Diese Werbemitteilung stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Diese Werbemitteilung ist keine Finanzanalyse. Diese Werbemitteilung stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch den Redakteur dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Redakteurs der Werbemitteilung und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Angaben zu künftigen Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche künftige Wertentwicklung. Der Redakteur hat die Informationen, auf die sich die Werbemitteilung stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieser Werbemitteilung im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieser Werbemitteilung. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung der Werbemitteilung. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass die Werbemitteilung geändert wurde.

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(Bewertungen: 7)

Discount 140 2023/07: Basiswert Volkswagen AG

DW35XQ / //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.09., Brief 23.09.
DW35XQ // Quelle: DZ BANK: Geld 23.09., Brief 23.09.
118,92 EUR
Geld in EUR
119,12 EUR
Brief in EUR
-2,64%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 140,16 EUR
Quelle : Xetra , 23.09.
  • Max Rendite 17,53%
  • Max Rendite in % p.a. 21,25% p.a.
  • Discount in % 15,01%
  • Cap 140,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -0,11%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Volkswagen AG Vz.

25.09.2022 | 14:22:27 (dpa-AFX)
Mögliche Mehrproduktion für ID.Buzz - VW in Hannover 'randvoll'

HANNOVER (dpa-AFX) - Wegen der hohen Nachfrage nach dem ID.Buzz denkt die Volkswagen <DE0007664039>-Nutzfahrzeugtochter VWN über eine Ausweitung von Teilen der Produktion nach. Viele Kunden müssen aber wohl erst einmal noch eine Weile auf die bestellten Elektro-Busse warten. Am VWN-Stammsitz in Hannover sei man bei dem neuen Modell vorerst "für eine Kapazität von bis zu 130 000 pro Jahr eingerüstet", sagte Markenchef Carsten Intra der Deutschen Presse-Agentur. Bis zu 150 000 Einheiten jährlich seien hier maximal zu erreichen. Auch weil die Fabrik für Projekte von Audi und Bentley vorbereitet wird, ist der Platz begrenzt.

"Wir könnten uns allerdings gut vorstellen, eine Drehscheibe für den ID.Buzz in einem unserer beiden Werke in Polen einzurichten", deutete der Manager an. Dabei ginge es nicht um eine Vollproduktion, wohl aber beispielsweise um einzelne Bereiche des Fertigungsprozesses.

Der VWN-Chef hat den vollelektrischen "Bulli"-Nachfolger gerade auf der IAA Transportation vorgestellt. Erste Auslieferungen des ID.Buzz starten im Oktober. Bisher sind knapp 14 000 Exemplare im Orderbuch - zum Großteil von Kunden, "die den Wagen noch gar nicht gefahren oder in natura gesehen haben", erklärte Intra. "Da gibt es einen großen Vertrauensvorschuss." Rund 6000 ID.Buzz müssten aber auch zunächst als Vorführ- und Ausstellungsmodelle an Händler gehen. "Deshalb sind wir momentan bei etwa einem halben Jahr Lieferzeit." Diese könne sich verlängern, falls die Autos im Markt zusätzliche Nachfrage auslösen.

Entwickelten sich die Bestellungen weiter so, könnte das für den VW <DE0007664039>-Konzern technologisch wichtige Modell teilweise auch von anderen Standorten mitgefertigt werden. Konkrete Überlegungen neben Polen gebe es jedoch nicht, sagte Intra: "Wenn man darüber hinaus in eine Fertigung in den USA oder in China investieren wollte, bräuchte man 50 000 bis 60 000 Fahrzeuge zusätzlich als Planungsgrundlage." Eine solche Größenordnung sehe man trotz des Kundeninteresses noch nicht. Volkswagen schielt mit dem ID.Buzz auch besonders auf den US-Markt, wo das ursprüngliche Modell als "Flower-Power-Auto" populär war.

2023 betrage das Produktionsziel für den neuen Elektrowagen 80 000 bis 100 000 Einheiten, kündigte Intra an - "wobei wir gegen Ende des kommenden Jahres im fortgesetzten Hochlauf auf unsere Ziel-Taktzahl kommen wollen, die bei rund 130 000 Stück liegt". Abgesehen von der Funktion als eine Art Freizeit-, Spaß- und Familienauto sowie der Cargo-Variante für Handwerker oder Servicetechniker will VW mit dem ID.Buzz auch bei "Lifestyle-Käufern" wie SUV-Kunden wildern. "Es gibt sicher einige, die sich sagen: Der ID.Buzz hat viel Platz, er ist vollelektrisch, und er ist eben anders", so Intra. Er glaubt, dass der Wagen dem normalen Multivan nicht zu starke Konkurrenz macht.

Die Umrüstung des VWN-Hauptwerks hat viel Zeit in Anspruch genommen. Wie Zwickau oder Emden soll es später einmal ganz für die E-Mobilität reserviert sein. Das bedeutet einen großen Weiterbildungsaufwand für die Belegschaft. Beim ID.Buzz sei man nun komplett "durchgeschult", sagte Intra. Insgesamt hätten im Werk zuletzt etwa 4000 Kolleginnen und Kollegen mitgemacht und die Angebote "sehr gut angenommen".

In der Fabrik gibt es Bereiche, in denen Roboter mittlerweile über 90 Prozent der Aufgaben erledigen. Ein zentrales Vorhaben der nächsten Jahre ist auch der Aufbau von Produktionseinheiten für elektrische SUV-Modelle weiterer Konzernmarken. Beim Artemis-Projekt geht es um ein komplettes Auto für Audi, zudem soll die Plattform für ein großes vollelektrisches Audi-Modell hier entstehen. Zwei Modelle des britischen Oberklasse-Ablegers Bentley bekommen bei VWN Karosserien und Lackierung, die Innenausstattung macht die Luxusmarke selbst.

Porsche - zunächst ebenfalls bei den Planungen dabei - wechselt nach Leipzig. "Das war eine rein technische Entscheidung", so Intra. "Denn Antrieb, Rohbau und Elektrik werden bei dem Porsche-Modell anders sein. Außerdem gibt es so größere Synergien." Man werde in Hannover auch mit der jetzt beschlossenen Auslastung "produktionstechnisch randvoll" sein. Entlang der demografischen Entwicklung soll die Zahl der Mitarbeiter hier von derzeit rund 14 000 auf etwas mehr als 10 000 zum Ende des Jahrzehnts sinken. "Wir sehen jetzt schon, dass wir auch ohne das Porsche-Projekt in diesem Korridor bleiben werden."/jap/DP/he

25.09.2022 | 14:17:58 (dpa-AFX)
VW-Aufsichtsrat Weil rechnet kurzfristig nicht mit E-Fuels bei Autos
23.09.2022 | 17:51:17 (dpa-AFX)
Porsche AG baut Aufsichtsrat um und stutzt sein Präsidium
23.09.2022 | 17:01:58 (dpa-AFX)
Conti: Interne Untersuchung zu Qualitätsmängeln bei Klimaschläuchen
23.09.2022 | 11:40:54 (dpa-AFX)
E-Autos als Stromspeicher - Kooperation von VW mit Netzbetreiber Elia
23.09.2022 | 08:05:14 (dpa-AFX)
Acea: Nachfrageschwäche nach Nutzfahrzeugen hält an
21.09.2022 | 07:24:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP/China eher riskant als attraktiv: 'Ideologie übertrumpft Wirtschaft'

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