Idee der Woche / 04.10.2019 | 09:06:17 Werbung

Visa: Geschäftsmodell mit Zukunft

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Visa gehört weltweit zu den größten Zahlungsdienstleistern. Der Konzern profitiert von dem anhaltenden Aufwärtstrend bei bargeldlosen Zahlungen. Wir sehen darin den Katalysator für langfristig weiter steigende Ergebnisse.

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Lage: Großer Burggraben und Netzwerkeffekt

Der Zunahme bargeldloser Zahlungen ist ein Trend, der weltweit zu beobachten ist. Beispielsweise nutzen immer mehr Konsumenten Kredit- und Debitkarten für die Bezahlung ihrer Einkäufe. Aufgrund der großen Verbreitung von Smartphones spielt außerdem das sogenannte Mobile-Payment eine immer größere Rolle. Der digitale Zahlungsverkehr gilt daher als Zukunftstrend.

Einer der großen Profiteure dieser Entwicklung ist der Zahlungsdienstleister Visa. Der US-Konzern liefert die nötige Infrastruktur, um elektronische Zahlungen einfach, sicher und schnell zu ermöglichen. Das Unternehmen ist weltweit vertreten und gehört zu den größten Anbietern der Branche. Die starke Marktposition sowie die Akzeptanz der Visa-Lösungen und Dienstleistungen bei Unternehmen und Verbrauchern sehen wir als klare Pluspunkte. Daraus ergibt sich ein natürlicher Netzwerkeffekt. Darüber hinaus ist das Geschäftsmodell sehr gut skalierbar und zeichnet sich durch hohe Gewinnmargen aus.

 

Perspektive: Wachstum durch mehr Transaktionen

Umsätze erzielt das Unternehmen über Transaktionsgebühren sowie Gebühren für die Bereitstellung seiner Dienstleistungen. Das Geschäft wächst damit quasi von allein, wenn immer mehr Bezahltransaktionen über die Visa-Systeme abgewickelt werden. Der diesbezügliche Aufwärtstrend in den vergangenen Jahren spiegelt sich in der Ergebnisentwicklung wider. Visa zeigt bei Umsatz, Gewinnen und Cashflows starke Aufwärtstrends. Ein Teil der Rückflüsse wurde genutzt, um in den Ausbau der eigenen Infrastruktur sowie die Entwicklung neuer Dienstleistungen zu investieren. Dazu gehörten auch kleinere Zukäufe.

Die Investitionsstrategie ist für uns sehr plausibel, werden damit doch die Weichen gestellt, um von dem anhaltenden Aufwärtstrend bei den digitalen Zahlungen zu profitieren. Die Investitionen machen jedoch nur einen Bruchteil des stark gestiegenen operativen Cashflows aus. Visa nutzte das „überschüssige“ Kapital daher weiterhin dazu, eigene Aktien zurückzukaufen. Zudem wurde die Dividende in den vergangenen Jahren von einem niedrigen Niveau aus deutlich erhöht. Ein Risiko für die weitere Geschäftsentwicklung sehen wir in regulatorischen Eingriffen und Anforderungen. Darüber hinaus könnten die derzeitigen Handelskonflikte sowie die sich abzeichnende weltweit nachlassende Konjunkturdynamik die Geschäfte beeinträchtigen. Ein weiteres Risiko sehen wir in der aktuellen, sehr ambitionierten Bewertung der Aktie.

 

Anlageidee: Discount-Zertifikat Classic auf Visa

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine breite Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Visa Inc. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 28.12.2020 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 20% zum Kurs der Aktie der Visa Inc. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 150,00 US-Dollar begrenzt. Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs der Visa Inc. an der Börse NYSE New York am 18.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den EUR-Gegenwert des Höchstbetrags von 150,00 US-Dollar.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem EUR-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Das Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 04.10.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 25)

Discount 150 2020/12: Basiswert VISA

DF69NB / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.10., Brief 18.10.
DF69NB // Quelle: DZ BANK: Geld 18.10., Brief 18.10.
125,21 EUR
Geld in EUR
125,31 EUR
Brief in EUR
-0,56%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 175,71 USD
Quelle : NYSE , 18.10.
  • Max Rendite 7,33%
  • Max Rendite in % p.a. 6,10% p.a.
  • Discount in % 20,46%
  • Cap 150,00 USD
  • Abstand zum Cap in % -14,63%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / VISA Inc.

11.10.2019 | 22:59:30 (dpa-AFX)
Facebook verliert weitere namhafte Partner für Libra-Projekt

NEW YORK (dpa-AFX) - Facebook <US30303M1027> muss bei der umstrittenen Digitalwährung Libra auf weitere bekannte Partner verzichten. Am Freitag nach US-Börsenschluss gaben mit der Online-Handelsplattform Ebay <US2786421030>, den Kreditkartenriesen Mastercard <US57636Q1040> und Visa <US92826C8394> sowie dem Bezahldienst Stripe gleich vier große Unternehmen ihren Ausstieg bekannt. Vor einer Woche hatte bereits Paypal <US70450Y1038> seine weitere Teilnahme abgesagt. Zuvor hatten US-Medien über angebliche Bedenken angesichts der massiven Kritik an dem von Facebook initiierten Projekt berichtet. Die Digitalwährung soll von der Libra Association mit Sitz in der Schweiz verwaltet werden. Facebook hatte bei der Vorstellung im Sommer gut zwei Dutzend namhafte Partner präsentiert, doch nun werden es immer weniger./hbr/he

06.10.2019 | 14:32:02 (dpa-AFX)
Paypal kehrt Facebooks Libra-Projekt den Rücken
04.10.2019 | 22:19:38 (dpa-AFX)
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14.06.2019 | 09:44:04 (dpa-AFX)
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