Idee der Woche / 07.12.2018 | 09:17:16 Werbung

Sixt: starke Auslandsnachfrage treibt Geschäft

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Starkes drittes Quartal
  • USA sind künftiger Wachstumsmotor
  • Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Sixt
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Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Starke Nachfrage, vor allem im Ausland

Wer geschäftlich viel unterwegs ist oder im Urlaub ganz individuell von A nach B kommen möchte, findet bei Autovermietern wie der Sixt SE eine große Auswahl an Leihfahrzeugen. Als führender Mobilitätsdienstleister in Deutschland ist Sixt auch weltweit präsent und befindet sich auf Expansionskurs. Im dritten Quartal profitierte Sixt von einer stark gestiegenen Nachfrage von Firmenkunden, Privatkunden und Touristen im In- und vor allem im Ausland, insbesondere in wichtigen Urlaubsländern wie Spanien, Frankreich, Italien und den USA.

 

Von Juli bis September 2018 setzte der Konzern mit der Vermietung und dem Leasing von Fahrzeugen (operativer Konzernumsatz) 789,0 Mio. Euro um, ein Plus von 17,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Konzerngewinn vor Steuern (EBT) erhöhte sich um 27,3% auf 154,7 Mio. Euro. Nach Unternehmensangaben war dies das mit Abstand beste jemals erzielte operative Ergebnis in einem Quartal und verhalf Sixt dazu, bereits in den neun Monaten des laufenden Jahres das Konzern-EBT des Vorjahres zu übertreffen. Die steigende Bedeutung der Auslandsmärkte für Sixt zeigen die im Ausland erzielten Umsätze im Vermietungsgeschäft, deren Anteil sich in den ersten neun Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahr von 54,9% auf 58,5% erhöhte. Dabei zeigten die meisten Auslandsgesellschaften zweistellige Zuwachsraten.

 

Nach der sehr guten Geschäftsentwicklung im dritten Quartal und einem guten Auftakt ins vierte Quartal traut sich der Vorstand im Gesamtjahr noch etwas mehr zu und passte Mitte Oktober die Prognosen für Umsatz und Ergebnis nach oben an. Der Konzernumsatz soll um rund 10% zulegen, das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) soll sehr stark, um 15%, vielleicht sogar bis zu 20% wachsen. Dabei sind die rund 196 Mio. Euro, die man für den Verkauf der Anteile am Carsharing-Unternehmen DriveNow an BMW eingenommen hat, in der erhöhten EBT-Prognose noch nicht berücksichtigt. 2017 erwirtschaftete Sixt einen operativen Konzernumsatz (Umsätze aus Vermietung und Leasinggeschäften, ohne Umsätze aus dem Verkauf gebrauchter Fahrzeuge) in Höhe von 2.309,3 Mio. Euro sowie ein Konzern-EBT in Höhe von 287,3 Mio. Euro.

 

Die Perspektive: In den USA auf der Überholspur

Perspektiven für das weitere Wachstum sieht Vorstandschef Erich Sixt vor allem in den USA, dem inzwischen zweitwichtigsten Markt. Sixt geht davon aus, dass die Vereinigten Staaten für viele Jahre das Wachstum des Konzerns vorantreiben werden. Ein entscheidender Einflussfaktor für die erfreuliche Entwicklung in den USA ist unseres Erachtens das hochwertigen Serviceangebot, das über dem landesüblichen Niveau liegt. Um das hohe Servicelevel zu halten, investiert Sixt kräftig. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stieg die Fahrzeuganzahl der Vermietungs- und Leasingflotten um 10,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wobei die Auslastung der Vermietungsflotte weiter gestiegen ist. Das Investitionsvolumen erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 12,7%. Im kommenden Jahr will man die Flotte in den USA um 25% auf 25.000 Fahrzeuge aufstocken (Deutschland: 50.000 Fahrzeuge) und aus eigener Kraft wachsen. Spekulationen, man könne Interesse an einer Übernahme des Wettbewerbers Hertz haben, wies das Unternehmen als unzutreffend zurück.

 

Darüber hinaus lotet Sixt derzeit die Möglichkeiten eines eigenen Car-Sharing-Angebots aus. Hierzu laufen bereits einige Tests, Ergebnisse werden im nächsten Jahr erwartet. Nach Einschätzung von Firmenchef Erich Sixt wachsen Autovermietung, Leasing und Car-Sharing in Zukunft zusammen. Sixt kann mittelfristig davon profitieren, dass man Mietangebote von einem Tag bis zu vier Jahren sowie Fahrerdienste aus einer Hand anbiete. Die Anmietung und Abholung von Mietwagen per App macht es dem Kunden dabei noch einfacher, den Service von Sixt zu nutzen. Entsprechende Tests laufen aktuell an sechs deutschen Flughäfen. Wir sehen bei Sixt ein deutliches Wachstum in den ersten neun Monaten, das insbesondere durch die operativen Zuwächse im Bereich Autovermietung im Ausland getragen wurde. Diese Entwicklung sollte sich nach unserer Einschätzung fortsetzen. Mögliche Risiken können sich aus unserer Sicht aus einem abnehmenden Rückenwind seitens der Konjunktur ergeben.

 

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Sixt SE

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Sixt SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 20.11.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 88,889 Euro und einer Zinszahlung von 5,50% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 20.11.2019, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Sixt SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

 

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Sixt SE. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Sixt SE an der Börse Xetra Frankfurt am 13.11.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 88,889 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (11,25) bestimmte Anzahl von Aktien der Sixt SE. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhalten Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Nennbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen. Anleger erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Sixt SE am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

 

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Sixt SE am 13.11.2019 auf oder über 88,889 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 4,21 Euro.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 07.12.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

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(Bewertungen: 20)

Aktienanleihe Classic 5,5% 2019/11: Basiswert Sixt

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News / Sixt AG

19.12.2018 | 13:20:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Carsharing-Fusion von BMW und Daimler perfekt

MÜNCHEN/STUTTGART (dpa-AFX) - Mit leichter Verspätung dürfen BMW <DE0005190003> und Daimler <DE0007100000> nun ihre Kräfte bei Autovermietung und Fahrdiensten bündeln. Nach der EU-Kommission hat nun auch das US-Kartellamt die Fusion der Carsharing-Flotten von Car2go und DriveNow mit zusammen rund 20 000 Mietautos genehmigt, wie die beiden Autobauer am Mittwoch mitteilten.

Vollzogen werden soll die Fusion Ende Januar, die nächsten Schritte will das neue Unternehmen anschließend im Laufe des ersten Quartals 2019 bekannt geben. Die Ankündigung hatte sich um einige Wochen verzögert, da die Genehmigung der US-Behörden länger dauerte als erwartet.

Zu der neuen Firma gehören auch die Buchungsplattformen Moovel und ReachNow, die Vermittlungs-Apps MyTaxi, Chauffeur Privé, Clever Taxi und Beat, die Parkplatz-Dienste ParkNow und Parkmobile sowie die Elektroauto-Ladedienste ChargeNow und Digital Charging Solutions. Laut Eigenreklame der beiden Autohersteller soll das Gemeinschaftsunternehmen die "attraktivste, umfassendste Mobilitätslösung" werden.

Die Dienste von Daimler und BMW haben zusammen etwa 40 Millionen Kunden, vor allem in Europa. Die beiden Autohersteller kooperieren, um sich die Kosten zu teilen und schneller zu wachsen - und nicht eines Tages von Fahrdienst-Plattformen wie Uber oder Didi Chuxing in China zu reinen Zulieferern degradiert zu werden.

Für Kunden könnte es bald einfacher werden. Nach Vorgaben der EU-Kommission muss die Mobilitätsapp Moovel künftig auch Carsharing-Angebote von Konkurrenten anzeigen. Umgekehrt dürfen konkurrierende Apps künftig auch die Angebote von Car2go und DriveNow anzeigen.

Daimler und BMW hatten das Joint Venture im März angekündigt. "Als Pioniere des Automobilbaus werden wir nicht anderen das Feld überlassen, wenn es um die urbane Mobilität der Zukunft geht", sagte damals Daimler-Chef Dieter Zetsche.

Doch nicht nur BMW und Daimler haben ehrgeizige Pläne. Deutschlands größter Autovermieter Sixt <DE0007231326> arbeitet an einem Komplettangebot, mit dem die Kunden Carsharing, Mietauto und Chauffeurdienste gebündelt in einer App per Smartphone bekommen. Es läuft an mehreren Stationen und soll nächstes Jahr schrittweise ausgerollt werden. Sixt war ursprünglich am BMW-Carsharing-Anbieter DriveNow beteiligt.

Die VW <DE0007664039>-Tochter Moia ist im Sommer mit einem Sammeltaxi-Angebot in Hannover in den Markt für Mobilitätsdienste gestartet und plant ein Carsharing-Angebot mit Elektrofahrzeugen. Auch Internetriesen wie Apple <US0378331005> und Google <US02079K1079> erweitern ihr Angebot um Mobilitätsdienste./rol/cho/DP/nas

03.12.2018 | 13:41:11 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Sixt SE (deutsch)
03.12.2018 | 13:41:04 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Sixt SE (deutsch)
03.12.2018 | 13:41:02 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Sixt SE (deutsch)
29.11.2018 | 11:34:55 (dpa-AFX)
Sixt dementiert Berichte über Hertz-Übernahme
29.11.2018 | 10:09:00 (dpa-AFX)
DGAP-News: Sixt SE: Sixt dementiert Marktgerüchte über Interesse an Hertz (deutsch)
26.11.2018 | 14:46:32 (dpa-AFX)
Sixt beteiligt sich an E-Auto-Ladedienst Chargery

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