Idee der Woche / 09.02.2018 | 10:34:09 Werbung

SAP stärkt wachstumsstarkes Cloud-Geschäft

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • SAP kann auf starke Marke bauen
  • Höhere Profitabilität erwartet
  • Dynamisch wachsendes Cloud-Geschäft durch Übernahme gestärkt
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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: SAP wertvollste deutsche Marke

Für den Softwareentwickler SAP nimmt neben dem Kerngeschäft mit klassischer Lizenzsoftware das Geschäft mit Cloud-basierten Software-Anwendungen einen immer größeren Stellenwert ein. SAP ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Geschäfts- und Analyseanwendungen sowie digitalen Handelsplätzen und darüber hinaus das größte Unternehmen im Cloud-Bereich für Firmenkunden. In einem aktuellen Markenwert-Ranking des Marktforschungsunternehmens Kantar Millward Brown und des Medienkonzerns WPP schafft es SAP mit einem Wert von 49 Mrd. US-Dollar auf Rang 1 und ist damit die wertvollste deutsche Marke. Starke Marken bieten Unternehmen Vorteile im Wettbewerb, besonders dann, wenn sie von den Kunden als verlässlich und qualitativ hochwertig wahrgenommen werden.

 

Die Kombination aus einem solide wachsenden Kerngeschäft und einem dynamisch wachsenden Cloud-Geschäft verhalf SAP im Geschäftsjahr 2017 zu einem Gesamtumsatz von 23,46 Mrd. Euro. Währungsbereinigt entsprach dies einem Anstieg um 8% gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis verbesserte sich währungsbereinigt um 4% auf 6,77 Mrd. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 rechnet der Vorstand beim Gesamtumsatz mit einem währungsbereinigten Zuwachs von 5% bis 7% auf 24,6 bis 25,1 Mrd. Euro. Beim Betriebsergebnis wird ein währungsbereinigter Anstieg um 8% bis 11% auf 7,3 bis 7,5 Mrd. Euro erwartet.

 

Die Perspektiven: SAP bleibt auf Wachstumskurs

Nach der im vierten Quartal 2017 eingeleiteten Wende bei der Marge ist der Vorstand mit Blick auf die Konsolidierung der Cloud-Infrastruktur sehr zuversichtlich, im laufenden und insbesondere im kommenden Geschäftsjahr bei der Profitabilität einen großen Schritt nach vorne zu machen. Finanzvorstand Luka Mucic zufolge stehen ab 2019 die Chancen auf eine operative Marge von über 30% wieder deutlich besser. In diesem Jahr wird die Verbesserung der Marge noch durch Belastungen für das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm sowie den vergangene Woche bekanntgegebenen Kauf des US-Unternehmens Callidus Software für 2,4 Mrd. US-Dollar gebremst. Mit der Übernahme des Spezialanbieters von Cloud-Lösungen will SAP seine eigenen Cloud-Aktivitäten im Bereich Kundenerfahrungsmanagement und Kundenbeziehungsmanagement verstärken.

 

Wir sehen weiterhin eine positive langfristige Entwicklung bei SAP. Der Anteil von vorhersehbaren Umsätzen von 63% in 2017 sollte weiter steigen. Das digitale Kerngeschäft wuchs 2017 stark um 46% auf über 7.900 S/4HANA-Kunden. Angesichts des starken Wachstums in den Netzwerken, in der Cloud sowie dem Internet der Dinge und der guten Nachfrage nach der Hochleistungsanalyse-Software S/4HANA könnte nach unserer Einschätzung eine Anhebung der mittelfristigen Ziele bis 2020 erfolgen.

 

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf SAP SE

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie der SAP SE stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der SAP SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 02.01.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 90,909 Euro und einer Zinszahlung von 4,50% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 02.01.2019, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

 

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

Notiert die Aktie der SAP SE am 21.12.2018 per Schlusskurs (Xetra) auf oder über dem Basispreis von 90,909 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.

Notiert die Aktie der SAP SE am 21.12.2018 per Schlusskurs (Xetra) unter dem Basispreis von 90,909 Euro, erhält der Anleger Aktien der SAP SE in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Zahl. Das Bezugsverhältnis beträgt 11,00. Dementsprechend erhält der Anleger 11 Aktien. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der SAP SE am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

 

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs (Xetra) der Aktie der SAP SE am 21.12.2018 auf oder über 90,909 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 3,08 Euro.

 

Risikobeschreibung

 

Glossar

Basispreis: Der Basispreis einer Aktienanleihe definiert eine festgelegte Kursschwelle. Die Art der Rückzahlung des Produkts richtet sich danach, wo der Kurs des Basiswerts am letzten Bewertungstag im Vergleich zum Basispreis notiert.

Basiswert: Als Basiswert bezeichnet man das Finanzinstrument, z.B. eine Aktie oder ein Aktienindex, das einem Zertifikat zugrunde liegt.

 

Stand: 09.02.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Salesteam

 

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(Bewertungen: 23)

Aktienanleihe Classic 4,5% 2018/12: Basiswert SAP

DD4FBR / //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.02. 17:26:24, Brief 23.02. 17:26:24
DD4FBR // Quelle: DZ BANK: Geld 23.02. 17:26:24, Brief 23.02. 17:26:24
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Geld in %
93,54
Brief in %
0,55%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 84,61 EUR
Quelle : Xetra, 17:11:22
  • Basispreis 90,909 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -7,44%
  • Zinssatz in % p.a. 4,50% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 11,00
  • Max Rendite in % p.a. 12,91% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 3,61%

News / SAP SE

21.02.2018 | 15:13:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP: SAP schüttet mehr Geld an Aktionäre aus

WALLDORF (dpa-AFX) - Europas größter Softwarehersteller SAP <DE0007164600> lässt seine Anteilseigner am gestiegenen Gewinn teilhaben. Die Aktionäre sollen für das vergangene Jahr eine Dividende von 1,40 Euro je Aktie erhalten. Das ist eine Erhöhung um 15 Cent, wie das Dax <DE0008469008>-Schwergewicht am Mittwoch mitteilte. Die Aktionäre müssen dem Vorschlag der Geschäftsführung auf der Hauptversammlung Mitte Mai noch zustimmen.

Zudem will SAP die Dividendenpolitik ändern und künftig 40 Prozent oder mehr des Konzerngewinns nach Steuern an die Anleger ausschütten. Bisher galten mehr als 35 Prozent als Maßgabe für Finanzchef Luka Mucic. Im vergangenen Jahr war der Nettogewinn um 12 Prozent auf 4,1 Milliarde Euro gestiegen. Davon sollen nun 41 Prozent an die Aktionäre fließen.

Der Konzern kann sich das leisten: SAP hatte den milliardenschweren Zukauf des Reisekostendienstleisters Concur 2014 vorwiegend über Schulden finanziert und diese in der Folge wieder abgebaut und sich strategisch auf kleinere Übernahmen verlagert. Vergangenes Jahr hatte der Konzern dann einen Aktienrückkauf für bis zu eine halbe Milliarde Euro gestartet, weil sich die Kassen füllten.

Trotz des jüngsten Zukaufs Callidus aus dem Januar, der nach längerer Pause mit einem Preis von 2,4 Milliarden Dollar wieder ein etwas größerer Brocken war, wollte SAP-Chef Bill McDermott nicht von einer Kehrtwende hin zu mehr Zukäufen sprechen.

Finanzchef Mucic hatte mit den Jahresergebnissen und dem gestiegenen Gewinn bereits eine höhere Dividende in Aussicht gestellt. Allerdings fällt die Erhöhung nun etwas geringer aus als am Markt gedacht. Die SAP-Aktie verringerte ihr Minus am Mittwochnachmittag dennoch leicht und lag zuletzt rund 0,3 Prozent unter dem Vortagesschluss./men/das/jha/

21.02.2018 | 14:48:09 (dpa-AFX)
SAP erhöht Dividende - Ausschüttunsgquote soll steigen
18.02.2018 | 14:21:50 (dpa-AFX)
Steigende Nachfrage bringt lange Lieferzeiten für E-Autos
14.02.2018 | 12:24:47 (dpa-AFX)
Digitalwirtschaft boomt in Deutschland - Großer Facharbeitermangel
11.02.2018 | 14:24:02 (dpa-AFX)
Immer noch wenige Dax-Chefs in sozialen Netzwerken vertreten
07.02.2018 | 17:01:41 (dpa-AFX)
Deutsch-russische Kooperation für Industrie 4.0
04.02.2018 | 18:48:54 (dpa-AFX)
SAP-Finanzchef sieht operative Marge von 30 Prozent in Reichweite

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