Idee der Woche / 30.08.2019 | 10:01:37 Werbung

SAP: Die Zukunft liegt in der Cloud

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Europa soll seine eigene Cloud bekommen. SAP verfügt über umfangreiche Erfahrungen und Lösungen in seinem dynamisch wachsenden Cloud-Geschäft und wäre damit ein wertvoller Partner für das europäische Projekt.

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Lage: Europa schafft sich eigene Cloud

Cloud-Computing ist einer der Megatrends unserer Zeit. Dies hat auch die Politik erkannt und sich entschlossen, die Cloud nicht länger allein den US-Größen Amazon, Microsoft und Alphabet zu überlassen. Gaia-X, eine europäische Cloud, soll nach den Plänen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den europäischen Unternehmen und Behörden schon bald als weitere Option zur Verfügung stehen und die Abhängigkeit von den USA verringern. Die Gespräche mit potenziellen Partnern der europäischen Cloud sind bereits weit fortgeschritten und sollen in Kürze abgeschlossen werden.

Ein wichtiger Partner bei diesem Projekt könnte aus unserer Sicht das DAX-Schwergewicht SAP sein, denn Gaia-X soll neben dem Speichern von Daten auch deren Austausch und eine eingehende Analyse ermöglichen. SAP ist nach eigenen Angaben Marktführer für Unternehmenssoftware und zugleich der führende Anbieter von Analysewerkzeugen und Lösungen für Business Intelligence. Mit dem Begleiten von Unternehmen in die Cloud hat man in Walldorf Erfahrung: Bereits 171 Mio. Cloud-Anwender in 180 Ländern setzen SAP-Lösungen ein. Nach Unternehmensangaben sind SAP-ERP-Systeme (ERP = Enterprise Resource Planning) an 77% aller Transaktionsumsätze weltweit beteiligt.

 

Perspektive: Cloud-Geschäft vor weiterem Wachstum

Nach einer längeren Übergangszeit vom klassischen Lizenzgeschäft hin zu cloudbasierten Anwendungen wird SAP nach unserer Einschätzung immer stärker vom Wachstum seines Cloud-Geschäfts profitieren. Die Zahlen, die SAP Mitte Juli für das zweite Quartal 2019 vorgelegt hat, verfehlten zwar die Markterwartungen. Dies war neben negativen Einflüssen der letzten Akquisition auf die Marge auch auf negative Effekte des Handelsstreits auf die Entwicklung der Softwareerlöse in Asien zurückzuführen. Allerdings bewerten wir die Ergebnisse nicht als so schlecht, wie es die folgende starke Korrektur des Aktienkurses suggeriert.

Wir sehen beim Cloud-Geschäft von SAP ein dynamisches Wachstum (Cloud-Erlöse +40% im zweiten Quartal ggü. Vorjahr) und steigende Margen. Im profitablen Lizenzsoftwaregeschäft werden verschobene Projekte noch 2019 realisiert und der Vorstand bestätigte den guten Ausblick. Als positives Signal für den intakten Wachstumstrend im Cloud-Geschäft werten wir auch, dass Wettbewerber Salesforce vergangene Woche die Prognosen für das laufende Quartal sowie das Gesamtjahr anhob. Zudem könnte SAP nach unserer Einschätzung mittelfristig Aktienrückkäufe vornehmen. Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung sehen wir in einer Verschärfung des Wettbewerbsumfelds sowie restriktiveren IT-Investitionen infolge zunehmender Unsicherheit durch eine Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China.

 

Die Anlageidee: Aktienanleihe Protect auf die SAP SE

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage stehen Anlegern verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der SAP SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit am 21.12.2020 (Rückzahlungstermin), einer Barriere von 85,00 Euro, einem Basispreis von 111,111 Euro und einer Zinszahlung von 5,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 21.12.2020, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Anleger erhalten während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der SAP SE. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Jeder Kurs der Aktie der SAP SE liegt während der Beobachtungstage vom 06.08.2019 bis zum 14.12.2020 (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 85,00 Euro oder der Schlusskurs der Aktie der SAP SE liegt an der maßgeblichen Börse (Xetra Frankfurt) am 14.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 111,111 Euro. In diesem Fall wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere von 85,00 Euro und der Referenzpreis liegt unter dem Basispreis von 111,111 Euro. In diesem Fall erfolgt die Lieferung einer durch das Bezugsverhältnis (9,00) bestimmten Anzahl von Aktien der SAP SE. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Kaufpreis der Aktienanleihe liegt.
Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 0,00 Euro.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 30.08.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 28)

Aktienanleihe Protect 5% 2020/12: Basiswert SAP

DF44JX / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.10. 11:22:54, Brief 22.10. 11:22:54
DF44JX // Quelle: DZ BANK: Geld 22.10. 11:22:54, Brief 22.10. 11:22:54
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Geld in %
101,59 %
Brief in %
0,55%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 120,82 EUR
Quelle : Xetra , 11:08:17
  • Basispreis 111,111 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 8,02%
  • Barriere 85,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 29,64%
  • Zinssatz in % p.a. 5,00% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 9,00

News / SAP SE

22.10.2019 | 07:56:55 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für SAP auf 135 Euro - 'Overweight'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für SAP <DE0007164600> nach endgültigen Zahlen von 130 auf 135 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Resultate seien positiv ausgefallen und hätten sich im Rahmen der Eckdaten bewegt, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Die mit dem Zahlenwerk offenbar gewordene Margenstärke erscheine nachhaltig. Pollard erhöhte ihre Prognosen für den Umsatz, das Betriebsergebnis und den Gewinn je Aktie bis 2021./la/zb

Veröffentlichung der Original-Studie: 21.10.2019 / 18:54 / BST

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 22.10.2019 / 00:15 / BST

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21.10.2019 | 12:43:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP: SAP setzt auf neue Partnerschaft mit Microsoft und Effizienzgewinne
21.10.2019 | 10:05:21 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt SAP auf 'Overweight' - Ziel 130 Euro
21.10.2019 | 08:03:52 (dpa-AFX)
WDH: Neue Chefs wollen SAP weiter auf Effizienz trimmen
21.10.2019 | 07:07:18 (dpa-AFX)
Neue Chefs wollen SAP weiter auf Effizienz trimmen
21.10.2019 | 05:50:02 (dpa-AFX)
Softwarehersteller SAP stellt finale Quartalszahlen vor
18.10.2019 | 15:05:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Goldman hebt Ziel für SAP auf 145 Euro - 'Conviction Buy List'

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