Idee der Woche / 30.10.2020 | 10:04:48 Werbung

Philips profitiert von Corona-Sonderkonjunktur

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Philips steigerte im dritten Quartal seinen Umsatz und Gewinn deutlich. Verantwortlich hierfür war eine durch COVID-19 getriebene Nachfrage nach Beatmungs- und Überwachungsgeräten.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Umsatz- und Gewinnwachstum über den Erwartungen

Weltweit stieg aufgrund von COVID-19 in den letzten Monaten die Nachfrage nach Beatmungs- und Patientenüberwachungsgeräten. Eine Entwicklung, von der unter anderem das niederländische Medizintechnik-Konglomerat Philips profitierte. Im dritten Quartal kletterte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 6% auf 4,98 Mrd. Euro. Gleichzeitig legte der Nettogewinn um über 60% auf 340 Mio. Euro zu. Damit lag Philips deutlich über den Erwartungen der Analysten, welche mit einem Umsatz von 4,82 Mrd. Euro und einem Gewinn von 274 Mio. Euro gerechnet hatten.

Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalszahlen gab Philips die neuen finanziellen Ziele für den Zeitraum 2021 bis 2025 bekannt. So soll sich das durchschnittliche jährliche Umsatzwachstum in den nächsten fünf Jahren um 5 bis 6% beschleunigen. Zudem wird eine Verbesserung der EBITA-Marge um durchschnittlich 60-80 Basispunkte pro Jahr angestrebt. Um diese Ziele zu erreichen, will Vorstand Franz van Houten unter anderem das Wachstum in den Kerngeschäften durch geografische Expansion und mehr Kundenpartnerschaften ankurbeln. Am 6. November 2020, dem Capital Markets Day des Unternehmens mit Investoren und Finanzanalysten, wird Philips weitere Einzelheiten zu seinem Strategieplan veröffentlichen.

 

Nicht alle Bereiche profitierten von COVID-19

Die Prioritäten der Krankenhäuser und die jeweilige Verwendung der Budgets werden voraussichtlich auch in den nächsten Monaten stark von COVID-19 beeinflusst. Durch den Erwerb ausreichender Akutpflegegeräte wurden andere Anschaffungen hintangestellt. Dies führte dazu, dass die Bestellungen für bildgebende Geräte wie z.B. Ultraschall oder Computertomografen schwächer waren als in den Quartalen vor Corona. Des Weiteren erwarten wir, dass die Corona-Sonderkonjunktur langsam zum Erliegen kommt. Unserer Meinung nach dürfte es noch ein wenig dauern, bis sich die Bestellungen aus den anderen Bereichen wieder auf den alten Niveaus einpendeln. Laut Philips ist allerdings schon ein Trend zur Besserung zu erkennen.

In Zukunft möchte sich Philips auf die Medizintechnik fokussieren und seine Haushaltsgeräte-Sparte verkaufen. Im vergangenen Jahr hat das Geschäft mit Küchengeräten, Kaffee-, Textil- und Haushaltsgeräten rund 2,3 Mrd. Euro zum Gesamtumsatz beigetragen, allerdings liegt die Marge unter dem Philips-Durchschnitt. Angeblich hat das Unternehmen inzwischen die Investmentbanken Goldman Sachs und JPMorgan mit dem Verkauf des Bereichs mandatiert. Im dritten Quartal 2021 soll die Transaktion abgeschlossen sein. Wir begrüßen die Fokussierung auf das margenstärkere Kerngeschäft und erwarten, dass sich dies mittel- bis langfristig positiv auf das Wachstum auswirken könnte. Kurzfristig könnte allerdings die Corona-Pandemie zu Verzögerungen und Problemen bei den Verkaufsverhandlungen führen.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Koninklijke Philips N.V.

Eine interessante Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine breite Auswahl an entsprechenden Produkten der DZ BANK auf den Basiswert Koninklijke Philips N.V. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 24.06.2022 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 13% zum Kurs der Aktie der Koninklijke Philips N.V. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 40,00 EUR begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Koninklijke Philips N.V. an der Börse Euronext Amsterdam am 17.06.2022 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 40,00 EUR.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 24.06.2022 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Koninklijke Philips N.V. am 17.06.2022 auf oder über 40,00 EUR liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 30.10.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

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Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DFM1FV (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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(Bewertungen: 14)

Discount 40 2022/06: Basiswert Koninklijke Philips

DFM1FV / //
Quelle: DZ BANK: Geld 27.11. 09:12:59, Brief 27.11. 09:12:59
DFM1FV // Quelle: DZ BANK: Geld 27.11. 09:12:59, Brief 27.11. 09:12:59
36,29 EUR
Geld in EUR
36,31 EUR
Brief in EUR
-0,36%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 42,805 EUR
Quelle : Euronext Ams , 26.11.
  • Max Rendite 10,16%
  • Max Rendite in % p.a. 6,35% p.a.
  • Discount in % 15,17%
  • Cap 40,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -6,55%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Koninklijke Philips N.V.

23.10.2020 | 10:41:30 (dpa-AFX)
Lichtkonzern Signify kommt weiterhin besser durch die Corona-Krise als erwartet

EINDHOVEN (dpa-AFX) - Der Lichtkonzern Signify <NL0011821392> hat im dritten Quartal von der Übernahme des US-Beleuchtungsherstellers Cooper Lighting und Einsparungen profitiert. "Eine starke Nachfrage der Verbraucher, begrenzter Preisdruck und eine gute Kostenkontrolle haben zu überraschend hohen Gewinnmargen geführt," schrieb Analyst Andreas Willi von der Bank JPMorgan in einer ersten Reaktion. Die Aktien legten am Freitagvormittag um rund ein Prozent zu.

Die Erlöse der Niederländer stiegen im dritten Jahresviertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 12 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Eindhoven mitteilte. Die positiven Effekte der Übernahme sowie negative Wechselkurseffekte herausgerechnet, wäre es allerdings ein Minus von etwas mehr als acht Prozent gewesen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) stieg um fast 18 Prozent auf 199 Millionen Euro, auch da dank Einsparungen ein größerer Teil des Umsatzes als Gewinn hängen blieb. Unter dem Strich stand ein auf die Aktionäre entfallender Überschuss von 85 Millionen Euro nach 73 Millionen ein Jahr zuvor.

Das Management traut sich allerdings wegen der jüngsten Corona-Entwicklungen weiterhin keine Jahresprognose zu, gibt sich aber zuversichtlich hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells. Zudem sei ausreichend Liquidität vorhanden. Neuigkeiten und Details zu den mittelfristigen Zielen soll es im Zuge des Kapitalmarkttages am 9. Dezember geben./mis/men/jha/

19.10.2020 | 11:06:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Philips schneidet besser ab als erwartet - Neue Mittelfristziele
19.10.2020 | 07:44:25 (dpa-AFX)
Philips schneidet besser ab als erwartet - Neue Mittelfristziele
02.10.2020 | 13:22:15 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für Philips auf 49 Euro - 'Buy'
06.09.2020 | 15:22:41 (dpa-AFX)
'FAZ': Philips geht Verkauf des Geschäfts mit Haushaltsgeräten an
03.09.2020 | 09:35:03 (dpa-AFX)
IFA: Technikmesse in diesem Jahr nur im Kleinformat mit Fachpublikum
03.09.2020 | 05:50:00 (dpa-AFX)
Technikmesse IFA startet in streng begrenztem Rahmen

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