Idee der Woche / 21.12.2018 | 09:09:22 Werbung

Münchener Rück: Hier sieht der Vorstand großes Potenzial!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Vorstand vorsichtig optimistisch für anstehende Erneuerungsrunde
  • Versicherung gegen Cyberrisiken neues Wachstumsfeld
  • Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Münchener Rück
DZ BANK AG / Online-Redaktion
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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Gewinnziel für 2018 sollte erreicht werden

Im ersten Halbjahr 2018 verzeichnete die Münchener Rück eine Schadenbelastung, die leicht unter dem langjährigen Durchschnitt lag. Im dritten Quartal 2018 nahm die Belastung durch Großschäden infolge von tropischen Wirbelstürmen zwar zu. Dennoch konnte der Rückversicherer von Juli bis September ein operatives Ergebnis von 1.040 Mio. Euro verbuchen. Im Vorjahreszeitraum hatten extrem hohe Schäden durch mehrere Hurrikans zu einem operativen Verlust von -1.732 Mio. Euro geführt. Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich im dritten Quartal um 4,2% auf 12.790 Mio. Euro. In den ersten neun Monaten erzielte die Münchener Rück einen Gewinn von 2,04 Mrd. Euro, sodass das Gewinnziel für 2018, für das eine Spanne von 2,1 bis 2,5 Mrd. Euro vorgegeben wurde, erreicht werden sollte. Aufgrund der schweren Waldbrände in Kalifornien im vierten Quartal, die die Münchener Rück einen niedrigen, eventuell auch mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten könnten, sowie der gesunkenen Aktienkurse in den vergangenen Wochen dürfte der Konzern eher die Mitte der avisierten Spanne erreichen.

 

Auf die Anfang 2019 anstehende Erneuerungsrunde blickt der Vorstand vorsichtig optimistisch und erwartet zumindest eine Stabilisierung der Preise. Nach dem durch große Schäden infolge von Hurrikans und schweren Erdbeben geprägten 2. Halbjahr 2017 konnte der Trend fallender Preise bei den Prämien in diesem Jahr gestoppt werden, allerdings verzeichneten die Rückversicherer nur leichte Preisanstiege. In Regionen, die stärker von Naturkatastrophen betroffen sind, dürften deutliche Preiserhöhungen möglich sein. In diesem Jahr haben tropische Wirbelstürme den Berechnungen der Münchener Rück zufolge zu Schäden in Höhe von rund 51 Mrd. US-Dollar geführt. Das war zwar deutlich weniger als 2017 (220 Mrd. US-Dollar), aber immer noch mehr als der langjährige Durchschnitt (34 Mrd. US-Dollar).

 

Die Perspektive: Wachstumsfeld Cyberrisiken

Um das mittelfristige Ziel eines Gewinnanstiegs auf 2,8 Mrd. Euro bis 2020 zu erreichen, will die Münchener Rück ihre Marktposition in Regionen ausbauen, in denen sie bisher weniger stark vertreten ist. Zudem setzt man auf individuelle Angebote und bedient neue Wachstumsfelder. Auf andere Einnahmequellen wird bewusst verzichtet. So will die Münchener Rück nicht mehr in Unternehmen investieren, die einen Großteil ihres Umsatzes mit Kohle erzielen, und auf die Versicherung von Kohlekraftwerken und Kohleminen verzichten. Gleichzeitig baut die Tochter MEAG (Munich Ergo Asset Management) ein Portfolio an Waldbeständen als alternatives Investment auf.

 

Besonders großes Potenzial sieht der Vorstand im Schutz vor Cyberrisiken, der sich sukzessive zu einem wichtigen, eigenständigen Geschäftsfeld entwickeln kann. Denn einerseits nimmt der Bedarf an der Absicherung von Risiken gegen Schäden z.B. durch Cyberattacken mit der voranschreitenden Digitalisierung und Vernetzung zu. Andererseits sind durch die zunehmende Vernetzung die meisten Branchen und viele Unternehmen rund um den Globus entsprechenden Cyberrisiken ausgesetzt. Die Münchener Rück setzt hier auf einen umfassenden Service, der neben dem Versicherungsschutz auch Leistungen wie die Überprüfung von Sicherheitsstandards, Maßnahmen zur Prävention sowie im Schadensfall die Ermittlung der Ursachen und die Wiederherstellung der Daten umfasst. Durch die Kooperation mit verschiedenen spezialisierten Technologieunternehmen kann der Rückversicherer auf deren Know-how sowie Servicenetze zurückgreifen. So profitieren beispielsweise die Versicherungskunden in der Region Asien-Pazifik von der kürzlich verkündeten Kooperation der Münchener Rück mit dem IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen DXC Technology. Im Falle einer Cyberbedrohung werden nicht nur die Ursache und die möglichen Auswirkungen ermittelt. Der Kunde erhält zugleich gezielte Unterstützung durch Experten für Cybersicherheit, Juristen und PR-Spezialisten.

 

Wir sehen, dass die Münchener Rück bei ihren Zielen etwas ambitionierter geworden ist und nun mehrjährige Gewinnsteigerungen in Aussicht stellt. In der Rückversicherung sind die Preise nach der hohen Schadenbelastung im Vorjahr nur moderat gestiegen. Hier sollen Wachstumschancen in neuen Geschäftsfeldern genutzt und Kosten gesenkt werden. Das ERGO Strategieprogramm scheint bislang mindestens planmäßig zu laufen. Die Kapitalausstattung ist u.E. sehr gut und die Rückstellungspolitik konservativ. Daher kann Münchener Rück aus unserer Sicht auch künftig eine hohe Dividende zahlen und zusätzlich Aktienrückkäufe tätigen, wodurch die Aktie einen konservativen Charakter hat. Risiken für die Geschäftsentwicklung sehen wir in bestehenden Überkapazitäten, die wieder zu einem höheren Preisdruck führen können. Zudem müssen sich die Versicherer dem Wettbewerb durch alternative Kapitalgeber wie z.B. Hedgefonds stellen. Eine Verschärfung dieses Wettbewerbs könnte sich ebenfalls nachteilig auf die Preise und die Marge auswirken.

 

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Münchener Rück

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Münchener Rück AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 26.06.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 181,818 Euro und einer Zinszahlung von 8,75% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 26.06.2019, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Münchener Rück AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

 

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Münchener Rück AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Münchener Rück AG an der Börse Xetra Frankfurt am 19.06.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 181,818 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (5,50) bestimmte Anzahl von Aktien der Münchener Rück AG. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhalten Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Nennbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen. Anleger erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Münchener Rück AG am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

 

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Münchener Rück AG am 19.06.2019 auf oder über 181,818 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 1,67 Euro.

 

Das Zeichnungsprodukt: Express-Zertifikat auf Münchener Rück

Darüber hinaus befinden sich weitere Zertifikate mit der Aktie der Münchener Rück AG als Basiswert in der Zeichnung. Ein Beispiel ist das ZinsFix Express StepDown Zertifikat mit der WKN DGE384, das ebenfalls eine alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage darstellt. Die Zeichnungsfrist für dieses Produkt läuft noch bis zum 07.01.2019.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 21.12.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

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(Bewertungen: 31)

Aktienanleihe Classic 8,75% 2019/06: Basiswert Muenchener Rueckversicherungs

DDR0T2 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 20.03., Brief 20.03.
DDR0T2 // Quelle: DZ BANK: Geld 20.03., Brief 20.03.
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101,81 %
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 211,00 EUR
Quelle : Xetra , 20.03.
  • Basispreis 181,818 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 13,83%
  • Zinssatz in % p.a. 8,75% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 5,50
  • Max Rendite in % p.a. 1,92% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 0,49%

News / Muenchener Rueckversicherungs AG

20.03.2019 | 13:47:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Munich Re und Ergo kommen bei Sparprogrammen voran - Aktie verliert

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re <DE0008430026> und seine Düsseldorfer Tochter Ergo kommen mit ihren Sparprogrammen und der Digitalisierung ihres Geschäfts allmählich voran. "Wir verzahnen die Erst- und die Rückversicherung stärker", sagte Munich-Re-Chef Joachim Wenning am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in München. Das soll Kosten senken und Doppelarbeit vermeiden helfen. Wenning wandte sich erneut gegen einen möglichen Verkauf der Erstversicherungssparte Ergo, über den seit Jahren immer wieder spekuliert wird: "Ergo ist Bestandteil der Gruppe. Punkt."

Der laufende Stellenabbau, der im nächsten Jahr abgeschlossen sein soll, dürfte im gesamten Munich-Re-Konzern rund 3000 Vollzeitjobs betreffen. Von den 2100 Stellen, die seit Mitte 2016 bei Ergo in Deutschland auf der Streichliste stehen, seien inzwischen 1240 abgebaut, berichtete Ergo-Chef Markus Rieß. An anderer Stelle sollen bei Ergo dafür neue Stellen entstehen, Mitarbeiter werden wenn möglich umqualifiziert. Und Wenning erwartet, dass beim Mutterkonzern durch ein Abfindungsprogramm und natürliche Fluktuation bis nächstes Jahr mindestens 900 Vollzeitjobs wegfallen.

Die Streichungen sollen dazu beitragen, dass die Munich Re ihren Gewinn im laufenden Jahr auf 2,5 Milliarden und im Jahr 2020 auf 2,8 Milliarden Euro steigern kann. Bei Ergo steht fast die Hälfte der für 2020 geplanten Einsparungen von knapp 400 Millionen Euro noch aus. Ergo-Chef Rieß zeigte sich aber zuversichtlich: "Wir kriegen das hin." So soll Ergo im Jahr 2020 rund 530 Millionen Gewinn erwirtschaften, 2019 sollen es rund 400 Millionen Euro werden.

Bis 2020 sei da "noch ein Stück zu gehen", räumte Rieß ein. Um Verwaltung und Vertrieb effizienter zu machen, fasst er die Produkte von Ergo und Ergo Direkt, der Rechtsversicherungssparte D.A.S., der Reiseversicherung ERV und der Krankenversicherungstochter DKV in einem Computersystem zusammen. Zudem solle jeder Ergo-Vertreter mehr leisten. Die Produktivität im Vertrieb müsse weiter steigen, sagte Rieß.

Die Digitalisierung will der Manager nicht auf Spezialthemen wie den neuen Online-Versicherer Nexible und den Vertragsabschluss über Amazons Sprachassistentin Alexa beschränken. "Wir werden nur gewinnen, wenn wir unser gesamtes Geschäft digitalisieren können", sagte er. Wenning erhofft sich auch von den Einsparungen in der Rückversicherung mehr Freiraum, in digitale Kompetenzen und digitale Geschäftsmodelle zu investieren".

Die Geschäftszahlen für 2018 und das Gewinnziel für 2019 hatte der Konzern versehentlich schon am späten Dienstagnachmittag online gestellt. Der Kurs der Munich-Re-Aktie hatte darauf kaum reagiert, zumal Eckdaten schon seit Februar bekannt waren und Analysten ein Gewinnziel in dieser Größenordnung erwartet hatten. Bis Mittwochmittag sackte der Kurs jedoch um fast zwei Prozent auf 213 Euro ab, nachdem er erst am Vortag bei 218,40 Euro den höchsten Stand seit dem Jahr 2002 erreicht hatte.

Der neue Finanzvorstand Christoph Jurecka verteidigte unterdessen, dass die Munich Re mit Dividende und Aktienrückkauf praktisch ihren gesamten Jahresgewinn von 2,3 Milliarden Euro an die Aktionäre zurückgibt: "Wir haben einfach lange so gut verdient, dass wir uns das leisten können." Der Konzern habe immer die Wahl, sein Kapital in den Geschäftsausbau, in Übernahmen oder den Rückkauf eigener Aktien zu stecken. Darüber werde jedes Jahr neu entschieden. Bei der Munich Re haben jährliche Aktienrückkäufe bereits Tradition. Der Konzern verzichtete in den vergangenen Jahren nur im Ausnahmefall darauf.

Unterdessen muss der Rückversicherer voraussichtlich auch für den Absturz der Boeing <US0970231058> 737 Max in Äthiopien und das praktisch weltweite Startverbot für den Flugzeugtyp tief in die Tasche greifen. Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek bezifferte die Belastung auf 100 bis 120 Millionen Euro, die für die Haftpflichtschäden, das zerstörte Flugzeug und den Betriebsausfall bei vielen Airlines anfallen. Der erste Absturz einer Boeing 737 Max in Indonesien im Herbst hatte den Rückversicherer einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag gekostet./stw/cho/mis

20.03.2019 | 12:13:34 (dpa-AFX)
Boeing-Absturz kostet Munich Re bis zu 120 Millionen Euro
20.03.2019 | 11:05:34 (dpa-AFX)
Munich-Re-Chef erteilt Ergo-Verkauf eine Absage
19.03.2019 | 19:38:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Munich Re will Gewinn 2019 und 2020 weiter steigern
19.03.2019 | 17:56:40 (dpa-AFX)
Munich Re will Gewinn 2019 auf 2,5 Milliarden Euro steigern
19.03.2019 | 17:25:43 (dpa-AFX)
Munich Re kauft Aktien zurück
19.03.2019 | 16:59:55 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: Munich Re beschließt Aktienrückkauf (deutsch)

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