Idee der Woche / 08.03.2019 | 11:16:34 Werbung

MTU Aero Engines: Profiteur des Luftfahrt-Booms!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Mehrfach angehobene Prognosen 2018 übertroffen
  • Ziviles Triebwerksgeschäft bleibt Wachstumstreiber
  • Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf MTU Aero Engines
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: 2018 war weiteres Rekordjahr

Die Luftfahrt ist eine der Branchen, die nach unserer Einschätzung aussichtsreiche Wachstumsperspektiven besitzt. Die Gründe dafür sind wachsende Mittelschichten in den Schwellenländern, wo immer mehr Menschen das Flugzeug als Verkehrsmittel nutzen. In den entwickelten Industrieländern sorgt der Wettbewerb der Airlines insbesondere im Niedrigpreissegment dafür, dass es sich immer mehr Menschen leisten können zu fliegen. Die großen Flugzeughersteller Airbus und Boeing prognostizieren denn auch einen stark steigenden Bedarf an neuen Passagier- und Frachtmaschinen in den kommenden Jahren. Von dieser Entwicklung profitieren unseres Erachtens auch Zulieferer wie MTU Aero Engines.

Das Geschäft von MTU Aero Engines unterteilt sich in die drei Bereiche ziviles Triebwerksgeschäft, militärisches Triebwerksgeschäft (OEM-Geschäft; Original Equipment Manufacturing) und die Instandhaltung ziviler Triebwerke (MRO-Geschäft; Maintenance, Repair and Overhaul). Im Bereich der zivilen Triebwerke ist das Unternehmen mit seinen Produkten in allen Schub- und Leistungsklassen vertreten. So steckt beispielsweise in jedem Getriebefan-(GTF-)Triebwerk für die A320neo - den Verkaufsschlager von Airbus - Technologie der MTU Aero Engines. Zudem entwickelt und fertigt man Niederdruckturbinen-Komponenten und Schaufeln, die u.a. in den Triebwerken für Maschinen der Typen A320 und A380 von Airbus sowie 787 Dreamliner und 777X von Boeing zum Einsatz kommen. Im Maintenance-Geschäft ist die MTU gemessen am Umsatz der weltweit größte unabhängige Instandhaltungsdienstleister für zivile Triebwerke.

Im Geschäftsjahr 2018 verzeichnete MTU Aero Engines ein starkes Ergebniswachstum in allen Geschäftsbereichen, insbesondere in der zivilen Instandhaltung. Zudem konnte man die im Jahresverlauf zweimal angehobenen Prognosen noch leicht übertreffen und neue Rekordwerte erreichen. Der Konzernumsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 17,2% auf rund 4,6 Mrd. Euro. Das bereinigte EBIT verbesserte sich um 17,3% und erreichte mit 671,4 Mio. Euro ebenfalls einen neuen Höchststand. Die EBIT-Marge konnte mit 14,7% stabil gehalten werden. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Nettogewinn von 479,1 Mio. Euro, was einem Anstieg von 18,3% im Vergleich zu 2018 entspricht.

 

Die Perspektive: Zivile Luftfahrt bleibt Wachstumstreiber

Konzernchef Reiner Winkler hob mit Blick auf 2018 hervor, dass MTU Aero Engines sowohl im OEM- als auch im MRO-Geschäft die gute Marktposition erfolgreich ausbauen und so die Basis für das weitere Wachstum schaffen konnte. Finanzvorstand Peter Kameritsch zufolge befinden sich alle Geschäftsbereiche auf Wachstumskurs. Optimistisch stimmt der hohe Auftragsbestand, der sich 2018 um 18,0% auf 17,6 Mrd. Euro erhöhte. Rein rechnerisch bedeutet dies eine Auslastung von fast vier Jahren. Die wichtigsten Programme im Auftragsbestand sind nach Unternehmensangaben die Triebwerke der klassischen A320-Familie sowie die neueren Getriebefan-Triebwerke der A320neo-Familie.

Für 2019 prognostiziert der Vorstand neue Spitzenwerte und erwartet einen Konzernumsatz in Höhe von rund 4,7 Mrd. Euro. Wachstumstreiber wird weiterhin das zivile Triebwerksgeschäft sein, das 2018 einen Umsatzzuwachs von 24,3% verzeichnete und 2019 aus eigener Kraft im niedrigen Zehner-Prozentbereich wachsen soll. Auch das militärische Triebwerksgeschäft, das 2018 einen leichten Umsatzrückgang um 3,1% verzeichnete, soll 2019 wieder wachsen. Vorstandschef Winkler sieht vor allem in einem Triebwerk für ein europäisches Kampfflugzeug der nächsten Generation Potenzial. So wird man gemeinsam mit der französischen Safran Aircraft Engines die Führungsrolle bei der Entwicklung, Fertigung und Betreuung des Antriebs für das Kampfflugzeug übernehmen, das ab 2040 in Dienst gestellt werden soll. Bei der bereinigten EBIT-Marge prognostiziert der Vorstand 2019 einen Anstieg auf etwa 15,5%. Mit dem Erreichen neuer Rekordwerte rechnet man auch beim bereinigten EBIT und dem bereinigten Nettogewinn.

Wir sehen MTU Aero Engines mit seinem Geschäftsmodell stabil aufgestellt. Der Wachstumstreiber Luftfahrt ist weiter intakt. Dem Unternehmen kommt dabei zugute, dass man ein fester Partner für große Unternehmen der Branche (GE, Pratt & Whitney und Rolls-Royce) ist und es für Wettbewerber zudem relativ hohe Markteintrittsbarrieren gibt. Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung sehen wir in negativen Währungsrisiken sowie einer stärkeren Abkühlung der zivilen Luftfahrtkonjunktur.

 

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf MTU Aero Engines

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der MTU Aero Engines AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 25.03.2020 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 181,818 Euro und einer Zinszahlung von 6,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 25.03.2020, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der MTU Aero Engines AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

 

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der MTU Aero Engines AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der MTU Aero Engines AG an der Börse Xetra Frankfurt am 18.03.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 181,818 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (5,50) bestimmte Anzahl von Aktien der MTU Aero Engines AG. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhält der Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der MTU Aero Engines AG am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

 

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der MTU Aero Engines AG am 18.03.2020 auf oder über 181,818 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 1,15 Euro.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 08.03.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

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(Bewertungen: 24)

Aktienanleihe Classic 6% 2020/03: Basiswert MTU Aero Engines

DDW89K / //
Quelle: DZ BANK: Geld 21.05. 15:16:34, Brief 21.05. 15:16:34
DDW89K // Quelle: DZ BANK: Geld 21.05. 15:16:34, Brief 21.05. 15:16:34
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Basiswertkurs: 201,10 EUR
Quelle : Xetra , 15:00:58
  • Basispreis 181,818 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 9,59%
  • Zinssatz in % p.a. 6,00% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 5,50
  • Max Rendite in % p.a. 5,55% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 4,62%

News / MTU Aero Engines AG

20.05.2019 | 06:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Maritime Konferenz am Bodensee entwirft Leitlinien für die Zukunft

FRIEDRICHSHAFEN (dpa-AFX) - Mehr als 800 Politiker, Unternehmens- und Verbandsrepräsentanten, Gewerkschafter, Marinevertreter und Experten kommen in dieser Woche zur 11. Nationalen Maritimen Konferenz in Friedrichshafen am Bodensee zusammen. Erstmals nach 20 Jahren tagt die Konferenz am 22. und 23. Mai im Binnenland, um die Bedeutung der Zulieferindustrie zu unterstreichen und das Gewicht der maritimen Wirtschaft außerhalb Norddeutschlands.

Bayern und Baden-Württemberg, aber auch Nordrhein-Westfalen sind bedeutende Standorte für die Schiffbau-Zulieferindustrie mit Unternehmen wie dem Hersteller der weltgrößten Schiffsmotoren MAN, Siemens <DE0007236101>, MTU <DE000A0D9PT0>, ZF und vielen weiteren Anbietern von Navigations- und Antriebstechnik. Allein die Zulieferindustrie beschäftigt bei einem Umsatz von mehr als zehn Milliarden Euro mehr als 63 000 Mitarbeiter. Rund 80 Prozent der Wertschöpfung beim Bau eines Schiffes entfallen auf die Zulieferungen. Insgesamt werden der maritimen Wirtschaft rund 50 Milliarden Euro Umsatz und 400 000 Arbeitsplätze zugeordnet.

Die deutschen Werften - eine Branche mit mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz und fast 20 000 Beschäftigten - fordern vor allem faire Wettbewerbsbedingungen, um sich der chinesischen Offensive zu erwehren. China will in den Bau von hochkomplexen Kreuzfahrtschiffen einsteigen, der Domäne des deutschen Schiffbaus. "Seit Jahrzehnten erleben wir Marktverzerrungen ohne Gegenmittel", sagt Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VSM. "Das muss aufhören."

Die Reedereien, denen immer noch die schwere Schifffahrtskrise der vergangenen zehn Jahre in den Knochen steckt, sind ebenfalls an gleichen Wettbewerbsbedingungen interessiert, vor allem gegenüber den europäischen Nachbarländern. Die deutsche Handelsflotte ist von einstmals 3500 auf knapp 2300 Schiffe geschrumpft, die Zahl der Reedereien von mehr als 400 auf 330. Die Schifffahrt findet nur noch schwer Zugang zu Krediten und fühlt sich zudem durch spezielle Steuerregeln benachteiligt. "Ich höre immer wieder, dass die Politik sagt, die maritime Wirtschaft sei eine Schlüsselindustrie für Deutschland", sagt der Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Alfred Hartmann. "Aber den Worten müssen auch Taten folgen."

Die 22 Seehäfen in Deutschland fordern vor allem dauerhaft hohe Investitionen in die Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur. "Deutschland ist Export- und Logistikweltmeister", sagt Frank Dreeke, Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). "Unsere Seehäfen ermöglichen diesen Erfolg." Die deutsche Hafenwirtschaft, die jährlich rund 300 Millionen Tonnen Güter umschlägt, sei extrem leistungsstark und systemrelevant. Um ihre Stärken noch besser ausspielen zu können, müsse sie von Wettbewerbsnachteilen befreit werden, etwa beim Verfahren zur Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer.

Die Gewerkschaften verlangen, dass der Schiffbau aufgewertet wird. "Von Wirtschaftsminister Peter Altmaier erwarten wir in Friedrichshafen eine klare Zusage, dass die maritime Wirtschaft in der nationalen Industriestrategie aufgegriffen wird", sagt Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Die IG Metall fordert zudem eine stärke Zusammenarbeit der Unternehmen auf nationaler und europäischer Ebene. "Die mittelständisch geprägten, teilweise inhabergeführten Unternehmen in Deutschland brauchen Partner im In- und Ausland", sagt Geiken. So könnten Nachteile gegenüber den staatlich geprägten Großunternehmen in Südostasien, aber auch in Italien und Frankreich ausgeglichen werden.

Der Gewerkschaftsappell an mehr europäische Zusammenarbeit dürfte auch bei Norbert Brackmann (CDU) auf offene Ohren stoßen, dem Maritimen Koordinator der Bundesregierung und Gastgeber der Konferenz. "Wir wollen ein internationales Signal setzen; deshalb ist auch mein französischer Kollege dabei", sagt Brackmann. Geplant sei die Verabschiedung eines europapolitischen Papiers für eine noch bessere Zusammenarbeit in Europa, vor allem im Bereich der Forschung.

Die Digitalisierung der Häfen, Schiffe und produzierenden Betriebe sei das zweite große Thema der Konferenz. Schließlich werde die Klimapolitik und die Dekarbonisierung der Schifffahrt, der Verzicht auf fossile Brennstoffe, eine große Rolle spielen. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und EU-Kommissar Günther Oettinger (alle CDU) werden als Gastredner sprechen./egi/DP/zb

20.05.2019 | 05:49:47 (dpa-AFX)
Maritime Konferenz am Bodensee entwirft Leitlinien für die Zukunft
17.05.2019 | 06:35:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Luftfahrtindustrie hat gut gefüllte Auftragsbücher
09.05.2019 | 20:15:43 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für MTU auf 225 Euro - 'Overweight'
06.05.2019 | 16:33:48 (dpa-AFX)
MTU IM FOKUS: Mit dem Getriebefan in den Börsenhimmel
06.05.2019 | 11:46:29 (dpa-AFX)
DGAP-DD: MTU Aero Engines AG (deutsch)
06.05.2019 | 11:44:36 (dpa-AFX)
DGAP-DD: MTU Aero Engines AG (deutsch)

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