Idee der Woche / 09.11.2018 | 10:23:53 Werbung

Krones: mittelfristige Perspektiven intakt

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Umsatz- und Ertragsprognose für 2018 nach unten revidiert
  • Vorstand hält an mittelfristigen Zielen fest
  • Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Krones
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: Höhere Kosten und Einmalaufwendungen belasten Ergebnis

Die Krones AG ist Markt- und Technologieführer bei Maschinen und Anlagen für die Bereiche Abfüll- und Verpackungstechnik sowie die Getränkeproduktion. Das Geschäft des Unternehmens, das sich mehrheitlich in Familienbesitz befindet, unterteilt sich in die Segmente Produktabfüllung und -ausstattung (Umsatz 2017: 3.090,0 Mio. Euro) und Getränkeproduktion/Prozesstechnik (Umsatz 2017: 601,4 Mio. Euro). Zu den Kunden zählen neben Brauereien und Getränkeherstellern auch Unternehmen aus der Nahrungsmittel-, Chemie-, Pharma- und Kosmetikindustrie.

 

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres steigerte Krones den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,3% auf 2.692,8 Mio. Euro. Dabei belasteten negative Währungseffekte die Umsatzentwicklung mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Positiv entwickelten sich die Auftragseingänge, die von Januar bis September 2018 auf 2.940,0 Mio. Euro stiegen und damit den Vorjahreswert um 9,0% übertrafen. Dem Vorstand zufolge war die Investitionsbereitschaft der Kunden weiterhin zufriedenstellend. Höhere Kosten für Material und Personal sowie Aufwendungen für den Aufbau des Produktionsstandorts in Ungarn belasteten jedoch die Ergebnisentwicklung. In den ersten neun Monaten lag das Ergebnis vor Steuern (EBT) mit 139,4 Mio. Euro um 17,0% unter dem Vorjahreswert. Die EBT-Marge verringerte sich im Vorjahresvergleich von 6,7% auf 5,2%. Bereinigt um die einmaligen Kosten lag die EBT-Marge bei annähernd 6%.

 

Die Perspektive: Mittelfristige Ziele bestätigt, werden aber später erreicht

Aufgrund der Verschiebung von Großprojekten und erwarteter negativer Währungseffekte passte der Vorstand mit Vorlage der Neunmonatszahlen die Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2018 nach unten an. Statt eines ursprünglich prognostizierten Umsatzwachstums von 6% wird nun ein Zuwachs um 4% erwartet. Die operative EBT-Marge soll, bereinigt um einmalige Aufwendungen, rund 6,5% erreichen. Die höheren Kosten für Material und Personal sowie Anlaufkosten und einmalige Aufwendungen für die Erweiterung des Global Footprint (globale Aufstellung) wurden hier als Gründe für die Anpassung der ursprünglichen Prognose von 7,0% angeführt.

 

Die steigenden Kosten will Krones mit einem Strategieprogramm in den Griff bekommen. Zudem wurden zum 1. Mai 2018 die Preise für alle Maschinen der Abfüll- und Verpackungstechnik sowie der Prozesstechnik im Schnitt um 4,5% erhöht. Bislang greifen die strategischen Maßnahmen nach Unternehmensangaben aber noch nicht vollumfänglich. An den mittelfristigen Zielen eines Umsatzwachstums von 7% p.a. und einer EBT-Marge von 8% hält der Vorstand fest. Allerdings wird man hierfür ein bis zwei Jahre länger als geplant benötigen. Ursprünglich sollten die Ziele bis 2020 erreicht werden. Konkrete Angaben zur neuen mittelfristigen Planung will Krones voraussichtlich im Februar 2019 veröffentlichen.

 

Wir sehen bei der Erweiterung des Global Footprint Fortschritte - vor kurzem stärkte Krones den Bereich Prozesstechnik durch weitere Übernahmen in den USA und China -, allerdings dauert die Erweiterung länger als ursprünglich erwartet. Durch die Präsenz in allen Regionen der Welt ergibt sich eine ausgewogene Umsatzverteilung, was wir positiv sehen, denn das Unternehmen kann so Nachfrageschwankungen in einzelnen Regionen besser ausgleichen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Krones 52% seiner Umsätze in den Wachstumsmärkten (u.a. Mittlerer Osten/Afrika, Asien/Pazifik, Südamerika) und 48% in den reifen Märkten (Nordamerika, Europa). Mittelfristig sprechen aus unserer Sicht ein defensives Wachstumsprofil und ein strukturell attraktives Marktwachstum von 4% bis 5% pro Jahr für das Unternehmen. Darüber hinaus sehen wir mittelfristig Aufwärtspotenzial bei der EBT-Marge und eine günstige Bewertung. Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung können unserer Ansicht nach aus einer sich abschwächenden Konjunktur in wichtigen Märkten und einer Intensivierung des Wettbewerbs mit zunehmendem Preisdruck resultieren.

 

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Krones

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Krones AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 20.11.2019 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 75,472 Euro und einer Zinszahlung von 5,25% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 20.11.2019, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Krones AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

 

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Krones AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Krones AG an der Börse Xetra Frankfurt am 13.11.2019 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 75,472 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (13,25) bestimmte Anzahl von Aktien der Krones AG. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhalten Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Nennbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen. Anleger erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Krones AG am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

 

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Krones AG am 13.11.2019 auf oder über 75,472 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 2,01 Euro.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 09.11.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

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(Bewertungen: 24)

Aktienanleihe Classic 5,25% 2019/11: Basiswert Krones

DDL2GC / //
Quelle: DZ BANK: Geld 12.12. 16:04:00, Brief 12.12. 16:04:00
DDL2GC // Quelle: DZ BANK: Geld 12.12. 16:04:00, Brief 12.12. 16:04:00
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Geld in %
92,83 %
Brief in %
-0,83%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 73,05 EUR
Quelle : Xetra, 15:49:50
  • Basispreis 75,472 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -3,32%
  • Zinssatz in % p.a. 5,25% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 13,25
  • Max Rendite in % p.a. 13,93% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 9,51%

News / Krones AG

11.12.2018 | 11:16:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Maschinenbau stellt sich nach Rekord auf schwächere Geschäfte ein

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Abkühlung der Weltwirtschaft, Handelskonflikte und Fachkräftemangel dämpfen die Aussichten für den exportorientierten deutschen Maschinenbau. Das Wachstum wird nach Einschätzung des Branchenverbandes VDMA 2019 weniger stark ausfallen als im sich abzeichnenden aktuellen Rekordjahr. "Das von uns für 2018 prognostizierte Produktionswachstum von 5 Prozent auf den Rekordwert von 228 Milliarden Euro ist ehrgeizig, aber realisierbar", sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker am Dienstag in Frankfurt. Für das kommende Jahr rechnet der VDMA weiterhin mit einem preisbereinigten (realen) Produktionsplus von 2 Prozent.

"Der Grundtrend ist gut", betonte Welcker. Die Branche bleibe optimistisch. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres erzielte die deutsche Schlüsselindustrie einen Zuwachs von 3,7 Prozent. Damit wächst der Maschinenbau mit mehr als einer Million Beschäftigten das zweite Jahr in Folge.

Als Risiken nannte Welcker den Handelskonflikt der USA mit China, die Gefahr eines ungeordneten Brexits, Sanktionen gegen Russland sowie die Verschuldung Italiens. "Wir müssen damit rechnen, dass all diese Einschränkungen des freien Handels sich auch im Maschinenbau stärker bemerkbar machen", warnte der VDMA-Präsident. Mit einer Exportquote von fast 80 Prozent ist der Maschinenbau auf starke Ausfuhren angewiesen.

In den ersten neun Monaten stieg der Export von Maschinen "Made in Germany" einschließlich Preiserhöhungen (nominal) um 5,2 Prozent auf 131,9 Milliarden Euro. Größter Einzelmarkt war China, dicht gefolgt von den USA. Die Aussichten für das Reich der Mitte haben sich Welcker zufolge allerdings abgeschwächt, die Auseinandersetzung mit den USA hinterlasse bereits Bremsspuren. "Wenn es in China stottert, stottert es auch bei uns", sagte der VDMA-Präsident. Vom deutschen Markt erhofft sich die mittelständisch geprägte Industrie dagegen weiter anhaltenden Schwung.

Die Branche geht mit prall gefüllten Auftragsbüchern in das neue Jahr. Die Bestellungen stiegen in den ersten zehn Monaten um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Bestand reicht im Schnitt für 8,6 Monate.

Die Zahl der Beschäftigten in Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern stieg im Inland bis September um 34 000 auf 1,067 Millionen. Insgesamt sind im Maschinenbau den Angaben zufolge mehr als 1,3 Millionen Menschen tätig, damit sei die Branche weiterhin größter industrieller Arbeitgeber im Land. Allerdings bereitet der Fachkräftemangel zunehmend Sorgen. Aktuellen Umfragen zufolge leiden 27 Prozent der Maschinenbauer in Deutschland unter einem Mangel an Arbeitskräften. Bei 28 Prozent der Firmen wird die Produktion durch Probleme mit der Materialversorgung behindert./mar/DP/mis

11.12.2018 | 10:12:10 (dpa-AFX)
Maschinenbau verliert laut Prognose im kommenden Jahr an Schwung
03.12.2018 | 14:45:55 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Empfehlung für Krones wiegt negative Studie nur teilweise auf
03.12.2018 | 11:24:10 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Warburg Research hebt Krones auf 'Buy' - Ziel 110 Euro
08.11.2018 | 08:30:36 (dpa-AFX)
DGAP-News: Krones AG: Akquisition von MHT - Krones erweitert seine PET-Kompetenzen (deutsch)
29.10.2018 | 16:45:57 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Krones AG (deutsch)
29.10.2018 | 16:32:19 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Krones AG (deutsch)

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