Idee der Woche / 23.10.2020 | 10:00:43 Werbung

Infineon fährt fast überall mit

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Der deutsche Halbleiterhersteller ist stark von der Autoindustrie abhängig. Zwar ist dort das Branchenumfeld weiterhin schwierig, es gibt jedoch auch Wachstumschancen. Und nicht nur für die zunehmende Digitalisierung der Mobilität ist Infineon gut gerüstet.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Autosparte verlässt Talsohle

Rund 41% seiner Umsätze erzielte der DAX-Wert in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 (bis Ende September) mit der Automobilbranche. Das verdeutlicht den großen Stellenwert dieser Kundengruppe für die Konzernergebnisse. Das nicht erst durch Corona herausfordernde Branchenumfeld stellt damit nach wie vor einen Risikofaktor dar, auch wenn die Autosparte von Infineon zuletzt die Talsohle verlassen hat. Perspektivisch sehen wir zudem positive Katalysatoren für diesen Geschäftsbereich.

Zum einen kommt bei den klassischen Antriebsformen (Benzin, Diesel) immer mehr Elektronik zum Einsatz. Auch an der Autoindustrie geht der Digitalisierungstrend nicht vorbei. Beispielsweise werden mehr Halbleiter für Anwendungen in den Bereichen Steuerung, Sensoren, Konnektivität und Sicherheit eingesetzt. Dazu gehören u.a. immer bessere Fahrassistenzsysteme. Mit dem eigenen Produktspektrum ist man zudem für Dinge wie das autonome Fahren gerüstet. Einen weiteren positiven Katalysator sehen wir in dem zunehmenden Stellenwert der Elektromobilität. Hier erwarten wir überproportionale Wachstumschancen.

 

Für die Zukunft gerüstet

Chips des Konzerns fahren u.a. im ID.3 von Volkswagen mit. Mehr als 50 Halbleiter von Infineon sind in diesem Modell vorhanden. Sie helfen beispielsweise dabei, Reichweiten zu erhöhen und Ladezeiten zu verkürzen. 2019 wurden die eigenen Produkte zudem in 15 der 20 weltweit meistverkauften Elektroauto- und Plug-in-Hybrid-Modelle verwendet. In diesem und im nächsten Jahr gehen zusammen mehr als 35 weitere Modelle an den Start. Leistungsstarke und effiziente Halbleiter-Bausteine sind ein wichtiger Faktor, die Attraktivität der Elektromobilität zu steigern und gleichzeitig deren Kosten zu drücken.

Wir sehen Infineon mit seiner breiten Produktpalette gut gerüstet, um von dem beschleunigten Transformationsprozess in der Branche zu profitieren. Der Konzern ist Marktführer bei Chips für die Autoindustrie. Die führende Stellung wurde im April dieses Jahres mit der Übernahme der US-Firma Cypress Semiconductor ausgebaut. Auch wenn der Schritt die Verschuldung erhöht hat, ist er unserer Einschätzung nach strategisch sinnvoll. Zum einen wurde das Sortiment erweitert und die regionale Präsenz gestärkt. Zum anderen macht Infineon damit Fortschritte bei dem Entwicklungsprozess vom Komponentenhersteller hin zu einem Anbieter von Systemlösungen.

Wir sehen diese Strategie als zielführend an. Davon dürfte nicht nur die Autosparte profitieren. Infineon adressiert mit seinen Halbleitern u.a. auch die fortschreitende Digitalisierung in der Industrie allgemein (IIoT). Zudem bietet der Konzern Lösungen, die von dem substanziell steigenden Datenverkehr sowie dem zunehmenden Stellenwert der mobilen Kommunikation profitieren. Risiken bleiben die zyklische Natur der Halbleiterbranche, das herausfordernde Umfeld, insbesondere für die Autosparte, aber auch eine grundsätzlich schwache konjunkturelle Entwicklung. Eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen könnte zudem negative Auswirkungen auf die globalen Lieferketten und Endmärkte haben.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Infineon Technologies

Eine interessante Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine breite Auswahl an entsprechenden Produkten der DZ BANK auf den Basiswert Infineon Technologies AG zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 22.10.2021 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 20% zum Kurs der Aktie der Infineon Technologies AG notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 24,00 EUR begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Infineon Technologies AG an der Börse XETRA Frankfurt am 15.10.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 24,00 EUR.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 22.10.2021 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Infineon Technologies AG am 15.10.2021 auf oder über 24,00 EUR liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 23.10.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DFU2BP (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DFU2BP (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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(Bewertungen: 38)

Discount 24 2021/10: Basiswert Infineon Technologies

DFU2BP / //
Quelle: DZ BANK: Geld 27.11. 09:55:01, Brief 27.11. 09:55:01
DFU2BP // Quelle: DZ BANK: Geld 27.11. 09:55:01, Brief 27.11. 09:55:01
22,43 EUR
Geld in EUR
22,44 EUR
Brief in EUR
0,49%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 28,970 EUR
Quelle : Xetra , 09:40:41
  • Max Rendite 6,95%
  • Max Rendite in % p.a. 7,74% p.a.
  • Discount in % 22,54%
  • Cap 24,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -17,16%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Infineon Technologies AG

10.11.2020 | 13:14:50 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Sektorrotation treibt Anleger vor allem aus Chip-Aktien

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf einen bald verfügbaren Impfstoff gegen das Coronavirus hat am Dienstag die Anleger weiter aus dem Technologiesektor getrieben. Laut Marktanalyst Neil Wilson von Markets.com wechseln sie derzeit verstärkt von wachstumsträchtigen Branchen in Substanzwerte. Tech-Aktien leiden darunter, zumal sie in den vergangenen Corona-Monaten allgemein zu den Gewinnern des Digitalisierungsbedarfs gezählt wurden.

Der europäische Branchenindex Stoxx Europe 600 Technology <EU0009658921> war mit einem Abschlag von 1,3 Prozent das abgeschlagene Schlusslicht in der Sektorwertung. Ähnliches zeigte sich am Tag zuvor schon in den USA, wo der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> mit mehr als zwei Prozent unter Druck geraten war, während es für die Standardwerte im Dow Jones Industrial <US2605661048> deutlich um drei Prozent nach oben ging. Die Aktien des Tech-Giganten Apple <US0378331005> waren in New York um zwei Prozent gefallen, jene von Amazon <US0231351067> sogar um fünf Prozent.

An der Frankfurter Börse zeigten sich die Verluste am Dienstag vor allem im Chipsektor, während das Bild im Software- und IT-Bereich durchwachsen war. Die Aktien von Infineon <DE0006231004> sackten im Dax <DE0008469008> um 4,2 Prozent ab und die Papiere von Dialog Semiconductor <GB0059822006> sogar um sechs Prozent. Im MDax <DE0008467416> rutschten die Papiere des Branchenzulieferers Siltronic <DE000WAF3001> um drei Prozent ab.

Die Vorzeichen der IT-Aktien Bechtle <DE0005158703> und Cancom <DE0005419105> sowie im Softwarebereich von SAP <DE0007164600> und Software AG <DE000A2GS401> waren unterschiedlich. Klar unter Druck blieben im Software-Segment indes die um 3,3 Prozent weiter abgerutschten Aktien des bisherigen Krisengewinners Teamviewer <DE000A2YN900>. Dabei hatte der Anbieter von Fernwartungslösungen Analysten zufolge eigentlich ordentliche Quartalszahlen vorgelegt.

Marktanalyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets gibt sich aktuell noch skeptisch, "ob die Stabübergabe von Technologie-Aktien als den Pandemie-Gewinnern zu Value-Aktien ohne Weiteres" gelinge. "Wenn die Anleger auf die Idee kommen, die Amazons und Apples dieser Welt in großem Stil zu verkaufen, ist nicht gesagt, dass diese Erlöse eins zu eins in die von der Pandemie hart getroffenen und weit weniger wachstumsstarken Value-Aktien investiert werden." Am Ende könnte eine Korrektur bei Tech-Aktien ihm zufolge zum Risiko für den Gesamtmarkt werden, weil sich die angehäuften Kursgewinne auf nur wenige Aktien mit sehr hohem Börsenwert konzentrieren. Daher sei wichtig zu sehen, ob der Schwenk in Richtung Value-Aktien anhalte oder ob dies nur eine "Eintagsfliege" sei./tih/ck/fba

09.11.2020 | 13:22:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Chiphersteller Infineon profitiert von erholtem Autogeschäft
09.11.2020 | 12:26:25 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Gute Stimmung im Tech-Sektor hält nach Biden-Wahlsieg an
09.11.2020 | 12:00:48 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Infineon nach Zahlen und Ausblick so stark wie der Dax
09.11.2020 | 09:26:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Chiphersteller Infineon profitiert von erholtem Autogeschäft
09.11.2020 | 09:24:59 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Goldman belässt Infineon auf 'Neutral' - Ziel 27 Euro
09.11.2020 | 08:03:04 (dpa-AFX)
Chiphersteller Infineon profitiert von Autoerholung - Weiteres Wachstum erwartet

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