Idee der Woche / 16.08.2019 | 08:55:14 Werbung

Deutsche Telekom: Rekordjagd in den USA

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Europas größtes Telekommunikationsunternehmen konnte sein Wachstum im zweiten Quartal fortsetzen. Einen großen Teil des Gewinns steuerte die US-Tochter T-Mobile US bei.

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Lage: Robustes Wachstum dank gut laufendem US-Geschäft  

Laut den in der letzten Woche veröffentlichten Quartalszahlen läuft vor allem das US-Geschäft der Deutschen Telekom blendend. Die Tochter T-Mobile US konnte in den Monaten April bis Juni 1,8 Mio. neue Kunden gewinnen. T-Mobile US ist somit das am stärksten wachsende Unternehmen am Markt. Insgesamt telefonieren derzeit rund 83 Mio. Menschen mit dem amerikanischen Mobilfunkanbieter. Das starke Wachstum wirkt sich auch auf das Finanzergebnis aus: Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1% auf 11,0 Mrd. US-Dollar. Das bereinigte EBITDA ohne Leasingkosten verzeichnete ein Plus von 6,0% auf 3,2 Mrd. US-Dollar.

Welche Bedeutung das US-Geschäft inzwischen für die Deutsche Telekom hat, wird bei einem Blick auf die Gesamtkonzernzahlen deutlich. Im zweiten Quartal erwirtschaftete der Telekommunikationskonzern ein bereinigtes EBITDA ohne Leasingkosten von insgesamt 6,3 Mrd. Euro. Der Gesamtumsatz wuchs um 7,1% auf 19,7 Mrd. Euro. Fast die Hälfte des Ergebnisses wird somit aus den USA beigesteuert.

 

Perspektive: Fusion mit Sprint verzögert sich

Sollte die Fusion zwischen T-Mobile US und dem Rivalen Sprint endlich unter Dach und Fach sein, würde das US-Geschäft voraussichtlich noch an Bedeutung gewinnen. Obwohl das US-Justizministerium erst vor kurzem der Fusion unter Auflagen zugestimmt hat, sind noch einige Baustellen offen. Denn über ein Dutzend US-Staaten haben gegen das Vorhaben geklagt. Sie fürchten Nachteile für den Wettbewerb und höhere Preise für die Verbraucher. Das Gerichtsverfahren startet Anfang Dezember. Telekom-Chef Tim Höttges geht davon aus, dass die Sache dort geklärt wird - mit einem hoffentlich positiven Ausgang für die Bonner.

Weiteres Wachstum erhofft sich der Konzern durch die Einführung der 5G-Technologie. Im Juni sicherte sich der Konzern bei einer Auktion Frequenzen für Deutschland für 2,2 Mrd. Euro. Die Telekom will bei dem neuen und schnelleren Mobilfunkstandard eine führende Rolle spielen. Unserer Ansicht nach könnte dies neue Geschäftsfelder eröffnen und zusätzliches Wachstum generieren. Sollten allerdings die Konkurrenten mit ihrem Angebot schneller am Markt sein, könnte dies nach unserer Einschätzung negative Auswirkungen auf das Neukundengeschäft und das zukünftige Ergebnis haben. Zudem sehen wir bei der noch nicht vollständig vollzogenen Fusion zwischen T-Mobile US und Sprint ein gewisses Restrisiko.

 

Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Deutsche Telekom

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Deutsche Telekom AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 21.09.2020 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 14,577 Euro und einer Zinszahlung von 5,50% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 21.09.2020, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Deutsche Telekom AG. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu. Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Deutsche Telekom AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten: 1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Deutsche Telekom AG an der Börse Xetra Frankfurt am 14.09.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 14,577 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt. 2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (68,60) bestimmte Anzahl von Aktien der Deutsche Telekom AG. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhält der Anleger die Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Nennbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Deutsche Telekom AG am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 11,13 Euro.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 16.08.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 26)

Aktienanleihe Classic 5,5% 2020/09: Basiswert Deutsche Telekom

DF2Q3R / //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.09. 21:55:10, Brief 23.09. 21:55:10
DF2Q3R // Quelle: DZ BANK: Geld 23.09. 21:55:10, Brief 23.09. 21:55:10
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Basiswertkurs: 15,424 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:05
  • Basispreis 14,577 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 5,49%
  • Zinssatz in % p.a. 5,50% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 68,60
  • Max Rendite in % p.a. 4,89% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 4,80%

News / Deutsche Telekom AG

20.09.2019 | 15:58:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Kreise/Telekom kurz vor Fußball-Coup: Heim-EM 2024 ohne ARD und ZDF?

BERLIN (dpa-AFX) - Die Fans müssen sich bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 auf eine radikal neue TV-Berichterstattung einstellen. Die Deutsche Telekom <DE0005557508> steht kurz vor dem Kauf der Medienrechte des Heim-Turniers. Noch ist der Kontrakt mit der Europäischen Fußball-Union UEFA nicht unterzeichnet, er soll aber nach Informationen der Deutsche Presse-Agentur schon in der kommenden Woche veröffentlicht werden.

Das Telekommunikations-Unternehmen wollte Berichte über den überraschenden Deal am Freitag nicht kommentieren. Zuerst hatten "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Bild" darüber berichtet.

Bislang übertrugen ARD und ZDF die EM-Turniere und werden das auch im kommenden Jahr tun, wenn in zwölf Ländern gespielt wird. Ausgerechnet beim Wettbieten für die Heim-EM 2024 sind die öffentlichen-rechtlichen TV-Sender leer ausgegangen und müssen nun in einem zweiten Schritt versuchen, sich Rechte zu sichern. Die Telekom erwägt nach Angaben aus Verhandlungskreisen, Sub-Lizenzen zu verkaufen.

Das Erste und das Zweite hielten sich am Freitag mit Kommentaren zurück. "Da es sich um ein laufendes Ausschreibungsverfahren handelt, können wir uns dazu nicht äußern", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. Ähnlich heißt es beim ZDF: "Dazu können wir uns nicht äußern, weil es sich um ein laufendes Ausschreibungsverfahren handelt." Der Deutsche Fußball-Bund, der Gastgeber der EM in fünf Jahren, wollte genauso wenig eine Stellungnahme abgeben wie die UEFA.

Den Großteil der Spiele 2024 dürfte die Telekom auf ihrer kostenpflichtigen Internet-Plattform Magenta TV zeigen. Übertragungen von EM-Spielen nur im Internet gab es bisher noch nicht - das wäre für viele ältere Fußball-Anhänger eine Umstellung.

Der Rundfunkstaatsvertrag schreibt allerdings vor, dass bei der EM das Eröffnungsspiel, die Partien der deutschen Mannschaft, die Halbfinals und das Endspiel frei empfangbar sein müssen. Ob eine kostenfreie Telekom-Berichterstattung im Internet dafür reichen würde, ist derzeit offen.

Allein aus wirtschaftlichen Gründen erscheint ein Weiterverkauf der besonders wertvollen Rechte für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft wahrscheinlich. Die Kosten für das Rechtepaket der EM 2020 werden auf 150 Millionen Euro geschätzt - der Kontrakt für 2024 dürfte eher teurer sein.

Allerdings könnten die Rechte von der Telekom auch an andere Free-TV-Sender als ARD und ZDF verkauft werden. RTL <LU0061462528> ist seit einigen Jahren wieder sehr aktiv im Fußball und überträgt die EM- und WM-Qualifikationsspiele. Auch bei den UEFA-Ausschreibungen für diese Rechte waren ARD und ZDF leer ausgegangen.

Die Europameisterschaften waren bisher fest in der Hand von ARD und ZDF. Anders sieht es bei der Berichterstattung von den Weltmeisterschaften aus. Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea hatte in Sat.1 erstmals auch ein deutscher Privatsender WM-Spiele live übertragen. RTL hatte einige Spiele der Titelkämpfe in Deutschland 2006 und in Südafrika 2010 live gezeigt. Auch der Pay-TV-Sender Premiere, der jetzt Sky heißt, war von 2002 bis 2010 dreimal dabei.

Die Telekom hat bisher nur kleinere Sport-Rechte erworben. Sie zeigt unter anderem als Bezahlangebot die Basketball-Bundesliga, die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und Live-Spiele aus der dritten Fußball-Liga. Zuletzt waren die Spiele der Basketball-WM bei Magenta kostenfrei im Internet zu sehen./mrs/DP/stw

20.09.2019 | 15:33:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Kreise: Deutsche Telekom sichert sich TV-Rechte für Fußball-EM 2024
20.09.2019 | 14:48:26 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Kreise: Telekom sichert sich TV-Rechte für Fußball-EM 2024
20.09.2019 | 14:33:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Kreise: Telekom sichert sich TV-Rechte für Fußball-EM 2024
20.09.2019 | 14:03:57 (dpa-AFX)
Medien: Telekom sichert sich TV-Rechte für Fußball-EM 2024
18.09.2019 | 15:29:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Automat tauscht alte Smartphones ein
16.09.2019 | 12:48:06 (dpa-AFX)
Telekom: iPhone-App für vertrauliche Gespräche freigegeben

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