Idee der Woche / 06.11.2020 | 09:14:49 Werbung

Deutsche Börse: stürmische Zeiten bevorzugt

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

In den Sommermonaten war es an den Finanzmärkten relativ ruhig. Das belastete die Geschäftsentwicklung bei der Deutschen Börse. Das ändert aber nichts an den mittel- und langfristig guten Ergebnisperspektiven des Börsenbetreibers.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Schwaches Quartal, aber Ausblick bestätigt

Wenn es an den Finanzmärkten ruhig zugeht, wird in der Regel weniger gehandelt. Das hatte die Deutsche Börse im dritten Quartal zu spüren bekommen. Umsatz und Gewinne waren rückläufig. Der Börsenbetreiber verdient sein Geld vor allem mit Gebühren, die Investoren zahlen, wenn sie an den Handelsplätzen des Unternehmens Wertpapiere und Finanzprodukte kaufen oder verkaufen. In der Berichtsperiode Juli bis September litt insbesondere das Geschäft mit der Terminbörse Eurex, welches die größte Einnahmequelle (Umsatzanteil: 33%) des Konzerns ist. Hier werden vor allem Futures und Optionen gehandelt. Diese Produkte werden auch zu Absicherungszwecken eingesetzt. Im Sommer war der entsprechende Bedarf dafür jedoch gering.

Ergebnisrückgänge gab es auch im zweitgrößten Geschäftsfeld Clearstream (Umsatzanteil: 27%). Darin sind die Aktivitäten rund um die Abwicklung von Transaktionen und die Aufbewahrung von Wertpapieren gebündelt. Belastend wirkten hier vor allem die niedrigeren Zinseinkünfte. Trotz des schwachen dritten Quartals blieb der Vorstand zuversichtlich, die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Der um Sondereffekte (Konzernumbau) bereinigte Nachsteuergewinn soll gegenüber dem Vorjahreswert von 1,1 auf rund 1,2 Mrd. Euro zulegen. Voraussetzung ist eine erhöhte Aktivität an den Märkten. Bei den Einnahmen wird ein organisches Wachstum von 5% erwartet. Wir sehen die Ziele als erreichbar an.

 

Weiteres Wachstum durch Zukäufe?

Darüber hinaus bietet das Geschäftsmodell unserer Ansicht nach mittel- und langfristig weiterhin gute Wachstumsperspektiven. Mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Technologien deckt die Deutsche Börse die gesamte Wertschöpfungskette eines Börsenbetreibers ab. Das Unternehmen agiert dabei aus einer starken Marktposition heraus. Es hat sich in den vergangenen Jahren zu einem führenden europäischen Infrastrukturanbieter für die Finanzmärkte entwickelt. Einen Beitrag dazu lieferten selektive Zukäufe. Diese Strategie dürfte fortgesetzt werden. Entsprechende Übernahmen sind in der Regel zwar teuer, aus unserer Sicht langfristig jedoch zielführend. Denn damit lässt sich die Skalierung des Geschäftsmodells beschleunigen. Derzeitige Zukäufe bergen auf der anderen Seite die damit einhergehenden Risiken (u. a. im Integrationsprozess).

Grundsätzlich ist die gute Skalierbarkeit der Aktivitäten auch ohne Übernahmen gegeben und damit ein Wachstumstreiber. Wenn es der Gesellschaft gleichzeitig gelingt, ihre Kostenkontrolle fortzusetzen, sehen wir darin einen Katalysator für überproportional steigende Gewinne. Ein Belastungsfaktor dürfte unterdessen auf absehbare Zeit weiterhin das niedrige Zinsniveau bleiben. Zudem dürften unruhige Phasen an den Börsen aufgrund der damit einhergehenden hohen Volatilitäten und Handelsaktivitäten zwar förderlich für die Geschäfte sein. In einem solchen Umfeld dürfte aber auch der Aktienkurs der Deutschen Börse belastet werden.

 

Produktidee: Aktienanleihe Classic auf Deutsche Börse AG

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage stehen Anlegern verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Deutsche Börse AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe mit Fälligkeit am 24.09.2021 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 140,00 Euro und einer Zinszahlung von 7,00% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 24.09.2021, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Deutsche Börse AG. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 16,86 Euro. Anleger erhalten während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Deutsche Börse AG. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Deutsche Börse AG an der Börse XETRA Frankfurt am 17.09.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 140,00 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (7,143) bestimmte Anzahl von Aktien der Deutsche Börse AG. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhält der Anleger eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Nennbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen.

Wenn die Lieferung von Aktien des Basiswerts für uns erschwert oder unmöglich ist, kann die Rückzahlung auch zu einem entsprechenden Abrechnungsbetrag erfolgen. Dieser entspricht dem Ergebnis der Formel (Referenzpreis am letzten Bewertungstag x Bezugsverhältnis). Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Deutsche Börse AG am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Schlusskurs der Aktie, die der Aktienanleihe zugrunde liegt (Basiswert), an der maßgeblichen Börse am Bewertungstag (Referenzpreis) null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 06.11.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DFR48W (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DFR48W (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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(Bewertungen: 33)

Aktienanleihe Classic 7% 2021/09: Basiswert Deutsche Boerse

DFR48W / //
Quelle: DZ BANK: Geld 27.11. 09:35:50, Brief 27.11. 09:35:50
DFR48W // Quelle: DZ BANK: Geld 27.11. 09:35:50, Brief 27.11. 09:35:50
95,92 %
Geld in %
96,02 %
Brief in %
0,06%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 137,15 EUR
Quelle : Xetra , 09:20:55
  • Basispreis 140,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -2,08%
  • Zinssatz in % p.a. 7,00% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 7,143
  • Max Rendite in % p.a. 12,44% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 7,86%

News / Deutsche Boerse AG

24.11.2020 | 15:28:56 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR/ROUNDUP 2: Dax bald mit 40 Werten - Airbus wohl mit dabei

(neu: ergänzt um Expertenstimmen und mögliche neue Dax-Mitglieder)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse verschärft nach dem Wirecard-Skandal und der Kritik an der Aufnahme von Delivery Hero <DE000A2E4K43> in den Dax <DE0008469008> ihre Indexregeln. Die umfassendsten Änderungen gibt es für das Aushängeschild - den deutschen Leitindex Dax. Dieser wird zwar von 30 auf 40 Werte aufgestockt, aber dafür gelten vom kommenden Jahr an strengere Vorgaben. Zudem soll er künftig zweimal jährlich regulär überprüft werden, wie die Deutsche Börse am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Zu den Top-Anwärtern auf einen Platz im Leitindex zählt nun der Flugzeugbauer Airbus <NL0000235190>.

Denn zum wichtigsten Aufnahmekriterium wird der Börsenwert, also die Marktkapitalisierung gemessen am Anteil frei handelbarer Aktien (Streubesitz). Der Börsenumsatz, das bisher zweite Kriterium für eine Aufnahme in einen Index, fällt weg. Er wird - und dies gilt auch für die anderen Indizes der Dax-Familie, den MDax <DE0008467416>, SDax <DE0009653386> und TecDax <DE0007203275>, durch eine so genannte Mindestliquiditätsanforderung ersetzt.

Für die erste deutsche Börsenliga gilt: Erstmals wird der Dax im März des neuen Jahres regulär unter die Lupe genommen, während die Aufstockung um zehn neue Mitglieder dann ein halbes Jahr später im September 2021 erfolgt.

Index-Experten begrüßen die neuen Regeln überwiegend. Der Dax werde dadurch attraktiver, hieß es. Zugleich hatten sich einige aber noch weiter gehende Änderungen erhofft und waren, wie etwa Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) oder Michael Bissinger von der DZ Bank, von einer rascheren Umsetzung noch im März ausgegangen.

Beide Analysten rechnen nun damit, dass neben den bereits ins Spiel gebrachten Unternehmen wie Zalando <DE000ZAL1111>, Symrise <DE000SYM9999>, Siemens Energy <DE000ENER6Y0> und Siemens Healthineers <DE000SHL1006> nun auch Airbus eine gute Aufnahmechance hat. Denn: Der Passus in den Vorschlägen, dass Unternehmen, die Geschäfte mit "umstrittenen Waffen" machen, nicht Mitglied im Leitindex werden können, wurde nach Kritik von Marktteilnehmern gestrichen.

Außerdem könnten die im Börsensegment General Standard zu findenden Porsche-Vorzugsaktien in den Dax kommen, schreibt die Commerzbank, sofern die Finanzholding die neuen Index-Kriterien erfüllt. Denn auch eine bisher nötige Notierung im Prime Standard, dem strengsten Börsensegment, ist nicht mehr erforderlich. Vielmehr haben nun alle Unternehmen, die am Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen wurden, die Chance, in einen Index der Dax-Familie aufgenommen zu werden. Und so würde es für Porsche allein am Börsenwert gemessen für einen Platz im Dax reichen: Mit aktuell rund 17,7 Milliarden Euro läge Porsche im Mittelfeld und fast auf etwa demselben Niveau wie die Deutsche Bank <DE0005140008>.

Verschärft hat die Deutsche Börse im Zuge der Dax-Erweiterung zugleich die Regeln rund um die Unternehmensführung (Corporate Governance) sowie über die Ertragskraft der Konzerne. So muss, wer künftig Mitglied in der ersten Börsenliga werden will, auf Basis des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in den letzten beiden Geschäftsjahr profitabel gewesen sein.

Ein Konzern wie der Essenslieferant Delivery Hero wäre nach den neuen Regeln im vergangenen August also nicht Dax-Nachfolger für den nach einem Bilanzskandal insolventen Zahlungsabwickler Wirecard geworden. Ausgeschlossen wird Delivery Hero deswegen dennoch nicht. Ein positives operatives Ergebnis für die vergangenen zwei Jahre müssen nämlich nur Dax-Anwärter vorweisen. Während diese Regel als einzige ab sofort gilt, sollen die weiteren für die Index-Überprüfungen im ersten Quartal, konkret im März, angewandt werden oder im dritten Quartal, konkret im September.

Der MDax wird im September zugleich von aktuell 60 auf 50 Mitglieder zusammengestutzt, wodurch er "stark an Bedeutung verliert", wie Christine Bortenlänger, geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstitutes, kritisiert. Denn sein Börsenwert schrumpft durch die Abgänge seiner gewichtigsten Unternehmen in den Dax um ein Drittel. "Deswegen brauchen wir jetzt in einem zweiten Schritt ein Konzept, bei dem auch MDax und SDax überprüft und gegebenenfalls angepasst werden", fordert Bortenlänger.

Für alle Unternehmen der Dax-Familie gelten nach den neuen Regeln der Deutschen Börse künftig auch verschärfte Pflichten in der Finanzberichterstattung. Sie müssen Quartalsmitteilungen und testierte Jahresabschlüssen veröffentlichen. Wer dieser Pflicht auch während einer 30-tätigen Warnfrist nicht nachkommt, wird innerhalb von zwei Werktagen aus dem Index entfernt. Auch wenn der Abschluss nach der Veröffentlichung - und nach der Frist - zurückgezogen wird, büßt das Unternehmen seine Mitgliedschaft ein.

Mit den nun strengeren Vorgaben zieht die Deutsche Börse Konsequenzen aus Lücken in ihrem alten Regelwerk, nachdem Wirecard sich trotz des immer weiter ausufernden Bilanzskandals noch über Monate im Dax hatte halten können.

Eine weitere, eher kleinere Neuerung für alle Unternehmen, die in Dax, MDax, SDax oder TecDax wollen, ist die Pflicht für einen Prüfungsausschuss im Aufsichtsrat. Bei wem dies bisher nicht der Fall ist, etwa der Dax-Konzern Merck KGaA <DE0006599905>, hat eine Karenzzeit bis August 2022./ck/mis/fba

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

24.11.2020 | 13:44:37 (dpa-AFX)
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