Idee der Woche / 08.02.2019 | 10:09:14 Werbung

Deutsche Börse: Prognose übertroffen!

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Periodenüberschuss 2018 höher als erwartet
  • Chancen im Clearing-Geschäft durch Brexit
  • Anlageidee: Discount-Zertifikat Classic auf Deutsche Börse
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: gestiegene Handelsaktivitäten als Gewinntreiber

Das vergangene Jahr war vor allem an den Aktienmärkten von einer hohen Volatilität und sinkenden Kursen geprägt. Was für Investoren eine echte Herausforderung darstellte, bescherte der Deutschen Börse gute Geschäfte. Die positive Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahrs setzte sich im zweiten Halbjahr fort. Vor allem der Handelsstreit zwischen den USA und China, aber auch zahlreiche politische Krisen und die Ungewissheit in Sachen Brexit führten zu einem Anstieg der Kursschwankungen, was zu einer Zunahme der Handelsaktivitäten und Absicherungen führte.

Als eine der führenden europäischen Börsenorganisationen profitierte die Deutsche Börse von den verstärkten Handelsaktivitäten. Nach vorläufigen Zahlen erhöhte sich der bereinigte Konzern-Periodenüberschuss 2018 um 17% gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde die eigene Prognose eines Gewinnanstiegs um mindestens 10% deutlich übertroffen. Die endgültigen Zahlen und den vollständigen Geschäftsbericht für 2018 wird die Deutsche Börse am 13. Februar veröffentlichen.

 

Die Perspektive: Auf der Suche nach Kaufgelegenheiten

Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit einem weiteren Gewinnanstieg. Entsprechend der im Strategieprogramm „Roadmap 2020“ vorgestellten Ziele soll bis einschließlich 2020 ein organischer Anstieg der Nettoerlöse aus strukturellen Wachstumschancen um mehr als 5% pro Jahr erreicht werden. Für das jährliche durchschnittliche Gewinnwachstum auf Basis des bereinigten Konzern-Periodenüberschusses wird ein Zuwachs zwischen 10% und 15% angestrebt. Zudem sollen die strukturellen Kosten bis Ende 2020 um rund 100 Mio. Euro sinken.

Um die Position der Deutschen Börse als Infrastrukturanbieter für die Finanzmärkte zu festigen und auszubauen, wird zugleich in Zukunftstechnologien (z.B. Blockchain, Big Data, künstliche Intelligenz) investiert, aber auch nach Zukäufen Ausschau gehalten. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse AG, Theodor Weimer, möchte sein Unternehmen mit größeren Deals weiter nach vorne bringen. Allerdings seien potenzielle Ziele, mit denen man sich etwa in den Bereichen Datengeschäft, Handel mit Währungen und Rohstoffen, Fondsservicegeschäft und Anleihehandel verstärken könnte, aktuell sehr teuer. Wachstumschancen bietet auch die Abwicklung von Wertpapieren, das sogenannte Clearing. Durch den anstehenden Brexit dürfte die Deutsche Börse mit ihrer ebenfalls in Frankfurt ansässigen Tochter Eurex-Clearing von einer Verlagerung der Abwicklungsaktivitäten von London hin auf das europäische Festland profitieren.

Wir sehen die Deutsche Börse in einer guten Position, um Nettoerlöse und Gewinn über mehrere Jahre zu steigern. Hierzu sollten weiterhin strukturelle Wachstumsfelder beitragen. Zudem sind eine erhöhte Handelsaktivität sowie ein Umfeld steigender Zinsen für die Deutsche Börse positiv. Zukäufe sind möglich und können angesichts der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells aus unserer Sicht sinnvoll sein. Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung könnten sich nach unserer Einschätzung vor allem aus einer ungünstigeren Marktentwicklung mit einem Rückgang der Handelsaktivität ergeben.

 

Die Anlageidee: Discount-Zertifikat Classic auf Deutsche Börse AG

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Discount-Zertifikate mit der Aktie der Deutsche Börse AG als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 28.12.2020 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount (Abschlag) von rund 10% zum Kurs der Aktie der Deutsche Börse AG notiert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 120,00 Euro begrenzt.

 

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Deutsche Börse AG an der maßgeblichen Börse Xetra Frankfurt am 18.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 120,00 Euro.

2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.

 

Der Anleger erhält während der Laufzeit keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert. Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Deutsche Börse AG am 18.12.2020 auf oder über 120,00 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 08.02.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

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(Bewertungen: 22)

Discount 120 2020/12: Basiswert Deutsche Boerse

DDS12Q / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.02., Brief 22.02.
DDS12Q // Quelle: DZ BANK: Geld 22.02., Brief 22.02.
101,75 EUR
Geld in EUR
101,79 EUR
Brief in EUR
0,74%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 112,10 EUR
Quelle : Xetra, 22.02.
  • Max Rendite 17,89%
  • Max Rendite in % p.a. 9,32% p.a.
  • Discount in % 9,20%
  • Cap 120,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 7,05%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Deutsche Boerse AG

18.02.2019 | 08:38:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bafin verbietet neue Spekulationen auf fallende Wirecard-Aktienkurse

BONN (dpa-AFX) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat neue Spekulationen auf fallende Aktienkurse beim Zahlungsdienstleister Wirecard <DE0007472060> untersagt. Ab sofort sei es für zwei Monate verboten, neue Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien der Wirecard AG zu begründen oder bestehende Netto-Leerverkaufspositionen zu erhöhen, teilte die Behörde am Montag in Bonn mit. Leerverkäufer sind Spekulanten, die mit fallenden Kursen Geld verdienen wollen. Es bestehe das Risiko, dass die Verunsicherung des Marktes hinsichtlich einer angemessenen Preisbildung bei Wirecard-Aktien zunehme und sich zu einer generellen Marktverunsicherung ausweite, hieß es von der Bafin.

Die "Financial Times" hatte jüngst in mehreren Berichten von internen Untersuchungen bei einer Wirecard-Tochter in Singapur berichtet. Ein interner Hinweisgeber hatte den Verdacht geäußert, dass ein ranghoher Mitarbeiter Bilanzen gefälscht haben soll - Wirecard bestreitet ein Fehlverhalten seiner Angestellten und stellt die Angelegenheit als persönliche Fehde dar.

Die Wirecard-Aktie hatte mit der Veröffentlichung deutlich an Wert eingebüßt, zuvor hatte das Dax-Papier rund 168 Euro gekostet, Ende vergangener Woche waren es noch 99,90 Euro. Derart große Kursschwankungen sind bei Dax <DE0008469008>-Konzernen sehr ungewöhnlich. Wirecard war nach Jahren starken Wachstums im vergangenen September in den deutschen Leitindex eingezogen und hatte dort die Commerzbank <DE000CBK1001> verdrängt. Am Montag lag die Wirecard-Aktie vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate 5,5 Prozent im Plus.

Leerverkäufer - im Börsenjargon auch englisch "Short-Seller" genannt - leihen sich bei Aktionären gegen Gebühr Aktienpakete und verkaufen sie am Markt. Sinkt der Aktienkurs, können sie die Papiere günstiger zurückkaufen, um sie dem Eigentümer zum festgelegten Zeitpunkt zurückzugeben.

Auch Wirecard war nach Angaben der Bafin in den Jahren 2008 und 2016 Ziel von sogenannten "Short"-Attacken, bei denen Leerverkäufer durch das Eingehen entsprechender Positionen profitiert haben - diese hätten auch zu Kursrückgängen geführt.

Seit Ende Januar seien verschiedene negative Presseberichte zu beobachten, diese seien mit dem verstärkten Aufbau von Leerverkaufspositionen zusammengefallen, so die Finanzaufsicht. Insbesondere ab dem 1. Februar sei ein Anstieg von Leerverkäufen zu beobachten, die sich auch in den vergangenen Tagen weiterhin deutlich erhöht hätten. Am 30. Januar war der erste kritische Bericht in der "FT" erschienen.

Laut Angaben einer Bafin-Sprecherin gilt das Verbot neuer Leerverkäufe sowohl im In- als auch im Ausland. Die Aufseher greifen zum ersten Mal zu einer solchen Maßnahme bei einem einzelnen Titel. In der Finanzkrise im September 2008 hatte die Behörde Verbote für Leerverkäufe bei mehreren Finanzwerten ausgesprochen. Bei der Bafin müssen Leerverkäufer ihre Positionen melden, sofern diese 0,2 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals überschreiten. Eine Veröffentlichungspflicht im Bundesanzeiger besteht ab 0,5 Prozent.

Die europäische Wertpapieraufsicht Esma stützte das Leerverkaufsverbot für Wirecard-Aktien am Montag mit einer positiven Einschätzung. Die gegenwärtigen Ereignisse und Entwicklungen rund um Wirecard seien eine ernste Bedrohung des Marktvertrauens in Deutschland. Die ergriffene Maßnahme sei angemessen und verhältnismäßig.

Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte sich ebenfalls in den Fall eingeschaltet und ermittelt wegen des Verdachts der Marktmanipulation gegen unbekannt. In den USA laufen sich schon Anwaltskanzleien mit ersten Sammelklagen warm, sie beschuldigen das Unternehmen und das Management der angeblichen Fehlinformation von Anlegern./men/jha/elm/mis

14.02.2019 | 16:38:15 (dpa-AFX)
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14.02.2019 | 11:23:33 (dpa-AFX)
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