Idee der Woche / 26.07.2019 | 09:08:13 Werbung

Borussia Dortmund: Schießt Geld Tore?

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Während sich der FC Bayern auf dem Transfermarkt zurückhaltend zeigt - freiwillig oder gezwungenermaßen -, hat sich Borussia Dortmund massiv verstärkt. Das Ziel ist klar: Deutscher Meister 2020!

Martin Merz
Autor Martin Merz

Produktmanager bei der DZ BANK

Lage: Neue Spieler und mehr Sponsorengelder

In den letzten Wochen hat Borussia Dortmund fast 129 Mio. Euro für neue Spieler ausgegeben. Neben dem Rückkehrer und Ex-Bayern Mats Hummels werden nächste Saison auch die Neuzugänge Nico Schulz (1899 Hoffenheim), Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) und Julian Brandt (Bayer Leverkusen) in Gelb-Schwarz spielen. Wer solche Summen investiert, muss sich zwangsweise auch hohe Ziele setzen. Alles andere als der Gewinn der deutschen Meisterschaft dürfte schon fast eine Enttäuschung sein.

Aber nicht nur bei den Ausgaben geht der BVB in die Vollen, auch auf der Einnahmeseite scheint es rund zu laufen. Medienberichten zufolge werden in der in Kürze beginnenden Saison die Marketing-Einnahmen erstmals die 100-Millionen-Euro-Marke überschreiten. In der vergangenen Saison lagen sie mit 97 Mio. Euro noch leicht darunter. Hauptverantwortlich für den Anstieg sollen in erster Linie die Trikotverkäufe sein. Vor allem prominente Neuzugänge wie Mats Hummels könnten hier für eine erhöhte Nachfrage sorgen. Von noch größerer Bedeutung für den Verein und die Aktie dürfte allerdings die Verlängerung des Sponsorenvertrags mit Ausrüster Puma sein. Laut bisher unbestätigten Berichten soll der neue Vertrag ab dem 1. Juli 2020 über die nächsten zehn Jahre insgesamt 300 Mio. Euro einbringen. Dies wären 30 Mio. Euro pro Jahr - rund 20 Mio. Euro mehr als die Borussia bis dato pro Saison von Puma erhalten hat.

 

Perspektive: Champions League ist Pflicht

Mit dem neuen Sponsorenvertrag würde der BVB in neue Dimensionen vorstoßen und den Abstand zu den europäischen Spitzenklubs verringern. Mit 30 Mio. Euro pro Jahr würden die Schwarz-Gelben Rang zwölf in der Rangliste der Top-Ausrüsterverträge in Europa belegen. Zum Vergleich: Der FC Bayern liegt aktuell mit rund 50 Mio. Euro pro Jahr auf Platz 10. Unangefochten an der Spitze sind die spanischen Vereine Real Madrid und FC Barcelona mit 128 Mio. Euro bzw. 117 Mio. Euro pro Jahr.

Neben der deutschen Meisterschaft muss sich Dortmund in der Zukunft vor allem in der Champions League behaupten und nicht wie in der letzten Saison bereits im Achtelfinale ausscheiden. Denn nur wer hier regelmäßig zu den Top-Mannschaften gehört, kommt an das große Geld - sprich Prämien und Fernsehgelder - ran. Des Weiteren wird ein Verein erst durch die Teilnahme an der Champions League für junge und talentierte Spieler interessant.

Unserer Meinung nach sollten rund 300 Mio. Euro über zehn Jahre dem BVB auf dem Transfermarkt neue Möglichkeiten eröffnen, was sich mittel- bis langfristig auch im spielerischen und wirtschaftlichen Erfolg niederschlagen sollte. Werden die sportlichen Ziele allerdings nicht erreicht, könnte sich dies nach unserer Einschätzung negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken.

 

Anlageidee: Discount-Zertifikat Classic auf Borussia Dortmund

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine breite Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 28.12.2020 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 12% zum Kurs der Aktie der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 9,00 Euro begrenzt. Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA an der Börse Xetra Frankfurt am 18.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 9,00 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 26.07.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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Discount 9 2020/12: Basiswert Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA

DDS1W2 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 15.11. 21:58:07, Brief 15.11. 21:58:07
DDS1W2 // Quelle: DZ BANK: Geld 15.11. 21:58:07, Brief 15.11. 21:58:07
7,66 EUR
Geld in EUR
7,71 EUR
Brief in EUR
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Basiswertkurs: 8,200 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:15
  • Max Rendite 16,73%
  • Max Rendite in % p.a. 14,80% p.a.
  • Discount in % 5,98%
  • Cap 9,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 9,76%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA

14.11.2019 | 11:00:28 (dpa-AFX)
Ex-BVB-Scout Mislintat über Kritik an Dembélé-Transfer: 'Überzogen'

STUTTGART (dpa-AFX) - Der ehemalige BVB-Chefscout Sven Mislintat hat die Kritik am Transfer von Ousmane Dembélé zum FC Barcelona 2017 als überzogen bezeichnet. "Ich finde es total überflüssig, dass dieser Transfer, der sportlich mit Ousmanes großem Anteil am Pokalsieg wie finanziell mit einem dreistelligem Millionengewinn für alle Beteiligten ein maximaler Erfolg war, immer nur negativ diskutiert wird", sagte der heutige Sportdirektor des VfB Stuttgart im Interview der "Welt" (Donnerstag). "Clubs müssen aufhören, vom bösen Spieler und dem guten Club zu kommunizieren. Wir als Clubs kämpfen doch auch mit harten Bandagen untereinander und mit Spielern."

Der 47-jährige Mislintat hatte den französischen Fußball-Nationalspieler 2016 zu Borussia Dortmund <DE0005493092> gelotst. Ein Jahr später wechselte Dembélé nach einem Trainingsstreik für eine Ablöse von mehr als 100 Millionen Euro zu Barça.

Unabhängig von Dembélé glaube er mit Blick auf die Arbeit im deutschen Nachwuchsbereich, dass Dinge wie Persönlichkeit und Individualität zu kurz kommen. "Und talentierte Spieler, die möglicherweise einen etwas schwierigen Charakter haben und auch mal über die Stränge schlagen, kaum eine Chance haben, es ganz nach oben zu schaffen", sagte Mislintat. Solche Spieler seien nach Auffassung der Verantwortlichen nicht gut für die Gruppe. "Aber oftmals sind genau diese Typen die Gewinnertypen."/ban/DP/zb

11.11.2019 | 16:42:07 (dpa-AFX)
DGAP-News: BVB-Aktie: Frankfurt Main Research bestätigt 'Kaufen'-Empfehlung (deutsch)
10.11.2019 | 14:52:02 (dpa-AFX)
BVB-Profi Reus sagt Länderspiel-Teilnahme beim DFB-Team ab
10.11.2019 | 14:42:17 (dpa-AFX)
Klartext von Hummels nach Bayern-Watschn: BVB 'keine Top-Truppe'
08.11.2019 | 14:33:59 (dpa-AFX)
Flick blockt Zukunftsfragen ab: 'Dortmund ist die Ziellinie'
08.11.2019 | 12:06:15 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: Borussia Dortmund meldet vorläufige Zahlen für das erste Quartal (Q1) 2019/2020 (deutsch)
08.11.2019 | 07:39:09 (dpa-AFX)
Vor Topspiel gegen BVB: Matthäus glaubt an 'Bayern-München-Gen'

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