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Idee der Woche / 08.10.2021 | 09:00:00 Werbung

BASF setzt auf China und Batteriematerialien

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

BASF hat seine Vorhaben bei der Expansion in China sowie dem Ausbau des Geschäfts mit Batteriematerialien konkretisiert. Das sind Wachstumskatalysatoren für den Chemiekonzern.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Neuer Verbundstandort in China und …

BASF ist der weltweit größte Chemiekonzern. Das Sortiment umfasst eine Reihe von Grundchemikalien, die u.a. für die Herstellung von Kunststoffen, Lacken, Pharmazeutika, Textilfasern sowie Wasch- und Pflanzenschutzmitteln benötigt werden. Daneben gehören veredelte Produkte zum Portfolio. Der Konzern setzt bei seinem Geschäftsmodell auf ein Verbundkonzept, welches effiziente Wertschöpfungsketten ermöglicht. Darin sehen wir einen klaren Wettbewerbsvorteil, weil dadurch bei den operativen Prozessen eine höhere Ausbeute (Grundchemikalien, Nebenprodukte, veredelte Erzeugnisse) erzielt sowie Kostensynergien (Energie, Rohstoffe, Logistik) realisiert werden. Verbundstandorte gibt es in Deutschland (Ludwigshafen), Belgien (Antwerpen), den USA (Geismar, Freeport), Malaysia (Kuatan) und China (Nanjing).

Wir gehen davon aus, dass BASF mit seiner strategischen Ausrichtung auch künftig profitabel wachsen wird. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist, stärkere Steigerungsraten zu erzielen als der gesamte Chemiemarkt. Positive Katalysatoren sehen wir in Megatrends wie z.B. dem wachsenden Wohlstand in Schwellenländern. Ein wichtiger Kernmarkt dabei ist der chinesische. Das Reich der Mitte gilt als der weltweit größte Wachstumsmarkt für die Chemieindustrie.

Der Konzern setzt deshalb konsequent auf den massiven Ausbau seiner Aktivitäten im Reich der Mitte. Das ist mit Risiken (Kosten, Abhängigkeit, staatliche Regulierung) verbunden, bietet aber auch entsprechende Chancen. Seit 2020 baut der Konzern an einem weiteren großen Verbundstandort in China. Im südchinesischen Zhanjiang entsteht für 8 bis 10 Mrd. US-Dollar eine Produktionsstätte, deren erste Anlagen technische Kunststoffe und thermoplastisches Polyurethan (TPU) herstellen werden. Damit sollen insbesondere die in der Region ansässigen Fahrzeug- und Konsumgüterindustrien bedient werden. 2020 hatte BASF in China Umsätze von etwa 8,5 Mrd. Euro erzielt (etwa 14% vom Konzernumsatz). Damit haben sich die Einnahmen in China seit 2010 mehr als verdoppelt. Von dem neuen Standort im Süden des Landes erhofft sich der Konzern ein Umsatzpotenzial ab 2030 von etwa 4 bis 5 Mrd. Euro.

 

… Batteriematerialien als Wachstumstreiber

Neben der Stärkung seiner Aktivitäten in China gibt es technologische Entwicklungen, die Wachstumschancen für den Konzern bieten. Dazu gehört der tiefgreifende Transformationsprozess in der Automobilbranche, u.a. durch den wachsenden Stellenwert der E-Mobilität. BASF ist bereits der wichtigste Zulieferer von Chemikalien für die Autoindustrie. Die Branche steuert rund 20% zum eigenen Umsatz bei. Der große Anteil ist ein Risikofaktor, wenn der Autosektor schwächelt. Der wachsende Stellenwert der E-Mobilität birgt jedoch Chancen. Batteriebetriebene Fahrzeuge haben einen 2,5-fach höheren Anteil an chemischen Komponenten als Autos mit Verbrennungsmotor. Davon sollte BASF unserer Einschätzung nach profitieren. Das Unternehmen ist u.a. der weltweit führende Lieferant von Kathodenmaterialien (cathode active material), die für Fahrzeugbatterien benötigt werden. Es setzt explizit auf diesen Wachstumsmarkt, indem die führende Stellung durch Investitionen in die Erweiterung der Kapazitäten sowie konsequente Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausgebaut wird. Entscheidend für den Erfolg ist die Versorgung mit den benötigten Rohstoffen (u.a. Lithium, Kobalt, Nickel, Mangan). Hier besteht das Risiko von Lieferengpässen und Preissteigerungen aufgrund einer steigenden Nachfrage. BASF hat sich aber in den vergangenen Jahren ein starkes Lieferantennetzwerk aufgebaut, was wir als großen Pluspunkt bewerten. Zudem setzt die Gesellschaft auf die Erweiterung der eigenen Recyclingkapazitäten. Die hochprofitablen Batteriematerialien sollen ab 2030 etwa 7 Mrd. Euro zum Konzernumsatz beitragen. BASF strebt in diesem Geschäft zudem einen Marktanteil von mehr als 10% an.

Mit seinen Vorhaben in China und im Batteriemarkt hat der Konzern unserer Einschätzung nach wichtige Weichenstellungen vorgenommen, die mittel- bis langfristig wichtige Säulen des Wachstums sein dürften. Kurzfristig gehen wir zudem von einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr aus. Risiken für das Geschäft bleiben die große Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung, ungünstige Wechselkurseffekte sowie steigende Rohstoffpreise.

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf BASF

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert BASF SE zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 22.07.2022 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 7% zum Kurs der Aktie der BASF SE notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z. B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 70,00 Euro begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der BASF SE an der Börse XETRA Frankfurt am 15.07.2022 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 70,00 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 22.07.2022 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert BASF SE am 15.07.2022 auf oder über 70,00 Euro liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 08.10.2021
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DV3SNK (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DV3SNK (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin oder Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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Discount 70 2022/07: Basiswert BASF

DV3SNK / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.10., Brief 22.10.
DV3SNK // Quelle: DZ BANK: Geld 22.10., Brief 22.10.
59,08 EUR
Geld in EUR
59,10 EUR
Brief in EUR
0,00%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 62,80 EUR
Quelle : Xetra , 22.10.
  • Max Rendite 18,44%
  • Max Rendite in % p.a. 25,50% p.a.
  • Discount in % 5,89%
  • Cap 70,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 11,46%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / BASF SE

21.10.2021 | 18:46:03 (dpa-AFX)
CSU- und Linke-Politiker kritisieren Baerbock wegen Nordstream 2

BERLIN (dpa-AFX) - Die Vorsitzenden der Bundestagsausschüsse für Wirtschaft und Energie und für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Klaus Ernst (Linke) und Peter Ramsauer (CSU), haben Grünen-Chefin Annalena Baerbock für Äußerungen zur Erdgas-Pipeline Nordstream 2 kritisiert. Für deren "Unterstellung, Russland würde die Lieferung von Erdgas zur Erpressung von Europa missbrauchen und sei für die gestiegenen Energiepreise verantwortlich", gebe es keinerlei Hinweise, schreiben beide in einer gemeinsamen Erklärung. Von einer "möglichen künftigen Außenministerin" dürfe man erwarten, dass sie sich sachkundig mache.

Ernst und Ramsauer verwiesen auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Linken-Politikers vom 11. Oktober. Darin antwortet das Bundeswirtschaftsministerium auf die Frage nach den aktuellen Preistreibern beim Gas und ob die Regierung Anzeichen für eine Nicht-Einhaltung von Vertragsverpflichtungen von russischen Energielieferanten sehe, es träfen derzeit verschiedene Faktoren aufeinander, die zu einem deutlichen Preisanstieg geführt hätten. "Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse über die Nicht-Einhaltung von Vertragsverpflichtungen russischer Energielieferanten vor", heißt es weiter.

"Gerade die hohe Nachfrage nach Erdgas erfordert eine rasche Inbetriebnahme von Nordstream 2", erklären Ernst und Ramsauer weiter. Baerbock hatte in einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe Russland mit Blick auf die hohen Energiepreise ein "Pokerspiel" und "gehörig nach unten" gefahrene Gaslieferungen vorgeworfen. "Wir dürfen uns nicht erpressen lassen", sagte die Grünen-Chefin und plädierte dafür, der Ostsee-Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 vorerst keine Betriebserlaubnis zu erteilen./jr/DP/stw

18.10.2021 | 14:11:55 (dpa-AFX)
BASF-Chef: Wollen großer Spieler auf Batteriematerialien-Markt werden
13.10.2021 | 11:33:32 (dpa-AFX)
BASF IM FOKUS: Chemiekonzern bleibt auf Wachstumskurs
07.10.2021 | 11:16:07 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: BASF für Baader Bank eine 'Top Stock Idea' - Bleibt 'Buy'
07.10.2021 | 10:11:27 (dpa-AFX)
ANALYSE/Baader: BASF und Norma auf Empfehlungsliste - Linde und Zalando entfernt
07.10.2021 | 06:03:02 (dpa-AFX)
Ministerpräsident Woidke sieht Tesla als Magnet für Investitionen
05.10.2021 | 13:03:38 (dpa-AFX)
AKTIEN-FLASH: BASF am Tagestief nach Verkaufsempfehlung

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