Idee der Woche / 10.11.2017 | 10:37:04 Werbung

BASF profitiert von positivem Marktumfeld

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Dank einer Belebung der Weltwirtschaft hat die chemische Industrie hierzulande im dritten Quartal 2017 eine hohe Nachfrage aus dem In- und Ausland verzeichnet. So auch der weltgrößte Chemiekonzern BASF. Das Unternehmen legte jüngst die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor und bestätigte dabei die Ende Juli 2017 angehobenen Prognosen für das Gesamtjahr.

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Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Positive Rahmenbedingungen für chemische Industrie

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) verzeichnete von Juli bis September vor allem in Europa, aber auch in Asien und den USA eine erhöhte Nachfrage nach Chemieprodukten aus Deutschland. Eine starke Industriekonjunktur sorgte zudem auch im Inland für gute Geschäfte. Und so legte die Chemieproduktion in Deutschland im dritten Quartal kräftig zu (+1,3% ggü. Vorquartal, +2,9% ggü. Vorjahresquartal). Die Kapazitätsauslastung blieb mit 85,6% zum dritten Mal in Folge auf einem überdurchschnittlichen Niveau.

 

Mit Blick auf die konjunkturelle Lage rechnet VCI-Präsident Kurt Bock, zugleich Vorstandsvorsitzender der BASF SE, damit, dass 2017 ein gutes Jahr für die chemische Industrie in Deutschland werden kann. Unter anderem dürfte die wirtschaftliche Erholung in Europa angesichts der lockeren Geldpolitik der EZB anhalten. Zusätzlich seien weitere Impulse vom privaten Konsum und dem Exportgeschäft zu erwarten. Dementsprechend rechnet die Branche mehrheitlich damit, dass sich die gute Geschäftslage in den kommenden Monaten fortsetzt.

 

Positives Gesamtjahr bei BASF erwartet

Wir sehen in dem guten Marktumfeld zugleich positive Aussichten für den weltgrößten Chemiekonzern BASF. Im dritten Quartal 2017 profitierte das Unternehmen vor allem im Segment Chemicals von einer starken Nachfrage nach Basischemikalien, höheren Verkaufspreisen sowie besseren Margen. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stieg der Konzernumsatz um 9% auf rund 15,3 Milliarden Euro, das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT vor Sondereinflüssen) erhöhte sich um 16% auf rund 1,8 Milliarden Euro. Für das zweite Halbjahr 2017 rechnet der Vorstand nun mit einem EBIT vor Sondereinflüssen deutlich über dem Niveau des zweiten Halbjahres 2016. Die Prognosen für das Gesamtjahr 2017 wurden bestätigt. Danach soll der Umsatz um mindestens 6%, das EBIT vor Sondereinflüssen um mindestens 11% über den jeweiligen Vorjahreswerten liegen.

 

Mit dem breiten Produktportfolio und der globalen Aufstellung sollte BASF unseres Erachtens weiterhin vom günstigen Marktumfeld profitieren, zumal der Konzern Kunden aus nahezu allen Branchen beliefert. Akquisitionen wie die des globalen Polyamidgeschäfts von Solvay oder der angestrebte Erwerb des Saatgut- und Herbizidgeschäfts von Bayer stärken die Positionierung aus unserer Sicht weiter. Mögliche Risikofaktoren für die Geschäftsentwicklung von BASF sehen wir in einer Abschwächung der weltweiten Konjunktur, negativen Währungseinflüssen sowie einem stark fallenden Ölpreis.

 

Aktienanleihe auf BASF interessant

Als alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der BASF SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe mit Fälligkeit am 22.06.2018 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 88,889 Euro und einer Zinszahlung von 5,50% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 22.06.2018, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der BASF SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

 

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der BASF SE. Für die Rückzahlung der Aktienanleihe gibt es zwei Möglichkeiten: Notiert die Aktie am 15.06.2018 per Schlusskurs (Xetra) auf oder über dem Basispreis von 88,889 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt. Notiert die Aktie am 15.06.2018 per Schlusskurs (Xetra) unter dem Basispreis von 88,889 Euro, erhält der Anleger Aktien der BASF SE in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Zahl. Das Bezugsverhältnis beträgt 11,25. Dementsprechend erhält der Anleger 11 Aktien. Zusätzlich erhält er für den Gegenwert von 0,25 Aktien eine Ausgleichszahlung. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich der Ausgleichszahlung wird in diesem Fall unter dem Nennbetrag (1.000,00 Euro) liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen.

 

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der BASF SE am 15.06.2018 auf oder über 88,889 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen zusätzlich anteilig aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 26,37 Euro.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 10.11.2017, Emittentin: DZ BANK.
DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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Aktienanleihe Classic 5,5% 2018/06: Basiswert BASF

DGX9QZ / DE000DGX9QZ4 //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.11. 16:00:18, Brief 23.11. 16:00:18
DGX9QZ DE000DGX9QZ4 // Quelle: DZ BANK: Geld 23.11. 16:00:18, Brief 23.11. 16:00:18
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Brief in %
-0,29%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 92,55 EUR
Quelle: Xetra, 15:44:39
  • Basispreis 88,889 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 3,96%
  • Zinssatz in % p.a. 5,50% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 11,25
  • Max Rendite in % p.a. 8,09% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 4,60%

News / BASF SE

22.11.2017 | 10:55:38 (dpa-AFX)
ANALYSE/Berenberg: BASF profitiert vom Geschäft mit Batteriechemie - 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX) - Das Batteriegeschäft von BASF <DE000BASF111> stimmt die Privatbank Berenberg optimistischer für den Chemiekonzern. Analyst Sebastian Bray hob seine Gewinnerwartungen an und erhöhte das Kursziel von 96 auf 106 Euro. Damit sieht er noch reichlich Potenzial und stufte die Papieree in einer Studie vom Mittwoch von "Hold" auf "Buy" hoch.

BASF dürfte seinen Marktanteil im Geschäft mit Batteriechemie ausbauen und auf kurze Sicht die Gewinnerwartungen übertreffen, schrieb Bray. BASF habe aufgrund seiner finanziellen Mittel und Erfahrung in Nickel-basierten Katalysatoren Vorteile im Markt für Kathodenmaterialien gegen über den Wettbewerbern wie etwa Umicore. Batterien werden immer wichtiger, da unter anderem in den kommenden Jahren immer mehr Elektrofahrzeuge auf den Markt kommen.

Nach einer Schwächephase hatte die Kursentwicklung des Dax-Konzerns <DE0008469008> Anfang September vor dem Hintergrund gut laufender Chemiegeschäfte wieder an Schwung gewonnen. Aktuell kosten die Papiere rund 15 Prozent mehr als Ende August. Für den Dax ging es im gleichen Zeitraum um etwas mehr als 9 Prozent nach oben.

Mit der Empfehlung "Buy" sieht Berenberg auf Sicht von zwölf Monaten ein nachhaltiges Kurspotenzial von mehr als 15 Prozent für die Aktie. Analysierendes Institut Berenberg./mne/mis/oca

Analysierendes Institut Berenberg Bank

22.11.2017 | 08:57:38 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Kaufempfehlung könnte BASF-Rally neuen Schwung verleihen
22.11.2017 | 07:21:49 (dpa-AFX)
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15.11.2017 | 14:31:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP: EU-Kommission will Deutschland wegen Luftbelastung verklagen
15.11.2017 | 05:45:09 (dpa-AFX)
Presse: EU-Kommission will Deutschland wegen Luftbelastung verklagen
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Landwirtschafts-Gesellschaft: Glyphosat wird viel zu oft versprüht
10.11.2017 | 12:25:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Brand bei BASF: Lieferengpässe bei Vitaminen und Farbstoffen

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