Idee der Woche / 24.05.2019 | 10:15:43 Werbung

AXA: Zukauf macht sich bezahlt

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Zukauf treibt Umsatzentwicklung im ersten Quartal
  • Konzern bei Mittelfrist-Strategie im Plan
  • Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf AXA
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: US-Zukauf treibt Einnahmen

AXA ist ein weltweit tätiger Versicherer, dessen Geschäft sich in die Bereiche Lebensversicherung, Schaden- und Unfallversicherung, Krankenversicherung und das Asset Management untergliedert. Im Geschäftsjahr 2018 steigerte der französische Konzern seinen Bruttoumsatz um 4% auf 102,9 Mrd. Euro, während das bereinigte Ergebnis um 6% auf 6,2 Mrd. Euro zulegte.

Zum Auftakt des laufenden Geschäftsjahres 2019 steigerte AXA den Bruttoumsatz um 13,5% auf 35,0 Mrd. Euro, wobei das Unternehmen maßgeblich von der Übernahme des US-Versicherers XL Group profitierte. Auf vergleichbarer Basis lag der Umsatzzuwachs bei 2,7%. Positiv entwickelten sich die Prämieneinnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung sowie der Krankenversicherung, wohingegen die Einnahmen im Geschäft mit Lebens- und Rentenversicherungen schwächelten. Schwächer fielen auch die Umsätze im Asset Management aus, was unter anderem auf geringere Gebühreneinnahmen für Verwaltung und Vertrieb zurückzuführen ist. Mittelzuflüsse im Zuge der Integration der XL Group wurden durch Mittelabflüsse im Asien-Geschäft aufgezehrt.

 

Die Perspektive: Umsetzung der Konzernstrategie im Plan

Mit Blick auf die im Frühjahr 2018 bekannt gegebene Übernahme der XL Group sprach der Vorstand von einem entscheidenden Schritt für die Transformation des Konzerns. AXA-Vorstandschef Thomas Buberl rechnet durch die Transaktion mit Synergieeffekten in Höhe von 500 Mio. Euro. Zugleich liegt man mit der Konzernstrategie „Ambition 2020“ im Plan. So soll die bereinigte Eigenkapitalrendite in diesem und dem nächsten Jahr auf 14% bis 16% (bisher 12 bis 14) steigen. Für das durchschnittliche jährliche Gewinnwachstum je Aktie werden 3% bis 7% veranschlagt. Zudem besteht die Möglichkeit von Aktienrückkäufen. Weiteres Wachstumspotenzial sieht der Vorstand in Asien, allen voran in China. Nachdem man sich in der Region längere Zeit unterdurchschnittlich entwickelt habe, hat sich dies dank eines neuen Asien-Chefs innerhalb von neun Monaten geändert.

Nach unserer Einschätzung hat AXA in der Lebensversicherung die Fokussierung auf wenig kapitalintensive Produkte erfolgreich vorangetrieben. In der Schaden-/Unfallversicherung sollte sich die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) im laufenden Jahr verbessern. Das mit der Mittelfriststrategie angepeilte Gewinnwachstum sowie eine höhere Ausschüttungsquote sollten zu weiter steigenden Dividenden führen. Die Übernahme der XL Group erscheint uns strategisch sinnvoll, beinhaltet aber auch noch Unsicherheit im Hinblick auf eine erfolgreiche Integration in den Konzern. Zudem stellt die andauernde Niedrigzinsphase u.E. ein Risiko für die Geschäftsentwicklung dar, da diese die Kapitalerträge belastet.

 

Die Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf AXA

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der AXA S.A. als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 24.06.2020 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 22,727 Euro und einer Zinszahlung von 8,50% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 24.06.2020, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der AXA S.A. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der AXA S.A. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der AXA S.A. an der Börse Euronext Paris am 17.06.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 22,727 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (44,00) bestimmte Anzahl von Aktien der AXA S.A. Anleger erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der AXA S.A. am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der AXA S.A. am 17.06.2020 auf oder über 22,727 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 1,62 Euro.

 

Das Zeichnungsprodukt: Express-Zertifikat auf AXA

Darüber hinaus befinden sich weitere Zertifikate mit der Aktie der AXA S.A. als Basiswert in der Zeichnung. Ein Beispiel ist ein Rendite-Express-StepDown-ST-Zertifikat mit der WKN DGE403, das ebenfalls eine alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage darstellt. Die Zeichnungsfrist für dieses Produkt läuft noch bis zum 31.05.2019.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 24.05.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 19)

Aktienanleihe Classic 8,5% 2020/06: Basiswert AXA

DF2Y4L / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.06., Brief 18.06.
DF2Y4L // Quelle: DZ BANK: Geld 18.06., Brief 18.06.
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Geld in %
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 23,12 EUR
Quelle : Euronext Par , 18.06.
  • Basispreis 22,727 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 1,70%
  • Zinssatz in % p.a. 8,50% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 44,00
  • Max Rendite in % p.a. 7,53% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 7,60%

News / AXA S.A.

04.06.2019 | 06:22:00 (dpa-AFX)
Versicherer befürchten mehr Schiffsschäden nach Treibstoffwechsel

HAMBURG/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Internationale Versicherer gehen mit der Pflicht zum Tanken schwefelärmerer Treibstoffe in der Hochseeschifffahrt vom nächsten Jahr an von mehr Maschinenschäden aus. Die internationale Schifffahrts-Organisation IMO hatte 2016 beschlossen, den maximalen Grenzwert für Schwefel im Treibstoff von 2020 an weltweit auf 0,5 Prozent zu begrenzen. "Die Versicherer befürchten, dass durch die Einführung der neuen Kraftstoffe möglicherweise die Zahl der Versicherungsfälle aufgrund von Maschinenschäden ansteigt, wenn der Wechsel nicht gut organisiert wird", teilte Justus Heinrich von der AGCS (Allianz Global Corporate & Specialty) mit, dem Industrie- und Spezialversicherer des Allianz-Konzerns.

Reeder, die aus Kostengründen keine schwefelarmen Kraftstoffe verwenden, haben mit empfindlichen Strafen zu rechnen, warnte der AGCS. Zur Umsetzung bleibe nur noch wenig Zeit, während es gleichzeitig nach wie vor an internationalen Standards fehle, kritisierte der Versicherer. Allerdings könnte es im Schiffsverkehr zu Störungen und Verzögerungen kommt, wenn in den Häfen kein vorschriftenkonformer Kraftstoff bereitsteht. Und die mangelnde Erfahrung mit dem neuen Angebot könnte Probleme im Umgang mit Filtern bringen.

2018 waren von den nahezu unverändert rund 2700 gemeldeten Schäden die an Maschinen (1079 Fälle) die häufigsten. In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Kosten hierfür den Angaben zufolge auf 900 Millionen Euro summiert.

Bislang durften Schiffe auf hoher See Schweröl verfeuern mit einem Grenzwert von 3,5 Prozent Schwefel, in Nord- und Ostsee waren zum Schutz der Umwelt schon seit langem nicht mehr als 0,1 Prozent Schwefel erlaubt.

In der AGCS-Schadensbilanz wurden noch nie so wenige Totalverluste wie im vergangenen Jahr registriert. Danach hat sich die Zahl der verlorenen Schiffe mit mehr als 100 Tonnen im Vorjahresvergleich auf 46 halbiert, was zunächst als "Ausreißer" gewertet wird. Begründet wurd der Rückgang mit weniger Verlusten im "Unfall-Hotspot" Südostasien sowie einer ruhigeren Hurrikan- und Taifun-Saison. Verbesserte Schiffsdesigns, strengere Vorschriften und robustere Systeme für das Sicherheitsmanagement an Bord hätten dazu beigetragen, dass sich Pannen und Unfälle nicht zu großen Verlusten ausgewachsen hätten.

Allerdings machen zunehmend Brände an Bord den Versicherern sorgen. Ihre Zahl sei 2018 auf 174 (2017: 164) gestiegen. Weil Brandbekämpfung auf hoher See oft schwierig sei, gebe es in Folge meist hohe Sachschäden. Als mögliche Brandursachen werden unter anderem falsch etikettierte und verpackte gefährliche Güter genannt./akp/DP/mis

31.05.2019 | 12:16:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Allianz stärkt Sachversicherungsgeschäft in Großbritannien
29.05.2019 | 15:04:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Verwüstungen und Tote nach Tornados und Unwettern in den USA
24.05.2019 | 11:56:57 (dpa-AFX)
BGH bezweifelt Haftung von Recyclinghof für Bombenschäden
22.05.2019 | 15:28:49 (dpa-AFX)
Schlichtungsstelle: Beschwerden zur Gebäudeversicherung nehmen zu
07.05.2019 | 05:37:38 (dpa-AFX)
Presse: Versicherungen gegen E-Tretroller auf Gehwegen
02.05.2019 | 18:24:40 (dpa-AFX)
Übernahme von XL Group treibt Versicherer Axa an

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