Idee der Woche / 08.11.2019 | 09:06:09 Werbung

Apple: Zuversicht nicht nur für das Weihnachtsgeschäft

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Das iPhone ist weiterhin das wichtigste Produkt von Apple. Seit Jahren verringert der Konzern aber die Abhängigkeit von seinem Verkaufsschlager. Die dabei verfolgte Strategie ist sinnvoll, weshalb wir zuversichtlich bezüglich der weiteren Geschäftsperspektiven sind.

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Servicesparte mit kräftigen Zuwächsen

Der US-Technologiekonzern hat im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2018/19 (bis Ende September) mit 64,04 Mrd. US-Dollar einen neuen Umsatzrekord erzielt. Noch nie waren die Einnahmen im Zeitraum Juli bis September höher. Gestützt haben die anziehenden Verkäufe beim iPad und den sogenannten Wearables (Kopfhörer, Apple Watch). Vor allem freute sich Firmenlenker Tim Cook aber über die Zuwächse bei den Serviceumsätzen. Sie legten um 18% auf 12,5 Mrd. US-Dollar zu und erreichten damit ebenfalls einen neuen Höchstwert.

Die Servicesparte gewinnt nach unserer Einschätzung immer mehr an Bedeutung. Im Geschäftsjahr 2018/19 steuerte sie bereits 17,8% zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: knapp 15%). Apple ist nicht mehr nur ein Gerätehersteller, der seine Produkte sehr erfolgreich vermarktet. Der Konzern hat sich ein ganz eigenes Universum geschaffen. Um sich unabhängiger vom Hardwaregeschäft zu machen sowie weitere Einnahmequellen zu erschließen, fokussiert sich Apple zunehmend auf Dienstleistungen. Das entsprechende Angebot wird seit Jahren stetig ausgebaut. Dadurch haben die Nutzer von iPhone, iPad, Mac usw. vermehrt Zugriff auf digitale Inhalte wie Apps, Bücher, Musik, Filme, Spiele und Podcasts. Apple setzt dabei zunehmend auf Abo-Angebote wie beim neuen Streaming-Dienst „Apple TV+“.

 

Bedeutsame Weichenstellung für langfristigen Erfolg

Den Ausbau des Dienstleistungsangebots bewerten wir als strategisch bedeutsam. Denn damit sollte es Apple gelingen, die Nutzer noch stärker an die eigenen Hardware-Produkte zu binden. Eine Herausforderung für den Konzern sehen wir darin, eventuell weitere Umsatzeinbußen beim wichtigsten Produkt iPhone zu kompensieren. Es steuert aktuell rund 52% zum Konzernumsatz bei. Weitere Risiken für die Geschäftsentwicklung sehen wir in einem anhaltenden Handelskonflikt zwischen den USA und China. Zudem dürfte der Wettbewerb in den adressierten Märkten hoch bleiben. Auch Währungseffekte können die Geschäftsentwicklung des global positionierten Konzerns negativ beeinflussen.

Grundsätzlich und auf lange Sicht sind wir jedoch zuversichtlich, dass Apple seine erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortsetzen kann. Die positiven Perspektiven spiegeln sich aktuell in einer relativ hohen Aktienbewertung wider. Kurzfristig im Fokus steht das Weihnachtsgeschäft. Apple selbst zeigt sich diesbezüglich optimistisch und rechnet im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 mit einem Umsatzplus zum Vorjahreswert von 1,4% bis 6,2%. Punkten will man u.a. mit den neuen iPhone-Modellen. Zudem sollen in den USA verstärkt Ratenkäufe mit der eigenen Kreditkarte Apple Card möglich sein.

 

Anlageidee: Discount-Zertifikat Classic auf Apple

Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine große Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert Apple Inc. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 28.12.2020 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 21% zum Kurs der Aktie der Apple Inc. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 220,00 US-Dollar begrenzt. Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Liegt der Schlusskurs der Apple Inc. an der Börse NASDAQ New York am 18.12.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den EUR-Gegenwert des Höchstbetrags von 220,00 US-Dollar.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem EUR-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Das Zertifikat ist nicht währungsgesichert. Der Anleger ist dem Risiko einer für ihn nachteiligen Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses ausgesetzt (Fremdwährungsrisiko). Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 28.12.2020 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Apple Inc. am 18.12.2020 auf oder über 220,00 USD liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 08.11.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DF64PX (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

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(Bewertungen: 33)

Discount 220 2020/12: Basiswert Apple

DF64PX / //
Quelle: DZ BANK: Geld 15.11., Brief 15.11.
DF64PX // Quelle: DZ BANK: Geld 15.11., Brief 15.11.
186,33 EUR
Geld in EUR
186,38 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 265,76 USD
Quelle : NASDAQ , 16.11.
  • Max Rendite 6,74%
  • Max Rendite in % p.a. 6,03% p.a.
  • Discount in % 22,44%
  • Cap 220,00 USD
  • Abstand zum Cap in % -17,22%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

News / Apple Inc.

17.11.2019 | 14:38:10 (dpa-AFX)
IPO: Ölriese Aramco strebt bei Börsengang Bewertung von 1,7 Billionen Dollar an

RIAD (dpa-AFX) - Beim womöglich größten Börsengang der Geschichte muss der saudische Ölriese Aramco bei der angestrebten Bewertung Abstriche machen. Angesichts der am Sonntag von dem Konzern bekannt gegebenen Preisspanne von 30 bis 32 Riyal (8,00 bis 8,53 US-Dollar) je Aktie würde es Aramco auf einen Gesamtwert von 1,6 bis 1,7 Billionen Dollar (1,45 bis 1,54 Bln Euro) bringen. Von der ursprünglich erhofften Bewertung des Staatskonzerns von mehr als zwei Billionen Dollar hat sich Saudi-Arabien damit zumindest vorerst entfernt - möglicherweise auch mit Blick auf Sorgen von Investoren angesichts schwankender Ölpreise sowie Angriffe auf Ölanlagen und -tanker in vergangenen Monaten.

Aramco will 1,5 Prozent oder etwa drei Milliarden seiner Anteile verkaufen, wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte. Damit könnte Aramco bis zu 25,6 Milliarden Dollar (derzeit rund 23 Mrd Euro) einnehmen und den Rekord für den größten Börsengang knapp brechen, den derzeit die chinesische Handelsplattform Alibaba mit Einnahmen von 25 Milliarden Dollar hält.

Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden. Es wird erwartet, dass die Aramco-Aktien einige Tage später erstmals an der saudi-arabischen Wertpapierbörse Tadawul gehandelt werden. Ein internationales Angebot soll im Jahr 2020 oder 2021 folgen. Der Gang aufs Parkett war ursprünglich schon vergangenes Jahr geplant gewesen und dann mehrfach verschoben worden.

Aramco hatte seinen Prospekt für den Börsengang vor einer Woche veröffentlicht. Demnach können Privatanleger die Aktien seit (diesem) Sonntag bis zum 28. November zeichnen, institutionelle Anleger haben bis 4. Dezember Zeit für ihre Order. Unter institutionellen Anlegern könnten etwa Ölkonzerne aus China oder anderen Ländern sein. So hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg zuletzt unter Berufung auf Insider berichtet, dass chinesische Staatskonzerne gemeinsam zwischen fünf und zehn Milliarden Dollar in Aramco-Aktien investieren könnten.

Niedrige Ölpreise hatten den Gewinn des Energieriesen in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 18 Prozent absacken lassen: Bis Ende September erzielte Aramco einen Gewinn von 68,2 Milliarden Dollar im Vergleich zu 83,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Damit lag Aramco aber immer noch vor Apple <US0378331005>, das jahrelang als das profitabelster Konzern der Welt galt. Der Tech-Riese aus Kalifornien verdiente im ganzen Jahr 2018 knapp 60 Milliarden Dollar.

Mit den erhofften Milliarden-Einnahmen aus dem Börsengang will sich das Königreich unabhängiger vom Öl- und Gasgeschäft machen. Das Geld soll in andere Wirtschaftszweige investiert werden. Der Plan ist Teil der sogenannten "Vision 2030" von Kronprinz Mohammed bin Salman, dem faktischen Herrscher Saudi-Arabiens.

Die endgültige Festlegung des Aktienpreises am 5. Dezember fällt auf einen kritischen Termin für den weltweiten Ölhandel. Am selben Tag kommen Vertreter der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) zu einem regulären, zweitägigen Treffen in Wien zusammen, um über ihre Förderpolitik zu beraten. In vergangenen Wochen war spekuliert worden, ob das Ölkartell angesichts einer schwächeren Nachfrage und einer hohen US-Produktion eine weitere Kürzung der Ölfördermengen beschließen könnte./jot/DP/mis

14.11.2019 | 17:59:41 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: Koalition will Zugang zu Apple-Chip für mobiles Bezahlen erzwingen
14.11.2019 | 13:35:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Koalition will Zugang zu Apple-Chip für mobiles Bezahlen erzwingen
14.11.2019 | 13:04:18 (dpa-AFX)
Koalition will Zugang zu Apple-Chip für mobiles Bezahlen erzwingen
12.11.2019 | 17:36:00 (dpa-AFX)
Disneys Streamingdienst startet mit technischen Problemen
11.11.2019 | 12:33:34 (dpa-AFX)
Goldman Sachs weist Diskriminierungsverdacht bei Apple Card zurück
07.11.2019 | 18:20:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Qualcomm erwartet ersten Sprung beim 5G-Geschäft

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