Idee der Woche / 07.08.2020 | 09:20:07 Werbung

Apple zeigt sich immun gegen Corona-Krise

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Vergangene Woche veröffentlichten die Tech-Giganten Apple, Alphabet, Facebook und Amazon fantastische Zahlen. Vor allem Apple überraschte viele Marktteilnehmer - mit solch einem Ergebnis hatte in der Corona-Krise kaum jemand gerechnet. 

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Historisch starkes Quartal

Im Gegensatz zu Unternehmen, deren Geschäftsmodell rein online basiert, hatte Apple in den letzten Monaten direkt mit den Folgen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu kämpfen. Geschlossene Stores und gestoppte Produktionen stellten den iPhone-Konzern vor erhebliche Probleme. Umso beeindruckender waren die letzten Donnerstag gemeldeten Zahlen. Das in Cupertino, Kalifornien, ansässige Unternehmen steigerte in den Monaten April bis Juni seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11% auf 59,7 Mrd. US-Dollar. Gleichzeitig erhöhte sich der Gewinn pro Aktie um 18% auf 2,58 US-Dollar. Der operative Cashflow betrug im letzten Quartal 16,3 Mrd. US-Dollar - ein neuer Rekord für diesen Zeitraum.

Überraschend war, dass Apple trotz Corona-Pandemie deutlich mehr Produkte absetzte als im Vorjahresquartal. Vor allem die iPhone-Umsätze trugen einen großen Teil zum Konzernumsatz bei. Mit einem Plus von 1,7% auf 26,4 Mrd. US-Dollar fielen diese höher aus als erwartet. Analysten hatten lediglich mit Erlösen von rund 21 Mrd. US-Dollar gerechnet. Besonders beliebt war scheinbar das erst vor kurzem veröffentlichte günstige iPhone SE. Aber auch andere Hardware wie Macs, iPads, Watches und Airpods waren heiß begehrt. Dank dem durch Corona verstärkten Trend zum Homeoffice kletterten die Umsätze mit Macs und iPads um 22% bzw. 31%. Ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichneten Services wie Apple Music und Apple TV+.

 

Aktie wird günstiger

Im Rahmen der Präsentation der Zahlen verkündete Apple, dass der Verwaltungsrat einen Aktiensplit von 1:4 genehmigt hat. Der Handel auf split-bereinigter Basis wird am 31. August 2020 aufgenommen. Wir begrüßen diese Maßnahmen, da dadurch die Apple-Aktie einem breiteren Anlegerkreis zugänglich gemacht wird.

Aufgrund des Produktionsstopps in der chinesischen Fertigungsindustrie zu Beginn des Jahres wird der Marktstart der neuen iPhone-Modelle nicht wie gewohnt im September sein. Finanzchef Luca Maestri gab am Donnerstag bekannt, dass die Geräte voraussichtlich erst einige Wochen später im Handel sein werden. Da viele Leute den Launch der neuen Modelle abwarten werden, rechnen wir im laufenden Quartal wieder mit einem Rückgang bei den iPhone-Umsätzen. Allerdings gehen wir davon aus, dass die Einbußen im Jahresendquartal dank Weihnachtsgeschäft mehr als aufgeholt werden. Sollte sich allerdings der Verkaufsstart durch weitere Komplikationen, z.B. durch die gefürchtete zweite Welle, noch weiter nach hinten verschieben, hätte dies in unseren Augen negative Auswirkungen auf das Konzernergebnis. Mit einem Anteil von mehr als einem Drittel vom Gesamtumsatz ist das iPhone nach wie vor mit Abstand das wichtigste Produkt von Apple.

Ein weiteres Produkt, das mit Spannung erwartet wird, ist die nächste Generation der Macs. Vor allem, nachdem Apple jüngst angekündigt hat, in Zukunft keine Intel-Prozessoren in ihren Computern mehr einzubauen. Mit diesem Schritt versprechen sich die Kalifornier ein deutliches Plus an Leistung. Allerdings kann solch eine Umstellung auch Probleme verursachen. Wir erwarten daher, dass viele Interessenten, die mit einem neuen Mac liebäugeln, erst einmal abwarten werden, wie sich die neuen Rechner in der Praxis schlagen. Sollten die Erwartungen letztendlich erfüllt oder sogar übertroffen werden, gehen wir von einer deutlich anziehenden Nachfrage nach den Computern aus. 

 

Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf Apple

Eine interessante Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine breite Auswahl an entsprechenden Produkten der DZ BANK auf den Basiswert Apple Inc. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat, das am 25.06.2021 fällig wird (Rückzahlungstermin) und aktuell mit einem Discount von rund 24% zum Kurs der Aktie der Apple Inc. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap bei 370,00 USD begrenzt.

Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Apple Inc. an der Börse NASDAQ New York am 18.06.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Euro-Gegenwert des Höchstbetrages von 370,00 USD.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Euro-Gegenwert des Referenzpreises multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,0) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.

Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags.

Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 25.06.2021 haben und davon ausgehen, dass der Basiswert Apple Inc. am 18.06.2021 auf oder über 370,00 USD liegen wird.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 07.08.2020
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

 

Hinweise auf Rechtliches, Prospekt, Werbung und Basisinformationsblatt

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DFL8MB (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DFL8MB (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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Discount 92,5 2021/06: Basiswert Apple

DFL8MB / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.09., Brief 18.09.
DFL8MB // Quelle: DZ BANK: Geld 18.09., Brief 18.09.
284,59 EUR
Geld in EUR
284,61 EUR
Brief in EUR
-0,92%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 106,84 USD
Quelle : NASDAQ , 02:00:00
  • Max Rendite 9,82%
  • Max Rendite in % p.a. 13,03% p.a.
  • Discount in % 21,16%
  • Cap 92,50 USD
  • Abstand zum Cap in % -13,42%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 4,00

News / Apple Inc.

18.09.2020 | 17:23:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP/EU: Mit Supercomputern und schnellem Netz ins 'digitale Jahrzehnt'

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Mit Milliardeninvestitionen in die nächste Generation von Supercomputern sowie einem Ausbau der Netzinfrastruktur will die Europäische Union ein "digitales Jahrzehnt" schaffen. "Wie wir im Kampf gegen die Corona-Pandemie sehen, unterstützen Supercomputer bereits heute die Suche nach Therapien, die Erkennung und Vorhersage der Infektionsverbreitung oder die Entscheidungsfindung über Eindämmungsmaßnahmen", sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager, am Freitag in Brüssel.

Deshalb sollen in Europa acht Milliarden Euro in die nächste Generation von Supercomputern fließen. Hochleistungsrechner könnten zudem einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten - zum Beispiel indem sie helfen, die Stromversorgung effizienter zu machen, sagte Vestager. Die Milliarden werden es Europa nach Angaben der Brüsseler Behörde erlauben, Rechner zu betreiben, die mehr als eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde ausführen können. Zudem soll es Infrastrukturen geben, die sogenannte Quantencomputer mit klassischen Rechnern kombinieren.

Finanziert werden soll das neue europäische Supercomputer-System mit 3,5 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt und einem ebenso großen Betrag aus den nationalen Haushalten europäischer Staaten. Eine weitere Milliarde Euro würde in Form von Geld- und Sachleistungen von nicht-staatlichen Unterstützern der Initiative kommen.

Neben ihrer Supercomputer-Initiative stellte die Kommission am Freitag auch eine Empfehlung für einen Ausbau von Breitbandverbindungen mit sehr hoher Kapazität vor. "Breitbandverbindungen und 5G-Konnektivität bilden die Grundlage für den ökologischen und digitalen Wandel der Wirtschaft, unabhängig davon, ob es um Verkehr und Energie, Gesundheit und Bildung oder Fertigung und Landwirtschaft geht", sagte Vestager.

Der für den Binnenmarkt zuständige Kommissar Thierry Breton merkte an, dass sich die Investitionen in diesen Bereich in jüngster Zeit dennoch verlangsamt hätten. Breton mahnte Tempo bei der Vergabe von 5G-Frequenzen an. Der superschnelle neue Datenfunk führe nicht nur zu schnelleren Downloadzeiten für Filme, sagte er. Er sei vielmehr notwendig für zahlreiche Bereiche wie Telemedizin, Robotik, Künstliche Intelligenz, Sicherheit, Verkehrsmanagement oder Energienetze - "alles, das wichtig ist für uns alltägliches Leben".

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte in ihrer Rede zur Lage der Union am Mittwoch bereits die Milliardeninvestitionen angekündigt. Ziel seien zudem der Aufbau einer europäischen Cloud zur Datenspeicherung sowie eine sichere europäische digitale Identität. Vestager sagte nun mit Blick auf Tech-Riesen wie Google <US02079K1079>, Apple <US0378331005> oder Facebook <US30303M1027>: "Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Handvoll von Digitalunternehmen die Spielregeln definiert." Größe bedeute Wirtschaftsmacht und gefährde zum Teil den Wettbewerb.

Vestager kündigte an, die Kommission wolle im Dezember ein Gesetz vorlegen, dessen Ziel ein Binnenmarkt für digitale Dienstleistungen sei, basierend auf europäischen Werten. Alle Bürger würden davon profitieren, etwa wenn sie ihre Steuererklärung digital erstellen oder elektronische Rezepte grenzübergreifend in Apotheken einlösen könnten. Vernetzte Kassensysteme würden zudem helfen, Steuerbetrug zu vermeiden. "Wir müssen unsere Daten unter Kontrolle haben", betonte Vestager. Dabei könne die E-Identität helfen./aha/DP/fba

16.09.2020 | 15:10:34 (dpa-AFX)
Amazon Music startet umfangreiches Podcast-Angebot
16.09.2020 | 06:00:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Apple bündelt erstmals Abo-Dienste - Neue Apple Watch und iPads
15.09.2020 | 21:15:13 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Apple bündelt erstmals Abo-Dienste - Neue Apple Watch und iPads
15.09.2020 | 19:57:22 (dpa-AFX)
Apple baut Gesundheits-Fähigkeiten seiner Computer-Uhr aus
15.09.2020 | 05:49:01 (dpa-AFX)
Apple stellt Neuheiten vor - Neues iPhone aber erst im Oktober
14.09.2020 | 16:39:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Nvidia greift nach Chip-Designer Arm

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