Idee der Woche / 16.11.2018 | 08:47:47 Werbung

Allianz bleibt bei Jahreszielen auf Kurs

DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

  • Vorstand äußert sich zuversichtlich mit Blick auf Jahresziele
  • News zur Strategie der nächsten Jahre Ende November erwartet
  • Anlageidee: Aktienanleihe Protect auf Allianz SE
DZ BANK AG / Online-Redaktion
Autor DZ BANK AG / Online-Redaktion

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Lage: gutes drittes Quartal

Die Allianz ist einer der führenden, weltweit aufgestellten Finanzdienstleister. Das Geschäft der Münchener unterteilt sich in die drei Segmente Schaden-/Unfallversicherung (weltweit führend), Leben/Krankenversicherung (weltweit unter den Top 5) und Asset Management (Vermögensverwaltung, weltweit unter den Top 5). Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Allianz damit einen Gesamtumsatz von 126,1 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis in Höhe von 11,1 Mrd. Euro.

 

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018 steigerte die Allianz den Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,9% auf 30,5 Mrd. Euro, das operative Ergebnis erhöhte sich um 20,6% auf rund 3,0 Mrd. Euro. Der auf die Anteilseigner entfallende Quartalsüberschuss stieg um 23,6% auf 1,9 Mrd. Euro. Den größten Anteil an der positiven Entwicklung hatte das Segment Schaden/Unfall aufgrund geringerer Schäden aus Naturkatastrophen und einer besseren zugrunde liegenden Schadenentwicklung. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 96,9% auf 93,1%. Zudem verzeichnete die Allianz in dem Segment ein starkes Prämienwachstum. Im Segment Leben/Kranken ging das operative Ergebnis aufgrund negativer Währungseffekte und einer normalisierten Marge aus Kapitalanlagen in den USA zwar leicht zurück. Sowohl die Umsätze als auch die Neugeschäftsmarge entwickelten sich aber besser als im Vorjahreszeitraum. In der Vermögensverwaltung verzeichnete man nach Nettomittelabflüssen im zweiten Quartal 2018 im dritten Quartal Nettomittelzuflüsse Dritter in Höhe von 15 Mrd. Euro. Beim gesamten verwalteten Vermögen wurde erstmals die Marke von 2 Billionen Euro geknackt. Der Anstieg des operativen Ergebnisses wurde hier durch gestiegene Erträge aus dem verwalteten Vermögen und höhere erfolgsabhängige Provisionen begünstigt.

 

Die Perspektive: Ergebnisziele 2018 könnten am oberen Ende erreicht werden

Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz, sprach mit Blick auf die jüngsten Zahlen von sehr guten Ergebnissen in den ersten neun Monaten 2018 über alle Geschäftsbereiche, zu denen auch beträchtliche Produktivitätssteigerungen beigetragen haben. Die Ziele für das Gesamtjahr 2018 wurden bestätigt. Danach wird weiterhin ein operatives Ergebnis in einer Spanne zwischen 10,6 bis 11,6 Mrd. Euro erwartet. Allianz-Finanzvorstand Giulio Terzariol äußerte in diesem Zusammenhang, dass er nicht überrascht wäre, wenn man am Jahresende in der oberen Hälfte der Prognosespanne landen würde. Allerdings müsse man vorsichtig bleiben, da insbesondere Nordeuropa im Dezember durch Stürme gefährdet sei. Einen Einblick in die strategischen Pläne für die nächsten Jahre will der Vorstand auf dem Capital Markets Day am 30. November geben.

 

Nach unserer Einschätzung hat die Allianz gute Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt. Insbesondere die verbesserte Kostenquote im Schaden-/Unfall-Geschäft bewerten wir positiv. Die Lebens- und Krankenversicherung ist nach unserer Ansicht in einem schwierigen Umfeld bereits bemerkenswert profitabel und wird durch neue Produkte kapitaleffizienter. Auch das Asset Management hat seine Profitabilität zuletzt verbessert. Zudem verfolgt das Management eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik und hat mehrfach Aktienrückkäufe getätigt. Mögliche Risiken für die Geschäftsentwicklung sehen wir in einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld. Zudem können sich aus eventuellen Übernahmen sowohl Chancen als auch Risiken bei der Integration ergeben.

 

Die Anlageidee: Aktienanleihe Protect auf Allianz SE

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Allianz SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Protect mit Fälligkeit am 23.12.2019 (Rückzahlungstermin), einer Barriere von 160,00 Euro, einem Basispreis von 200,00 Euro und einer Zinszahlung von 6,25% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 23.12.2019, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Allianz SE. Anleger erhalten während der Laufzeit der Aktienanleihe keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

 

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Allianz SE. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

1. Jeder Kurs der Aktie der Allianz SE während der Beobachtungstage vom 02.10.2018 bis zum 16.12.2019 (Beobachtungspreis) liegt immer über der Barriere von 160,00 Euro, oder der Schlusskurs der Aktie der Allianz SE auf Xetra Frankfurt am 16.12.2019 (Referenzpreis) liegt auf oder über dem Basispreis von 200,00 Euro. In diesem Fall wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.

2. Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere von 160,00 Euro und der Referenzpreis liegt unter dem Basispreis von 200,00 Euro. In diesem Fall erfolgt die Lieferung einer durch das Bezugsverhältnis (5,00) bestimmten Anzahl von Aktien der Allianz SE. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Allianz SE am Rückzahlungstermin zzgl. der Zinszahlung unter dem Kaufpreis der Aktienanleihe liegt.

 

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass die Aktie der Allianz SE während der Beobachtungstage (02.10.2018 bis 16.12.2019) immer über der Barriere von 160,00 Euro liegen wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 1,36 Euro.

 

Das Zeichnungsprodukt: Express-Zertifikat auf Allianz SE

Darüber hinaus befinden sich weitere Zertifikate mit der Aktie der Allianz SE als Basiswert in der Zeichnung. Ein Beispiel ist ein Rendite-Express-ST-Zertifikat mit der WKN DGE312, das ebenfalls eine alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage darstellt. Die Zeichnungsfrist für dieses Produkt läuft noch bis zum 30.11.2018.

 

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 16.11.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

 

Hinweis auf das Basisinformationsblatt
Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt
Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter „Dokumente“) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

 

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(Bewertungen: 24)

Aktienanleihe Protect 6,25% 2019/12: Basiswert Allianz

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Quelle: DZ BANK: Geld 15.02., Brief 15.02.
DDH90D // Quelle: DZ BANK: Geld 15.02., Brief 15.02.
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Basiswertkurs: 190,14 EUR
Quelle : Xetra, 15.02.
  • Basispreis 200,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -5,19%
  • Barriere 160,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 15,85%
  • Zinssatz in % p.a. 6,25% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 5,00
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / Allianz SE

15.02.2019 | 12:36:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Allianz bleibt bei Gewinnziel vorsichtig - Wachstum im Blick

(neu: Aussagen aus Pressekonferenz zu Gewinn- und Wachstumsplänen, Strategie im Fondsgeschäft, Lehre aus Banken-Engagement, Aktienreaktion, Analystenstimme)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Europas größter Versicherer Allianz <DE0008404005> wagt nach seinem Gewinnplus von 2018 keine großen Versprechungen für das laufende Jahr. Das Ziel, den operativen Gewinn bei 11,5 Milliarden Euro stabil zu halten, sei "konservativ und vorsichtig, weil wir in Hinblick auf das sehr schwierige Umfeld sicher sein wollen, dass wir das auch erreichen", sagte Vorstandschef Oliver Bäte am Freitag in München. Angesichts der Turbulenzen in Politik und Wirtschaft sei es "wirklich wichtig, solide zu sein und zu bleiben."

Nachdem die Allianz in der Schaden- und Unfallsparte 2018 so stark wuchs "wie seit Jahren nicht", will Bäte hier 2019 allerdings weiter aufdrehen. Für Kunden und Mitarbeiter soll das Geschäft im Zuge der stärkeren Digitalisierung deutlich einfacher werden. Dazu will der Vorstand mehr Versicherungsangebote zentral für viele Länder entwickeln lassen und so Kosten und Komplexität verringern. Zudem startet der Konzern mit Allianz Direct einen europäischen Direktversicherer, der noch 2019 in Deutschland und weiteren Ländern eine digitale Kfz-Versicherung anbieten soll.

Am Finanzmarkt sorgten die Nachrichten für Kursgewinne. Die Allianz-Aktie legte bis zur Mittagszeit um 1,54 Prozent auf 187,04 Euro zu und gehörte damit zu den stärksten Werten im Dax <DE0008469008>. Allerdings liegt ihr Kurs immer noch gut ein Prozent niedriger als vor einem Jahr.

Analysten äußerten sich positiv, aber nicht euphorisch zu der Jahresbilanz. Analyst Michael Haid von der Commerzbank zeigte sich allerdings von dem starken internen Umsatzwachstum der Allianz überrascht. 6,1 Prozent sei viel für einen Versicherer, der lange Zeit als Nullwachstums-Unternehmen gehandelt worden sei.

Zu der positiven Reaktion an der Börse dürfte auch die Dividende für 2018 beigetragen haben, die um 12,5 Prozent auf 9,00 Euro je Aktie steigen soll. Analysten hatten hier mit weniger gerechnet. Zudem kauft der Konzern nach 2017 und 2018 erneut eigene Aktien vom Markt zurück. Bis Ende 2019 sollen auf diese Weise weitere 1,5 Milliarden Euro an die Anteilseigner fließen, was den Aktienkurs stützen dürfte.

Der Vorstand um Allianz-Chef Oliver Bäte hatte sich zu dieser Strategie verpflichtet für den Fall, dass der Konzern überschüssiges Kapital nicht für den Geschäftsausbau oder Übernahmen benötigt. "Wenn wir eine gute Möglichkeit finden, werden wir auch Akquisitionen machen", sagte Finanzvorstand Giulio Terzariol. "Aber derzeit investieren wir lieber intern." Bis Ende des Jahres will die Allianz die Mehrheit an dem britischen Versicherer Liverpool Victoria übernehmen, an dem sie bereits mit 49 Prozent beteiligt ist.

Interesse am Bankgeschäft ließ Bäte inmitten der Spekulationen um eine Fusion von Deutscher Bank <DE0005140008> und Commerzbank <DE000CBK1001> nicht erkennen. "Wir sind kein natürlicher Eigentümer einer Bank. Das ist hoffentlich klar geworden in der letzten Dekade", sagte er mit Blick auf das teure Abenteuer Dresdner Bank, die der Versicherer 2009 mitten in der Finanzkrise mit Milliardenverlusten an die Commerzbank verkauft hatte. Bätes Erkenntnis: "Man muss immer wissen, was man kann und was nicht."

Seine vorsichtige Gewinnprognose für 2019 erklärte der Manager auch mit den jüngsten Erfahrungen an den Finanzmärkten. Sowohl in der Lebensversicherung als auch im Fondsgeschäft bekam die Allianz im vierten Quartal die Marktturbulenzen zu spüren, erreichte mit einem operativen Gewinn von 11,5 Milliarden Euro aber dennoch den oberen Bereich ihrer selbst gesetzten Zielspanne. Bei seinem Ziel für 2019 lässt sich Bäte ebenfalls eine halbe Milliarde Spielraum nach oben und unten. Analysten hatten im Schnitt jedoch schon 11,9 Milliarden auf dem Zettel, das wäre fast am oberen Ende von Bätes Zielspanne.

Unter dem Strich verdiente die Allianz 2018 knapp 7,5 Milliarden Euro und damit fast zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dazu trug auch eine geringere Steuerlast bei. Zudem profitierte die Allianz von geringeren Katastrophenschäden, nachdem sie ein Jahr zuvor von der verheerenden Hurrikan-Serie in den USA getroffen worden war.

In der Lebens- und Krankenversicherung musste der Konzern wegen der Verwerfungen an den Finanzmärkten im vierten Quartal etwas Federn lassen. Der operative Gewinn ging um sechs Prozent zurück. Allerdings legte das Neugeschäft zu, angetrieben von den Lebensversicherungsverträgen ohne Garantiezins, die die Allianz in Deutschland vertreibt und die die klassischen Verträge weitgehend abgelöst haben.

Milliardenschwer schlugen die Finanzmarkt-Turbulenzen im Fondsgeschäft des Konzerns zu Buche. Unter dem Strich zogen Anleger bei den Allianz-Töchtern Pimco und Allianz Global Investors allein im vierten Quartal 31 Milliarden Euro ab. Weil zudem die Kurse sanken, schrumpfte das für Dritte verwaltete Vermögen um 51 Milliarden Euro.

Allerdings gingen den Fonds vor allem die Zuwächse aus dem ersten Teil des Jahres verloren. Insgesamt summierten sich die Nettoabflüsse 2018 daher nur auf 3 Milliarden Euro. Das verwaltete Vermögen blieb auf Jahressicht mit 1,96 Billionen Euro praktisch stabil, und der operative Gewinn der Sparte wuchs um fast vier Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Der Konzern konzentriere sich auf solches Geschäft, das mehr Gewinn bringe, und verzichte auf unrentable Bereiche, erklärte Bäte die Entwicklung. Zuvor hatte die Allianz ihre US-Tochter Pimco nach jahrelangen Mittelabflüssen wieder auf Wachstumskurs gebracht./stw/elm/jha/

15.02.2019 | 10:55:59 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Allianz rücken vor - Im Dax unter den besten Werten
15.02.2019 | 10:27:21 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS belässt Allianz SE auf 'Buy' - Ziel 220 Euro
15.02.2019 | 09:09:50 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan belässt Allianz SE auf 'Overweight'
15.02.2019 | 08:35:43 (dpa-AFX)
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15.02.2019 | 07:58:55 (dpa-AFX)
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15.02.2019 | 07:51:50 (dpa-AFX)
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