Idee der Woche / 12.01.2018 | 10:12:20 Werbung

Allianz: Aktienrückkäufe angelaufen

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Allianz ist als einer der führenden global aufgestellten Finanzdienstleister im Versicherungsgeschäft und in der Vermögensverwaltung (Asset Management) tätig. Wir gehen davon aus, dass es dem Konzern in der dominierenden Schaden- und Unfallversicherung mittelfristig möglich ist, die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) graduell zu verbessern. Im Asset Management sehen wir wieder hohe Nettomittelzuflüsse.

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Gute Ertragsentwicklung für 2017 erwartet

Im Versicherungsgeschäft (Schaden- und Unfallversicherung, Lebens- und Krankenversicherung) bedient die Allianz mehr als 86 Mio. Kunden rund um den Globus und ist Marktführer in Deutschland. In der Vermögensverwaltung zählt sie zu den Top 5 weltweit. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 trugen alle Geschäftsbereiche zum Wachstum des Gesamtumsatzes bei, der gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,2% auf 94,5 Mrd. Euro zulegte. Das operative Ergebnis verbesserte sich im gleichen Zeitraum um 3,5% auf 8,3 Mrd. Euro, maßgeblich getragen von einer sehr guten Entwicklung der Lebens- und Krankenversicherung sowie der Vermögensverwaltung. Das für Dritte verwaltete Vermögen erhöhte sich in den ersten Monaten 2017 um 3,8% auf 1.413 Mrd. Euro. Dagegen wurde die Schaden- und Unfallversicherung, insbesondere im dritten Quartal, durch größere Schäden aus Naturkatastrophen belastet. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet der Vorstand mit einem operativen Ergebnis in der oberen Hälfte der avisierten Zielspanne von 10,8 Mrd. Euro, plus oder minus 500 Millionen Euro (2016: 10,8 Mrd. Euro). Die Ergebnisse für 2017 wird die Allianz am 16. Februar 2018 veröffentlichen.

 

Weitere Aktienrückkäufe gestartet

Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE, sprach mit Blick auf das dritte Quartal davon, dass die Allianz die Schäden aus Naturkatastrophen weggesteckt und ihre operativen Erträge in den ersten neun Monaten noch gesteigert hat. Auch die hohe Finanzkraft habe sich weiter erhöht. Größere Zukäufe plant der Vorstand in diesem Zusammenhang dennoch nicht, da andere Unternehmen durch den anhaltenden Kursaufschwung an den Börsen mittlerweile sehr teuer geworden sind. Allerdings beobachte man den Markt und will mit der vorhandenen Liquidität nicht ewig Aktienrückkäufe tätigen. Nachdem im Jahr 2017 eigene Aktien im Gesamtwert von rund 3,0 Mrd. Euro zurückgekauft wurden, hat der Vorstand Anfang November 2017 ein weiteres Rückkaufprogramm für eigene Aktien im Volumen von bis zu 2,0 Mrd. Euro beschlossen. Das Programm ist vergangene Woche gestartet und soll in den ersten sechs Monaten 2018 durchgeführt werden.

 

Wir gehen davon aus, dass es der Allianz in der dominierenden Schaden- und Unfallversicherung mittelfristig möglich ist, die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) graduell zu verbessern. Die Lebens- und Krankenversicherung ist nach unserer Einschätzung in einem schwierigen, von niedrigen Zinsen geprägten Umfeld bemerkenswert profitabel und wird durch neue Produkte kapitaleffizienter. Im Asset Management sehen wir wieder hohe Nettomittelzuflüsse. Als aktionärsfreundlich werten wir die Dividendenpolitik sowie die getätigten und neu gestarteten Aktienrückkäufe.

 

Aktienanleihe auf Allianz SE interessant

Als alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie Allianz SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe mit Fälligkeit am 22.06.2018 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 200,00 Euro und einer Zinszahlung von 10,50% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 22.06.2018, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Allianz SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu.

 

Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Allianz SE. Für die Rückzahlung der Aktienanleihe gibt es zwei Möglichkeiten:

Notiert die Aktie am 15.06.2018 per Schlusskurs (Xetra) auf oder über dem Basispreis von 200,00 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt.

Notiert die Aktie am 15.06.2018 per Schlusskurs (Xetra) unter dem Basispreis von 200,00 Euro, erhält der Anleger Aktien der Allianz SE in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Zahl. Das Bezugsverhältnis beträgt 5,00. Dementsprechend erhält der Anleger 5 Aktien. Der Gegenwert der Aktien wird in diesem Fall unter dem Nennbetrag (1.000,00 Euro) liegen.

 

Die vorliegend beschriebene Aktienanleihe richtet sich somit an Anleger, die davon ausgehen, dass der Schlusskurs der Aktie der Allianz SE am 15.06.2018 auf oder über 200,00 Euro notieren wird. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen zusätzlich anteilig aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 8,05 Euro.

 

Express-Zertifikat auf Allianz SE in Zeichnung

Darüber hinaus befinden sich weitere Zertifikate mit der Aktie Allianz SE als Basiswert in der Zeichnung. Ein Beispiel ist ein Express-Relax-Zertifikat, das ebenfalls eine alternative Anlagemöglichkeit zur Direktanlage darstellt. Die Zeichnungsfrist für dieses Produkt läuft noch bis zum 31.01.2018.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 12.01.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Salesteam

 

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(Bewertungen: 18)

Aktienanleihe Classic 10,5% 2018/06: Basiswert Allianz

DD3PNE / //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.01. 23.01., Brief 23.01. 23.01.
DD3PNE // Quelle: DZ BANK: Geld 23.01. 23.01., Brief 23.01. 23.01.
100,71
Geld in %
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Brief in %
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 205,75 EUR
Quelle : Xetra, 23.01.
  • Basispreis 200,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 2,79%
  • Zinssatz in % p.a. 10,50% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 5,00
  • Max Rendite in % p.a. 6,55% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 2,62%

News / Allianz SE

24.01.2018 | 06:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Unfallforscher warnen vor Risiken des teilautomatisierten Fahrens

GOSLAR (dpa-AFX) - Bundesweit hat die Polizei im Jahr 2016 mehr als 2,5 Millionen Verkehrsunfälle erfasst, bei denen Sachschaden von gut 34 Milliarden Euro verursacht wurde. Wenn Autos künftig vollautomatisch fahren, kann dies nach Einschätzung von Experten zu einer deutlichen Senkung der Unfallzahlen und einer drastischen Verminderung der Schadenssumme führen. Denn, so schreibt beispielsweise der ACE Auto Club Europa: Maschinen werden nie müde, sie können schneller reagieren als der Mensch und sie können gleichzeitig mehrere Objekte im Blick behalten. Dies werde mehr Verkehrssicherheit schaffen.

"Kurzfristig darf man sich allerdings nicht zu viele Hoffnungen machen", warnt der Unfallforscher Siegfried Brockmann zum Auftakt des 56. Verkehrsgerichtstags an diesem Mittwoch. Der Expertenkongress wird bis Freitag (26. Januar) in Goslar auch über das Thema "Automatisiertes Fahren" diskutieren.

"Denn bis Autos wirklich vollautomatisch fahren, wird es noch lange dauern", sagt Brockmann. Teilautomatisiertes Autofahren dagegen, bei dem die Fahrer das Fahrzeug überwachen müssen, werde es schon bald geben. Dabei sehe er jedoch große Risiken, sagt der Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV).

Nach der jüngsten Änderung des Straßenverkehrsgesetzes ist es Fahrern erlaubt, sich während einer hoch- und vollautomatisierten Fahrt vom Verkehrsgeschehen abzuwenden. Sie müssen aber so aufmerksam bleiben, dass sie die Fahrzeugsteuerung unverzüglich übernehmen könnten, wenn das System sie dazu auffordert oder sie aufgrund offensichtlicher Umstände erkennen müssen, dass die Voraussetzungen für den Einsatz des Systems nicht mehr vorliegen.

Nach Ansicht des ADAC ist derzeit allerdings unklar, was die Nutzer hoch- und vollautomatisierter Fahrfunktionen während der Nutzung tun dürfen beziehungsweise zu unterlassen haben - etwa mit dem Tablet im Internet surfen, Zeitung lesen oder schlafen. "Die Nutzer benötigen Rechtssicherheit", sagt der Verkehrsjurist Markus Schäpe.

Siegfried Brockmann sieht ein ganz anderes Problem: "Die meisten Fahrer dürften nicht in der Lage sein, das Kommando in Sekundenschnelle selbst zu übernehmen, wenn das System aussteigt", meint der Unfallforscher. Und teilautomatische Systeme würden in vielen Fällen aussteigen, etwa bei einer fehlenden Fahrbahnmarkierung oder bei plötzlich einsetzendem Schneefall.

Nach dem derzeitigen Stand müssten Fahrer dann in der Lage sein, innerhalb von vier Sekunden die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. "Unsere Studien zeigen allerdings, dass man mindestens zwölf Sekunden dazu braucht", sagt Brockmann. In der Zeit dazwischen bestehe größte Unfallgefahr.

"Grundsätzlich können autonom fahrende Autos und Lkw zwar einen Gewinn für die Verkehrssicherheit darstellen, wenn sie fehlerfrei funktionieren", glaubt der Leiter der UDV-Unfallforschung. "Aber die Technik muss besser werden", sagt Brockmann. "Solange es die Industrie nicht schafft, ausreichend lange Vorwarnzeiten für die Kontrollübernahme zur Verfügung zu stellen, dürfen solche Fahrzeuge nur von professionellen Testfahrern bewegt werden."

Beim Verkehrsgerichtstag wird auch über den Versicherungsaspekt des automatisierten Fahrens und die Frage diskutiert, wer haftet, wenn ein automatisiertes Fahrzeug an einem Unfall beteiligt ist: Fahrer, Halter, Hersteller oder Versicherer. Für den ADAC ist klar: Die Kfz-Haftpflichtversicherung muss alle Schäden regulieren. Sollte ein Unfall durch die automatische Fahrfunktion verursacht worden sein, müsse die Versicherung des Herstellers übernehmen.

Nach Ansicht des ACE Auto Club Europa müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen dringend geklärt werden, auch wenn das automatisierte Fahren noch in weiter Ferne liege. In einem Papier der Verbraucherzentrale Bundesverband zum Verkehrsgerichtstag heißt es dazu, die Gefährdungshaftung sollte den Hersteller treffen. Denn nur dieser habe Einfluss auf die Sicherheit seiner Produkte.

Die Kfz-Haftpflichtversicherer sehen keinen großen Handlungsbedarf. "Kommen Dritte beim Betrieb eines Fahrzeugs zu Schaden, spielt es für eine Entschädigung durch die Versicherung keine Rolle, wer oder was einen Unfall verursacht hat", sagt ein Sprecher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer (GDV). Unfälle durch automatisierte Fahrzeuge sind davon heute schon ebenso umfasst wie etwaige Unfälle, die infolge eines Hackerangriffs auf vernetzte Autos entstehen."/mbt/DP/zb

24.01.2018 | 05:53:52 (dpa-AFX)
WDH: Unfallforscher sehen Risiken beim teilautomatisierten Fahren
24.01.2018 | 05:52:04 (dpa-AFX)
VERMISCHTES: Unfallforscher sehen Risiken beim teilautomatisierten Fahren
22.01.2018 | 14:21:44 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Commerzbank hebt Ziel für Allianz SE auf 240 Euro - 'Buy'
21.01.2018 | 14:32:16 (dpa-AFX)
Allianz kontra Autoindustrie: Forderung nach Treuhänder für Autodaten
19.01.2018 | 11:39:06 (dpa-AFX)
Versicherer-Verband: 'Friederike' richtete 500 Millionen Euro Schaden an
17.01.2018 | 09:43:43 (dpa-AFX)
Allianz-Chef Bäte schaltet in Sachversicherung auf Angriff

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