Idee der Woche / 28.06.2019 | 09:00:41 Werbung

Airbus: A321XLR kommt zur richtigen Zeit

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Airbus konnte den Wettstreit um neue Aufträge auf der Pariser Luftfahrtmesse in diesem Jahr für sich entscheiden. Insbesondere mit dem neuen A321XLR trifft der Flugzeughersteller den Nerv der Zeit.

Alexander Dickel
Autor Alexander Dickel

Leiter Produktmanagement Internet Plattformen bei der DZ BANK AG

Lage: Neuer A321XLR erfüllt Kundenwünsche

Mit insgesamt 383 Bestellungen und Absichtserklärungen verbuchte Airbus auf der Pariser Luftfahrtmesse über 100 Aufträge mehr in seinen Büchern als der Rivale Boeing. Dabei profitierte der europäische Flugzeughersteller unseres Erachtens auch von Boeings Problemen mit der 737 Max, für die nach zwei Abstürzen noch immer ein weltweites Startverbot besteht. Zugleich punktete Airbus mit seinem neuen Modell, dem A321XLR (Extra Long Range), bei den Kunden. Die Maschine, die ab 2023 verfügbar sein soll, besitzt mit rund 8.700 km eine bis zu 15% größere Reichweite als der A321LR (Long Range) und verbraucht 30% weniger Kraftstoff pro Sitz als vorherige Generationen von Maschinen der Konkurrenz. Damit bedient Airbus den Trend weg von kostenintensiven Großraumflugzeugen hin zu kleinen Maschinen, mit denen Airlines flexibler auf die Auslastung reagieren und auch längere Strecken (z.B. Europa-USA/Asien, Routen innerhalb Asiens) wirtschaftlicher betreiben können. Zahlreiche Fluggesellschaften, darunter Qantas und American Airlines, gaben insgesamt 48 feste Bestellungen und Zusagen für weitere 79 Maschinen des Typs A321XLR ab. Zudem wurden 99 bestehende Orders für den A321 in Aufträge für den A321XLR gewandelt.

 

Perspektive: Hoher Bedarf an neuen Maschinen

Auch bei den Auslieferungen läuft es für Airbus wieder besser. Im Mai konnten 81 Maschinen an die Kunden übergeben werden, ein Anstieg um 59% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für den Zeitraum Januar bis Mai beläuft sich das Plus gegenüber dem Vorjahr auf 40%. 2018 hatten Schwierigkeiten der Triebwerkslieferanten zu großen Verzögerungen bei den Auslieferungen gesorgt. Den grundlegenden Wachstumstrend für die Flugzeughersteller sehen wir nach wie vor intakt. So dürfte die Nutzung des Verkehrsmittels Flugzeug gerade in Asien weiter zunehmen, begünstigt durch die wachsenden Mittelschichten. Zudem müssen die Fluggesellschaften ältere Modelle durch neue, effizientere Maschinen ersetzen. Boeing sieht in seiner jüngsten Marktprognose in den nächsten 20 Jahren einen weltweiten Bedarf von rund 44.000 neuen Flugzeugen. Risiken für die Geschäftsentwicklung sehen wir in einem verschärften Wettbewerb durch ein mögliches Konkurrenzprodukt von Boeing zum A321XLR sowie einer Abschwächung der Weltwirtschaft infolge des Handelskonflikts USA-China. Zudem besteht das Risiko eines No-Deal-Brexits, der auch für die Luftfahrtbranche zur Belastung werden dürfte und sich Airbus-Chef Guillaume Faury zufolge auf den Start ins Jahr 2020 auswirken könnte.

 

Anlageidee: Aktienanleihe Classic auf Airbus

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in die Aktie stehen verschiedene Aktienanleihen mit der Aktie der Airbus SE als Basiswert zur Verfügung. Ein Beispiel ist eine Aktienanleihe Classic mit Fälligkeit am 24.06.2020 (Rückzahlungstermin), einem Basispreis von 117,647 Euro und einer Zinszahlung von 6,25% p.a. Die Zinszahlung am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 24.06.2020, ist unabhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Airbus SE. Dividendenansprüche aus der Aktie stehen dem Anleger nicht zu. Die Art und Höhe der Rückzahlung am Rückzahlungstermin ist abhängig von der Wertentwicklung der Aktie der Airbus SE. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten: 1. Liegt der Schlusskurs der Aktie der Airbus SE an der Börse Euronext Paris am 17.06.2020 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis von 117,647 Euro, wird die Aktienanleihe zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zurückgezahlt. 2. Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhält der Anleger eine durch das Bezugsverhältnis (8,50) bestimmte Anzahl von Aktien der Airbus SE. Es werden keine Bruchteile von Aktien geliefert. Für diese erhält der Anleger die Zahlung eines Ausgleichsbetrags pro Aktienanleihe. Der Gegenwert der Aktien zuzüglich des Ausgleichsbetrags wird unter dem Nennbetrag liegen. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien ist ausgeschlossen. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien der Airbus SE am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt. Bei Erwerb der Aktienanleihe während der Laufzeit müssen aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichtet werden. Aktuell belaufen sich die Stückzinsen auf 2,39 Euro.

 

Risikobeschreibung
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 28.06.2019
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

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(Bewertungen: 18)

Aktienanleihe Classic 6,25% 2020/06: Basiswert Airbus Group

DF3MGK / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.07. 21:17:16, Brief 19.07. 21:17:16
DF3MGK // Quelle: DZ BANK: Geld 19.07. 21:17:16, Brief 19.07. 21:17:16
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Geld in %
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 131,50 EUR
Quelle : Euronext Par , 17:38:35
  • Basispreis 117,647 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 10,53%
  • Zinssatz in % p.a. 6,25% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 8,50
  • Max Rendite in % p.a. 4,28% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 3,97%

News / Airbus Group SE

19.07.2019 | 18:20:19 (dpa-AFX)
Kombination mehrerer Faktoren kann bei A321neo zu Problemen führen

TOULOUSE (dpa-AFX) - Die EU-Luftfahrtbehörde EASA warnt Piloten vor möglichen Schwierigkeiten bei der Steuerung des Airbus <NL0000235190>-Flugzeugmodells A321neo. Dafür müssten aber mehrere Faktoren zusammenkommen, etwa eine Flughöhe von unter 30 Metern, wie ein Airbus-Sprecher am Freitag mitteilte. Die Probleme mit dem Modell seien während Entwicklungstests aufgefallen. Es seien aber keine Komplikationen im laufenden Betrieb festgestellt worden. Zuvor hatte die "Welt" darüber berichtet.

Die Crew an Board könne sofort auf eine solche mögliche Situation reagieren, betonte Airbus. Die Kunden seien informiert worden. Eine Lösung sei bis zum dritten Quartal 2020 verfügbar. Wie viele Flugzeuge genau davon betroffen sind, war zunächst unklar. Nach Angaben von Airbus wurde das erste Flugzeug der A321neo im April 2017 an Kunden ausgeliefert.

Airbus' größter Konkurrent Boeing <US0970231058> steht nach zwei Flugzeugabstürzen stark unter Druck. Bei zwei Flugzeugabstürzen baugleicher Maschinen vom Typ 737 Max in Indonesien und Äthiopien starben im Oktober 2018 und März 2019 insgesamt 346 Menschen. Für den betroffenen Flugzeugtyp

- bis dahin das meistverkaufte Modell des Herstellers - wurden

weltweit Startverbote verhängt. Ob und wann Boeings 737-Max-Serie wieder abheben darf, ist derzeit unklar. Eine umstrittene Boeing-Steuerungssoftware steht nach ersten Erkenntnissen als mögliche Unglücksursache im Verdacht./mni/DP/jha

19.07.2019 | 15:52:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: 737-Max-Debakel belastet Boeing-Bilanz mit 4,9 Milliarden Dollar
19.07.2019 | 06:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 737-Max-Debakel belastet Boeing-Bilanz mit 4,9 Milliarden Dollar
18.07.2019 | 17:38:22 (dpa-AFX)
Southwest Airlines nimmt Boeing 737 Max bis November aus dem Flugplan
18.07.2019 | 16:10:42 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Airbus setzen Rekordlauf mit weiterer Bestmarke fort
15.07.2019 | 19:32:17 (dpa-AFX)
Kreise: USA darf Zölle auf EU-Waren von 5 bis 7 Milliarden US-Dollar erheben
15.07.2019 | 18:14:09 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Airbus auf Rekord - Erstmals mehr als 100 Milliarden Euro wert

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