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NASDAQ-100 – Mehr als nur Hightech

DZ BANK AG
Autor DZ BANK AG

Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, ist Spitzeninstitut der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Apple, Microsoft oder die Google-Mutter Alphabet - wer kennt sie nicht, die großen, international tätigen Hightech-Konzerne. Die namhaften Branchenprimusse gehören zu den Mitgliedern des NASDAQ-100, der aus der Historie gewachsen als Technologieindex bezeichnet wird und daher als wichtigster Gradmesser für die Branche gilt. Das Kursbarometer hat jedoch weitaus mehr zu bieten. In den vergangenen Jahren hat sich das Kräfteverhältnis bei den Branchen geändert. Der Performance hat dies aber nicht geschadet. Zuletzt konsolidierte der Index etwas, nachdem er zuvor im Rally-Modus war und von einem Rekord zum nächsten jagte.

DZ BANK AG
Autor DZ BANK AG

Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, ist Spitzeninstitut der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Das Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende hatte zwar tiefe Scharten im Kursverlauf hinterlassen, dennoch hat sich der NASDAQ-100 in den vergangenen Jahren regelmäßig besser entwickelt als der S&P 500. Im Zeitraum von 2001 bis 2016 erzielte der Technologieindex in 10 von 15 Fällen eine bessere Jahresperformance. Seit 2009 liegt die Quote bei 7 von 8. Dass die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für künftige Entwicklungen ist, bewies das vergangene Jahr. Mit einem Plus von 5,9% entwickelte sich der NASDAQ-100 zwar solide, unter den US-Indizes verzeichnete er damit jedoch die schwächste Performance. Anders verhält es sich im bisherigen Jahresverlauf 2017. Seit Jahresbeginn ist das Kursbarometer im Rally-Modus und führt mit einem Zuwachs von bis dato mehr als 10% die Rangliste an.

 

IT-Sektor wiegt am schwersten

Bei den Investoren standen die Technologiewerte somit offenbar hoch im Kurs, darunter auch Schwergewichte wie Apple oder Microsoft. Aber auch andere Vertreter der Branche entwickelten sich positiv. Gleichwohl spielt die Technologie in dem Technologieindex nicht mehr eine ganz so große Rolle wie noch vor einiger Zeit. Zwar ist der Index noch immer stark geprägt von Firmen aus diesem Bereich, insbesondere aus dem IT-Sektor. Gewicht und Anzahl der entsprechenden Branchenvertreter haben sich in den vergangenen Jahren jedoch verringert. Waren im Jahr 2001 noch 60 Firmen aus dem Technologiesektor für rund 67% der Marktkapitalisierung des NASDAQ-100 verantwortlich, sind heute 39 Unternehmen aus den Bereichen Computer, Software und Ähnlichem enthalten und bringen zusammen rund 57% auf die Waagschale.

 

Mehr als Technologie

Die breitere Diversifizierung resultiert aus dem Umstand, dass sowohl Gesellschaften mit relativ neuen als auch mit klassischen Geschäftsmodellen den Aufstieg in den Index schafften, nachdem sie sich getrieben vom geschäftlichen Erfolg bzw. vielversprechenden Perspektiven bei den Anlegern einer großen Beliebtheit erfreuten. Das manifestierte sich wiederum in einer steigenden Marktkapitalisierung. Typische Beispiele sind der Internet-TV-Anbieter Netflix, das soziale Netzwerk Facebook oder auch der weltweit größte Onlinehändler amazon.com, der nach Apple und Microsoft anteilsmäßig der drittgrößte Wert im Index ist. Ferner gehören andere Einzelhändler, Pharma- und Biotechwerte sowie Vertreter aus weiteren klassischen Branchen zu den Indexmitgliedern, darunter Nahrungsmittelhersteller, Konsumgüterproduzenten oder die Elektroautoschmiede Tesla Motors. Keinen Zutritt zum Index haben dagegen Finanzwerte oder Investmentgesellschaften.

 

Nicht nur US-Werte

Insgesamt bildet der NASDAQ-100 die Aktien der gemessen an der Marktkapitalisierung größten und gemessen an der Handelsaktivität liquidesten 100 Unternehmen ab, die am NASDAQ Stock Market gelistet sind. Weil manche Firmen mehrere Aktiengattungen haben, wie beispielsweise die Google-Mutter Alphabet, enthält das Kursbarometer derzeit insgesamt 107 verschiedene Aktien und ADRs. Die Indexmitglieder stammen dabei nicht alle aus den USA. Mit Vodafone, Shire, Liberty Global, NetEase, JD.com, Ctrip.com International und Norwegian Cruise Line Holdings sind sieben britische Firmen vertreten. Ihren Firmensitz im Ausland haben ferner Seagate Technology (Irland), Mylan (Niederlande), Broadcom (Singapur) und Baidu (China). Damit ist der Index kein reiner US-Index. Die Berechnung des Kursbarometers erfolgt als Kurs-, Performance- und Net-Return-Index, wobei in der Regel der Kursindex als Basiswert für Derivate genutzt wird.

 

Antizyklisch auf ausgedehnte Korrektur setzen

Charttechnisch betrachtet zeigt der NASDAQ-100 einen intakten mehrjährigen Aufwärtstrend. Innerhalb dieser langfristigen Bewegung bildet sich nach der Konsolidierungsphase von August bis Anfang Dezember 2016, in der das Kursbarometer um das alte Allzeithoch von März 2000 (4.816 Punkte) pendelte, ein sehr dynamischer Aufwärtsimpuls. Dieser führte den Index in den vergangenen Wochen von einem Rekord zum nächsten. Bisheriger Höhepunkt war das am 1. März markierte Allzeithoch bei 5.398 Punkten. Davon ist der Kurs zuletzt etwas zurückgekommen.

 

Nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Wochen sehen wir aktuell mehrere Hinweise auf eine mögliche Korrektur. So bildete der RSI, der seit dem 7. Februar über 70 Punkten und damit im überkauften Bereich notierte, zuletzt eine bearische Divergenz aus. Jüngst wurde die 70-Punkte-Marke von oben nach unten geschnitten und damit ein Verkaufssignal generiert. Ebenfalls eine bearische Divergenz zeigte zuletzt der MACD, der Anfang März zudem seine Signallinie von oben nach unten schnitt und somit gleichfalls ein Verkaufssignal setzte.

 

Ein erstes Kursziel unserer antizyklischen, bearischen Einschätzung liegt im Bereich von 5.304 Punkten, das auf dem „kleinen“ Zwischentief vom 24. Februar 2017 fußt. Knapp darunter, bei 5.299 Zählern befindet sich außerdem das mittlere Bollinger-Band. Wird dieses vom Index unterschritten, kann sich die Korrektur unserer Ansicht nach bis in den Bereich von 5.172 bis 5.165 Punkten ausdehnen. Dieses potenzielle Unterstützungsniveau basiert auf dem Zwischenhoch von Januar 2017 sowie dem unteren Bollinger-Band.
Obsolet wird unsere antizyklische Erwartungshaltung, wenn der NASDAQ-100 sein bisheriges Allzeithoch nachhaltig überwindet. Entsprechend erachten wir einen Stop-Loss im Bereich der Marke von 5.500 Punkten für sinnvoll.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos Turbo Short auf den NASDAQ-100 die negative, aber auch die positive Kursentwicklung des Index gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 6.319,69 Punkten) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

Stand: 07.03.2017, Emittentin: DZ BANK.

DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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Endlos Turbo Short 6.283,77 open end: Basiswert NASDAQ 100

DGK6L7 / DE000DGK6L70 // Quelle: DZ BANK: Geld 26.05. 26.05., Brief 26.05. 26.05.
4,57
Geld in EUR
4,58
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 5.788,36 PKT
Quelle: NASDAQ GIDS, 26.05.
  • Basispreis 6.283,77 PKT
  • Abstand zum Basispreis in % 8,56%
  • Knock-Out-Schwelle 6.283,77 PKT
  • Abstand zum Knock-Out in % 8,56%
  • Hebel 11,27x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,01

News / NASDAQ 100

26.05.2017 | 22:38:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Wall Street verschnauft nach Rekordlauf

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Anleger haben nach den jüngsten Rekorden an der Wall Street erst einmal durchgeschnauft. Der Dow Jones Industrial <US2605661048> schloss am Freitag nach sechs freundlichen Handelstagen 0,01 Prozent tiefer bei 21 080,28 Punkten. Der US-Leitindex erzielte damit ein Wochenplus von 1,32 Prozent. Die Anfang März geknackte Rekordmarke von 21 169 Punkten bleibt weiterhin in greifbarer Nähe.

Der marktbreite S&P-500-Index <US78378X1072> trat am Freitag mit einem Plus von 0,03 Prozent auf 2415,82 Punkte ebenfalls nahezu auf der Stelle. Am Donnerstag hatte er noch bei 2418,71 Punkten einen Höchststand erreicht.

WACHSTUMSDATEN ÜBERRASCHEN POSITIV

Auch an der Technologiebörse Nasdaq war tags zuvor die Rally weitergegangen. Nun stand der Nasdaq 100 <US6311011026> lediglich 0,17 Prozent höher bei 5788,36 Punkten. Am Montag findet dann wegen eines Feiertages kein Handel an der Wall Street statt.

Derweil war die US-Wirtschaft nicht ganz so schwach wie bislang befürchtet in das Jahr gestartet. Das Bruttoinlandsprodukt hatte im ersten Quartal laut einer zweiten Schätzung um auf das Jahr hochgerechnet 1,2 Prozent zum Vorquartal zugelegt. Die erste Erhebung hatte einen Zuwachs um 0,7 Prozent ergeben, für die zweite Schätzung hatten Volkswirte ein Wachstum von 0,9 Prozent erwartet. Analyst Ulrich Wortberg von der Landesbank Helaba äußerte sich dennoch skeptisch: "Das Wachstum in den ersten drei Monaten des Jahres ist enttäuschend und dem vergleichsweise schwachen Konsumzuwachs geschuldet."

RENNEN UM DIE 1000-DOLLAR-MARKE BLEIBT SPANNEND

Unter den großen Technologiewerten blieb die Frage spannend, ob demnächst nun die Amazon-Papiere <US0231351067> oder die A-Aktien der Google-Mutter Alphabet <US02079K1079> zuerst den Sprung über die Marke von 1000 Dollar schaffen werden. Am Donnerstag noch hatten die Anteilscheine des Online-Händlers Amazon die Nase leicht vorn: Sie verfehlten im Handelsverlauf die runde Marke um nur 1 Dollar. Am Freitag nun wagten sie einen neuen Anlauf, bevor ihnen etwas die Luft ausging. Am Ende lagen die Amazon-Papiere 0,24 Prozent im Plus bei 995,78 Dollar. Die A-Aktien von Alphabet zogen auf bis zu 996,39 Dollar an, bevor auch sie nur moderat im Plus schlossen.

Für die Papiere von Nvidia <US67066G1040> ging es um 2,59 Prozent nach oben. Der japanische Telekom- und Medienkonzern Softbank <JP3436100006> erwäge, den Anteil an dem Grafikchiphersteller über die Zeit auszubauen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Aktien des erst Ende September an die Börse gegangenen Softwareunternehmens Nutanix profitierten mit plus 11,50 Prozent von überraschend guten Umsatzzahlen im dritten Geschäftsquartal.

EUROKURS UNTER 1,12 US-DOLLAR

Im Dow hatten die Anteilscheine des Unterhaltungskonzerns Walt Disney <US2546871060> mit einem Plus von gut 1 Prozent den ersten Platz inne. Schlusslicht waren die Aktien des Baumarktkonzerns Home Depot <US4370761029> mit minus 1 Prozent.

Der Euro <EU0009652759> geriet nach den US-Daten unter Druck und notierte zuletzt bei 1,1171 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1196 (Donnerstag: 1,1214) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8932 (0,8917) Euro. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen legten nach einem verkürzten Handel um 2/32 Punkte auf 101 4/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 2,246 Prozent./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

26.05.2017 | 22:21:11 (dpa-AFX)
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26.05.2017 | 16:21:15 (dpa-AFX)
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26.05.2017 | 15:56:15 (dpa-AFX)
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26.05.2017 | 15:09:01 (dpa-AFX)
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25.05.2017 | 22:46:02 (dpa-AFX)
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