Expertenlounge / 10.01.2018 | 10:08:11 Werbung

Dow Jones: 2018 mit neuen Rekorden gestartet

DZ BANK AG / Salesteam
Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Die Stimmung am US-Aktienmarkt im vergangenen Jahr war prächtig. Die Indizes erreichten reihenweise neue historische Bestmarken. Zum Start in das neue Börsenjahr 2018 setzte sich die Rekordjagd fort. So auch beim Dow Jones Industrial Average, bei dem wir nach wie vor einen langfristig intakten Aufwärtstrend sehen.

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Autor DZ BANK AG / Salesteam

Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK als Spitzeninstitut und Zentralbank.

Zum Jahresende trat der Dow Jones Industrial Average zwar auf der Stelle, die Performance des altehrwürdigen Index im gesamten Börsenjahr 2017 kann sich jedoch mehr als sehen lassen. Das Kursbarometer hatte insgesamt um 25,1% zugelegt. Es kam damit zwar nicht ganz an das Plus des NASDAQ Composite von 28,2% heran, schlug sich aber besser als der S&P 500, der einen Gewinn von 19,4% eingefahren hatte.

 

2017 ein außergewöhnliches Jahr

Statistisch betrachtet ist die absolute Höhe der Zuwächse bei den US-Indizes im vergangenen Jahr ein Ausreißer nach oben. Der Dow Jones lag deutlich über seiner durchschnittlichen Jahresperformance der vergangenen 50 Jahre von 6,84%. Und selbst wenn man nur die Jahre betrachtet, in denen der Index in der Betrachtungsperiode zulegte - es waren immerhin 36 -, lag die Performance im vergangenen Jahr deutlich über dem Durchschnittswert von 15,4%.

 

Von den 30 Indexmitgliedern schafften 2017 jedoch nicht alle eine positive Performance. Insgesamt gab es fünf Verlierer. Heraus sticht dabei das Minus des Industriekonglomerats General Electric. Die Aktie verzeichnete einen Kursverlust von fast 45%. Weil der Dow Jones ein preisgewichteter Index ist und damit die Gewichtung der einzelnen Indexmitglieder allein auf der Höhe des jeweiligen Aktienkurses beruht, führten die schlechte Performance von General Electric und damit einhergehend der abschmelzende absolute Kurswert dazu, dass die Gewichtung im Index noch weiter zurückgegangen ist. Die Aktie rangiert aktuell auf dem letzten Platz und ihre Veränderungen bewirken damit nur marginale Ausschläge des Dow Jones.

 

Dow-Urgestein General Electric verliert an Gewicht

Die Schwäche von General Electric ist jedoch kein branchenspezifisches Problem, sondern basiert auf unternehmensspezifischen Widrigkeiten. Das zeigt sich unter anderem daran, dass 2017 mit Boeing und Caterpillar zwei andere Industriewerte (Industrials) die größten Kursgewinne innerhalb der Dow-Jones-Mitglieder erzielen konnten. Zur Industrials-Branche gehören außerdem noch 3M und United Technologies, mithin also insgesamt fünf Vertreter. Von den im Index enthaltenen neun Branchen zählen der Technologie- und der Finanzsektor ebenfalls jeweils fünf Mitglieder. Jeweils vier Vertreter weisen der Gesundheitsbereich und die Unternehmen auf, die im weitesten Sinne Dienstleistungen für die Konsumenten (Consumer Services) erbringen. Zu letzteren gehören der Einzelhändler Wal-Mart Stores, die Baumarktkette Home Depot, der Unterhaltungskonzern Walt Disney sowie die Fastfood-Kette McDonald‘s. Die restlichen Indexmitglieder stammen aus den Branchen Konsumgüter (3), Öl & Gas (2), Basismaterialien (1) und Telekommunikation (1).

 

Der aktuelle Branchenmix spiegelt die Veränderungen im Wirtschaftsgefüge der USA wider, die sich in den vergangenen rund 100 Jahren ergeben haben. Bei seiner ersten Berechnung im Jahr 1896 umfasste der Dow Jones Industrial Average zwölf Werte: American Cotton Oil, American Sugar, American Tobacco, Chicago Gas, Distilling & Cattle Feeding, General Electric, Laclede Gas, National Lead, North American, Tennessee Coal and Iron, U.S. Leather pfd. und U.S. Rubber. Damit waren vor allem Unternehmen vertreten, die Produkte auf Basis von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Produkte aus dem Bergbau verarbeiteten. Heute sind es der Technologiesektor, die Gesundheitsbranche, der Finanzbereich und der Dienstleistungssektor, die den Dow Jones Industrial Average maßgeblich prägen.

 

Ob der Dow Jones Industrial Average in diesem Jahr an die positive Performance von 2017 anknüpfen kann, wird sich zeigen. Der Auftakt war aber schon einmal vielversprechend. Bereits am zweiten Handelstag des neuen Börsenjahres markierte der Index einen neuen Rekord. Diesem folgten weitere Bestmarken. Damit bleibt auch das charttechnische Bild unserer Ansicht nach konstruktiv. Wir sehen den Dow Jones Industrial Average in einem intakten langfristigen Aufwärtstrend. Kennzeichnend dafür ist unter anderem, dass das Kursbarometer deutlich über seinem gleitenden 20-Wochen-Durchschnitt sowie seinem 250-Tage-GD notiert. Und auch in den mittel- und kurzfristigen Zeitebenen sehen wir intakte Aufwärtsbewegungen. Entsprechend ist aus unserer Sicht derzeit weiterhin die Long-Seite und damit eine trendfolgende Positionierung zu favorisieren.

 

Eventuelle Rücksetzer würden bei 24.876 Punkten eine erste kurzfristige Unterstützung finden. Diese Marke stellt das Zwischenhoch von Mitte Dezember dar, in dessen Anschluss eine kleine Konsolidierungsphase erfolgte, die zuletzt trendkonform nach oben aufgelöst wurde. Eine weitere markante Haltezone ist der Bereich 23.602 bis 23.243 Zähler. Knapp darüber verläuft aktuell der 20-Wochen-GD. Für neue trendfolgende Long-Positionen bietet sich aus unserer Sicht ein Stop-Loss im Bereich von 24.660 Punkten an, das knapp unter dem Tief der Dezember-Konsolidierung sowie unter dem 20-Tage-GD liegt.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos Turbo Long auf den Dow Jones Industrial Average die positive, aber auch die negative Kursentwicklung des Index gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 19.904,07 Pkt.) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 10.01.2018
Emittentin: DZ BANK AG / Salesteam

 

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Endlos Turbo Long 20.209,59 open end: Basiswert Dow Jones

Endlos Turbo Long 20.209,59 open end: Basiswert Dow Jones

DD11Y2 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 26.04. 14:58:01, Brief 26.04. 14:58:01
DD11Y2 // Quelle: DZ BANK: Geld 26.04. 14:58:01, Brief 26.04. 14:58:01
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Geld in EUR
32,58
Brief in EUR
4,19%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 24.132,65 PKT
Quelle : DJ-Index, 14:58:06
  • Basispreis 20.209,59 PKT
  • Abstand zum Basispreis in % 16,26%
  • Knock-Out-Barriere 20.209,59 PKT
  • Abstand zum Knock-Out in % 16,26%
  • Hebel 6,08x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,01

News / Dow Jones

26.04.2018 | 14:48:37 (dpa-AFX)
Aktien New York Ausblick: Facebook & Co. sorgen für positive Börsenstimmung

NEW YORK (dpa-AFX) - Starke Quartalsberichte weltweit bedeutender Konzerne sowie besser als erwartete US-Konjunkturdaten sollten am Donnerstag der Wall Street und den Nasdaq-Börsen Auftrieb geben. Die Anleger dürften gut gelaunt sein, denn nicht nur Samsung, Facebook oder auch Ford überzeugten mit ihren Zahlen. Zudem überraschten sowohl die Auftragseingänge im März für langlebige US-Güter sehr positiv als auch die wöchentlichen Jobdaten.

Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> gut eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenstart 0,37 Prozent höher bei 24 174 Punkten.

Zudem sank die Rendite richtungsweisender zehnjähriger US-Staatsanleihen wieder unter die Marke von drei Prozent. Tags zuvor war sie weiter gestiegen und hatte diese Marke überschritten. Ein derart deutlicher Anstieg innerhalb weniger Wochen signalisiere, dass es zu einer Neubewertung von Risikoanlagen kommen könnte, warnte Marktstrategin Kristina Hooper von Invesco Asset Management. Dabei erinnerte sie an den Einbruch der Aktienmärkte Anfang Februar, nachdem bereits damals die Rendite der zehnjährigen Bonds deutlich zugelegt hatte. Steigende Zinsen schmälern die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren.

In den USA zogen bereits vor dem Handelsstart die Aktien von Facebook <US30303M1027> besondere Aufmerksamkeit auf sich und sprangen um etwas mehr als 6 Prozent hoch. Gut einen Monat nachdem der Datenskandal bei Facebook Wellen schlug, präsentierte das weltgrößte Online-Netzwerk starke Zahlen für das erste Quartal. Das war auch nicht anders zu erwarten: Die Kontroverse um die Weitergabe von Nutzerdaten an die Firma Cambridge Analytica war erst ein paar Tage vor Quartalsende entbrannt. Allerdings zeigten auch die Nutzerzahlen im März Wachstum statt Abwanderung.

Zusammen mit einem kräftigen Quartalsgewinn des südkoreanischen Technologieriesen Samsung <KR7005930003> dürften vor allem Tech-Werte in den USA nun gefragt sein. Auch die Zahlen des Chipkonzerns Qualcomm <US7475251036> und des Internet-Bezahldienstes Paypal <US70450Y1038> überzeugten. Während die Anteile von Qualcomm vor dem Handelsstart moderat um 0,3 Prozent stiegen, gewannen Paypal 4 Prozent.

Dagegen enttäuschten Ebay <US2786421030>, AT&T <US00206R1023> oder auch General Motors <US37045V1008> mit ihren Quartalsberichten. Beim Online-Auktionshaus Ebay blieben der Umsatz im ersten Quartal und die Aussagen zum laufenden zweiten hinter den Markterwartungen zurück, was der Aktie ein vorbörsliches Minus von 5,5 Prozent einbrockte.

AT&T zeigte Schwächen im Entertainment-Bereich,was für einen vorbörslichen Verlust von 4,3 Prozent sorgte. Der Autobauer GM überzeugte zwar mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie, das Papier büßte dennoch vorbörslich 2 Prozent ein. Der Überschuss war im Jahresvergleich gesunken. Die Anteile von Ford <US3453708600> hingegen gewannen nach Zahlen 1,5 Prozent. JPMorgan hob das Kursziel an./ck/jha/

25.04.2018 | 22:37:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Moderates Plus - Renditen bremsen weiter
25.04.2018 | 22:18:01 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Moderates Plus - Renditen bremsen weiter
25.04.2018 | 20:01:22 (dpa-AFX)
Aktien New York: Kaum Bewegung nach Kursrutsch - Anleiherenditen bremsen weiter
25.04.2018 | 16:11:53 (dpa-AFX)
Aktien New York: Erneut Verluste - Anleiherenditen steigen weiter
25.04.2018 | 14:53:45 (dpa-AFX)
Aktien New York Ausblick: Anleger wägen ab - Starke Zahlen versus Renditeanstieg
24.04.2018 | 22:33:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Talfahrt nach Trumps und Macrons Iran-Aussagen

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