Einblick / 18.12.2020 | 13:26:09 Werbung

Zukunftstrend digitale Produkte

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Die Digitalisierung ist ein großer Trend unserer Zeit. Dinge, die früher nur über physische Produkte zugänglich waren, sind heute ganz einfach über das Internet verfügbar. Das betrifft u.a. die Unterhaltung. Musik, Filme und Spiele werden zunehmend online abgerufen.

Felix Schröder
Autor Felix Schröder

Produktmanager bei der DZ BANK

Vorteile für Anbieter und Nutzer

Die digitale Revolution ist in vollem Gange. Das große Feld der Unterhaltung macht hierbei keine Ausnahme. Vor einigen Jahren konsumierte man Musik, Filme und Computerspiele in erster Linie in Form von Datenträgern wie CDs und DVDs. Diese physischen Medien müssen gekauft und dann in entsprechenden Geräten „abgespielt“ werden, um die darauf gespeicherten digitalen Daten zu nutzen. Sie werden jedoch zunehmend online zur Verfügung gestellt. Eine treibende Kraft ist der Ausbau eines immer schnelleren Internets. Zudem steigt die Zahl von mobilen und anderen Streaming-fähigen Endgeräten, was zu einer stetig steigenden Nachfrage nach digitalen Medien jeglicher Kategorie führt.

Diese moderne Art des Medienkonsums hat handfeste Vorteile. Anbieter erreichen damit schneller und kostengünstiger eine größere Kundschaft. Nutzer können einfacher, flexibler und komfortabler auf ein breiteres Angebot an Musik, Filmen und Spielen zugreifen. Über das Internet zugängliche digitale Produkte sind daher auf dem Vormarsch. 2019 lag der weltweite Umsatz (Musik, Filme, Spiele) bei 177,2 Mrd. US-Dollar. Bis 2025 gehen die Prognosen von einem Anstieg auf 255 Mrd. US-Dollar aus.

 

Vielversprechende Wachstumschancen

Der Wachstumsmarkt bietet für die Anbieter von digitalen Produkten und Angeboten wie Streaming-Diensten vielversprechende Geschäftschancen. Dazu gehören Spotify und Netflix, deren Kerngeschäft das Betreiben von Musik- und Filmplattformen ist. Beide Unternehmen haben in den vergangenen Jahren kräftig steigende Nutzerzahlen verzeichnet. Es sind aber nicht nur solche spezialisierten Gesellschaften in dem zukunftsträchtigen Bereich aktiv.

Eine zunehmende Konkurrenz sind Internetgiganten wie Amazon.com, Alphabet, Tencent und andere große Konzerne wie Apple und Walt Disney. Sie wollen ebenfalls von den sich bietenden Chancen profitieren und sind mit eigenen Angeboten am Start, mit denen sie ihre anderen Aktivitäten ergänzen. Und auch kleinere Gesellschaften mischen mit. Ein Beispiel ist das Streaming-Portal Joyn, das vom Gemeinschaftsunternehmen der Medienkonzerne ProSiebenSat.1 Media und Discovery betrieben wird.

Teilweise sind diese Anbieter auch im Bereich Computerspiele aktiv, z.B. Alphabet (Google Play, Stadia), Apple (App Store) und Tencent (Tencent Games). Der Markt für Videospiele ist mit einem Anteil von rund 46% bereits der größte Bereich bei den digitalen Medien. Vor allem das Segment der mobilen Spiele nimmt dabei einen immer größeren Stellenwert ein. Das haben auch die klassischen Spieleentwickler wie Activision Blizzard, Electronic Arts und Take-Two Interactive erkannt und setzen mit Zukäufen und Eigenentwicklungen auf den Trend des Mobile Gaming. Gleiches gilt für Anbieter wie Sony und Microsoft, die damit ihr Spektrum an PC- und Konsolenspielen ergänzen.

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