Einblick / 28.07.2017 | 11:54:07 Werbung

Traden lernen - mit System: dem Trend folgen

Steffen Droemert
Autor Steffen Droemert

Wirtschaftsjournalist bei menthamedia, wo er u. a. die Bereiche Technische Analyse und strukturierte Produkte betreut.

„Viele Wege führen nach Rom“ - die bekannte Redensart besagt, dass es vielerlei Möglichkeiten gibt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dies lässt sich auch auf die Finanzmärkte übertragen. Auch hier gibt es zahlreiche Anlagestrategien, die nur ein Ziel verfolgen: eine attraktive Rendite zu erzielen. Im Rahmen unseres Trading-Events „Traden lernen - mit System“ hat sich Profi-Trader Simon Betschinger für eine Trendfolge-Strategie entschieden.

Steffen Droemert
Autor Steffen Droemert

Wirtschaftsjournalist bei menthamedia, wo er u. a. die Bereiche Technische Analyse und strukturierte Produkte betreut.

Trends spielen in der Technischen Analyse eine elementare Rolle. Laut Theorie ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein vorherrschender Trend in die Zukunft fortgeschrieben wird, größer, als dass er endet bzw. dreht. Anhänger dieser Theorie handeln daher überwiegend in die Richtung des Trends. Bekannte Aussagen wie „the trend is your friend“ oder „sich niemals gegen den Trend stemmen“ haben hier ihren Ursprung.

Was ist ein Trend?

Einfach gesagt ist der Trend die Richtung, in die sich der Markt bewegt. Unterschieden wird dabei zwischen drei Bewegungen: aufwärts, abwärts und seitwärts. Ein Aufwärtstrend herrscht, wenn eine Serie von mindestens zwei aufeinanderfolgenden höheren Hochs und Tiefs vorliegt. Bei einem Abwärtstrend ist genau das Gegenteil der Fall, und bei einem Seitwärtstrend sind die aufeinanderfolgenden Hochs und Tiefs nahezu auf dem gleichen Niveau.

Neben der Richtung können Trends auch noch in andere Kategorien eingeteilt werden. Da Trends in allen Zeitebenen existieren - von Ticks bis hin zu Jahren -, kann zwischen kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Trends unterschieden werden. Zudem gibt es noch die Einteilung in übergeordnete bzw. primäre Trends und in untergeordnete bzw. sekundäre Trends. Ein Trend verläuft in den seltensten Fällen wie an einem Lineal gezogen, in der Regel besteht ein Trend aus einer Abfolge von kurzen Auf- und Abwärtstrends. Bei einem langfristigen Seitwärtstrend heißt dies beispielsweise, dass der Seitwärtstrend der primäre Trend ist und die darin vorkommenden Schwankungen bzw. Auf-und-Ab-Bewegungen die sekundären Trends.

Trends bestimmen

In der Technischen Analyse gibt es verschiedene Methoden zur Darstellung eines Trends. Die bekannteste Vorgehensweise ist das Zeichnen von Trendlinien. Für eine Aufwärtstrendlinie werden zwei Tiefs miteinander verbunden. Solange der Kurs des zugehörigen Werts über dieser Linie notiert, ist der Trend intakt. Erst bei Unterschreiten bzw. bei einem Bruch dieser Linie liegt ein Trendwechsel vor. Ähnlich verläuft die Vorgehensweise bei Abwärtstrends, hier werden jedoch die Hochpunkte verbunden. Ein Seitwärtstrend wird meist als Trendkanal dargestellt, d.h. die obere Linie wird durch die Hochpunkte festgelegt und die untere durch die Tiefpunkte.

Im Werkzeugkasten der Technischen Analyse gibt es noch zahlreiche andere Methoden zur Identifizierung eines Trends. Eine davon kommt beispielsweise bei unserem Trading-Event zum Einsatz. Da es sich hierbei um ein 100% regelbasiertes Portfoliokonzept handelt, ist eine diskretionäre Vorgehensweise zur Trendbestimmung, wie beispielsweise das Einzeichnen von Trendlinien, nicht anwendbar. Aus diesem Grund werden die Trends mit Hilfe gleitender Durchschnitte identifiziert. Alle zwei Wochen wird geprüft, ob die für das Trading-Event in Frage kommenden Indizes (DAX, MDAX, EURO STOXX 50) über der 200-Tage-Linie notieren. Ist dies der Fall, liegt ein Aufwärtstrend vor. Im Anschluss werden mittels des Indikators „Trendstabilität“ die trendstabilsten Aktien bestimmt.

Mehr über unser Trading-Event „Traden lernen - mit System“ sowie darüber, welche Aktie sich diese Woche als besonders trendstabil erwiesen hat und den Weg ins Depot geschafft hat, erfahren Sie hier.

 

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