Einblick / 02.11.2018 | 12:00:25 Werbung

Der Akku als Schlüsselfaktor bei Elektroautos

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Trotz der bisher enttäuschenden Entwicklung werden E-Mobile mit deutlich günstigeren Akkus langfristig ihren Durchbruch schaffen. Dank frühzeitiger Positionierung könnte von den deutschen Automobilbauern hiervon insbesondere BMW profitieren.

Marcus Landau
Autor Marcus Landau

Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK

Die klassische Automobilindustrie sieht sich in Europa mit immer größeren Herausforderungen konfrontiert. Der Besitz teurer PKWs gilt schon lange nicht mehr als Statussymbol, effiziente Nutzungsmöglichkeiten wie etwa das Carsharing gewinnen zunehmend an Bedeutung und der Dieselskandal führt zu enormen Belastungen, insbesondere für deutsche Hersteller. Entsprechend stark sind die Aktien der Autobauer in den vergangenen Monaten unter Druck geraten. Ein Ausweg aus dieser Misere könnte mittelfristig der Strukturwandel hin zu mehr E-Mobilität und dem autonomen Fahren sein.

 

Teure Akkus, geringes Interesse

Während Komponenten des (teil)autonomen Fahrens, angefangen bei intelligenten Einparkhilfen, Spur-, Abstands- und Bremsassistenten bis hin zur vollautomatischen Fahrzeugführung, sukzessive und in den verschiedenen Preiskategorien unterschiedlich schnell die Marktdurchdringung erreichen werden, tut sich die Elektromobilität aufgrund der binären Kaufentscheidungsstruktur – Elektroantrieb ja oder nein – deutlich schwerer, es auf wirklich nennenswerte Stückzahlen zu bringen.

 

Als Begründung geben Verbraucher oftmals lange Ladezeiten und zu kurze Reichweiten an. Hauptknackpunkt ist jedoch der Preis. So kosten elektrisch betriebene Automobile fast das Doppelte ihrer mit Benzin oder Diesel fahrenden Brüder. Diese Mehrkosten entstehen durch die benötigten Lithium-Ionen-Akkus mit Preisen, die denen eines Kompaktklasse-Modells entsprechen. Die Erfolgsformel liegt für die Branche deshalb in der Weiterentwicklung der Akkus und der deutlichen Reduzierung ihrer Produktionskosten.

 

BMW: Nummer vier bei E-Mobilen

Um diese Herausforderungen anzugehen, hat BMW als weltweite Nummer vier beim Absatz von Elektroautos (Stand 2017) erst vor kurzem 1,5 Mrd. Euro in die Entwicklung besserer Stromspeicher investiert. Dadurch will der Konzern bis 2021 zu Tesla aufschließen. Zudem soll bis 2025 der Feststoffakku als neue Technologie kommerzialisiert werden. Mit diesen Batterien können schnellere Ladezeiten und größere Reichweiten erzielt werden. Ob die neue Technologie dann auch deutlich preiswerter ist, bleibt allerdings abzuwarten.

 

So peilen die Münchner für das laufende Jahr über 140.000 Verkäufe in diesem Segment an (Quelle: BMW Group Investoren Präsentation Oktober 2018). Im Vorjahr hatte der Konzern noch 103.000 Stromer neu auf die Straße gebracht. Da das Unternehmen von den deutschen Herstellern bislang am wenigsten in die Dieseldiskussion involviert ist und in den kommenden Quartalen zudem von der laufenden Modelloffensive profitieren sollte, erwarten Analysten unter Berücksichtigung des historisch niedrigen KGVs von rund sieben (2018er – Konsensschätzung) zukünftig wieder deutlich steigende Aktienpreise. So liegt das mittlere Kursziel der Analysten auf Jahressicht bei rund 88,50 Euro, was einem Kurspotenzial von fast 20% entspricht.

 

Hohe Kupons und Sicherheitspuffer

Für konservative Anleger, die trotz dieser Aussichten nicht auf einen gewissen Sicherheitspuffer verzichten wollen, könnten deshalb attraktiv verzinste Aktienanleihen mit einem Basispreis etwas oberhalb des aktuellen BMW-Kurses interessant sein. So erhalten Besitzer einer Aktienanleihe auf BMW Stämme mit der Wertpapierkennnummer DDG9VV bei Fälligkeit in knapp elf Monaten (25.09.2019) einen absoluten Kupon in Höhe von 8,6% ausgezahlt. Zudem wird die Aktienanleihe, die Insolvenz des Emittenten DZ BANK einmal ausgeschlossen, zum Nennwert von 1.000 Euro zurückgezahlt, sofern die Stammaktien des Autobauers am Bewertungstag (18.09.2019) auf oder über dem Basispreis von 83,33 Euro notieren. Liegt der Aktienkurs unterhalb dieser Schwelle, erhalten Anleger statt der Barzahlung 12 BMW-Aktien je Aktienanleihe ins Depot gebucht. Beim aktuellen Briefkurs von 94,33% wirft die Aktienanleihe aktuell eine aufs Jahr umgerechnete Seitwärtsrendite von 5,3% ab. Im Maximum, also bei BMW-Kursen ab 83,33 Euro, sind sogar 15,68% per annum möglich. Dabei rutschen Käufer der Papiere aufgrund des Kupons erst dann in den negativen Bereich, wenn der DAX-Wert in knapp elf Monaten unter die Marke von 71,44 Euro fällt.

 

Risikobeschreibung

 

Stand: 01.11.2018
Emittentin: DZ BANK AG

 

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(Bewertungen: 18)

Aktienanleihe Classic 8,6% 2019/09: Basiswert BMW

DDG9VV / //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.03., Brief 22.03.
DDG9VV // Quelle: DZ BANK: Geld 22.03., Brief 22.03.
82,46 %
Geld in %
83,58 %
Brief in %
-2,83%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 69,60 EUR
Quelle : Xetra , 22.03.
  • Basispreis 83,333 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % -19,73%
  • Zinssatz in % p.a. 8,60% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 12,00
  • Max Rendite in % p.a. 54,67% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 4,92%
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

News / BMW AG

21.03.2019 | 22:02:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Autobauer einigen sich: E-Mobilität volkswirtschaftlich notwendig

(neu: VDA-Präsident im 5. Absatz)

WOLFSBURG/BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Streit um den Antrieb der Zukunft haben deutsche Autobauer die Elektromobilität als volkswirtschaftlich notwendig bezeichnet. Angesichts der Klimaschutzziele sei der Systemwechsel zu batterieelektrischen und Hybrid-Autos politisch gewollt - jetzt müsse die Politik die Bedingungen dafür schaffen, sagte ein Manager nach Angaben aus Unternehmenskreisen.

Im nächsten Jahrzehnt gebe es keine Alternative, weder die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle noch alternative Kraftstoffe seien bis 2030 serienreif, hieß es. Diese Festlegung ist nicht selbstverständlich - beispielsweise Toyota <JP3633400001> setzt auf die Brennstoffzelle.

Die Chefs der drei deutschen Autobauer Volkswagen <DE0007664039>, Daimler <DE0007100000> und BMW <DE0005190003>, Herbert Diess, Dieter Zetsche und Harald Krüger, sowie VDA-Präsident Bernhard Mattes hatten am Mittwochabend miteinander gesprochen.

Der Branchenverband VDA will ein zwischen den Herstellern abgestimmtes Forderungs-Papier erarbeiten. Dem kurzen Gespräch vorausgegangen waren Uneinigkeiten vor allem zwischen BMW-Chef Krüger und VW <DE0007664039>-Konzernchef Diess. Wirklich geändert haben sich die Positionen auch nach dem Gespräch aber nicht.

VDA-Präsident Mattes sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag), um mit Batteriefahrzeugen und Plug-in-Hybriden möglichst viele Kunden zu erreichen, müssten die Rahmenbedingungen stimmen: "Wir brauchen dringend mehr Engagement für eine rasche Ausweitung der Ladeinfrastruktur in Deutschland und Europa." Zudem müsse am rechtlichen Rahmen gearbeitet werden. "Es kann nicht sein, dass das Genehmigungsverfahren für eine Ladesäule ein halbes Jahr dauert", sagte Mattes.

Ausgelöst hatte den Richtungsstreit VW-Chef Diess mit einem Strategiepapier, das in der Branche und auch in der Politik Wellen schlug. Kritiker beklagten, die Vorschläge seien zu sehr auf Volkswagen gemünzt. In dem Papier heißt es, die bisherigen Pläne zur Verkaufsförderung sowie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos reichten nicht aus. Im Kern geht es darum, ob Fördergelder - wie im Strategiepapier vorgesehen - künftig ausschließlich für Batteriefahrzeuge fließen. Staatliche Zuschüsse für Hybride sollten demnach zugunsten der Batterieautos sinken. Krüger hatte diesen Forderungen widersprochen.

Nun einigten sich die Hersteller darauf, dass Elektromobilität Priorität habe, hieß es den Kreisen zufolge. In der Startphase könnten reine E-Autos und Plug-in-Hybride - nach dem Gesetz handele es sich in beiden Fällen um Elektrofahrzeuge - gefördert werden, um eine größere Verbreitung zu erreichen. Bei der staatlichen Förderung haben die Autobauer allerdings unterschiedliche Schwerpunkte - des unterschiedlichen Angebots wegen: Laut VW-Strategiepapier sollten vor allem kleinere oder preiswertere Fahrzeuge und damit Geringverdiener und Kleingewerbe gefördert werden, BMW und Daimler dagegen bauen vor allem größere Autos.

Entscheidend sei eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur, die es in Deutschland flächendeckend und vor allem in den Städten noch nicht gebe. Die Hersteller forderten den Angaben zufolge rasche politische Entscheidungen. Und: Das Angebot an grünem Strom müsse steigen. Diess hatte schon im vergangenen Jahr den deutschen Energiemix angeprangert und die Batterieproduktion oder das Fahren mit Kohlestrom als "Wahnsinn" bezeichnet.

Krüger hatte zuvor betont: "Wo ich ganz klar anderer Meinung bin, ist Technologieoffenheit." Diess dagegen sagte in der vergangenen Woche: "Technologieoffenheit ist jetzt die falsche Parole." Dabei bezog er sich auf weitere Antriebsvarianten neben den batterieelektrischen - eben die Brennstoffzelle, Hybride oder synthetische Kraftstoffe. Krüger hatte nicht ausgeschlossen, dass die Politik in einem wichtigen Land die Hersteller dazu verpflichten könnte, Brennstoffzellen-Autos anzubieten./tst/DP/fba

21.03.2019 | 15:21:09 (dpa-AFX)
BMW zahlt Mitarbeitern gut 9000 Euro Prämie
21.03.2019 | 14:19:17 (dpa-AFX)
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21.03.2019 | 11:59:51 (dpa-AFX)
Europäisches Konsortium: VW will Batteriezellforschung stärken
21.03.2019 | 11:55:55 (dpa-AFX)
Autobosse einigen sich: E-Mobilität volkswirtschaftlich notwendig
21.03.2019 | 11:52:19 (dpa-AFX)
AG zum Klimaschutz im Verkehr tagt: Lösung 'noch nicht absehbar'
21.03.2019 | 10:24:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Ionity-Chef: Haben 400 Ladestationen nächstes Jahr fertig

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