Einblick / 07.06.2019 | 09:55:46 Werbung

Apple: Neue Software, neue Hardware, neue Kunden?

Steffen Droemert
Autor Steffen Droemert

Wirtschaftsjournalist bei menthamedia, wo er u. a. die Bereiche Technische Analyse und strukturierte Produkte betreut.

Anfang der Woche hat Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC interessante Neuerungen vorgestellt, die möglicherweise die Nachfrage nach den eigenen Produkten ankurbeln. Allerdings belastet nach wie vor der Handelskonflikt zwischen den USA und China den US-Konzern und sorgt für Umsatzeinbußen im Reich der Mitte.

Steffen Droemert
Autor Steffen Droemert

Wirtschaftsjournalist bei menthamedia, wo er u. a. die Bereiche Technische Analyse und strukturierte Produkte betreut.

Neue Entwicklungen sollen Käufer anziehen

Neben neuen Betriebssystemen und einigen Software-Updates sorgte vor allem das Aus für iTunes für Aufsehen. In letzter Zeit wurde immer häufiger beanstandet, dass die inzwischen 18 Jahre alte Multimedia-Software zu überladen ist. Apple reagiert nun und spaltet iTunes in drei separate Apps für Musik, Podcasts und Film auf. Ein Punkt, bei dem sich Apple ebenfalls immer wieder Kritik anhören musste, ist das Thema Datenschutz. In Zukunft will sich der Konzern auch hier bessern. Unter anderem mit der Möglichkeit, sich mit dem Apple-Account auch bei anderen Diensten anzumelden. Bis dato war diese Funktion nur von Google und Facebook bekannt, aber anders als bei den Konkurrenten will Apple dabei keine Nutzerdaten weitergeben.

Aber nicht nur softwareseitig gab es in San José Neues. So präsentierte Apple einen neuen Mac Pro. Mit dem neuen Hochleistungsgerät will Apple vor allem die Profi-User ansprechen. Günstiger und für den Massenmarkt gedacht ist die Apple Watch. Brauchte man bis dato ein iPhone, um die Uhr zu nutzen, soll dies in Zukunft nicht mehr nötig sein. Die Uhr erhält einen eigenen App Store und soll somit ohne iPhone funktionieren.

Obwohl viele der Neuerungen auf den ersten Blick nicht wahnsinnig spannend klingen, könnten sie langfristig durchaus zu einer Umsatz- und Gewinnsteigerung führen. So lassen sich möglicherweise durch einen verbesserten Datenschutz höhere Preise rechtfertigen. Des Weiteren wird die Apple Watch durch die oben erwähnten Maßnahmen auch für Android-User attraktiv.

 

Handelskonflikt belastet Ergebnis

Aktuell leidet die Aktie allerdings unter den Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China. Der Konflikt wirkte sich auch auf die Zahlen des ersten Quartals aus. Allein der Umsatzrückgang von rund 5% ist auf eine nachlassende Nachfrage in China zurückzuführen. Insgesamt macht China laut Branchenexperten etwa 18% vom Gesamtumsatz aus. Sollte sich der Konflikt weiter verschärfen, sind hier noch deutlichere Einbußen zu erwarten. Da das iPhone komplett in China zusammengebaut wird, könnten Zölle zudem zu höheren Preisen bzw. zu geringeren Gewinnmargen führen.

Sowohl positiv als auch negativ eingestellte Anleger bzgl. Apple finden bei der DZ BANK eine Vielzahl von interessanten Anlageprodukten und Hebelprodukten auf Apple im Angebot. Zudem werden kontinuierlich neue Produkte auf den Basiswert emittiert. Anleger können so das Produkt wählen, das am besten zu ihrer Meinung und ihrer Risikobereitschaft passt.

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